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7. Dezember 2008, 08:37 Uhr

Gewaltorgie nach Tod eines Jugendlichen

Nach dem Tod eines 15-Jährigen bei Zusammenstößen zwischen Autonomen und der Polizei ist es zu einer Welle von Krawallen und Protesten in Griechenland gekommen. Hunderte Jugendliche zogen randalierend durch Thessaloniki und zerstörten Autos und schlugen Fensterscheiben ein.

Athen, Gewalt, Protest

Jugendliche werfen Steine in Athen© Orestis Panagiotou/EPA

Auch in den nordgriechischen Städten Komotini und Ioannina sowie auf der Mittelmeerinsel Kreta kam es zu Protesten. In Athen zogen hunderte Autonome durch die wichtigste Einkaufsstraße Ermou und zerstörten dutzende Geschäfte. Mehrere Geschäfte brannten völlig aus, wie das Staatsfernsehen zeigte. Ministerpräsident Kostas Karamanlis lehnte ein Rücktrittsangebot von Innenminister Prokopis Pavlopoulos ab.

Der 15-Jährige wurde am späten Samstagabend in Athen durch eine Polizeikugel getötet. Laut Medienberichten traf ein Warnschuss den jungen Mann. Der Polizist saß demnach mit einem Kollegen in einem Streifenwagen, der von einer Gruppe Autonomer mit Steinen und anderen Gegenständen angegriffen wurde.

Mordvorwurf gegen Polizisten

Nach Darstellung von Augenzeugen kam es nur zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe von Autonomen und der Besatzung des Polizeiwagens. Anschließend hätte der Polizist direkt in die Richtung des Jungen geschossen. Die beiden Polizisten wurden festgenommen. "Es war ein kaltblütiger Mord", sagte ein Augenzeuge im Radio. "Wir werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen", erklärte der Innenminister Pavlopoulos im Fernsehen.

Die Polizei setzte Tränengas ein. Sie verstärkte ihre Einheiten im Zentrum der Stadt, berichtete der staatliche Rundfunk. Autonome und linksgerichtete Bürger kündigten für Sonntagnachmittag Protestaktionen an. Griechische Autonome greifen seit Jahren immer wieder Polizisten an und verüben Brandanschläge auf Banken und Autos im Zentrum Athens.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 20)
 
