HOME

Vater und Kinder essen Giftpilz und kämpfen ums Überleben

Brandenburg: Polizei sucht nach Frau, die Hepatitis-kranken Mann im Zug half +++ Mainz: Shooting zum Hochzeitstag wird von Polizei beendet +++ Viernheim: Junger Mann von Baggerschaufel im Auto erschlagen +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Vater und Kinder essen Giftpilz und kämpfen ums Überleben

Der Grüne Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze in Deutschland

Nachrichten aus  im stern-Ticker:

Vater und Kinder essen Giftpilz und kämpfen ums Überleben

Frankfurter Ärzte kämpfen um das Leben von drei Kindern und deren Vater, die den giftigen Grünen Knollenblätterpilz gegessen haben. Das sagte ein Sprecher des Frankfurter Gesundheitsamtes. Der Grüne Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze in Deutschland. Das stark wirkende Gift Amanitin kann schon in geringen Mengen tödlich sein. Es wirkt stark leberschädigend. Wenn man den Verzehr überlebe, könne eine Lebertransplantation nötig sein, erläuterte der Sprecher. Er riet: "Finger weg von Pilzen, wenn man sie nicht eindeutig bestimmen kann." Die Stelle, an der die Familie den Pilz gefunden habe, sei kontrolliert worden. Dort habe man keinen weiteren Grüner Knollenblätterpilz entdeckt.

Brandenburg: Polizei sucht nach Frau, die Hepatitis-kranken Mann im Zug half

In einem Regionalzug in Brandenburg ist ein 55-jähriger Mann zusammengebrochen. Zwei Frauen eilten ihm zu Hilfe und versuchten, ihn zu reanimieren. Trotz aller Bemühungen verstarb der Mann noch vor Ort. Da der Mann, der mit Hepatitis B und C infiziert war, sich beim Fallen eine Kopfwunde zuzog, könnten sich die beiden Frauen infiziert haben. Die suchte mithilfe eines Aufrufs in den sozialen Medien nach den Ersthelferinnen. Eine Frau erreichte die Nachricht der Beamten tatsächlich. Die zweite Helferin hat jedoch noch keinen Kontakt aufgenommen. Ihr rät die Polizei dringend, einen Arzt aufzusuchen.

Der verstorbene Mann war gegen 14 Uhr in dem Zug auf der Strecke Berlin Richtung (Oder) an der Haltestelle Erkner zusammengebrochen und verlor das Bewusstsein. Die Ursache für seinen Tod ist unklar.

Mainz: Fotoshooting zum Hochzeitstag löst Polizeieinsatz aus

Diese Eheleute hatten sich extra mal etwas besonderes zu ihrem Hochzeitstag einfallen lassen, wurden dabei jedoch von der Mainzer Polizei aufgehalten. Ein besorgter Bürger rief die Ordnungshüter an, weil er verdächtige Personen beobachtete, die Kartons an einem Feldweg abluden, wie die Polizei mitteilte. Ein zweiter Anrufer berichtete kurz darauf von einer am Boden liegenden Person und zwei um ein Lagerfeuer tanzenden Menschen. Das ließ die Polizei aufhorchen. Doch vor Ort trafen die Beamten nur auf ein Paar und einen Fotografen: Die Eheleute hatten sich ein Shooting mit Lagerfeuer-Atmosphäre ausgedacht.

Viernheim: Junger Mann von Baggerschaufel im Auto erschlagen

Ein 18-Jähriger war am Donnerstag Nachmittag mit einer Reifenpanne auf der A 659 bei liegengeblieben und hatte sich auf den Beifahrersitz gesetzt, berichtete die Polizei. Kurz darauf fuhr ein mit einem Bagger beladener Lastwagen unter einer Brücke hindurch, wobei der Bagger an der Brücke hängenblieb, so dass die Baggerschaufel sich wegdrehte und nach rechts über den Lkw hinausragte. Daraufhin traf die Schaufel das Autodach des Mannes und zertrümmerte das Dach, wobei der Fahrer tödlich verletzt wurde. Vermutlich hatte der 55-jährige Lasterfahrer die Höhe der Brücke falsch eingeschätzt, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte. 

