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Bei der Suche nach dem Betreiber der Mobbing-Plattform "Isharegossip" haben die Ermittler einen Trittbrettfahrer vorübergehend festgenommen.
Er nannte sich "Instinkt84 aus Amoklaufcity" und veröffentlichte am Tag der Bluttat von Winnenden eine Amokdrohung im Internet. Der 24-jährige Arbeitslose stand nun als erster Nachahmungstäter vor Gericht. Einblicke in die Psyche eines nach Halt suchenden Trittbrettfahrers.
Blitzprozess gegen Trittbrettfahrer: Ein 24-jähriger Arbeitsloser, der kurz nach dem Amoklauf von Winnenden mit einer erfundenen Bluttat ebenfalls für Aufsehen sorgen wollte, ist zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Eine härtere Strafe blieb dem drogenabhängigen Hartz-IV-Empfänger erspart, weil er die Tat bereut und gestanden hat.
Er hatte sich es so schön ausgemalt, und es wurde ein totaler Flop: Ein 18-Jähriger wollte Thessa nacheifern und lud 20.000 Menschen via Facebook zu seiner Geburtstagsparty ein - allerdings bewusst. Es kamen: 35.
Millionen hat der verurteilte Erpresser Helg Sgarbi von Susanne Klatten erhalten. Nun hat die Quandt-Erbin vor Gericht durchgesetzt, dass Sgarbi das Geld zurückzahlen muss. Ob Klatten wenigstens einen Teil der Millionensumme wiedersehen wird, ist allerdings fraglich.
Im Münchner Prozess gegen vier mutmaßliche Erpresser der Milliardärin Susanne Klatten soll bereits zum Auftakt eine Einigung über das Strafmaß erzielt werden. Amtsgericht, Anklage und Verteidigung setzten sich am Dienstag nach Prozessbeginn zu einem Rechtsgespräch hinter verschlossenen Türen zusammen.
An ihr beißen sich die Gangster die Zähne aus: Die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten ist erneut Opfer einer Erpressung geworden. 800.000 Euro und einen schweren BMW forderten drei Männer von der Milliardärin und boten im Gegenzug Videos von ihrem Treffen mit dem Schweizer Gigolo Helg Scarbi. Klatten ging zum Schein auf die Offerte ein.
Nach jedem Amoklauf ist es das Gleiche: Potentielle Nachahmer oder "Witzbolde" kündigen weitere Amokläufe an. Auch die Morde von Winnenden finden verbale Trittbrettfahrer. Die Polizei reiht Festnahme an Festnahme - und den Tätern drohen sogar Haftstrafen.
In Leipzig instrumentalisieren Rechtsextreme den Mord an der achtjährigen Michelle. Sie treten bei Gedenkveranstaltungen auf und fordern die Todesstrafe für Kinderschänder. Der Onkel des Mädchens gilt selbst als rechtsextrem und engagiert sich bei den Demonstrationen. Die Eltern dístanzieren sich von dem Treiben.
Seit zwei Monaten ist die vierjährige Madeleine spurlos verschwunden. Nun haben offenbar Betrüger versucht, sich an der tragischen Geschichte zu bereichern: Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest, die versucht hatten, die Familie des Mädchens zu erpressen.
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