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20. Juni 2008, 14:38 Uhr

Jugendliche verbrennen Obdachlosen

In Cordaba haben drei Jugendliche einen behinderten Obdachlosen angezündet und verbrannt. Ihre schreckliche Tat filmten sie auch noch mit dem Handy. Ein Richter hat sie deswegen zu jeweils fünf Jahren Jugendarrest verurteilt.

Drei spanische Teenager haben einen Obdachlosen bei lebendigem Leibe verbrannt und seinen Todeskampf mit dem Handy gefilmt. Ein Gericht im südspanischen Córdoba verurteilte sie nun zu je fünf Jahren Jugendarrest.

Der Richter sah es nach Presseberichten als erwiesen an, dass die drei Täter zwischen 15 und 16 Jahren den gehbehinderten Mann im Oktober 2007 mit Lösungsmittel übergossen, mit einem Feuerzeug anzündeten und den Mord mit der Handy-Kamera filmten. Tags zuvor waren sie ihrem Opfer bereits in einem Park begegnet und hatten es beschimpft und getreten, wie es weiter hieß.

Der Mann lebte in einer baufälligen Hütte ohne Tür. Dort hätten die Teenager ihn aufgesucht. Das Opfer saß auf einem Stuhl und konnte wegen seiner Behinderung nicht entkommen. "Geschafft. Wir haben ihn getötet. Jetzt sind wir Mörder" - mit diesen Worten sollen sich die Jugendlichen gegenüber Freunden der Tat gebrüstet haben.

In dem Prozess hatten die Angeklagten versichert, sie hätten dem Obdachlosen nur einen Schrecken einjagen wollen und lediglich die Hütte in Brand gesteckt. Dies ließen die Richter nicht gelten. Die Autopsie habe ergeben, dass der Mann starb, weil sein Körper mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und dann angezündet worden sei.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 11)
 
finneygen (23.06.2008, 14:23 Uhr)
Lächerlich
alleine durch die Tatsache das die damit angegeben haben und es gefilmt haben macht doch klar das es kein "Versehen" war. Diese drei kleinen Schweine sollte Lebenslang bekommen. Das Jugendstrafrecht in Europa ist einfach nur lachhaft. Jeder der Älter ist als 12 kann doch grob unterscheiden was recht und was unrecht ist.
Die drei sollten den REst ihre Lebens in den knast
Countryjoe (21.06.2008, 13:28 Uhr)
Kuscheljustiz
Also gibt es die Kuscheljustiz nicht nur bei uns. Fünf Jahre für ein derart grausames Verbrechen kann man nur als Scherz bezeichnen. Es wird Zeit, daß man das Jugendstrafrecht verschärft und ab 12 Jahren geltend macht, wohingegen das Erwachsenenstrafrecht ab 16 Jahren gelten sollte. So es würde den gesellschaftlichen Entwicklungen des 21 Jahrhundert angepasst.
master_of_chaos (21.06.2008, 13:18 Uhr)
SNUFF...
Leider hat es das Gericht , abgesehen davon hier höhere Strafen auszusprechen, versäumt, einen weiteren Aspekt aufzudecken, welcher sid Jahren durch die Presse und Diskussionsforen geistert, aber als "legende" abgetan wird.
Es ställt sich nämlich die Frage, ob der Obdachlose bei seinem Tod gefilmt wurde oder ob der Obdachlose getötet wurde UM ihn zu Filmen.
Letzteres wird ja ob seiner Unverstellbarkeit immer als Hirngespinst abgetan, da angeblich die Beweise fehlen. Hier hat man aber a) ein Opfer und b) einen Filmbeweis
% Jahre sind übrigens absolut lächerlich. Wen in unserer Geselllschaft die Todesstrafe nicht mehr praktizioert wird, dann solte zumindets der Rest der Bevölkerung auf Lebenszeit von solchen Individuen bewahrt werden.
Aber höchstwahrscheinlich wird hier mehr geld in die "Resozialisierung" gepumpt, als Lebenslange Haft kosten würde, bzw der Obdachlose benötigt hätte um sich auf ner Finca ein schönes, fettes Leben zu machen.
Leseratte79 (21.06.2008, 08:50 Uhr)
Strafrecht - Ein Witz
Da sieht man mal das nicht unser Strafrecht ein Witz ist bzw. nicht ausgeschöpft wird. 5 Jahre für einen so grausamen Mord in dem Alter!!! Die Jugendlichen sollten mindestens 10 bis 15 Jahre einsitzen und in dieser Zeit gezwungen werden regelmäßig in Obdachloseneinrichtungen zu helfen. Nicht nur Toiletten putzen sondern sich mit den Menschen dort beschäftigen und auseinandersetzen.
vegefranz (20.06.2008, 22:32 Uhr)
in Deutschland längst wieder frei
in Deutschland wären die Täter möglicherweise lägst wieder frei, weil der Staatsanwalt nicht innerhalb von 12 Monaten eine Anklage geschrieben hätte. Das nennt man dann Rechtsstaat
Badmax (20.06.2008, 17:05 Uhr)
Wenn der Penner rein zufällig...
...ein bekannter Politiker oder Wirtschaftsboss gewesen währe, hätte es statt den fün Jahren pro Person eher 50 Jahre für alle zusammen gegeben. So viel dazu, dass vor dem Gesetz alle gleich sind, nur wer viel viel Geld hat, ist wie immmer gleicher als die Anderen. Justizia trägt nicht umsonst eine Augenbinde und hält eine Wagschale. Wer mehr in die Schale schmeisst, bekommt Recht.
Georges13437 (20.06.2008, 16:52 Uhr)
In Deutschland härter bestraft? hahahaha
Vielleicht statt der dortigen fünf Jahre, bei uns ein halbes Jahr mehr, vielleicht aber auch weniger. War ja nur ein PENNER. In den USA hätte es was auf die Mütze gegeben und das mit Recht. Fünf Jahre für einen Mord, sind genauso abscheulich wie der Mord selbst. So gesehen gibt es eigentlich vier Täter. Der Staat als Helfer und Strafvereitler.
MfG Georges13437
vegefranz (20.06.2008, 16:51 Uhr)
@punito
Sie haben Recht, das war überspitzt. Tatsächlich gibt es in Deutschland aber eine Unmenge an Urteilen, die ein Bürger nicht nachvollziehen kann (was nur in seltenen Fällen am Bürger selbst liegt)
Punito (20.06.2008, 16:34 Uhr)
@vegefranz
Ihr Frust auf die Anwendung des Jugendstrafrechtes in der BRD
mag ja noch so frustriernd für Sie sein , doch auch bei dieser Art von Verbrechen würde bei einem deutschen
Jugendgericht mit Sicherheit kein
"kuschelpädagogisches" Urteil
verhängt werden .
bernie-abg (20.06.2008, 15:53 Uhr)
5 Jahre Haft?...
...Haben wohl keine reichen Eltern!
 
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