Worms: Feuer in Gasflaschenlager 

Gegen 11:20 Uhr kam es zu einem Feuerausbruch auf einem Betriebsgelände in , in einem Lager für Gasflaschen. Auf dem Außengelände brannten einzelne Gasflaschen, es soll eine Verpuffung gegeben haben, berichtet die Feuerwehr. Ein Mitarbeiter der Firma erlitt schwere Verbrennungen und wurde in eine Klinik geflogen. Die Bundesstraße 9 musste vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Gefährlich ist die Situation, weil sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Lager mit weiteren Gasflaschen befindet. Um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, werden diese Flaschen derzeit gekühlt. 

Frankfurt: Lastwagen teilt PKW auf Autobahn A5 entzwei

Am Freitag in der Früh war ein 24-Jähriger mit seiner Sattelzugmaschine aus Richtung Kassel kommend auf der A5 unterwegs in Richtung Würzburg. Am Frankfurter Kreuz fuhr er auf der rechten, eine PKW-Fahrerin auf der linken Spur, berichtete die Polizei. Aus bislang noch ungeklärter Ursache fuhr der Lkw plötzlich auf die linke Spur und drückte den KIA gegen eine Betonleitwand. Der KIA wurde dabei in zwei Stücke geteilt, die 38-jährige Fahrerin erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Freitag, 25. August:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Donnerstag, 24. August: 

Hannover: Richter riecht Marihuana in den Socken des Angeklagten

Nachrichten Deutschland Marihuana in Socke

In einer Socke des Angeklagten wurde Marihuana entdeckt (Symbolbild)

Eine feine Nase kann auch in der Justiz vorteilhaft sein: Ein Richter roch von Weitem, was ein 22-jähriger Angeklagter in seinen Socken versteckt hatte. Bei einer Verhandlung am Amtsgericht Hannover hatte der ohnehin wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz Angeklagte Marihuana dabei, berichtete die "Hannoversche Allgemeine" am Freitag. 

Als der Richter den Angeklagten fragte, ob er Drogen dabei habe, verneinte dieser. Doch der Richter glaubte ihm nicht und ließ den Mann im Gerichtssaal durchsuchen. Ein Polizist fand daraufhin in einer Socke allerdings Marihuana. Bereits im März hatte man bei dem Angeklagten bereits 14 Päckchen mit der Droge gefunden, die auch in seinen Socken versteckt waren. Warum der Mann nicht dazulernen will, ist unklar.

Saarwellingen: Auto rast durch Einkaufsstraße

Nachrichten Deutschland - Unfall in Saarwellingen

Ein Bild der Verwüstung bot sich, nachdem ein junger Mann mit seinem Auto (rechts) ungebremst gegen andere Wagen raste

Ein 26-jähriger Mann erlitt am Mittwochabend beim Autofahren eine medizinische Notsituation, sodass er mit seinem Wagen ungebremst durch eine Geschäftsstraße in der Innenstadt von Saarwellingen raste, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Dabei fuhr er auf ein Auto, in dem eine Frau und ein Kind saßen, und rammte neun weitere Fahrzeuge. Eine 43 Jahre alte Frau kam dabei ums Leben. Ein zwölfjähriges Kind wurde schwer, fünf weitere Menschen leicht verletzt. Der Unfallverursacher kam leicht verletzt ins Krankenhaus.

Wiesbaden: Autofahrer überfährt Dreijährigen und flüchtet mit Vollgas

Vater und Kind überquerten bei Grün eine Kreuzung. Der Junge war dabei ein Stück voraus gelaufen, als plötzlich ein Wagen an den haltenden Fahrzeugen links vorbeifuhr und den Dreijährigen erfasste, berichtete die Polizei am Morgen. Laut Zeugenaussagen habe der Fahrer des Autos zwar kurz angehalten, sei dann aber "mit aufheulendem Motor" davon gefahren. Dabei streifte er noch mehrere Fahrzeuge, bevor er wohl auf die Autobahn flüchtete. Man fahnde weiterhin mit Hochdruck, sagte ein Sprecher der Polizei in Wiesbaden. Der Fahrer ist weiterhin auf der Flucht. "Der Junge wird noch stationär behandelt. Er hat Schürfwunden und Prellungen erlitten", sagte ein Polizeisprecher.

