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So lief der Hochwassertag

Die Hochwassersituation bleibt dramatisch. Entlang der Elbe droht zum Wochenende Rekordhochwasser. Insbesondere Magdeburg ist in Sorge. Dokumentation eines bewegten Tages.

  Ein Bootshaus an der Elbe in Mühlberg steht bis zum Dach im Wasser: Nach Angaben des Katastrophenschutzes ist die Lage in der brandenburgischen Kleinstadt im Landkreis Elbe-Elster besonders kritisch.

Ein Bootshaus an der Elbe in Mühlberg steht bis zum Dach im Wasser: Nach Angaben des Katastrophenschutzes ist die Lage in der brandenburgischen Kleinstadt im Landkreis Elbe-Elster besonders kritisch.

+++ 19.25 Uhr: Polizei sorgt sich vor Plünderern +++

Zum Schutz vor Plünderern will die Dresdner Polizei verstärkt in den evakuierten Gebieten auf Patrouille gehen. Bislang seien aber keine Plünderungen bekannt. Auch die Deiche will die Polizei weiterhin kontrollieren, um Katastrophentourismus zu verhindern. In Sachsen-Anhalt hält die Polizei ebenfalls verstärkt nach möglichen Plünderern Ausschau.

+++ 18.40 Uhr: Landkreis warnt vor Deichpartys +++

Die sozialen Netzwerke sind ein Segen, wenn sich Helfer auf vielen Seiten kurzschließen und sich zu freiwilligen Einsätzen zusammenfinden. Doch es gibt auch Schattenseiten: Der Krisenstab des Landkreises Ludwigslust-Parchim hat vor "Deichpartys" an der Elbe gewarnt. Man beobachte mit Sorge, dass auf Facebook und Twitter nicht nur zur freiwilligen Hilfe am Deich aufgerufen werde, sondern auch zu Deichpartys. Das Betreten der Deichanlagen sei angesichts der Hochwasserlage gefährlich und strikt verboten.

+++ 16.51 Uhr: Lage für Magdeburg immer bedrohlicher +++

Schlechte Nachrichten für Magdeburg: Der Krisenstab erwartet noch höhere Pegelstände als bislang befürchtet, twittert MDR Info. Man gehe jetzt von 7,40 Metern aus. Das seien fast 70 Zentimeter mehr als 2002. Zunächst waren für Sonntag 7,20 Meter vorhergesagt worden, am Mittag lagen die Prognosen bei 7,30 Metern. Normal sind für die Elbe in Magdeburg knapp 2 Meter.

+++ 16.04 Uhr: Anwohner müssen Mühlberg verlassen +++

Mühlberg in Brandenburg wird wegen des Elbhochwassers geräumt. "Die Stadt ist nicht mehr sicher", sagt ein Sprecher des Innenministeriums. Die Situation an den Deichen sei problematisch. Am Mittag hatte der Scheitel des Elbehochwassers die Stadt erreicht. Der Wasserstand lag um 12.00 Uhr bei 9,88 Meter, einen Zentimeter weniger als vier Stunden zuvor. Angelegt sind die Deiche dort auf zehn Meter Wasserhöhe. Der Druck auf die Dämme ist jedoch enorm, es gibt mehre Sickerstellen. Taucher versuchen einen unterspülten Deich zu sichern.

+++ 15.04 Uhr: 11.500 Bundeswehrsoldaten im Einsatz +++

Auch diese Zahl übersteigt die Marke des Jahrhunderthochwassers 2002: Mehr als 11.500 Bundeswehrsoldaten sind in den Krisengebieten als Fluthelfer im Einsatz, verkündet Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière laut MDR Info bei seinem Besuch in Lödderitz.

+++ 14.50 Uhr: De Maizière trifft in Lödderitz ein +++

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière ist nun auch in betroffenen Gebieten der Hochwasser-Katastrophe eingetroffen. In der Nähe von Lödderitz in Sachsen-Anhalt macht er sich ein Bild von den Arbeiten an einem Deich. Entlang der Elbe droht zum Wochenende ein Rekordhochwasser.

