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8. August 2011, 09:05 Uhr

Erneuter Helikopter-Absturz in Afghanistan

Zwei Tage nach dem tödlichen Absturz eines US-Hubschraubers ist in Afghanistan ein weiterer Nato-Helikopter verunglückt.

Nach dem verheerenden Absturz eines Nato-Hubschraubers ist in Afghanistan ein weiterer US-Helikopter verunglückt. Bei dem Vorfall in der Provinz Paktia habe es aber keine Opfer gegeben, erklärte ein Nato-Sprecher am Montag. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Der Hubschrauber sei wohl nicht angegriffen worden. Dagegen erklärte ein Taliban-Sprecher, der Helikopter sei von Aufständischen abgeschossen worden. 33 US-Soldaten seien dabei getötet worden. Die Taliban übertreiben oft bei ihren Angaben zu Anschlägen und Gefechten.

Am Samstag waren bei dem Absturz eines Nato-Hubschraubers vom Typ CH-47 Chinook 38 Menschen getötet worden, darunter 30 US-Soldaten. Es ist der schwerste Verlust der US-Truppen seit Beginn des Afghanistan-Kriegs vor zehn Jahren. Die Nato untersucht noch immer die Absturzursache des Helikopters. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Demnach trafen sie den Hubschrauber in der Provinz Maidan Wardak mit einer Panzerfaust.

Seit dem Sturz der Taliban im Jahr 2001 hat die Gewalt in Afghanistan zuletzt wieder deutlich zugenommen. Einschließlich der Opfer des Hubschrauber-Absturzes und erneuten Gefechten vom Wochenende kamen in diesem Jahr am Hindukusch bislang mindestens 383 ausländische Soldaten ums Leben. Die Isaf will die Sicherheitsverantwortung für das Land bis Ende 2014 an die afghanischen Behörden komplett übergeben haben.

AFP/Reuters
 
 
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