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22. November 2007, 14:31 Uhr

"Ärmchen dünn wie Streichhölzer"

Es ist eine trostlose Plattenbausiedlung, in der die fünfjährige Lea-Sophie wohnte - bis sie verhungerte. Die Anwohner sind geschockt, die Verwandten ratlos. Die Vorwürfe gegen die Behörden werden nun immer massiver. Von Matthias Busch und Michaela Steuer, Schwerin

Mit einem Schild mit der Aufschrift "Schon wieder" steht ein Trauernder vor dem Haus in Schwerin-Lankow, in dem die fünfjährige Lea-Sophie lebte© Jens Büttner/DPA

Die fünfjährige Lea-Sophie, ein blond gelocktes Mädchen mit dunklen Kulleraugen, ist verhungert und verdurstet. Das ist nun amtlich. Die Kleine wog zuletzt nur noch 7,4 Kilogramm. Das ist soviel, wie ein gut genährter Säugling auf die Waage bringt. Das Normalgewicht eines fünfjährigen Kindes liegt zwischen 15 bis 20 Kilo. "Spuren von Gewalteinwirkung seien nicht erkennbar", betont Oberstaatsanwalt Christian Pick und widerspricht damit Medienberichten.

Der Nachbar weint

Kieler Straße 15, Schwerin-Lankow. Eine trostlose Plattenbausiedlung. Hier lebten Nicole G. (23) und Stefan T. (26) - beide arbeitslos - unterm Dach im vierten Stock mit ihren beiden Mischlingshunden, vier Katzen und ihren Kindern Lea-Sophie und dem zwei Monate alten Justin. Der Junge ist inzwischen bei Pflegeeltern untergebracht worden. Nachbar Horst S. (67) weint, als er gefragt wird, ob er Lea-Sophie kannte. "Ich habe das Mädchen nur einmal gesehen", sagt der Rentner. "Ihre Eltern sind eines Abends nach Hause gekommen. Sie haben die beiden Hunde die Treppe hoch getragen. Die Kleine haben sie über die Stufen nach oben gezerrt." Horst S. unternahm nichts, wollte nicht noch mehr Ärger mit Nicole G. und Stefan T. "Die haben sich an nichts gehalten, auch an die Hausordnung nicht", sagt er und zuckt mit den Achseln.

Auch die Verwandtschaft von Lea-Sophie ist ratlos. Vor etwa zwei Jahren habe sie Lea-Sophie das letzte Mal gesehen, erzählt Rita T., die Stiefmutter von Stefan T.. "Ihre Ärmchen waren dünn wie Streichhölzer." Unternommen habe sie nichts. Das Mädchen war eine Frühgeburt und schon immer sehr dünn. Aber sie hatte rosige Bäckchen und hat auch normal gegessen." Bei diesem Besuch vor zwei Jahren habe es Streit gegeben, erinnert sich Rita T. "Die wollten einfach nicht arbeiten, waren faul und haben nur auf dem Sofa gesessen. Wir haben ihnen deutlich gesagt, dass uns das nicht gefällt." Seitdem habe sie nichts mehr von Nicole G. und Stefan T. gehört.

Die Urgroßmutter ist ratlos

Auch die Urgroßmutter von Lea-Sophie, die Großmutter von Nicole G., hat keine Erklärung. "Ich habe Lea-Sophie nur ein einziges Mal gesehen, da war sie noch sehr klein." Vor wenigen Wochen sei "Nici" noch einmal zu Besuch gekommen. "Sie hatte nur Justin bei sich. Wo Lea-Sophie war, habe ich nicht gefragt. Vielleicht war sie im Kindergarten." Die Urgroßmutter, die ihren Namen nicht veröffentlichen möchte, schüttelt mit dem Kopf. "Nici war eine sehr liebe Enkelin", sagt sie.

Auch die Stadt Schwerin hat keine Antwort auf die Frage, warum Lea-Sophie sterben musste. Die Familie sei dem Jugendamt bekannt gewesen, lautet die magere Auskunft. Die Sozialarbeiten hätten "nach den gesetzlichen Vorschriften" gehandelt. Unterdessen behauptete ein Nachbar, dass er den Mitarbeitern vom Jugendamt die Tür geöffnet hätte. "Ich habe den Leuten vom Amt die Haustür geöffnet. Da waren die Frau und der Mann aber gerade aus dem Haus", sagte der Mann der Deutschen Presseagentur. Mit anderen Worten: Die Mitarbeiter vom Jugendamt haben Lea-Sophie unter Umständen gar nicht zu Gesicht bekommen. Die Stadt Schwerin will auch diese Vorwürfe nicht kommentieren.