+++ 14.35 Uhr: Freie Fahrt für Helfer in Sachsen-Anhalt +++

Wer in Sachsen-Anhalt im Kampf gegen das Hochwasser helfen will, könne nach Aussage des Landesverkehrsministers kostenlos alle Nahverkehrszüge benutzen, meldet MDR-Info via Twitter.

+++ 14.28 Uhr: Keine Zwangsevakuierung in Hitzacker +++

Die Altstadt Hitzackers wird vorläufig doch nicht zwangsgeräumt. Es werde je nach Hochwasserstand aktuell entschieden, sagt ein Sprecher des Kreises Lüchow-Dannenberg. Zunächst sollte die Altstadt bis Sonntagmittag evakuiert werden. Betroffen wären rund 250 Menschen. Die Insel darf allerdings von Samstag an nicht mehr von Menschen betreten werden, die dort nicht wohnen. Bereits am Freitag wurde sie für den Autoverkehr gesperrt. Die Altstadt ist von Nebengewässern der Elbe komplett umschlossen.

+++ 14.14 Uhr: Datteln aus Tunesien für die Helfer +++

Die Helfer in den deutschen Hochwassergebieten bekamen am Freitag eine freundliche Aufmunterung aus Tunesien. Ministerpräsidenten Ali Larayedh brachte zu seinem Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zwei Tonnen Datteln für die Männer und Frauen in den Flutgebieten mit. Merkel sicherte zu, die Datteln nun über das Technische Hilfswerk (THW) verteilen zu lassen.

+++ 13.41 Uhr: Bauern befürchten 300-Millionen-Schaden +++

Die deutsche Landwirtschaft rechnet mit einem Schaden von über 300 Millionen Euro. Vom Hochwasser seien bislang mindestens 150.000 Hektar Grünland und Ackerflächen in den betroffenen Bundesländern überflutet worden, klagt der Deutsche Bauernverband mit. Diese Fläche werde sich voraussichtlich auf 250.000 Hektar ausweiten.

Die Schäden für Landwirte dürften sich laut DBV bereits auf 150 Millionen Euro belaufen und könnten sich auf 250 Millionen Euro erhöhen. Der Verlust von Tieren und Schäden an Gebäuden könnte mit weiteren 50 Millionen Euro zu Buche schlagen, im Extremfall mit 80 Millionen Euro.

+++ 12.49 Uhr: Abwasser läuft ungeklärt in Weiße Elster +++

Nach der Überflutung von Kläranlagen in Thüringen fließt dort das Abwasser von 20.000 Haushalten völlig ungefiltert in den Fluss Weiße Elster. Die Kläranlagen in Greiz und Berga seien überschwemmt, berichtet der MDR. "Die Technik und die Verwaltung sind abgesoffen", so der Greizer Bürgermeister. Er gehe davon aus, dass es überall in den Hochwassergebieten derartige Probleme mit dem Abwasser gebe. Der MDR meldet unter Berufung auf die Werkleiterin Ines Watzek, die Abwässer seien wohl nicht giftig oder hochbelastet.

  Soldaten der Bundeswehr verbauen in Damnatz in Niedersachsen Sandsäcke am Elbdeich.

Soldaten der Bundeswehr verbauen in Damnatz in Niedersachsen Sandsäcke am Elbdeich.

+++ 12.41 Uhr: Flut trifft Magdeburg heftiger als gedacht +++

In Magdeburg steigt das Hochwasser der Elbe deutlich schneller und vermutlich höher als erwartet. Aktuelle Prognosen gingen von einem Höchststand von 7,30 Metern aus, warnt der Oberbürgermeister. Bislang waren für Sonntag 7,20 Meter erwartet worden. Am Vormittag zeigte ein Pegel 7,11 Meter, 6,90 Meter waren vorhergesagt. Normal sind für die Elbe in Magdeburg knapp 2 Meter.

