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Mehr als 60 Menschen sterben bei Massenpanik

Das Jahr beginnt für die Elfenbeinküste mit einer Tragödie. Bei einer Massenpanik nach dem Feuerwerk in Abidjan sterben mehr als 60 Menschen, 200 werden verletzt. Unter den Opfer sind viele Kinder.

  Aufräumen nach der Katastrophe: Am Tag danach wird das Ausmaß er Massenpanik aus der Silvesternacht deutlich. Mindestens 60 Menschen wurden getötet, viele von ihnen Kinder und Jugendliche.

Aufräumen nach der Katastrophe: Am Tag danach wird das Ausmaß er Massenpanik aus der Silvesternacht deutlich. Mindestens 60 Menschen wurden getötet, viele von ihnen Kinder und Jugendliche.

In Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, sind bei einer Massenpanik nach den Silvesterfeiern mehr als 60 Menschen getötet, mehrere wurden verletzt. Das Unglück passierte nach Ende des Feuerwerks gegen ein Uhr nachts. In der Nähe eines Stadions sei es in einigen wenig beleuchteten Straßen zu einem enormen Gedränge gekommen. "Es brach Panik und Angst aus, ich dachte ich würde ersticken. Mein Freund fiel hin und wurde zu Tode getrampelt", schilderte eine 19-jährige Augenzeugin die Ereignisse.

Unter den Toten und Verletzten seien sehr viele Kinder und Jugendliche, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur AIP. Das Durchschnittsalter der Opfer lag nach Angaben der Regierung bei 18 Jahren. Noch am Dienstagvormittag waren am Unglücksort zahllose Schuhe und zerrissene Kleider zu sehen. Viele verzweifelte Eltern suchten nach ihren vermissten Kindern. In dem westafrikanischen Land ist es Tradition, dass die Familien mit allen Kindern zu Silvester auf die Straße gehen und feiern. Eine Polizistin erklärte, zwei Ströme von Zuschauern seien in entgegengesetzter Richtung unterwegs gewesen und aufeinander getroffen. Wie viele Menschen genaus auf den Straßen von Abidjan unterwegs waren, ist derzeit unklar. Die Angaben aus verscheidenen Quellen schwanken massiv.

Präsident Alassane Ouattara, der sich zum Unglücksort begab, sprach von einem "Drama". Er kündigte die Ausrufung einer landesweiten Staatstrauer an. Der Minister für Jugend und Familie, Alain Lobognon, besuchte am Dienstag Verletzte in den Kliniken der Stadt. Er forderte seine Mitbürger auf, Blut zu spenden. Am Dienstag waren nach Angaben des Arztes Patrice Kouakou vom Universitätskrankenhaus der Stadt noch 50 Verletzte in den Hospitälern. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, sagte er. Etwa 40 der mehr als 50 Verletzten wurden in eines der städtischen Krankenhäuser gebracht, darunter zahlreiche Kinder. In vorherigen Meldungen war von rund 200 Verletzten die Rede gewesen.

Trägödie erinnert an Duisburger Loveparade

Innenminister Hamed Bakayoko versicherte, dass die Ursachen für die Massenpanik genau untersucht werden würden. Die Verantwortlichen für mögliche Versäumnisse bei den Sicherheitsmaßnahmen würden zur Rechenschaft gezogen.

In Abidjan wurde erst zum zweiten Mal in Folge ein Feuerwerk zu Silvester organisiert. Die Feierlichkeiten sollten ein Symbol für den Neuanfang in dem Land unter Staatschef Ouattara sein. Bei einem von Dezember 2010 bis April 2011 anhaltenden Machtkampf verfeindeten politischen Lager wurden in der Elfenbeinküste etwa 3000 Menschen getötet.

Der Vorfall erinnert an die fatalen Ereignisse der Duisburger Loveparade im Juli 2010. Bei einer Massenpanik kamen damals 21 Menschen ums Leben, mehr als 500 wurden verletzt. Als es zu einem Gedränge zwischen zwei Tunneln kam, versuchten viele Menschen über eine schmale Treppe zu entkommen. Als einige von ihnen aus mehreren Metern Höhe in die Menschenmasse stürzten, brach Panik aus. Viele der Opfer starben an massiven Brustkompressionen aufgrund der Enge und der dadurch eingeschränkten Sauerstoffzufuhr.

ono/DPA/AFP/DPA

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