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US-Außenministerium «enttäuscht» über Kurden-Referendum

Washington - Das US-Außenministerium ist «zutiefst enttäuscht» über die Entscheidung der kurdischen Regionalregierung im Nordirak, ein Unabhängigkeitsreferendum durchzuführen. Die Abstimmung werde das Verhältnis der Kurden zum Irak wie auch zu den Nachbarländern «deutlich verkomplizieren». Zwar werde das nicht bindende Referendum das Verhältnis der USA zu den Bewohnern der Kurdengebiete im Nordirak nicht ändern. Aber es werde die Instabilität in der Region erhöhen. Bei dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum zeichnete sich eine überwältigende Mehrheit für eine Abspaltung vom Rest des Landes ab.

Das US-Außenministerium ist «zutiefst enttäuscht» über die Entscheidung der kurdischen Regionalregierung im Nordirak, ein Unabhängigkeitsreferendum durchzuführen. Die Abstimmung werde das Verhältnis der Kurden zum Irak wie auch zu den Nachbarländern «deutlich verkomplizieren». Zwar werde das nicht bindende Referendum das Verhältnis der USA zu den Bewohnern der Kurdengebiete im Nordirak nicht ändern. Aber es werde die Instabilität in der Region erhöhen. Bei dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum zeichnete sich eine überwältigende Mehrheit für eine Abspaltung vom Rest des Landes ab.

dpa
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