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Mehrere Bürger zeigen Kölner Polizei an

Das Verhalten der Kölner Polizei während der Übergriffe in der Silvesternacht hat bereits für viel Kritik gesorgt. Inzwischen gibt es mehrere Strafanzeigen von Bürgern - unter anderem wegen unterlassenener Hilfeleistung.

  In der Silvesternacht hatten sich vor dem Hauptbahnhof aus der Menge Gruppen gebildet, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben

In der Silvesternacht hatten sich vor dem Hauptbahnhof aus der Menge Gruppen gebildet, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben

Gegen den ehemaligen Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers und andere Kölner Polizisten sind Strafanzeigen wegen der Angriffe auf Frauen in der Silvesternacht erstattet worden. In den Anzeigen werde unter anderem der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung erhoben, teilte am Mittwoch die Staatsanwaltschaft Aachen mit, die die Ermittlungen übernommen hat.

Die Behörde prüft nun nach eigenen Angaben, ob sich denn "zureichend tatsächliche Anhaltspunkte für Straftaten" der Beschuldigten ergeben.

Ob die Anzeigensteller in besagter Nacht selbst am Kölner Hauptbahnhof gewesen sind, konnte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht sagen.

Nach einem Bericht des Bielefelder "Westfalen-Blatts" stammen die Anzeigen nicht von Opfern, sondern von anderen Bürgern.

In Köln hatten Gruppen von Männern in der Silvesternacht Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell belästigt. Nach ersten Ermittlungsergebnissen waren es überwiegend Nordafrikaner. 

jen/DPA/AFP
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