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Blitz schlägt bei Vatertagsparty in Festplatz ein

Während rund 500 Gäste in Dabel östlich von Schwerin eine Party feiern, schlägt auf dem Festplatz ein Blitz ein. Die Verletzten wirbelten durch die Luft.

  Rettungskräfte versorgen die bei dem Blitzschlag verletzten Personen

Rettungskräfte versorgen die bei dem Blitzschlag verletzten Personen

Dramatische Szenen bei einer Vatertagsfeier: Ein Blitzeinschlag hat auf einem Festplatz in Mecklenburg 39 Menschen verletzt. Viele der rund 500 Besucher der Party in Dabel östlich von Schwerin trugen Brandverletzungen und Schocks davon, acht Menschen erlitten schwere Verletzungen, berichtete die Polizei in Rostock. Ersten Erkenntnissen zufolge schlug der Blitz kurz nach Donnerstagmittag in einen Baum ein. Auch ein Stromkasten in der Nähe wurde getroffen.

Zahlreiche Menschen seien durch die Luft gewirbelt worden, teilte die Polizei mit. Durch den Einschlag in den Stromkasten sei der Blitz vermutlich übergesprungen und habe die Wirkung so vergrößert, sagte ein Polizeisprecher. Zeitweise klagten 43 Menschen nach dem Unglück über Beschwerden. Rettungshelikopter flogen vier Schwerverletzte in umliegende Kliniken, vier weitere Schwer- sowie zwei Leichtverletzte wurden von Rettungswagen dorthin gebracht.

Die anderen 29 Verletzten fuhren mit den Mannschaftswagen der Feuerwehr in das Schweriner Klinikum. Die unverletzten Gäste des Festes verhielten sich nach Angaben der Polizei besonnen und bewahrten Ruhe. "Gott sei Dank brach keine Panik aus", sagte auch Herbert Rohde, Bürgermeister von Dabel.

25 Blitze im Umkreis der Gewitterwolke in Dabel

"Es war eine richtig schöne Herrentagsfeier. Dann kam der Blitz", berichtete Andreas Küster, der sich zum Unglückszeitpunkt auf dem Festplatz - einer Wiese am Rande des Holzendorfer Sees - aufhielt. "Ich habe einen lauten Knall gehört. Leute sind umgekippt und ich bin losgelaufen, um den Verletzten zu helfen", sagte der 34-Jährige, der bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. "Es gab Panik, Hysterie und Geschrei, alle versuchten wegzukommen", sagte Küster. Viele der Anwesenden hätten "mehr Glück als Verstand gehabt".

Insgesamt waren die Hilfskräfte mit vier Hubschraubern, drei Rettungswagen und zwei Notarztwagen sowie zwei Feuerwehr-Einheiten zum Einsatz ausgerückt, um die Verletzten auf dem Festplatz der Gemeinde zu versorgen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittag in Mecklenburg vor "markantem Wetter" gewarnt. Innerhalb von zehn Minuten zählten die Meteorologen 25 Blitze in einem Umkreis der Gewitterwolke, die offensichtlich für den Blitzeinschlag in Dabel verantwortlich war, sagte ein DWD-Sprecher.

Wie das Rostocker Polizeipräsidium am Abend berichtete, führte ein Team des Kriminaldauerdienstes Ludwigslust erste Ermittlungen am Unfallort durch.

Von David Fischer, DPA/DPA

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