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Nackte Yoga-Mum empört Amerika

Eine Frau macht einen Handstand. Nackt und in perfekter Haltung. Und dazu nuckelt ihr Baby an ihrer Brust. In den USA sorgen die Instagram-Bilder von Yoga-Mum und Baby Naia für heftige Debatten.

  Dieses Bild machte Amy berühmt.

Dieses Bild machte Amy berühmt.

In den USA tobt eine wüste Debatte um ein scheinbar harmloses Foto. Doch dieses Bild zeigt ein Reizthema: Eine nackte Mutter stillt ihr Kind. Als das Bild entstand, lebte die Familie in einer Yoga-Gemeinschaft auf Hawaii in der - nach den Worten von Yoga-Mum Amy - Kleidung optional, Yoga hingegen selbstverständlich war.

Amy versteht die Aufregung nicht, die ihre Instagram Fotos ausgelöst haben. Der Seite "Baby Center" sagte sie: "Ich habe gerade meine täglichen Übungen gemacht, als die Süße herbeigekrabbelt kam, um ein wenig zu nuckeln. Papa hat sie auf den Rasen gesetzt, da konnte sie nicht widerstehen." Ganz normal sei das, findet Amy. "Wenn Babys eine Brust sehen, wollen sie da ran - egal wie."

Und warum gibt es dieses Foto, das bereits 2011 entstand? "Ich blogge seit Jahren und wollte nur diesen schönen Moment teilen." Ihr Mann hat einen Pulitzer-Preis für seine Yoga-Fotografien gewonnen. Kein Wunder, dass das Leben der Yoga-Gemeinschaft in traumhaften Bildern eingefangen wurde. Jahrelang zirkulierte das Bild im Kreis der Yoga-Freunde, erst in den letzten Wochen nahm die große Öffentlichkeit daran teil. Und regte sich entsprechend auf.

Amy ist es nun wichtig, ein paar Irrtümer aufzuklären: Bei dem Handstand handle es sich um eine Yoga-Übung, sagt sie. Sie sei nicht gewaltsam an den Füßen aufgehängt worden, um ihr Kind zu säugen, so wie es einige besorgte Kommentatoren annahmen. "Die Yoga-Community und die Earth-Mamas lieben das Bild! Doch Frauen, die selbst keine Freude daran haben, die Brust zu geben, regen sich auf, als sei Säugen schlimm und pervers. Die können sich gar nicht wieder beruhigen." Ganz Hippiekind sieht Amy auch die Anfeindungen positiv. "Es ist schön, so unterschiedliche Meinungen zu hören. Das erinnert mich daran, wie unterschiedlich wir alle sind."

Kra

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