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Airline streicht Flüge nach Westafrika

Aus Angst vor Ansteckungen: Die Fluglinie ASKY bietet bis auf Weiteres keine Verbindungen nach Liberia und Sierre Leone an. Dort wütet seit Wochen das Ebola-Virus, zahlreiche Menschen starben bereits.

"Ebola ist echt": Seit dem Ausbruch des Virus in Westafrika starben mehrere Menschen

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Wegen der zahlreichen Ebola-Todesfälle in Westafrika hat die in Togo ansässige panafrikanische Fluggesellschaft ASKY sämtliche Verbindungen mit den Hauptstädten von Liberia und Sierra Leone ausgesetzt. Monrovia und Freetown würden "als Vorsichtsmaßnahme" vorerst nicht mehr angeflogen, teilte die Gesellschaft mit. Ein ASKY-Passagier war nach einem Flug von Liberia über Togo nach Nigeria an Ebola gestorben.

Seit Monaten breitet sich ein aggressiver Ebola-Stamm in Westafrika aus. Er tötete bereits mehr als 660 Menschen. Betroffenen sind Guinea, Liberia und Sierra Leone. Hinzu kommt der erste Todesfall in Nigeria. Zu Wochenbeginn ordnete Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf eine weitgehende Schließung der Landesgrenzen an. Der liberianische Fußballverband sagte sämtliche geplanten Spiele im Land vorerst ab.

Das Ebola-Virus löst hämorrhagisches Fieber aus, das in einer Vielzahl von Fällen zum Tod führen kann. Medikamente dagegen gibt es nicht. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nach Angaben von Experten allerdings relativ schwierig.

she/AFP/AFP

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