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Flammeninferno in der Caritas-Werkstatt

Erst ein Knall. Dann die Katastrophe: Eine Caritas-Werkstatt im Schwarzwald brennt. Behinderte und Betreuer stehen an den Fenstern, schreien um ihr Leben. Für 14 Menschen wird das Haus zur Todesfalle.

  Dichter Qualm dringt aus der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt, in der 14 Menschen bei einem Brand ums Leben kamen

Dichter Qualm dringt aus der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt, in der 14 Menschen bei einem Brand ums Leben kamen

Für die Feuerwehr klingt es zuerst nach einem Routineeinsatz - am Ende sind jedoch 14 Menschen tot. In einer Schwarzwälder Behindertenwerkstatt geht am Montag um 13.58 Uhr die automatische Brandmeldeanlage los und alarmiert die Retter. Als die ersten Helfer eintreffen, bietet sich ihnen in der Kleinstadt Titisee-Neustadt ein fürchterliches Bild.

Auf der Straße rennen ihnen Menschen in Panik entgegen. Die meisten der Behinderten und Betreuer in dem Caritas-Betrieb sind noch von Flammen und Rauch eingeschlossen. Die Werkstatt wird zur Todesfalle: 14 Menschen sterben, acht weitere werden schwer verletzt.

120 Menschen sind in den Werkstätten, viele von ihnen werden in letzter Sekunde gerettet - 14 Behinderte und Betreuer können nur noch tot geborgen werden. Todesnachrichten werden in der nahegelegenen Sammelstelle der Feuerwehr übermittelt, während draußen noch Verletzte versorgt werden.

Feuer breitet sich rasend schnell aus

Schreie hallen durch den großen Raum. Menschen brechen in Tränen aus. Psychologen kümmern sich um traumatisierte Angehörige und Rettungskräfte, Psychologen und Seelsorger sind da. Zwei Rettungshubschrauber landen, mehr als 300 Rettungskräfte sind im Einsatz.

In der Einrichtung arbeiten Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Sie sind in mehreren Werkstätten im Einsatz. Laut Feuerwehr kommt es aus ungeklärter Ursache zu einer Explosion. Das Feuer breitet sich rasend schnell aus. Der starke Rauch raubt in Sekunden den Atem. Wer es nicht schnell genug herausschafft, ist in Lebensgefahr. Einige Behinderte sitzen im Rollstuhl. Sie sind auf Hilfe angewiesen.

"Das, was wir hier gesehen haben, wird uns noch lange beschäftigen", sagt der Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Gotthard Benitz. Auch Feuerwehrleute müssen psychologisch betreut werden. "Aus welchem Grund sich das Feuer derart rasant ausgebreitet hat, können wir uns nicht erklären." In den Werkstätten wird Holz bearbeitet und mit Chemikalien behandelt.

Egon Engler von der Caritas kämpft mit den Tränen, als er drei Stunden nach dem Brand vor die Presse tritt. Die Werkstatt bleibt vorerst geschlossen. Sie war 1979 gegründet und erst vor sechs Jahren saniert sowie um einen Neubau erweitert worden. In eben jenem Neubau brach nun das verheerende Feuer aus.

mlr/DPA/DPA

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