. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
29. Mai 2011, 21:32 Uhr

Obama spricht von "nationaler Tragödie"

Eine Woche nach dem verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Missouri hat Präsident Barack Obama das Unwetter als "nationale Tragödie" bezeichnet.

Obama, Tornado, Missouri, nationale Tragödie, Joplin, Tote, 14521

US-Präsident Barack Obama bei seiner Rede auf dem Kampus der Missouri Southern State University© Joe Raedle/Getty Images

Eine Woche nach dem verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Missouri hat Präsident Barack Obama das Unwetter als "nationale Tragödie" bezeichnet. "Das ist nicht nur Ihre Tragödie", sagte er bei einem Besuch in der verwüsteten Stadt Joplin am Sonntag. "Es ist eine nationale Tragödie, und es wird darauf eine nationale Antwort geben." Durch den heftigen Tornado vom 22. Mai kamen in der 50.000-Einwohner-Stadt mindestens 142 Menschen ums Leben. 44 Menschen werden noch vermisst. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Es war der tödlichste Tornado in den USA seit 60 Jahren.

"Es ist eine nationale Tragödie, und es wird darauf eine nationale Antwort geben," sagte Obama. Der US-Präsident überflog das zerstörte Gebiet und sah sich dann gemeinsam mit dem Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, ein verwüstetes Stadtviertel an. Er schüttelte Bewohnern, die vor ihren zerstörten Häusern standen, die Hand und sprach mit ihnen. "Es wird dauern, das wieder aufzubauen, aber wir werden da sein", sagte er zu einem Bewohner. "Sie sollten sich ausruhen", sagte er zu einem an der Schulter verletzten alten Mann.

Anschließend nahm Obama in der Universität von Missouri an einer Zeremonie zum Gedenken an die Opfer teil. Er versprach den Einwohnern Joplins erneut, sie würden beim Wiederaufbau nicht allein gelassen. "Wir werden sie bei jedem Schritt auf diesem Weg begleiten", sagte er - auch dann noch, wenn die Medien ihr Interesse bereits einem anderen Thema zugewandt haben werden.

Während der Gedenkfeier dankte Obama allen freiwilligen Helfern. Sie hätten gezeigt, dass es in der Not keine Fremden gebe, sondern nur "Brüder und Schwestern". Der US-Präsident erinnerte an den Manager eines Pizza-Ladens, Christopher Lucas, der mehr als einem Dutzend Menschen im Kühlraum Schutz vor dem Tornado geboten hatte und bei der Rettungsaktion selbst in den Tod gerissen wurde.

Wie Obama sagte auch Gouverneur Nixon den Menschen in Joplin Hilfe beim Wiederaufbau zu. Die Menschen von Missouri seien bekannt für ihre "Sturheit", "kein Sturm, kein Feuer, keine Flut kann uns von unserer Aufgabe abhalten", sagte er. Nach den Worten von Joplins Pressesprecherin Lynn Onstot beginnt sich der Ort langsam wieder zu organisieren.

AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Tornado zerstörte US-Kleinstadt Joplin - wie das Ende der Welt

Zehn Kilometer lang und 1000 Meter breit ist die Tornadoschneise, die die US-Kleinstadt Joplin quasi ausgelöscht hat. Viele Bewohner haben wie durch ein Wunder überlebt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe