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Dietmar Mues und "Sexfront"-Autor Amendt getötet

Der schwere Unfall in Hamburg, bei dem ein Wagen auf einen Gehweg schleuderte und mehrere Passanten erfasste, hat prominente Opfer gefordert. Der Schauspieler Dietmar Mues und der "Sexfront"-Autor Günter Amendt wurden getötet, Schauspieler Peter Striebeck verletzt.

Unter den Todesopfern des schweren Verkehrsunfalls im Hamburger Stadtteil Eppendorf am frühen Samstagabend sind der Sozialwissenschaftler Günter Amendt (71) sowie der Schauspieler Dietmar Mues (65) und dessen Ehefrau Sibylle (60). Sie standen in der Menschengruppe auf dem Fußweg, in die das Auto eines 38-Jährigen, der vermutlich unter Drogeneinfluss stand, schleuderte. Ein Polizeisprecher bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts". Amendt und das Ehepaar Mues starben noch am Unfallort.

In dem Wagen, mit dem der 38-Jährige auf der großen Kreuzung im Stadtteil Eppendorf zuvor zusammengeprallt war, saßen zudem der Schauspieler Peter Striebeck und dessen Ehefrau Ulla - beide kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher war bei Rot über eine Ampel gerast. Insgesamt vier Menschen starben, acht erlitten leichte Verletzungen.

"Sexfront" sorgte in den Siebzigern für Aufsehen

Der Sozialwissenschaftler Amendt sorgte in den 70er-Jahren mit seinem Buch "Sexfront" für Aufsehen. Es war das erste Aufklärungsbuch, das mit seiner offenen Sprache Schüler und Studenten erreichte. Es ist immer noch ein Bestseller. In den 90er-Jahren zog er sich aus der sexualwissenschaftlichen und sexualpolitischen Diskussion zurück. Schwerpunkt seiner Arbeit wurden Drogengebrauch und Drogenpolitik.

Der in Dresden geborene Dietmar Mues war vor allem als Theater- und Filmschauspieler bekannt. Lange Zeit war er Mitglied des Ensembles am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor und Sprecher von Hörbuchern.

dho/DPA/DPA
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