Die Schweriner Jugendamtsleiterin Heike Seifert soll vor etwa einem Jahr im Sozialausschuss der Stadtvertretung Alarm geschlagen haben, sagte die langjährige Vize-Vorsitzende des Landeselternrates Verena Riemer der dpa. "Ich kann nicht garantieren, dass wir nicht auch in Schwerin ein totes Kind haben werden", habe Seifert gewarnt, weil durch die Mittelkürzungen die Mitarbeiter des Jugendamtes völlig überlastet seien. Nach Angaben von Kinderschutzorganisationen betreut ein Jugendamtsmitarbeiter im Schnitt 150 Fälle. Seifert war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Riemer sagte der dpa: "Es haben alle Verantwortlichen die Katastrophe kommen sehen und nichts getan, um sie abzuwenden.

Ähnlich war es im Fall des zweijährigen Kevin aus Bremen. Der Junge war im Oktober 2006 im Kühlschrank seines Ziehvaters tot aufgefunden worden. Das Kind wies zahlreiche Knochenbrüche auf. Auch in diesem Fall war das Jugendamt eingeschaltet, reagierte jedoch nicht. In Bremen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Mitarbeiter des Jugendamtes. In Schwerin, ließ die Staatsanwaltschaft mitteilen, bestünde für Ermittlungen gegen das Jugendamt "derzeit keinerlei Veranlassung".

Von Matthias Busch und Michaela Steuer, Schwerin
 
 
KOMMENTARE (10 von 38)
 
