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Chef vererbt Angestellten 1,5 Millionen Euro

Zu Weihnachten erwartete die Mitarbeiter einer italienischen Firma ein unverhofftes Geschenk. Ihr Chef hinterließ ihnen nach seinem Tod eine Millionensumme. Bis zu 10.000 Euro bekamen die Angestellten ausbezahlt.

Der im Juni verstorbene Chef des italienischen Unternehmens Enoplastic hinterließ seinen Angestellten 1,5 Millionen Euro

Der im Juni verstorbene Chef des italienischen Unternehmens Enoplastic hinterließ seinen Angestellten 1,5 Millionen Euro

Nach dem Tod ihres Chefs haben etwa 250 Mitarbeiter einer Firma für Flaschenverschlüsse und Etiketten im Norden Italiens ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk erhalten. Wie italienische Medien am Samstag berichteten, vermachte der im Juni gestorbene Gründer des Unternehmens Enoplastic, Piero Macchi, der Belegschaft insgesamt eineinhalb Millionen Euro. Die Schecks erreichten die Mitarbeiter pünktlich zu Weihnachten.

"Seine Frau Carla, meine Mutter, hat alles organisiert", sagte Macchis Tochter Giovanna, inzwischen Chefin der Firma Bodio Lomnago in den italienischen Alpen, der Tageszeitung "Corriera della Sera". Ihre Mutter habe jedem Scheck "einen berührenden Brief" beigefügt. Relativ neue Mitarbeiter bekamen demnach 2000 Euro, länger Beschäftigte bis zu 10.000 Euro oder bei Bedürftigkeit auch Beträge darüber hinaus.

Belegschaft von Enoplastic begreift sich als Familie

Macchi, Liebhaber von Wein und industriellen Maschinen, hatte Enoplastic im Jahr 1957 gegründet. Inzwischen produziert die Firma rund 2,5 Milliarden Verschlüsse und Etiketten pro Jahr und exportiert ihre Produkte in mehr als 80 Länder. "Wir verstehen uns als große Familie – und dieses Weihnachtsgeschenk ist ein Zeichen dafür", sagte ein Angestellter des Unternehmens der örtlichen Tageszeitung "Varese News".

ivi/AFP
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