22. März 2011, 14:03 Uhr

Knut starb an einer Hirnerkrankung

Hunderte Fans pilgern noch immer zu Knuts leerem Gehege und trauern um ihren Liebling. Die Ursache für den frühen Tod des Eisbären ist nun bekannt: Knut starb an einer Hirnerkrankung.

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Trauer um Knut: Mit Blumen, Zeichnungen, Fotos und Kerzen nehmen die Zoobesucher Abschied von ihrem Liebling©

Die Ursache für den frühen Tod des Eisbären-Superstars Knut scheint nun festzustehen: Die Untersuchung des toten Tiers ergab eine Hirnerkrankung, wie der Zoologische Garten Berlin mitteilte.

Derweil besuchen immer noch hunderte Menschen das leere Gehege und gedenken ihres tapsigen Lieblings. Weltweit trauern die Fans des Eisbären, inzwischen haben sich bereits 2000 Menschen in das virtuelle Gedenkbuch des Berliner Zoos eingetragen.

Damit Knut auch in Zukunft in der Erinnerung der Zoo-Besucher bleibt, sammeln die Freunde des Zoos nun Geld für eine Skulptur des Eisbärs. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz sprach sich am Montag für ein Denkmal am Eisbärengehege aus, das Knut als knuddeliges Tierbaby zeigt. Auch andere verstorbene Publikumslieblinge wie der Gorilla Bobby und das Flusspferd Knautschke bekamen Skulpturen im Berliner Zoo.

Was allerdings mit dem Tierkörper des Eisbären geschehen soll, ließ der Zoodirektor offen. Das Berliner Naturkundemuseum meldete bereits Interesse an einem ausgestopften Knut an.

Der Eisbär, der zu Lebzeiten rund elf Millionen Menschen an sein Gehege gelockt hatte, war am Samstag im Alter von vier Jahren plötzlich vor den Augen der Zoo-Besucher zusammengebrochen und sofort verstorben.

cas/DPA
 
 
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