UR63 (07.12.2008, 15:58 Uhr)
Ja,Ja Pamela
Sie glauben wirklich das Frau Knobloch einer rechtextremistischen Zeitung ein Interwiev geben würde??
Ist doch lächerlich!
Kein weiterer Kommentar zu Ihnen!
Pamela_1971 (07.12.2008, 14:30 Uhr)
UR63
Nein. Es gibt kein einziges Urteil, das sich mit der Frage beschäftigt, ob die Junge Freiheit rechtsradikal ist oder nicht... insofern gibt es kein Gerichtsurteil, auf das sie sich in dieser Frage berufen könnten.
.
Einzig zu der Frage, ob die JF unter Berücksichtigung der verfassungsmäßig garantierten Pressefreiheit in Landesverfassungsschutzberichten unter der Rubrik "Rechtsextremismus" aufgeführt werden darf oder nicht, gibt es gerichtliche Urteile. Die haben aber überhaupt nichts mit der Frage zu tun, ob die JF - wie hier m.E. zutreffend behauptet wurde - eine ´rechtsradikale´ Zeitung ist.
esopherah (07.12.2008, 14:14 Uhr)
...
wen interessiert ob irgendeine flugblattzeitung rechts oder links ist? Kauft euch rechte und linke zeitungen, dann lest zwischen den zeilen und ihr könnt die wahrheit erahnen.
solange rechts und links in de so schön gegeneinander aufgebracht werden können, kann sich das raffgierige möchtegern elite gesocks schamlos bedienen...
UR63 (07.12.2008, 14:13 Uhr)
@pamela
Es gibt klare Urteile zur Jungen Freiheit!
Können Sie aber selbst nachlesen!
Ende der Diskussion!
Wie Sie diese Urteile beurteilen,geht mir persönlich am Arsch vorbei!
UR63 (07.12.2008, 14:05 Uhr)
Hier mal was zu Autonome..
lait Spiegel definiert man Autonome..
[griechisch, „Selbständige, Unabhängige“]
linksextreme, organisatorisch locker gefügte und ideologisch uneinheitliche Subkultur, die sich Ende der 1970er Jahre aus der Bewegung des Spontaneismus bildete und deren Anhänger in erhöhtem Maße gewaltbereit sind. 2005 schätzte man die Zahl der Autonomen in Deutschland auf rund 5000 Personen.
Nochwas!
Dass sich so ein Ungebildeter wie sie sich hier überhaupt zu Wort melden dürfen, halte ich schon für eine Unverschämtheit. Zitat eines Hamburgers!
Pamela_1971 (07.12.2008, 14:03 Uhr)
UR63
Darüber, ob die ´Junge Freiheit´ nun eine "nur" rechtsnationalistische, oder aber eine rechtsradikale oder doch rechtsextremistische Zeitung ist, kann man gewiss trefflich streiten. Aber davon, dass eine Reihe von InterviewpartnerInnen, die z.T. als nicht-rechts eingestuft werden können, die JF vom Vorwurf der Rechtsradikalität entlasten, kann wahrlich keine Rede sein. Es gab auch schon CDU-PolitikerInnen, die der linken "jungen welt" ein Interview gegeben haben, und CSU-PolitikerInnen, die ein Interview mit dem Ex-SED-Blatt "Neues deutschland" geführt haben. Der linksradikale Globalisierungskritiker Noam Chomsky hat sogar schon mal dem DVU-Hausblatt "National-Zeitung" ein Interview gegeben, die sich ihrerseits wiederum gerne ab und an mit jüdischen Interviewpartnern schmückt, um den Vorwurf des Antisemitismus vermeintlich zu "entkräften".
.
Aus alledem folgt, dass die Interviewpartner einer Zeitung ganz sicher nichts über deren politische Ausrichtung aussagen. Ansonsten müsste ja die (von Ihnen hier wohlweislich verschwiegene!) Tatsache, dass die Junge Freiheit vor allem InterviewpartnerInnen aus dem rechtsextremen bis neonazistischen Spektrum (wie z.B. NPD-Chef Udo Voigt) ein Forum für ihre Ansichten bietet, ebenso gewertet werden.
UR63 (07.12.2008, 13:45 Uhr)
Humbug123
sieht ja erst richtig durch!
Seit wann ist die Junge Freiheit rechtsradikal??
habe mal gegoogelt!
Wikipedia:
Eine Reihe von Publizisten, Wissenschaftlern und Politikern gaben der Jungen Freiheit ein Interview. Darunter waren Egon Bahr, Ignatz Bubis, Ephraim Kishon, Peter Scholl-Latour, Franz Alt, Joachim Kaiser, Ernst Benda, Hans Apel, Hans-Georg Gadamer, Charlotte Knobloch[7], Vera Lengsfeld
Alles Rechte!Genau Humbug123!
Aber so ist der Hamburger123!. Immer das Dummste gefällt und beschäftigt ihn.
vegefranz (07.12.2008, 13:39 Uhr)
zurückgeschossen? - das geht nicht
zurückgeschossen? - das geht nicht! Die Polizei muss sich jederzeit und ohne weiteres von einem Linksmob angreifen lassen. Oder ist das etwa nur in Deutschland so??
CeeTo (07.12.2008, 13:39 Uhr)
hamburg123
Seit wann ist die Junge Freiheit rechtsradikal. Nur weil der Inhalt vielen Empörern nicht passt muss das ja noch lange nichts heißen.
Pamela_1971 (07.12.2008, 13:38 Uhr)
"Warnschuss"?
Das mit dem "Warnschuss" ist ja wohl mal eine dreiste Lüge der Polizei... ein Warnschuss wird senkrecht nach oben in die Luft abgegeben - wie der "versehentlich" ein auf dem Erdboden stehendes, 15-jähriges Kind treffen sollte, ist absolut nicht vorstellbar.
.
Dass als Reaktion darauf irgendwelche x-beliebigen Geschäfte eingeworfen oder gar angezündet werden, ist damit nicht zu entschuldigen oder zu rechtfertigen, aber man sollte nicht vergessen, dass es sich dabei (zum Glück!) nur um reinen Sachschaden handelt, und die eigentlich schreckliche und vor allem irreversible Tat in diesem Fall die Auslöschung eines Menschenlebens, die Tötung eines Kindes durch die Polizei darstellt.
 
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