Der Hochwasserscheitel werde voraussichtlich fünf Tage anhalten. Diese Zeit durchzuhalten, sei die Herausforderung, so der Oberbürgermeister. Um ein Überlaufen eines Deiches in Höhe des Ortsteils Pechau zu verhindern, werde er derzeit erhöht und verstärkt. Zudem habe die Stadt 2000 zusätzliche Bundeswehrsoldaten angefordert.

+++ 12.21 Uhr: Österreich kritisiert Deutschland +++

Aus Sicht Österreichs hat deutsches Missmanagement beim Hochwasserschutz die Katastrophe verstärkt. Er wolle nicht direkt von Fehlern sprechen, aber: "Ich glaube, es waren langfristige Fehlentwicklungen, die auch teilweise vorher Experten mitgetragen haben", moniert Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Das Donau-Hochwasser hatte in den vergangenen Tagen in Österreich große Schäden angerichtet. Zahlreiche Orte standen unter Wasser, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

+++ 12.11 Uhr: Polizei hält nach Plünderern Ausschau +++

Nachdem in Sachsen-Anhalt viele Menschen wegen des Hochwassers ihre Wohnungen verlassen haben, hält die Polizei dort verstärkt Ausschau nach Plünderern. Noch sei in keine Wohnung eingebrochen worden, sagt eine Sprecherin des Innenministeriums. In den besonders stark von den Fluten betroffenen Gebieten an der Saale patrouillieren seit Tagen Polizeikräfte.

+++ 12.00 Uhr: Pfeifferschen Stiftungen evakuiert +++

In Magdeburg werden hunderte Kranke und Pflegebedürftige evakuiert. Die Stadt habe entschieden die Pfeifferschen Stiftungen aus Gründen der Sicherheit zu räumen, teilt die diakonische Einrichtung auf ihrer Internetseite mit. Beginnend mit dem Krankenhaus und dann nach und nach würden die Menschen auf dem Gelände in Ausweichquartiere gebracht. Zu dem Komplex gehören unter anderem ein Klinikum, Behindertenwohnungen und ein Hospiz.

+++ 11.51 Uhr: Laut DIHK elf Milliarden Euro Schaden +++

Die Flut kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag taxiert den Schaden auf mehr als elf Milliarden Euro. "2002 betrug der durch das Hochwasser hervorgerufene volkswirtschaftliche Schaden rund 11 Milliarden Euro. In einigen Regionen dürfte das Ausmaß der Schäden eher größer sein als 2002", sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Rheinischen Post". Die Lage sei aber noch zu unübersichtlich, um das Ausmaß abschließend beziffern zu können.

+++ 11.31 Uhr: FC Bayern kündigt Benefizspiel an +++

Auch der FC Bayern München will die Flutopfer unterstützen: Das Team werde demnächst in Passau zu einem Benefizspiel zugunsten der Hochwasseropfer antreten, teilt der Champions-League-Sieger mit. "Gerade unsere Mannschaft hat in den vergangenen Wochen und Monaten so viel Unterstützung und Rückhalt aus der Bevölkerung erhalten - angesichts der dramatischen Bilder aus den Hochwassergebieten wollen wir nun etwas zurückgeben", sagt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Die Partie gegen eine Regionalauswahl aus Passau solle "zeitnah" und gänzlich ohne Gage für den Rekordmeister ausgetragen werden. Sämtliche Einnahme der Begegnung würden den Opfern in den Hochwassergebieten zugutekommen.

+++ 11.05 Uhr: BVB will 100.000 Euro spenden +++

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will für die Opfer der Hochwasserkatastrophe mindestens 100.000 Euro spenden. "Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag zumindest ein wenig die Schmerzen lindern und erste Schäden begrenzen können", verkündet der Verein auf seiner Internetseite. Konkret möchten der BVB und seine Stiftung "leuchte auf" mit der Spende die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" unterstützen. Dafür will der Verein einen Großteil der Eintrittsgelder des Saison-Eröffnungsspiels am 6. Juli im bereitstellen.

