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Täter schubste 20-Jährige "mit Anlauf" vor die U-Bahn

Ein Mann schubst in Berlin eine junge Frau vor eine einfahrende U-Bahn. Sie stirbt. Wie die Polizei herausfindet, war die 20-Jährige wohl nur ein Zufallsopfer. Und der Täter offenbar einfach nur wütend.

Der Eingang zu U-Bahn Ernst-Reuter-Platz in Berlin

Der Eingang zur U-Bahnstation in Berlin, wo die junge Frau vor den einfahrenden Zug geschubst wurde

Es ist eine schreckliche Tat: Eine 20-Jährige wird am Abend in Berlin-Charlottenburg von einem Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen. Sie stirbt noch am Bahnhof an ihren schweren Verletzungen. Der Verdächtige wird von Passanten so lange festgehalten, bis die Polizei kommt und ihn festnimmt.

Mann war erst kurz zuvor nach Berlin gekommen

Wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte, schweigt er bislang zu der Tat. Der Radiosender "RBB-Info" berichtet, der 28-Jährige sei gebürtiger Hamburger, der erste wenige Stunden zuvor nach Berlin gekommen war. Dort habe er vergeblich versucht, eine Obdachlosenunterkunft zu bekommen. In der Folge habe sich die Gewalttat ereignet. Vor einigen Jahren sei er schon einmal wegen einer Gewalttat auffällig geworden sein.

Wie der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft dem Radiosender mitteilte, stand der Mann in Hamburg unter Betreuung. Gegen ihn wird wegen Mordverdachts ermittelt. Er soll die Frau "mit Anlauf vor die Bahn geschubst haben", wird der Sprecher zitiert. Allerdings gebe es auch Hinweise für eine Schuldunfähigkeit.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, soll in der Vergangenheit gegen ihn wegen Körperverletzung, Raub und Einbruch ermittelt worden sein. Er soll noch am Mittwoch von einem Gerichtsgutachter untersucht und anschließend einem Haftrichter vorgeführt werden.

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