tagora-sagittara (23.11.2007, 09:36 Uhr)
Jede Wette,...
die beiden Köter und die Katze mussten nicht hungern!?
DAS ist Deutschland!!
mupfeline (23.11.2007, 09:23 Uhr)
@madlien
Verzeihung dass ich so deutlich werde: Aber ganz auf dem Laufenden sind Sie nicht, oder? Die Arge-Mitarbeiter haben Kugelschreiber und Papier in den Händen, aber kein Blut an den Händen. Das ist Humbug. Diese Gesetze zu den Hartz IV Richtlinien wurden von einer rot-grünen Bundesregierung erlassen. Der VP-Personalchef, ein Mann mit dem ein gewisser Ex-Kanzler Schröder sich lachend ablichten ließ, gab diesem Machwerk seinen Namen. Und trotzdem wird die SPD gewählt - als kleineres Übel! Wie las ich gestern von einem Poster im Stern: "Kanzler Schröder - der einzig wahre Kanzler!" Natürlich wird unter Kanzlerin Merkel diese Politik fortgesetzt. Aber initiert hat diese menschenverachtende Politik eine SPD mit Gerhard Schröder an der Spitze. Die Behördenmitarbeiter setzen nur die Richtlinien um. Mehr nicht. Und das schreibe ich - als Person die auch schon mit 160 Euro Hartz IV abgespeist wurde. Schuld, wenn überhaupt, sind WIR, weil wir uns das alles gefallen lassen. Ich erinnere an die Demos gegen Hartz IV. Die Leute sind lieber vor der Glotze gesessen anstatt jeden Montag zu demonstrieren. Da brauchen wir uns über die Ergebnisse unserer Lethargie nicht zu Wundern.
manndernichtdaist (23.11.2007, 09:03 Uhr)
Früher, als alles besser war...
... oder auch schlechter, man weiss es nicht - hat man die Leute einfach erhängt. Und heute? Reagieren wir zivilisiert...... Ich schlage vor - ab nach Afghanistan/Irak mit den Eltern, Pistole in die Hand gedrückt und ab an die Front.
H.P. (23.11.2007, 08:34 Uhr)
Schuldzuweisungen helfen keinem weiter,
Wir leben in einer Welt wo täglich Kinder an Hunger und Durst sterben, an Vitamin A Mangel erblinden. Das ist die Realität die wir hier im reichen Deutschland nicht mitbekommen. Nun haben wir es im eigenen Land das Kinder verhungern was man nicht verstehen kann. Es gibt auch in Deutschland Armut, viele fühlen sich ausgegrenzt, sind ohne Arbeit und auf Sozialhilfe angewiesen. Viele dieser Menschen sind einfach kaputt, sind nicht mehr fähig für sich selbst, geschweige für ihre Kinder zu sorgen. Es ist auch ein Gesellschaftsproblem, nur noch der Erfolg und der Konsum zählt, wer nicht mithalten kann ist draußen, man muss schon Abitur heute haben um überhaupt eine Lehrstelle zu bekommen. Wir leben in einer kaputten Gesellschaft ohne Werte, nur noch der Erfolg und das Geld zählt. Wo ist die Menschlichkeit geblieben, die Gebote der Liebe, wo werden diese Werte noch gelehrt und gelebt?
madlien (23.11.2007, 01:51 Uhr)
@undjetztnochder
Sie sehen sie Dinge durch die allgemeine Pauschalierungsbrille und relativieren unzuläßig. Ich denke nicht, daß es einem Hartz IV Kind weiterhilft, wenn es weiß, daß woanders Kinder verhungern.Dessen Eltern werden täglich gedemütigt und von sog.Fallmanagern wie Vieh behandelt.(selbst dem stellt man nicht den Strom ab)So ein kleiner Pisser, der vielleicht früher mal irgend so ne Nulpe bei der Post war tut nun so, als müßte er die paar lausigen Kröten aus seiner eigenen Brieftasche zahlen. Es dürfte in einem reichen Land wie der BRD überhaupt keine Kinderarmut geben, denn für jeden Scheiß und Pomp ist genug Kohle da.
Leider hauen die Medien sehr einseitig in die Klischeekerbe. Dokus und Reportagen zeigen fast nur den "Hartz IV Empfänger", zwischen leeren Bierflachen sitzend, während sich der Gerichtsvollzieher in der Wohnung nach Ihrem besagtem Plasmafernseher umschaut.Dieses Bild hat sich auch bei Ihnen eingeprägt. Und Sie fühlen sich bestätigt, da Sie schon vorher ein ähnliches Bild von den Langzeitarbeitslosen hatten. Jedenfalls spätestens so lange, bis Sie selber vielleicht mal einer sind und "abgehängt" werden. Befinden wir uns auf einer Autobahn oder reden wir von Menschen oder eine bestimmte Gruppe von Menschen, die man einfach abschreibt?