+++ 10.35 Uhr: Elbpegel in Dresden sinkt +++

Das Hochwasser der Elbe ist in den ersten sächsischen Städten auf dem Rückzug. In Dresden werden niedrigere Wasserstände gemessen. Die abnehmende Flut stimmt zwar optimistisch, die Situation an den zum Teil durchweichten Deichen ist aber weiterhin problematisch, sagt ein Stadtsprecher. Gestern hatte die Elbe in Dresden bis zu 8,76 Metern erreicht, heute früh stand sie bei 8,60 Metern. Normal sind knapp zwei Meter. Der hohe Wasserstand kann noch vier bis fünf Tage anhalten. Laut Innenministerium wurden in Sachsen bisher rund 16.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

+++ 9.55 Uhr: Weltkulturerbe sucht dringend Helfer +++

Das Luisium in Dessau ist offenbar akut durch einen möglichen Deichbruch gefährdet. In einem dramatischen Appell auf Facebook bittet der Leiter der Kulturstiftung Dessau/Wörlitz um Hilfe für eine Menschenkette zur Verstärkung des Deiches mit Sandsäcken. Es drohe der Verlust unschätzbarer Kulturgüter. Das Schloss und die zugehörige Parkanlage sind Teil des Weltkulturerbes Dessau-Wörlitzer-Gartenreich.

+++ 9.40 Uhr: De Maizière kommt nach Sachsen-Anhalt +++

Der nächste Politiker geht auf Tour durch die Hochwassergebiete: Verteidigungsminister Thomas de Maizière will im Laufe des Tages nach Sachsen-Anhalt kommen. Er werde gegen Mittag in Lödderitz erwartet, heißt es vom Verteidigungsministerium.

+++ 9.20 Uhr: Ungarn kämpft gegen Rekordflut +++

In Ungarn schwillt die Donau weiter an. Bei Nagybajcs unweit der Grenze zu Österreich liegt der Pegelstand bereits über dem im Katastrophenjahr 2002 gemessenen Höchststand. Die Scheitelwelle des Hochwassers soll im Laufe des Tages in Ungarn eintreffen und am Wochenende die Hauptstadt Budapest erreichen. Bereits seit Tagen sind tausende Soldaten und freiwillige Helfer im Einsatz, um Dämme und Uferanlagen mit Sandsäcken zu verstärken und mobile Schutzdämme zu errichten.

+++ 8.59 Uhr: Teile von Hitzacker werden evakuiert +++

Die auf einer Insel gelegene Altstadt von Hitzacker in Niedersachsen wird bis Sonntag evakuiert. "Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ab einem bestimmten Pegel muss der Landkreis handeln", erklärt ein Sprecher des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Der Kreis gehe von einem Pegelstand der Elbe von 8,15 Metern statt der bisher von der Hochwasserzentrale in Magdeburg angenommenen 7,65 Meter aus. Bereits am Freitag sei die Insel für den Autoverkehr gesperrt. Ab Samstag gebe es ein "Betretungsverbot für Fremde". Betroffen sind von der Evakuierung rund 250 Menschen. Die Altstadtinsel ist von Nebengewässern der Elbe komplett umschlossen.

+++ 8.40 Uhr: Deiche in Brandenburg halten - noch +++

Die Situation in den Brandenburger Hochwassergebieten bleibt dramatisch. Die Wassermassen belasten die Deiche stark. Kritisch ist die Lage nach Angaben der Koordinierungsstelle Katastrophenschutz vor allem in Mühlberg an der Elbe. Dort stieg das Wasser in der Nacht bis auf 9,88 Meter. Stündlich nimmt der Wasserstand um knapp einen Zentimeter zu. Am Mittag soll der Höchststand erreicht werden. "Die Lage ist ganz, ganz schwierig", heißt es von der Koordinierungsstelle.

