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Mädchen muss zur Strafe 30 tote Goldfische essen

In Japan hat eine Mutter ihre Tochter gezwungen, 30 tote Goldfische zu essen. Offenbar durchlebte die Tochter ein wahres Martyrium. Kindesmissbrauch wird zunehmend zum Problem in dem asiatischen Land.

Goldfisch

Die Eltern töteten die Goldfische extra mit einer Chemikalie, um sie ihre Tochter essen zu lassen (Symbolbild)

Eine Mutter in Japan hat ihre Tochter dazu gezwungen, als Strafe über 30 tote Goldfische zu essen. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Mädchen offenbar täglich misshandelt. Die Mutter der Jugendlichen und ihr Lebensgefährte wurden demnach festgenommen. Örtlichen Medienberichten zufolge schüttete das Paar ein chemisches Mittel ins Aquarium der Familie, woran die Goldfische starben. Dann zwangen sie das Mädchen, über 30 tote Fische zu essen, wie der Sender NTV berichtete.

Gesundheitliche Schäden trug die Jugendliche Berichten zufolge nicht davon. Demnach geschah der Vorfall bereits im Juni. Es war allerdings offenbar nicht das erste Mal, dass die Mutter und ihr Lebensgefährte das Mädchen schwer misshandelten: Im vergangenen Jahr soll das Paar angeklagt gewesen sein, sie ans Bett gefesselt, ihr ins Gesicht geschlagen und ihre Zunge mit einer Zigarette verbrannt zu haben.

Rekord an Missbrauchsfällen in Japan

Die nun erfolgte Festnahme des Paares sei die fünfte seit dem vergangenen Jahr in Verbindung mit Kindesmissbrauch, berichteten mehrere Medien. Japan kämpft zunehmend mit schwerem Kindesmissbrauch in der Familie. Dem Gesundheitsministerium zufolge kümmerten sich die zuständigen Behörden zuletzt im Schnitt um 89.000 Missbrauchsfälle im Jahr, was einem neuen Rekord entsprach.


tkr/AFP
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