Vater tötet zwei Kinder und wirft sich vor Zug

28. November 2012, 12:49 Uhr

Ein Vater hat in Lengerich offenbar seine beiden Kinder getötet und sich danach vor einen Zug geworfen. In einer Abschieds-SMS bekannte er sich zu der grausigen Tat.

Ein Familienvater hat im Münsterland offenbar seine beiden Kinder getötet und sich vermutlich anschließend selbst das Leben genommen. Die Leichen des zwei Jahre alten Mädchens und des fünfjährigen Jungen wurden am Mittwochmorgen in einer Wohnung in Lengerich entdeckt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Münster mitteilten.

Nach seiner Tat hat sich der Vater offenbar vor einen Zug geworfen. Das Auto des 34-Jährigen entdeckten die Ermittler später in der Nähe der Bahnstrecke Münster - Osnabrück. Dort habe sich der mutmaßliche Täter "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" vor einen Zug geworfen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. An den Gleisen wurde demnach ein menschlicher Torso gefunden.

Vater soll sich in SMS zu Tat bekannt haben

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schrieb der Mann vor seinem Tod eine SMS an seinen Vater, in der er sich zu der Tat an den Kindern bekannte und seinen Selbstmord ankündigte. Die Hintergründe der Familientragödie blieben zunächst unklar. Der Vater des mutmaßlichen Täters alarmierte nach Erhalt der Kurznachricht die Polizei, die daraufhin die Leichen der Kinder entdeckte. Sie seien am frühen Mittwochmorgen "vermutlich mit einem Messer" getötet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster.

Die Mutter der Kinder hatte nach ersten Erkenntnissen nicht in der Wohnung, sondern bei ihren Eltern übernachtet. Zu den Familienverhältnissen konnte der Sprecher noch nichts sagen. Eine 20-köpfige Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

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