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Bayerns "schwärzester Faschingsdienstag"

Die Züge prallten mit hoher Geschwindigkeit aufeinander. Mindestens neun Menschen hatten keine Chance bei der Wucht der Kollision. Diese Bilder geben einen Überblick über das Ausmaß der Zugkatastrophe von Oberbayern.

  Helfer bergen Leichen an der Unglücksstelle. Den Rettungskräften bot sich vor Ort ein "erschreckendes Bild", wie Verkehrsminister Alexander Dobrindt sagte.

Helfer bergen Leichen an der Unglücksstelle. Den Rettungskräften bot sich vor Ort ein "erschreckendes Bild", wie Verkehrsminister Alexander Dobrindt sagte.

Den Rettern bietet sich ein Bild des Grauens, für die Angehörigen der Opfer ist die Trauer und das Entsetzten unfassbar. Und dabei hätte das ohnehin schon schwere Zugunglück von Bad Aibling mit mindestens neun Toten nach Polizei-Einschätzung noch katastrophaler verlaufen können. Denn derzeit sind in Bayern Faschingsferien, so dass die Züge nicht voll besetzt waren wie an normalen Tagen. Der Polizeipräsident von Oberbayern Süd, Robert Kopp, sprach am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Bad Aibling vom "schwärzesten Faschingsdienstag" für sein Bundesland.

Bei dem Zugunglück kamen am Dienstagmorgen mindestens neun Menschen ums Leben. Rund 80 wurden verletzt. Unter den Toten seien wahrscheinlich auch die beiden Lokführer, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Es ist das schlimmste Zugunglück in Deutschland seit fünf Jahren.

Gegen 6.50 Uhr waren auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim zwei Züge frontal zusammengestoßen. Dabei verkeilten sich die Triebwagen. Ein Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten um.

Die Ursache für das Unglück auf der auch Mangfalltalbahn genannten Strecke war zunächst unklar. Die Züge des privaten "Meridian" werden von der zur Transdev gehörenden Bayerischen Oberlandbahn (BOB) betrieben.  

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich extrem schwierig, weil die Unglücksstelle in einem Waldstück an einer Hangkante neben dem Flüsschen Mangfall liegt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit zahlreichen Hubschraubern und Krankenwagen kümmerte sich um die Verletzten. 


DPA/AFP
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