Startseite

Wer hat den Super-Jackpot geknackt?

Sie haben den Lottoschein verlegt, treten als Pappfigur auf oder melden sich gar nicht: Die drei Gewinner, die den Rekord-Jackpot in der US-Lottogeschichte geknackt haben, geben der halben Nation Rätsel auf.

  Lottoschein-Verkauf in dem Laden, in dem die angebliche Gewinnerin ihre Lottoscheine gekauft hat. Einen Gewinnschein kann sie aber nicht vorlegen

Lottoschein-Verkauf in dem Laden, in dem die angebliche Gewinnerin ihre Lottoscheine gekauft hat. Einen Gewinnschein kann sie aber nicht vorlegen

Seit einer Woche rätseln die Amerikaner über die drei Gewinner des größten Jackpots der Lottogeschichte: Am Freitag hat sich nach Medienberichten der erste von ihnen offiziell gemeldet und seinen Preisanteil beansprucht. Aber klüger ist die Nation trotzdem nicht: Denn der Gewinner im US-Staat Kansas will anonym bleiben. Kann sich ein "Er" oder eine "Sie" über den neuen Reichtum von 110 Millionen Dollar (rund 84 Millionen Euro) nach Abzug von Steuern erfreuen? Nicht einmal das wurde bekannt. Allerdings kam heraus, dass der Gewinner nun wohl seinen Job an den Nagel hängen will.

So ließ sich der Gewinner oder die Gewinnerin bei der offiziellen Feier in der Zentrale der Lottogesellschaft Mega Millions in Topeka von einer Pappfigur vertreten: Ihr wurde der dicke Dollarscheck im Großformat symbolisch in die Hand gedrückt, wie die Zeitung "The Kansas City Star" am Samstag berichtete. Medienanfragen bei Mega Millions bleiben üblicherweise unbeantwortet.

Drei Gewinner für 656 Millionen Dollar

Insgesamt hatten drei Spieler in Kansas, Maryland und Illinois auf ihrem Lottoschein die richtigen Zahlen erwischt, die bereits am Freitag vor einer Woche gezogen worden waren. Im Jackpot steckten insgesamt 656 Millionen Dollar, also fast eine halbe Milliarde Euro. Dem "Kansas City Star" und anderen Medien zufolge verriet die Lottogesellschaft in Kansas immerhin, dass sich ihr "Anonymous" den Lottoschein erst am vergangenen Montag angeschaut und sich für eine Einmalzahlung von 157 Millionen Dollar (vor Steuerabzügen) entschieden habe. Sie oder er sei mit einem Rechtsvertreter und zwei Finanzberatern in der Zentrale in Topeka erschienen.

Damit wissen die Amerikaner immerhin mehr als über den Mitgewinner in Illinois: Er war bis zum Samstag immer noch nicht aufgetaucht. Womöglich noch größer ist das Rätselraten in Maryland. Hier hat eine Frau zwar behauptet, dass sie den Volltreffer gelandet habe, hat Mega Millions zufolge den angeblichen Glücksschein aber nicht vorgelegt.

Kollegen kochen vor Wut

Schon seit Tagen sorgt die selbsternannte Gewinnerin für Wirbel - und für böses Blut bei ihren Arbeitskollegen bei einer Fastfoodkette. 15 von ihnen machen geltend, die Frau habe mehrere Lottoscheine für die Spielgemeinschaft gekauft - der Geldsegen müsse also geteilt werden. Das wiederum sieht sie anders, wie die "New York Post" schrieb, die als erste über den Fall berichtet hatte. Demnach sagte die 37 Jahre alte Mutter von sieben Kindern der Zeitung, dass sie zwar für die Tippgemeinschaft mehrere Scheine erworben, aber das Gewinnlos später separat gekauft habe.

Medienberichten zufolge kochen ihre Kollegen vor Wut und fürchten, übers Ohr gehauen zu werden. "Das kann sie mit uns nicht machen. Jeder von uns hat fünf Dollar gezahlt. Sie hat von uns allen das Geld genommen", sagte beispielsweise ein Manager des Schnellrestaurants der "New York Post".

Gewinnschein - versteckt oder verloren?

Lottogewinner in dem Bundesstaat haben laut einem Lotterie-Sprecher 180 Tage Zeit, um sich zu melden. Meistens, so betonen US-Medien, bleiben sie dann anonym. Nicht so die selbsternannte Gewinnerin. Auch sie hat mittlerweile einen Rechtsbeistand, und sie trat mit ihm mehrfach vor die Medien. Er selbst könne nicht mit Sicherheit sagen, ob dieses Ticket existiere, zitierte die "Baltimore Sun" unlängst den Anwalt der Frau.

Aber wo könnte der Schein stecken, wenn er denn existiert? Laut "New York Post" will die Frau ihn an einem sicheren Ort an ihrem Arbeitsplatz versteckt haben - und ihn abholen, wenn sich der Wirbel etwas gelegt habe. Es könne aber auch sein, dass sie ihn verloren habe, räumte sie laut TV-Sender MSNBC ein.

dho/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools