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21-Jährige bricht nach Party zusammen - und erfriert

Nur mit Shorts und T-Shirt bekleidet, verlässt eine 21-Jährige nach einem Streit vorzeitig eine Party in den USA. Sorgen macht sich niemand um die alkoholisierte Frau. Die aber kollabiert wenige Meter später in eisiger Kälte.

Kältetod: Als Elizabeth Luebke verstarb, waren es gefühlte minus 33 Grad

Tragischer Kältetod: Als die 21-jährige Elizabeth Luebke verstarb, herrschte laut Gerichtsmedizin eine gefühlte Temperatur von minus 33 Grad (Symbolbild)

Tragisches Ende einer Partynacht: Sie trug lediglich kurze Shorts, eine Netzstrumpfhose und ein ärmelloses Trägerhemd - und das bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. In Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin ist eine 21-Jährige nach dem Besuch einer Privatfeier erfroren. Wie unter anderem der Sender "Fox 6 News" berichtet, wurde die Leiche von Elizabeth Luebke am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr von einem Passanten in direkter Nähe zu einem Wohnhaus entdeckt.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte die junge Frau im Verlauf des Abends zunächst ein Konzert besucht, ehe sie - offenbar bereits sichtlich alkoholisiert - auf der Party auftauchte. "Als sie ankam, war sie sehr, sehr betrunken", zitiert der Sender einen namentlich nicht genannten Freund Luebkes. Dort sei die 21-Jährige weitere Drinks später mit einem Bekannten in Streit geraten und habe das Haus fluchtartig verlassen - ohne Jacke. Sorgen um die junge Frau machte sich demnach aber niemand der Anwesenden. Diese Fehlannahme, ihre spärliche Bekleidung und der Alkohol wurden ihr offensichtlich zum tödlichen Verhängnis.

Gefühlte Temperatur lag bei minus 33 Grad

Wie es im Bericht der Gerichtsmedizin heißt, nahm eine private Überwachungskamera gegen 4.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen auf, wie Luebke am späteren Fundort im Schnee zusammenbrach. Ein Pullover, den sie bei sich hatte, aber nicht trug, sei neben ihrer Leiche gefunden worden. Zum Zeitpunkt des Notrufs herrschten laut Angaben der Behörde minus 15 Grad. Durch den starken Wind habe die gefühlte Temperatur, auch als Windchill-Faktor bezeichnet,  jedoch deutlich darunter gelegen - bei bitterkalten minus 33 Grad.

Zu diesem Zeitpunkt soll Luebkes Mutter Kathryn bereits auf dem Weg nach Milwaukee gewesen sein, um nach ihrer Tochter zu suchen. Freunde hatten sie demnach informiert, weil die 21-Jährige nicht zur Party zurückgekehrt war.

21-Jährige hatte offensichtlich starke Alkoholprobleme

Kathryn Luebke räumte dem Bericht zufolge gegenüber den Ermittlern ein, dass ihre Tochter offenbar ein Problem mit Alkohol habe. Demnach war die 21-Jährige bereits im vergangenen Oktober in einer Bar zusammengebrochen. Nicht mehr ansprechbar und mit einem Blutalkoholwert von rund 4 Promille musste die junge Frau damals in einem Krankenhaus behandelt werden. Auch im Bericht der Gerichtsmedizin wird die Vermutung geäußert, Luebke habe offensichtlich viel Erfahrung mit Rauschtrinken ("binge drinking").

Freunde Luebkes gaben indes an, Elizabeth habe zuletzt eigentlich auf Alkohol verzichtet und sich sehr ruhig verhalten. Und auch die Verstorbene selbst soll laut "New York Daily News" erst kürzlich noch auf Facebook gepostet haben, dass sie aktuell nicht trinke und seit einem Monat abstinent lebe. 

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