Nie gezeigt werden z.B. Alg2-Empfänger um die 50, welche kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, welche sich mit Nebenjobs dazu verdienen, sich trotz aller infamer arge-schikanen tapfer über Wasser halten und vielleicht noch demente oder anderweitig kranke Angehörige bzw. die Eltern betreuen, da man diese in dem Alter nun mal hat. Dies gilt auch für Mütter, die Schulkinder zu versorgen haben. Denen gibt man lieber 130 Euro für Kinderbetreuung, um sie zum hundertsten Mal einem dieser Bewerbertrainings zu unterziehen. Nur so kann die Regierung 3,5 Mio. Arbeitslosen verkünden (als ob das wenig wären), 2 Mio. sind in irgendwelchen Zwangskursen zusammengewürfelt, oder in Arbeitsgelegenheiten. Schicke neue Terminologie übrigens.
Genau diese solche Leute werden einer gnadenlosen Verfolgungsbetreuung unterzogen, ausgetrickst, alleine schon durch die Namensgebung "Hartz" verhöhnt und schikaniert. Auf die persönlichen Verhältnisse wird keinerlei Rücksicht genommen. Die Angestellten der Arge haben Blut an den Händen, deren einzige Aufgabe ist es die Leute aus den Leistungen zu drängen. Sie sind Handlanger einer menschenverachtenden Gesetzgebung für die die Hauptverantwortlichen hoffentlich eines Tages zur rechenschaft gezogen werden. Gerade gestern vor zwei Tagen ist erneut ein Hartz IV Empfänger in Folge einer Sanktion zu Tode gekommen bzw.verbrannt. "Da man den Strom abstellte, war die 50- jährige gezwungen Kerzen zu benutzen..." Anfang des Jahres verhungerte ein junger Mann in Speyer in Folge von Sanktionen der Arge. In beiden Fällen haben die jeweiligen Bürgermeister nur ein Achselzucken übrig. Wie meinte der ehemalige Reichsarbeitsminister Müntefering: "Wer nichts arbeitet, soll nichts essen" Wie wahr !Der Mann weiß doch was er sagt. Sicher haben Sie ihm da zugestimmt, Herr jetztnochder. Man schätzt das etwa 1000 Leute im gesamten Bundesgebiet diekt oder indirekt an den Folgen der Hartz IV Gesetze starben. Hierzu zählen ebenso vernachläßigte Kinder, Suizide, Verzweiflungstaten. Das hat es mit Arbeitlosenhilfe nie gegeben. Eine Förderung findet nicht statt. Der Beruf wird aberkannt. Die Leute werden gezwungen Billigjobs anzunehmen wobei sie ewig am Tropf dieser menschenverachtenden Behörde bleiben. Für alle Arbeitslosen sollte unabhängig von der Dauer der Arbeitlosigkeit so wie es immer war nur das Arbeitsamt zuständig sein und keine Stasizentrale mit Wachpersonal die fast immer jwd gelegen ist. Stallpflicht und Sippenhaft, Ausschüffelung,Knebelverträge, Zwangsarbeit,Wohnungsvertreibung, Ausschluß vom öffentlichen Leben und nicht zu vergessen die Essensmarken. Wo leben wir eigentlich? Nee, im Ernst.. wo sind wir gelandet ? Hätte ich mir nie träumen lassen, daß es ausgerechnet in diesem Land nochmal so ähnlich wie in der alten Horrorzeit wird. Manchmal muß ich mir echt die Augen reiben und mir sagen, daß dies kein böser Traum, sondern bittere Realität ist. Man wird die Schmarotzer diesmal ganz ohne Konzentartionslager los. Das Problem erledigt sich sozusagen von selbst.Entweder landet man in der Versklavung, im Knast, in der Klappse, im Asylantenwohnheim oder auf dem Friedhof.
Der Arbeitslosenhilfe-Empfänger hatte noch den Status einer einigermaßen gesicherten Existenz. In den Augen potentieller Arbeitgeber galt man noch als integer. Man konnte sich einen Pkw leisten und fand meist schnell wieder einen Job. Es hat auch niemand danach gefragt, um welchen Pkw es sich handelt, ganz nebenbei bemerkt. Jetzt sind die ehemals Integren, die welche stets einen Job fanden stigmatisiert, gleichgestellt mit den Problemfällen welche man so oft im TV sehen kann, jedenfalls in den Augen der meisten(Arbeitgeber). Deswegen finden auch die meisten auch keinen Job. Wenn ein Arbeitgeber nur schon Hartz IV liest, hat er sofort o.g. Bilder im Kopf. Einmal im Loch Hartz und der Deckel bleibt für immer zu !Man hätte die Dinge wirklich besser so belassen sollen wie sie waren.
Für Sie, Herr undjetztnochder sind ja nur "viele" unverschuldet Hartz IV Empfänger, ich sage fast alle oder die meisten sind es. Es ist schon Strafe genug, keinen anständigen Job zu finden und was mit den Menschen hier veranstaltet wird ist weit unter aller Sau und wird irgendwann ein böses Echo abgeben. Soviel schlechtes Karma häuft man nicht ungestraft an. Leibeigener oder Leiharbeiter-wir leben in einer Art modernen Feudalismus. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen oder wie domestiziert sind Sie eigentlich ?
