23. Dezember 2012, 14:12 Uhr

Verrücktes Winterwetter am vierten Advent

Schnee und Eis im Nordosten, Tauwetter im Süden: Deutschland ist am vierten Advent geteilt - zumindest was die Witterung betrifft. Glatte Straßen sorgten vielerorts für Unfälle.

Fotostrecke 13 Bilder
©

So kann man natürlich auch dem Wetter trotzen: Eingehüllt in eine Decke meditiert dieser Mann zusammen mit Gleichgesinnten bei starkem Schneefall vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Der Niederschlag sorgt in der Hauptstadt für rutschige Straßen, im Laufe des Tages soll es aber milder werden.

Je nachdem, wo man sich derzeit in Deutschland aufhält, sind Wintermantel oder T-Shirt angesagt. Im Süden fühlt sich Heiligabend 2012 nach Frühling an, im Nordosten wird es kalt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann das Thermometer in Süddeutschland bis zu 18 Grad erreichen. Im Nordosten bleibt es mit bis zu fünf Grad winterlich.

Auch an den Weihnachtsfeiertagen und zwischen den Jahren ist laut Wetterdienst kein flächendeckender Winter in Sicht. Zwar werde es im Vergleich zum Heiligabend wieder etwas kühler, "doch alles in allem bleibt es mild", so der Meteorologe Thomas Ruppert vom DWD. Dabei ist es oft trüb, bewölkt und regnerisch.

MEHR ZUM ARTIKEL
Verrücktes Wetter an Heiligabend Warme statt weiße Weihnachten

Ein Fest der Rekorde: Am Montag können Süddeutsche Temperaturen bis 20 Grad erwarten – das wärmste Weihnachten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im Norden und Osten bleibt es dagegen kühl.

Bis minus 57 Grad Mega-Kälte lähmt Russland

Angesichts des Jahrhundert-Frostes bombardieren die russischen Behörden die Bürger mit Warnungen. Dennoch erfrieren täglich Menschen im Riesenreich. Nun soll die Mega-Kälte nach Westen wandern.

 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (25/2013)
Lust auf Rezept