Angelegt sind die Deiche in der Stadt auf zehn Meter Wasserhöhe, 2002 stieg das Hochwasser auf 9,98 Meter. Die 2100 Einwohner, die die Stadt freiwillig verlassen sollten, sind bisher zu großen Teilen geblieben. Das größte Problem ist laut Koordinierungsstelle nicht die Höhe des Pegels, sondern die Dauer des Hochwassers. Man rechnet damit, dass es noch etwa eine Woche lang Druck auf die Deiche ausüben wird.

  Im Magdeburger Stadtteil Buckau versucht die Feuerwehr, das drückende Grund-, und Abwasser aus der bewohnten Zone über den Damm zurück in den Fluss zu pumpen. In der Elbmetropole ist das Hochwasser auf den Rekordstand von mehr als 7 Meter geklettert.

Im Magdeburger Stadtteil Buckau versucht die Feuerwehr, das drückende Grund-, und Abwasser aus der bewohnten Zone über den Damm zurück in den Fluss zu pumpen. In der Elbmetropole ist das Hochwasser auf den Rekordstand von mehr als 7 Meter geklettert.

+++ 7.55 Uhr: Evakuierungen in Bitterfeld und Mulde-Ort +++

Teile von Bitterfeld und der nahen Gemeinde Muldestausee werden evakuiert. Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld fordert Tausende Menschen auf, sofort ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Wegen Sicherungsmaßnahmen am Lober-Leine-Kanal am Seelhausener See erhöhe sich die Gefahr eines Wassereinbruchs in den Goitzschesee, heißt es. Wenn Wassermassen unkontrolliert in den See laufen, könnten Teile von Bitterfeld überflutet werden. Betroffen von dem Aufruf sind die Bewohner in Bitterfeld östlich der Bahnlinie und in Friedersdorf. Von den Tausenden Bewohnern dort haben nach Angaben des Landkreises schon viele die Gefahrenzone verlassen.

+++ 7.25 Uhr: Elbpegel in Magdeburg über Rekordmarke +++

Der Pegelstand der Elbe in Magdeburg steigt über die Marke des Hochwassers von 2002. Der Höchststand von 6,72 Metern beim damaligen Jahrhunderthochwasser sei seit Donnerstagabend überschritten, teilt das Innenministerium mit. Inzwischen liegt er bei 6,97 Metern und soll weiter steigen. Der Scheitel wird erst für Sonntag erwartet. Normal sind für die Elbe in Magdeburg knapp 2 Meter.

+++ 04.30 Uhr: Niedersachsen erhofft glimpfliches Ende +++

Hoffnung für die Menschen in Niedersachsen: Nachdem die Prognosen für die höchsten Pegelstände zwei Tage in Folge nach unten korrigiert wurden, setzen jetzt viele Anwohner darauf, dass es für sie diesmal doch nicht so schlimm kommt wie bisher befürchtet. In der besonders bedrohten Kleinstadt Hitzacker werden nun für Dienstag und Mittwoch Höchststände von 7,65 Metern erwartet - 1,15 Meter weniger als noch vor zwei Tagen.

+++ 00.15 Uhr: Weiter Probleme im Bahnverkehr +++

Die Behinderungen im Bahnverkehr dauern an. Wegen Gleissperrungen im Bereich Wittenberg werden die Züge zwischen Berlin und Leipzig weiterhin über Dessau umgeleitet und sind eine Stunde länger unterwegs, teilt die Deutsche Bahn mit. Auch die Fahrzeiten auf der Strecke Magdeburg-Leipzig und in der Gegenrichtung verlängern sich. Die Bahn hat unter der Nummer 08000/99 66 33 eine kostenlose Hotline zu den Auswirkungen des Hochwassers auf den Bahnverkehr eingerichtet.

+++ 23.15 Uhr: Kauder verspricht mehr Hilfen +++

Unionsfraktionschef Volker Kauder sichert den Flutopfern in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" zu, die von der Kanzlerin angekündigte Unterstützung in Höhe von 100 Millionen Euro werde "sicher nicht das letzte Wort sein".

mad/DPA/AFP/Reuters/DPA/Reuters

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