D_C_M (23.11.2007, 00:03 Uhr)
Wer trägt die Schuld ?
Es ist sinnlos jemand als Schuldigen hinzustellen. Wer es sah und half nicht, hat sich genauso Mitschuldig gemacht. Aber das wie hier im Bericht zu lesen war, wegen Mittelkürzungen, die Mitarbeiter überlastet seien, dann frage ich mich, weshalb die Vorgesetzten der zuständigen Behörde nicht dagegen zu zur Wehr setzen. Wie feige Dumm Arrogant muss man sein, wenn es um Kinder geht, die angebliche Zukunft unseres Landes wie es immer schön Im Bundestag vernommen wird; nicht einmal den Mund aufzumachen. Aber klar wer macht das schon, wer will schon als aufmüpfiger im Rampenlicht seiner Vorgesetzten stehen. Langsam geht mir dieses inkompetente Personal eienr Ämter gewaltig auf die Nerven. Für was bezahlt man eigentlich seine Steuern, nur um hochbezahlte; dazunoch in einigen Nebentätigkeiten jener Politiker, zu bezahlen. Wie lange will man sich das noch anschauen in Deutschland. Alleine schon die Tatsache das man davon wusste, und nichts unternahm, grenzt an ernormer Gehirnlosigkeit. Aber selbstverständlich macht ja das Personal vom Amt niemals Fehler, die begehen ja immer andere, ich frage mich was für einen IQ man erreichen muss, um in einer solchen Behörde tätig zu sein. Was für FEIGE Arrogante Personen arbeiten dort eigentlich, aber was will man Verlangen, nichts solange es solche Personen gibt, brauchen wir keine Feinde ausserhalb Deutschlands.
billremzi (22.11.2007, 23:58 Uhr)
diese idioten würde ich......
alle kinder, tiere wegnehemn, Kastrieren und gebährmuter entnehmen, in eine Einsame insel ohne esbaren zurücklassen bis sie selber mit den selben qualen verrecken.
Ich verstehe dieser art menschen nicht, warum macht Ihr kinder wenn ihr zu bescheuert seid um mit kindern umzugehen. So was gehört mit aller größter macht der justiz bestraft.
Und was ist eigentlich auf dieser Welt los? Kümmert sich den keiner mehr um sein nachbar geschweigeden um seine verwandtschaft. in anderen Ländern ist es ja auch möglich.
Wenn die Probleme haben warum haben die nicht zu den eigenen verwandeten um Hilfe gebeten? warum haben die verwandten niht hin und wieder mal nach dem rechten gesehen wenn schon so ein verdacht da wahr. Im nachhinein reden das bringt nichts, handeln wenn es notwendig ist das sollte mann tun. nur die tür den Jugendamt auf machen reicht da nicht. Ich hätte hin und wiedr nachgesehen und wenn ich gemerkt hätte das die da sind hätte ich zumindes beim Jug
gendamt wenn es zu spät (abends) ist die Polizei angerufen. Das Kind hätte es mir gedankt.
in diesem sinne haltet die augen und ohren auf, damit so etwas sich in eurer nachbarschaft nicht wiederholt. Redet mit euren nachbarn, ladet euch einfach mal gegenseitíg zu
Lisaben (22.11.2007, 22:41 Uhr)
Behördenängste überwinden
Wir sollten alle mehr hinsehen.Uns nicht einschüchtern lassen.Die Behördenängste Überwinden.Wir wissen wovon wir reden.Wir haben es gelebt.
vondervogelwheyde (22.11.2007, 21:33 Uhr)
Wehrt Euch! (2) und @alex64
SozialarbeiterInnen stehen in einer besonderen Verantwortung, zumal wenn es um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen geht, wo die Gefahr besteht das diese gesundheitlich gefährdet sind oder drohen zu verwahrlosen. Dieses kann den einzelnen Sozialarbeiter nicht allein überlasen werden sondern im Kontext mit anderen relevanten Berufsgruppen wie Ärzten, Psychologen usw. . Ich gehe sogar soweit, dass sich SozialarbeiterInnen das recht herausnehmen sollten, Nachbarschaftshilfe einfordern zu können wenn es die Situation erforderlich macht. Alex64: ich rede nicht von einem Vertrag im Sinne zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ich rede hier von einem Vetrtag im Sinne von Verantwortung, den SozialarbeiterInnen mit dem betroffenen Kind oder Jgendlichen eingehen. Ich darf erwarten, das sich SozialerbeiterInnen Ziele zum Wohle des Kindes setzen. Im Idealfall schriftlich festzuhaltende realistische Zielvereinabrungen mit den Eltern. Diese sollten regelmäßig auf Erfolge/Mißerfolge überprüft und ggfs. angepasst werden.
mupfeline (22.11.2007, 20:23 Uhr)
@Sebastian76
Na dann ganz konkret gefragt - nur mal so - WAS halten SIE von meinen Vorschlägen?
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