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Eine Welt voller Mauern und Zäune

In Europa entstehen ein Vierteljahrhundert nach dem Kalten Krieg neue Grenzzäune. Global betrachtet keine Besonderheit: Überall auf der Welt schotten sich Länder gegenüber ihren Nachbarn ab, wie die stern-Infografik zeigt.


Datenquelle: Economist

Österreich führt eine Obergrenze ein und kontrolliert wieder seine Übergänge zu Slowenien, die Tschechen bringen ein "Reserve-Grenzsystem" zu Mazedonien ins Spiel und Bulgarien verlängert einen bestehenden Grenzzaun zur Türkei. Verzweifelt versuchen sich die EU-Länder vor den Flüchtlingen zu schützen. Besonders erfolgreich sind sie damit nicht. Trotz neuer Vorschriften und Hindernisse hat sich die Zahl der Migranten auf der Balkanroute bislang kaum verändert. Allein seit Jahresanfang sind mehr als 45.000 Menschen über Slowenien nach Westeuropa weitergereist, heißt es in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Mehr Grenzen als zu Kalter-Krieg-Zeiten

Wie der britische "Economist" schreibt, wird Europa bald wohl mehr Barrieren an seinen Grenzen haben als zu Zeiten des Kalten Krieges. Eine düstere Vorstellung, aber kein Novum. Bereits jetzt schotten sich viele Länder gegenüber bestimmten Nachbarn ab oder haben dies künftig vor. Unsere Grafik zeigt, wo auf der Welt bereits Mauern oder Zäune an den Ländergrenzen errichtet beziehungsweise geplant sind.

Der "Economist" hat eine interaktive Karte zum Thema erstellt, die als Inspiration und Datenquelle für diesen Artikel diente. Darin sind sämtliche Details über alle Mauern und Zäune  - ob fertigestellt oder in Planung - abrufbar (in englischer Sprache).

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