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9. Januar 2008, 11:06 Uhr

McCanns bestreiten Maddie-Filmpläne

Kate und Gerry McCann, die Eltern der vermissten Maddie, wehren sich gegen Gerüchte, dass sie über ihre Tochter einen Film drehen und dabei kräftig Geld verdienen wollen. Allerdings soll es durchaus Gespräche über einen Dokumentarfilm gegeben haben.

Maddies Eltern halten auf einer Pressekonferenz ein Bild ihrer Tochter hoch© Pier Paolo Cito/AP

Die Eltern der verschwundenen Madeleine haben britische Medienberichte dementiert, wonach sie mit einem Film über das Schicksal des Mädchens Millionen für die weitere Suche nach ihr verdienen wollen. "Wir bestreiten kategorisch, dass wir einen Film über Madeleines Verschwinden in Erwägung ziehen", betonen Kate und Gerry McCann in einer veröffentlichten Erklärung. "Dies ist einfach nicht wahr."

Allerdings räumten die McCanns ein, dass ihr Sprecher Clarence Mitchell mit einer Produktionsfirma die Möglichkeit eines Dokumentarfilms über die Suche nach dem im Mai 2007 aus der Ferienwohnung der Eltern in Portugal verschwundenen Mädchen erörtert hatte. Die Filmfirma IMG bestätigte das Gespräch. Gleichzeitig hieß es aber, dass es sich dabei lediglich um erste Überlegungen gehandelt habe. "Dabei ist in keiner Weise über Geld gesprochen worden", hieß es in einer Erklärung des Unternehmens.

Restaurantgäste sollen erneut befragt werden

Derweil berichtete der Sender BBC, die portugiesische Polizei wolle Zeugen in dem Fall erneut vernehmen. So sollten die britischen Urlauber, die in der Nacht des Verschwindens von Madeleine zusammen mit den McCanns in einem Tapas-Restaurant zu Abend aßen, noch einmal zu ihren früheren Aussagen befragt werden. Dies werde durch britische Ermittler im Beisein portugiesischer Beamter erfolgen. In Portugal werden Kate und Gerry McCann weiter offiziell verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben. McCann-Sprecher Mitchell sagte dazu: "Wir glauben, dass so ein Prozess der neuen Befragung dazu führt, dass Kate und Gerry von jedem Verdacht befreit werden."

DPA
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
heiner5362 (09.01.2008, 16:57 Uhr)
für die mccanns
wäre es mal zeit reinen tisch zu machen.
soll der kerl doch zugeben was er getan hat und ruhe ist.
dieses ganze gejaller ist volle ablenkung. die kleine wurde misshandelt und ist dran gestorben. aus.
irgendwo "entsorgt", die taucht nicht mehr auf.
mir tut die mutter leid, weil sie voll unter der fuchtel ihres kindesmörders steht.
eine tragödie von anfang an, die beiden werden sich irgendwann verraten.
wer solch einen wind macht hat einiges zu verbergen.war schon immer so.
bR4iNST0RM (09.01.2008, 14:59 Uhr)
kleiner Nachtrag!
Die Satirezeitschrift „Titanic“ hat scheinbar mit ihrer „Maddie für alle“ – Darstellung doch nicht so ganz unrecht gehabt!?
unheilig (09.01.2008, 14:45 Uhr)
@Lelou
richtig sollen das geld verwenden um maddie zu finden,aber wer geld aus der spendenkasse nimmt um rate fürs haus zu bezahlen macht sich nicht gerade sehr glaubwürdig.wer weis was da zum schluss rauskommt,solche fälle gab es schon öfters,das eltern heulend vor kamera sitzen und nach ihrer vermissten tochter/sohn fragen.und zum schluss kam raus das sie selbst ihr eigenes kind umgebracht haben.ich finde,die McCanns drängen sich zu sehr in die öffentlichkeit.vieleicht um keinen verdacht auf sich zu lenken?warten wir es ab,eines tages kommt die wahrheit raus.
Lelou (09.01.2008, 14:06 Uhr)
@Alexander0815
Zitat: "Wie vielen anderen vermissten Kindern, deren Eltern sich nicht so vermarkten und sogar deswegen zum Papst fahren oder irgendwelche Promis für sich einspannen (können), hätte man mit dem Geld evtl. helfen können."
.....Nein, hätte man nicht. Denn es hätte ja gar kein Geld gegeben, wenn die McCanns nichts unternommen hätten. Und wenn sie etwas tun, warum sollen sie das Geld dann nicht für die Suche nach ihrem eigenen Kind verwenden?
Fesche_Lola (09.01.2008, 13:35 Uhr)
Immerhin konsequent von den McCanns, ...
... dass sie die ganze Geschichte bis zum Letzten vermarkten.
Wahrscheinlich wird es auch bald kleine Maddie-Püppchen geben.
Begründen werden sie dieses Vorhaben damit, dass sie damit ihre Tochter wiederfinden wollen, oder so ...
Mann, die sollen sich endlich mal bedeckt halten! Vielleicht stellt sich ja sogar noch heraus, dass sie etwas mit dem Verschwinden zu tun haben ...
bR4iNST0RM (09.01.2008, 13:25 Uhr)
Geldschneiderei?
Wann geben diese McCanns eigentlich auf, die Medien mit ihrer Scheinheiligkeit zu behelligen?
"Wir bestreiten kategorisch, dass wir einen Film über Madeleines Verschwinden in Erwägung ziehen" heißt es erst, dann, im gleichem Atemzug heißt es auf einmal: „ …dass ihr Sprecher Clarence Mitchell mit einer Produktionsfirma die Möglichkeit eines Dokumentarfilms über die Suche nach dem im Mai 2007 aus der Ferienwohnung der Eltern in Portugal verschwundenen Mädchen erörtert hatte… “ Also doch ein „Film“!?
Meine Meinung: nach dem ganzen Rummel, den die McCanns und die Medien gemacht haben, ist es nur logisch, dass der/die Täter, wenn es überhaupt einen oder mehrere Täter gab, mittlerweile dafür gesorgt haben, dass das „Beweismittel“ (also Maddie) so Spurlos verschwindet, wie sie aus dem Hotel entführt wurde (wenn dem so war). Dass sollte selbst den McCanns klar sein. Wozu also dieses Ganze?
Alexander0815 (09.01.2008, 13:17 Uhr)
Wieso jetzt der Rückzieher?
Haben die etwa gedacht sie könnten das heimlich durchziehen, ohne dass sich Empörung breitmacht? Immerhin "verdienen" die nicht schlecht an der ganzen Sache - so tragisch sie im Prinzip auch sein mag. Wie vielen anderen vermissten Kindern, deren Eltern sich nicht so vermarkten und sogar deswegen zum Papst fahren oder irgendwelche Promis für sich einspannen (können), hätte man mit dem Geld evtl. helfen können.
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