Startseite

Militär rettet 200 Fischer von Eisschollen

Raue See und Tauwetter: Gut 200 Eisfischer mussten in der lettischen Ostsee stundenlang auf ihre Rettung warten. Zuvor hatten sich zwei Schollen gelöst und trieben aufs offene Meer hinaus.

  Gerettet: Von abgetriebenen Schollen gerettete Eisfischer erreichen den Hafen von Riga

Gerettet: Von abgetriebenen Schollen gerettete Eisfischer erreichen den Hafen von Riga

Spektakuläre Rettungsaktion auf der Ostsee: 223 Eisfischer sind vor Lettland mit Hilfe des Militärs von zwei abgetriebenen Eisschollen gerettet worden. Hubschrauber, aber auch Eisbrecher und Schleppschiffe brachten die Menschen wieder zurück an die Küste des baltischen EU-Landes, wie das Internetportal Delfi unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete. Zunächst war von mehr als 540 abgetriebenen Eisfischern die Rede gewesen.

Der Abbruch des Eisstückes sei zunächst nicht bemerkt worden, sagte ein per Helikopter geretteter Mann der Agentur BNS. Der Riss habe sich dann sehr schnell erweitert. Mehrere Fischer, die nahe an der Bruchstelle standen, hätten sich noch mit einem Sprung retten können. Eine Person sei mit leichten Erfrierungen ins Krankenhaus gebracht worden, meldete das lettische Radio.

180 Menschen auf einer Scholle

Das Eis sei dick genug gewesen, um die Eisfischer zu tragen, teilten die Behörden mit. Raue See hatte stundenlang die Bergung vor der Stadt Jurmala erschwert. Die lettische Armee veröffentlichte bei Twitter ein unscharfes Foto, das zeigte, wie Schiffe mehrere Menschen am Strand absetzten.

Nach Angaben der Feuerwehr saßen 180 Menschen auf einer Scholle in der Nähe der Stadt Vakarbulli fest, 43 weitere trieben auf der Höhe der Ortschaft Majori in der Bucht. Ernsthafte Verletzungen zog sich demnach niemand zu. Starker Wind hatte die Eisflächen auf die Rigaer Bucht hinausgetrieben.

Eisfischen ist in Ex-Sowjetrepubliken ein verbreitetes Hobby und vor allem in Russland Volkssport. Dabei kommt es vor allem in der Tauwetterperiode immer wieder zu solchen Notfällen. So retteten russische Helfer im Februar 2012 etwa 900 Fischer in Südrussland von Eisschollen aus dem Asowschen Meer.

lin/AFP/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools