HOME

Mann klettert in Dresden auf Güterwaggon und bekommt Stromschlag

Dresden: Massenschlägerei und Schüsse am Hauptbahnhof +++ Frankfurt: Baukran droht umzukippen +++ Bonn: Unbekannte bewerfen Straßenbahn mit Steinen +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Ein Stromleitung über den Gleisen (Symbolbild)

Ein Stromleitung über den Gleisen (Symbolbild)

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Dresden: Mann klettert auf Waggon und bekommt Stromschlag

Ein junger Mann ist bei einem Unfall auf dem Güterbahnhof Dresden schwer verletzt worden. Er war in der Nacht auf einen Güterwaggon geklettert und kam dabei der Oberleitung zu nahe. Ein Stromschlag mit rund 15.000 Volt traf ihn und warf ihn zu Boden. Das berichtet unter anderem die "Sächsische Zeitung". Verletzt bliebt er auf dem Containerdach liegen. Als die Rettungskräfte eintrafen, mussten sie zunächst die Oberleitung abschalten und erden, ehe sie den Verletzten bergen konnten. Der Mann wurde mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bundespolizei ermittelt noch zur genauen Unfallursache.

Dresden: Massenschlägerei und Schüsse am Hauptbahnhof

Schwere Auseinandersetzung am Donnerstagabend am Dresdner Hauptbahnhof: Dort kam es zu einer Massenschlägerei, bei der auch Messer, Baseballschläger und Schreckschusspistolen eingesetzt wurden. Die Polizei gab gegenüber dem MDR an, dass es sich um "zwei Personengruppen" aus der sächsischen Hauptstadt und Berlin - mindestens elf Personen - handelte. Demnach wurden mindestens drei Schüsse aus der Waffe abgegeben.

Die Polizei war mit mehreren Einsatzwagen vor Ort. Zwei der Beteiligten wurden wegen Landfriedensbruchs festgenommen. Zwei weitere Männer sollen verletzt sein. Die Ursache der gewalttätigen Auseinandersetzung ist nicht bekannt.

Frankfurt: Baukran droht umzukippen

Eine Baustelle in Frankfurt musste weiträumig abgesperrt werden, denn ein 70 Meter hoher Baukran war kurz davor, umzufallen. Das bedeutete einen Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr. Ein eigener Kran und zahlreiche weitere Fahrzeuge waren vor Ort. Der Kranführer konnte sich unverletzt selbst retten, berichtet die Feuerwehr. "Wir sind auf alles vorbereitet. Es sieht aber nicht danach aus, dass der Kran tatsächlich umfällt", sagte der Feuerwehr-Sprecher. Man müsse aber vorsichtig bleiben, auch weil sich Teile des Krans lösen und abstürzen könnten. Die Polizei sperrte zahlreiche Straßen und den Bereich um die Baustelle mit einem Radius von 140 Metern ab. Scharen von Schaulustigen sammelten sich an den Absperrungen, viele Menschen fotografieren den Kran aus sicherer Entfernung.

Bonn: Unbekannte bewerfen Straßenbahn mit Steinen - Fahrer verletzt

Am Donnerstagabend warfen Unbekannte Gegenstände auf eine Bonner Straßenbahn. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei kurz vor der Haltestelle "Tannenbusch Mitte". Es wird vermutet, dass es sich bei den Angreifern um drei Jugendliche handelt, die Steine von einer Fußgängerbrücke warfen.

Der 51-jährige Fahrer wurde demnach schwer verletzt, als ein Gegenstand die Frontscheibe beschädigte. Ein Glassplitter gelangte in das Auge des Mannes, er musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Düsseldorf: Rotlicht-Prozess endet mit langer Haft für Wollersheim-Partner

Der Prozess von Thomas M., einem Partner des Rotlicht-Königs Bert Wollersheim, zog sich über vier Jahre. Nun ist der ehemalige Bordellchef für den Düsseldorfer Rotlicht-Skandal zu acht Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden, berichtet die "Rheinische Post". Er soll Freiern K.o.-Tropfen verabreicht und sie anschließend ausgeplündert haben. Ein Mitangeklagter erhielt nach einem Teilgeständnis vor dem Düsseldorfer Landgericht eine Haftstrafe von vier Jahren. 

Hagen: Siebenköpfige Familie muss nach Kakerlakenbefall in Hygienedusche

In einem Mehrfamilienhaus in Hagen musste die Feuerwehr einen extremen Fall von Ungezieferbefall bekämpfen. Wie "Der Westen" berichtet, ist die Wohnung einer siebenköpfigen Familie von Kakerlaken und deren Eiern befallen. Die Bewohner mussten demnach mit Hygieneduschen desinfiziert werden. Ihre Kleidung wurde sichergestellt, da sich die Schädlinge auch dort einnisten können. Die Wohnung wurde evakuiert und versiegelt: 

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung waren die Eier-Nester bereits faustgroß. Bis die Wohnung frei von Ungeziefer ist, soll mindestens ein Monat vergehen. Bis dahin sind Eltern und die Kinder im Alter von eins bis sieben Jahren in einer Wohnung des Jugendamts untergebracht. Ob auch andere Wohnungen des Hauses betroffen sind, ist derzeit noch nicht geklärt.

Kronau: Frauenleiche entdeckt - vermutlich seit 2015 verschwundene Hanaa S.

Das Verfahren um die verschwundene Hanaa S. wurde als "Wuppertaler Mordprozess ohne Leiche" bekannt. Nun könnten die sterblichen Überreste doch noch gefunden worden sein. Nahe dem baden-württembergischen Kronau wurde eine Frauenleiche entdeckt, bei der es sich um die 2015 verschwundene Mutter von fünf Kindern handeln könnte,wie Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal am Freitagmorgen mitteilten. Einer der Angeklagten in dem Prozess hatte die Polizei in das Gebiet geführt.

Insgesamt stehen fünf Familienangehörige der Irakerin vor Gericht. Hanaa S. hatte sich kurz vor ihrem Verschwinden von ihrem Mann getrennt. Die Verwandten sollen die 35-Jährige umgebracht haben, "um die Familienehre wieder herzustellen", wie es in der Anklage heißt.

Nachrichten Deutschland die Aufnahme zeigt die seit 2015 vermisste Hanaa S.

Seit 2015 vermisst: Hanaa S. aus Solingen

Picture Alliance



Nachrichten von Donnerstag, 20. Juli:

Berlin: 19-Jährige fällt von Brücke auf Gleise

Am Berliner S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost ist am Mittwoch eine 19-Jährige schwer verletzt worden. Die junge Frau saß laut Zeugenaussagen gegen kurz vor 22 Uhr Beine baumelnd auf einem Brückengeländer an der Rhinstraße. Dann sei sie ohne Fremdeinwirkung plötzlich gefallen und auf die darunterligenden S-Bahngleise gefallen, heißt es. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Sie musste an der Wirbeläule operiert werden. Die Bundespolizei geht von einem Unfall aus, schließt suizidale Absichten aus. 

Essen: Fünf-Zentner-Bombe auf Schulgelände entdeckt 

Ausgerechnet auf dem Gelände einer Gesamtschule wurde heute Mittag ein Blindgänger entdeckt. Bei der Bombe handelt es sich laut der Stadt um eine britische Fünf-Zentner-Bombe. Alle Anwohner im Umkreis mussten in Sicherheit gebracht werden oder in ihre Keller gehen. DerWesten berichtet von 1351 betroffenen Personen im Innenkreis und 4383 Menschen im äußeren Kreis.

Cottbus: Mann will seine 21-jährige Ehefrau umbringen

Die Polizei berichtet, wie ein Mann versucht hatte seine 21-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Cottbus umzubringen, nachdem sich das Paar gestritten hatte. Der 30-Jährige befinde sich derzeit in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen ihn werde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Familienangehörige seien bei der Attacke am Dienstag eingeschritten, so dass Schlimmeres verhindert worden sei. Das Opfer werde noch im Krankenhaus behandelt, Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Kleve: Neunjährige stirbt durch Stromschlag

Eine Neunjährige ist am Mittwochabend tot im Waschkeller ihres Hauses gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte das Mädchen dort den Wasserhahn für die Gartenbewässerung aufdrehen. Als es nicht zurückkam, fanden Angehörige es leblos im Keller. Reanimationsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos. Ursache für den Tod des Kindes war wohl ein Stromschlag. Was diesen jedoch ausgelöst hatte, ist bislang noch unklar. Ein Unwetter kann als Ursache ausgeschlossen werden. Das Haus wurde evakuiert und der Strom ausgeschaltet. Die Verwandten des Mädchens wurden von Notfallseelsorgern betreut. 

Dresden: Wegen 99 Cent muss er 150 Tage ins Gefängnis

Ein 29-Jähriger aus Dresden hatte Appetit auf Kräuterlikör. Anstatt sich diesen für einen knappen Euro zu kaufen, steckte sich der Mann eine 4er-Packung "Jagdstolz" im Bahnhofskiosk einfach so in die Tasche. Dabei wurde er erwischt. Ein Ladendetektiv hatte den Mann bereits im Visier und versuchte diesen beim Verlassen des Geschäfts zur Rede stellen. An der Kasse erkannte der 29-Jährige seine missliche Lage und versuchte die Packung noch schnell los zu werden, doch zu spät. Der versuchte Diebstahl des Likörs im Wert von 0,99 EUR bringt den Mann nun für 150 Tage ins Gefängnis.


Nachrichten von Mittwoch, 19. Juli:

Darmstadt: Frau bewirft Bauarbeiter vom Balkon aus mit Steinen 

Aus Ärger über eine Baustelle hat eine Frau Bauarbeiter mit faustgroßen Kieselsteinen beworfen. Sie schleuderte die Steine von ihrem Balkon aus auf die Arbeiter, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Arbeiter konnten den Wurfgeschossen in letzter Sekunde ausweichen. Die Frau wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Berlin: Feuer in Ausflugslokal

Brand in Berlin-Müggelheim: In der Nacht zu Mittwoch ist dort im Traditionslokal Neu-Helgoland ein Feuer ausgebrochen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, hatte eine Angestellte um kurz vor 23 Uhr den Brand bemerkt. Das Feuer schlug von einem Nebengebäude auf das Dach des Hauptgebäudes über. Da das Restaurant am Wasser liegt und für große Löschfahrzeuge schwer zu erreichen war, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. "Wir hatten Probleme mit den Zuwegen. In dem Gebiet gibt es keine Hydranten. Wir mussten das Löschwasser aus dem See holen", wird ein Feuerwehrsprecher zitiert. 100 Einsatzkräfte waren nötig, um die Flammen schließlich unter Kontrolle zu bringen.

München: Wenn die Feuerwehr die Feuerwehr ruft

Ein Brand in einer Münchner Feuerwehrwache hat Schäden in Millionenhöhe verursacht. Das Feuer brach in einem Gerätehaus der Feuerwehr aus - Anwohner bemerkten es und riefen selbige. Das Gebäude und drei darin geparkte Löschfahrzeuge wurde stark beschädigt. Auch die dort gelagerte Schutzausrüstung für 45 Feuerwehrleute sei nun unbrauchbar, gab die Berufsfeuerwehr bekannt. Womöglich sei das Gerätehaus nun einsturzgefährdet. 50 Einsatzkräfte von anderen Feuerwehren bekämpften das Feuer. Brandermittler der Polizei haben die Untersuchungen aufgenommen.

deutschland nachrichten hirschkuh daisy on tour

Daisy zeigt sich unbeeindruckt und trottet vor dem Streifenwagen zurück zu ihrem Hof

Dormagen: Hirsch "Daisy" on Tour 

Bei der morgendlichen Radtour wunderte sich ein Radfahrer über einen vermeintlich wilden Hirsch. Er musste schnell feststellen, dass die Hirschkuh sich gern streicheln ließ und nicht mehr von seiner Seite weichen wollte. Die Polizeibeamten, die kurz darauf eintrafen, erkannten, dass der Hirsch im Privatbesitz war und einen Namen trug: Daisy. Die zutrauliche Hirschkuh hatte offensichtlich einen Weg über den Zaun der Pferdekoppel in Richtung Freiheit gefunden, wobei sie auch die große Kreisstraße 12 überquert haben dürfte - gefährliche Ausweichmanöver von Autofahrern nicht ausgeschlossen. Bevor das Tier zum erneuten Verkehrshindernis werden konnte, dirigierten die Polizisten die kuschelbedürftige Daisy mittels Streifenwagen in Richtung Heimat. Daisy zeigte sich unbeeindruckt von der Polizeibegleitung und trottete vor dem Streifenwagen zu ihrem Hof. Ihr besorgter Besitzer freute sich über die sichere Rückkehr.

Groß-Umstadt: Mann sucht seinen Hund in brennendem Haus

Diese Tierliebe hätte auch tödlich enden können: In der Nacht zu Mittwoch brannte ein Haus in Groß-Umstadt in der Nähe von Darmstadt. Anwohner alarmierten die Feuerwehr. Einige Personen kamen bereits aus dem Haus gerannt, als diese eintraf, doch ein Mann suchte noch im Haus nach seinem Hund. Die Feuerwehr kam gerade noch rechtzeitig und konnte den 35-Jährigen und sein Tier aus den Flammen retten. Warum es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Der Mann kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Schaden wird auf etwa 140.000 Euro geschätzt. 

Tübingen: Auto kracht auf Bundesstraße frontal in Tanklaster

Nahe Tübingen sind am Dienstag ein Tanklastwagen und ein Pkw frontal ineinander gefahren. Wie es zu der Kollision kam, ist noch unklar. Der 44-jährige Autofahrer musste nach dem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, teilte die zuständige Polizei mit. Der 34-jährige Lkw-Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen. Der Tanklaster war mit 34.000 Liter Benzin und Diesel beladen und wurde umgehend abgeschleppt. Die Bundesstraße 28 war bis in die Abendstunden komplett gesperrt. Der Schaden beträgt rund 90.000 Euro. 


Nachrichten von Dienstag, 18. Juli:

Schrobenhausen: Fahrer lenkt brennenden Laster in unbewohntes Gebiet

Ganz großen Mut hat ein Tanklastwagenfahrer am Montag im bayerischen Schrobenhausen bewiesen: Kurz nach der Abfahrt von der B300 bei Schrobenhausen Süd bemerkte er, dass sein mit 10.000 Liter Benzin und 20.000 Liter Diesel beladener Auflieger brannte. Unter Anweisung der alarmierten Feuerwehr und trotz akuter Explosionsgefahr fuhr er den Laster aus der Stadt.

Augenzeugen berichteten von beängstigenden Szenen, als der stark qualmende und brennende Auflieger an der Vorstadtkirche vorbei, über die Gerolsbacher Straße in Richtung Aresing fuhr. Die Hitze war da bereits so stark, dass Aluminium- und Reifenteile schmolzen und der Lkw eine schwarze Spur aus verbrannten Flüssigkeiten hinter sich herzog. Der Fahrer stellten den brennenden Laster zwischen Schrobenhausen und Aresing ab und brachte sich in Sicherheit. Die Einsatzkräfte rückten mit ihrem größten Tanklöschfahrzeug an, trotzdem konnten sie das Feuer aufgrund austretendem Benzin und Diesel zunächst nicht löschen. Die enorme Hitze des Brandes löste noch einen Stoppelfeldbrand aus, der jedoch keine größeren Schäden anrichtete.

Die Feuerwehr hatte zunächst Schwierigkeiten, den brennenden Laster zu löschen

Die Feuerwehr hatte zunächst Schwierigkeiten, den brennenden Laster zu löschen


Stolberg bei Aachen: "Er wird sonst zu dick" - Alarmanlage an Kühlschrank ausgelöst

Ein besorgter Vater rief am Wochenende bei der Polizei in Aachen an: Sein Sohn hatte mutmaßliche jugendliche Einbrecher beobachtet. "Die sind über einen Zaun geklettert und dann ins Haus eingebrochen. Die Alarmanlage ist angegangen", teilte der Vater der Polizei mit, die sich daraufhin sofort zum Ort des Geschehens begab. Dort stellte sich heraus: Die Alarmanlage gehörte nicht zum Haus, sondern zum Kühlschrank der Familie. Die Jugendlichen waren nicht ins Haus eingebrochen, sondern hatten nur versucht, sich etwas zu essen zu nehmen. Der Kühlschrank war allerdings mit einem Alarm gesichert – aus Gründen. Installiert hatte die  Anlage die Mutter des jungen Mannes. Den Beamten erklärte sie: "Die soll verhindern, dass er sich ständig daraus bedient und noch dicker wird." 

Dresden: Hitlergruß am Hauptbahnhof

Während einer Routinekontrolle im Hauptbahnhof Dresden zeigte ein 31-Jähriger den Beamten den Hitlergruß und kommentierte diesen mit den Worten "Heil Hitler". Damit nicht genug: Der Mann verhielt sich während der Kontrolle äußerst aggressiv und schlug um sich. Die Beamten mussten den Mann fesseln und zur Bundespolizeiwache bringen. Er verhielt sich weiterhin störrisch, trat nach ihnen, versuchte sich loszureißen, beleidigte die Bundespolizisten mit Sprüchen "unter der Gürtellinie" und beschimpfte sie als "Rassisten". Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann war bereits wegen anderer Gewaltdelikte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz auffällig geworden.

Hamburg: Hund zieht Rollstuhlfahrer in Teich

Glück im Unglück hatte ein Rollstuhlfahrer in Hamburg. Der Mann war mit seinem Hund spazieren, als sich die Leine des Vierbeiners unglücklich im Steuerungsmodul des Elektro-Rollstuhls verfing. Wie die Feuerwehr berichtet, wurde er dadurch in einen kleinen Teich gezogen und kippte um. Passanten beobachteten den Vorfall und riefen die Feuerwehr. Der Mann kam mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus.


Nachrichten von Montag, 17. Juli:

Zwei Schwerverletzte nach Massencrash auf der A9

Schwerer Massenunfall auf der A9: Wie "Insuedthüringen.de" berichtet, hatte zunächst offenbar ein Auto plötzlich gebremst. Warum, ist noch unklar. Vier weitere Autos mussten deshalb ebenfalls bremsen oder ausweichen und kollidierten miteinander. Ein Auto wurde dabei gegen einen Lastwagen geschleudert, der jedoch einfach weiterfuhr. Die Polizei musste die Autobahn zwischen Dittersdorf und Triptis (Saale-Orla-Kreis) in Richtung Berlin zwischenzeitlich für einen Hubschraubereinsatz komplett sperren. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Einer davon lebensgefährlich.

Lüchow: Polizei erwischt Fahrer mit 3,5 Promille

Da haben selbst die Beamten gestaunt: Im niedersächsischen Lüchow hat die Polizei einen Fahrer eines Daimlers angehalten, weil dieser in Schlangenlinien unterwegs war. Als sie den Atemalkohol des 55-Jährigen überprüften, ergab dieser einen Wert von 3,59 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde einbehalten und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

NRW: Tipper investiert 5 Euro und erhält lebenslang monatlich 7.500 Euro

Was für ein Glückspilz: Ein Tipper aus Nordrhein-Westfalen hat am Wochenende das ganz große Los gezogen. Mit einem Einsatz von gerade mal 5 Euro nahm er an der Glücksspirale teil und traf die höchste Gewinnklasse. Ab sofort darf sich der Unbekannte Rentner nennen und erhält lebenslang monatlich 7.500 Euro. Der Gesamtwert der Rente entspricht laut der Westdeutschen Lotterie GmbH 2,01 Millionen Euro, die sich der Gewinner auf Wunsch auch auf einmal auszahlen lassen kann.

Detmold: Unbekannte schneiden Pferde Mähnen ab

Im westfälischen Lippe haben sich Unbekannte am Sonntag auf eine Koppel eines Pferdehofes an der Jerxer Straße geschlichen und acht Pferden die Mähne abgeschnitten. Wie die Polizei mitteilte, wurde einigen Tieren auch der Schweif gestutzt. Da es sich bei den Pferden um Rassepferde handelt, die regelmäßig an sogenannten Körungen (Wettbewerbe zur Bestimmung des Zuchtwertes) teilnehmen, entstand den Besitzern ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Die Tiere blieben unverletzt.

Leipzig: Vier Rocker der Hells Angels vor Gericht

Vor dem Leipziger Landgericht beginnt am Montag der Prozess gegen vier Mitglieder der Hells Angels wegen Mordes. Einer von ihnen soll am 25. Juni vergangenen Jahres in der als Kriminalitäts-Hotspot berüchtigten Eisenbahnstraße mehrere Schüsse auf Mitglieder des verfeindeten Rocker-Clans United Tribuns abgegeben haben. Der 31 Jahre alte Haupttäter hat dabei ein Mitglied tödlich und zwei weitere Männer lebensgefährlich verletzt.

Zwenkau: Wasserbüffel löst Polizeieinsatz aus

Dauereinsatz für die Polizei in Zwenkau bei Leipzig: Dort hat rund sieben Stunden lang ein die Polizei in Atem gehalten. Kurz vor dem drohenden Todesschuss konnte das rund 800 Kilogramm schwere Tier namens Obi am Sonntagnachmittag doch noch eingefangen werden, wie ein Sprecher des Polizeireviers Borna berichtete. Der etwa drei bis vier Jahre alte Bulle war am frühen Morgen aus seiner Koppel ausgebrochen und spazierte auf der Bundesstraße 186 entlang, die zeitweise gesperrt wurde. Wie der Wasserbüffel die mit stromführendem Draht umspannte Weide verlassen konnte, sollte geprüft werden.

Fünf Beamte, Obis Besitzerin und mehrere Helfer verfolgten Obi. "Er schlug sich seitwärts in die Büsche in Richtung Zwenkauer See und versteckte sich im Wald", sagte der Polizeisprecher. Eine Gefahr für Menschen habe nicht bestanden. An einem See trieb das Tier aber einige Angler ins Wasser, die mit dem Handy Notrufe absetzten. Kurz darauf konnten die Verfolger den Wasserbüffel ein erstes Mal in ein provisorisches Gatter treiben. Allerdings brach Obi kurz darauf wieder aus. Stundenlang verharrte das Tier anschließend im Wald, ihm drohte der Todesschuss. Bevor der Jäger anlegte, probierten die Beamten und Helfer noch ein letztes Mal, ihn in das Notgehege zu bekommen - mit Erfolg. 

Nachrichten Deutschland Wasserbüffel in Zwenkau

Der Wasserbüffel Obi hielt die Polizei in Zwenkau rund sieben Stunden lang in Atem


jek/dm/fri/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools