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Brand auf dem Traumschiff

Abruptes Ende einer Kreuzfahrt: Im Maschinenraum des Luxusliners "Deutschland" ist Feuer ausgebrochen. An Bord waren 608 Menschen. Glück im Unglück: Das Schiff liegt derzeit in einem norwegischen Hafen. Der Brand konnte zudem schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" ist bei einem Hafenaufenthalt in Norwegen am Sonntag ein Brand ausgebrochen: Das Feuer entstand im Maschinenraum des 175 Meter langen Traumschiffes, das durch die gleichnamige ZDF-Serie bekannt geworden ist. Reisende sowie der größte Teil der Besatzung und zwei Lotsen wurden in der norwegischen Stadt Eidfjord an Land gebracht.

Es waren 608 Menschen an Bord. Die Evakuierung war am Nachmittag abgeschlossen. Die Passagiere wurden in nahegelegene Hotels gebracht. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte die norwegische Rettungszentrale mit. Am Abend war der Brand vollständig gelöscht. Dank der Brandschutztüren konnte sich das Feuer nicht ausbreiten. Die Ursache ist noch unklar. Erst wenn dies geklärt ist, soll das Schiff den normalen Betrieb wieder aufnehmen.

Das Schiff der schleswig-holsteinischen Deilmann-Reederei sollte nach den ursprünglichen Plänen eigentlich am Sonntagabend Kurs auf den Hafen von Hamburg nehmen. Von dort aus sollte das "schwimmende 5-Sterne-Hotel" am 25. Mai auf Fahrt nach London und Schottland gehen.

DPA/DPA

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