Beim Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen in der Nähe von Potsdam sind am Samstagnachmittag drei Männer getötet worden. Die Ursache ist noch unklar.
Bei einem Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen in der Nähe von Potsdam sind am Samstagnachmittag drei Menschen getötet worden. Die Flugzeuge prallten am Samstag in der Luft über dem Flugplatz Saarmund südlich der Hauptstadt zusammen. Bei den drei Toten handelte es sich um die Insassen der beiden Flugzeuge. Zwei von ihnen saßen in einem Ultraleichtflugzeug, einer in einem Segelflieger.
Warum die Flugzeuge bei dem Start des Segelflugzeugs in 300 Metern Höhe zusammenstießen, sollen Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ermitteln. Auch die Staatsanwaltschaft Potsdam ist eingeschaltet. Zu dem Unfall war es gegen 15.45 Uhr bei sonnigem Wetter gekommen. Der Segelflieger wurde gerade von einer Seilwinde hochgezogen, als er in der Luft mit dem Ultraleichtflugzeug zusammenstieß. Die Trümmer waren im Umkreis von mehreren hundert Metern verstreut.
Der Flugplatz Saarmund in Brandenburg hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum der Ultraleichtfliegerei entwickelt.