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Seit Sonntag hatten die Medien von einem Dossier über Mixas angebliche Alkoholabhängigkeit und homosexuelle Annäherungsversuche berichtet. Laut Deutscher Bischofskonferenz gibt es die Akte tatsächlich - und der Papst kennt sie seit April.
Die katholische Kirche im Bistum Augsburg kommt auch nach dem Rücktritt des umstrittenen Bischofs Walter Mixa nicht zur Ruhe. Der erhebt nach dem Skandal um angeblichen sexuellen Missbrauch schwere Vorwürfe gegen seine Amtsbrüder und erwägt, vor den Päpstlichen Gerichtshof zu ziehen.
Etliche Fälle von sexuellem Missbrauch in katholischen Einrichtungen wurden verübt, als Papst Benedikt noch Erzbischof von München war. Was hat Joseph Ratzinger seinerzeit gewusst? Wie ist er damit umgegangen? Die Reformbewegung "Wir sind Kirche" fordert, dass sich der Papst erklärt.
Die Organisatoren des Katholikentages sind zufrieden: Die Kirche habe sich als lebendig präsentiert. Aber auch sie spüren Unruhe und Spannung. Kein Wunder: Prominente Katholiken üben massive Kritik.
Die katholische Kirche holt sich Kriminalisten ins Boot, um dem Treiben pädophiler Geistlicher auf die Spur zu kommen. Damit sollen auch bislang unentdeckte Missbrauchsfälle gefunden werden.
Die katholische Kirche zeigt sich zufrieden mit der ersten Auslandsreise von Papst Benedikt XVI. und seiner Begegnung mit den Jugendlichen der Welt. Für den Nachfolger von Johannes Paul II. war der Besuch in seinem Heimatland eine Art Triumphzug.
Mit Maria Jepsen hat die evangelische Kirche nach Margot Käßmann ein zweite herausragende Figur durch einen Rücktritt verloren. Die bisherige Bischöfin habe Verantwortung für etwas übernommen, an dem sie keine persönliche Schuld trage, betonte die Nordelbische Kirche.
Walter Mixa ist nicht mehr Bischof von Augsburg. Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch des 69-Jährigen angenommen. Nach Prügelvorwürfen hatte Mixa Ende April sein Amt zur Verfügung gestellt.
Der Hirtenbrief von Papst Benedikt ist auf - wohlwollend ausgedrückt - geteiltes Echo gestoßen. Einige Offizielle sehen darin einen Neuanfang, Missbrauchsopfer, Reformer und Kirchenjugend sind dagegen bitter enttäuscht.
Ein angenehmer Besuch war es für Robert Zollitsch sicher nicht: Bei einem Treffen mit Benedikt XVI. musste der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz über die Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen berichten. Laut Zollitsch zeigte sich der Papst "tief erschüttert".
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