Homburg: Frühstücksflocken zum Zähne ausbeißen - Zoll findet Waffen im Müsli

Der Huskywelpe ist erst vier Monate alt

Der Huskywelpe ist erst vier Monate alt

Acht Waffen zog der Zoll am Samstag bei Kontrollen zwischen Homburg und Kaiserslautern aus dem Verkehr - versteckt zwischen Frühstücksflocken. An der Autobahn 6 wurde der Verkehr auf verbotene und steuerpflichtige Waren überprüft. Dabei kamen allerhand Dinge zum Vorschein, die selbst die Beamten verwundern ließen: Schlagringe, Stahlruten und CS-Gas-Dosen waren zwischen den Frühstücksflocken in einem Paket versteckt. Gegen den Schmuggler wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Zudem wurde in einem anderen Fahrzeug ein erst vier Wochen alter Husky-Welpe gefunden, der viel zu jung und ohne den notwendigen Impfschutz von Rumänien nach Deutschland gefahren wurde.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Donnerstag, 24. August:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Mittwoch, 23. August: 

Bohmte: Dutzende Verletzte nach Busunfall

In Bohmte im Landkreis Osnabrück sind bei einem Busunfall nach vorläufigen Angaben 44 Menschen verletzt worden - sechs von ihnen schwer. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer des mit 50 Erntehelfern besetzten Busses an einem Kreisverkehr vermutlich wegen eines technischen Defekts die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Reisebus stürzte auf die rechte Seite. Eine Person war eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr befreit. Es handelte sich fast ausschließlich um rumänische Frauen, die als Erntehelferinnen arbeiteten.


München: Mann will 17-Jährige vergewaltigen - Polizei gibt Warnschuss ab

Ein Warnschuss hat in im Alten Botanischen Garten einen mutmaßlichen Vergewaltiger gestoppt. Zeugen wurden am Mittwochmorgen um kurz nach 2 Uhr auf Schreie einer 17-Jährigen aus dem Landreis Fürstenfeldbruck aufmerksam. Dort sahen sie eine Frau, die mit heruntergezogener Hose auf dem Boden lag und einen Mann, der ebenfalls mit heruntergezogener Hose auf ihr lag. Augenscheinlich vollzog der Mann sexuelle Handlungen an der Frau. Die Zeugen alarmierten sofort die Polizei. Als diese kam, floh der Mann. Die Beamten hinterher. Trotz mehrfacher Aufforderung, stehen zu bleiben, lief der Täter immer weiter. Schließlich feuerte einer der Beamten einen Warnschuss in die Luft, da blieb er stehen. Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die 17-Jährige blieb bei dem Vorfall körperlich unversehrt.

Lindau: Mädchen finden Handgranate beim Baden 

Drei Mädchen haben beim Baden eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Bodensee-Strandbad in Lindau wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach entdeckten die Mädchen die amerikanische Eierhandgranate am Vorabend am Ufer, das Bad wurde geräumt. Am Dienstagabend konnte der Kampfmittelräumdienst die Granate bergen und abtransportieren. Am Mittwoch suchten Polizeitaucher den Badebereich auf weitere Kampfmittel ab. Die Polizei warnte, Finder sollten verdächtige Gegenstände nicht anfassen, sondern die Polizei benachrichtigen.

Ein Taucher der Polizei steigt in Lindau (Bayern) aus dem Lindenbad am Bodensee

Am Dienstagabend konnte der Kampfmittelräumdienst die Granate bergen und abtransportieren. 


München: Zwei Studenten zahlten wochenlang mit Falschgeld

In München sind zwei Studenten, die in Clubs und Restaurants wochenlang ihre Zeche mit Falschgeld beglichen hatten, zu einer Woche Dauerarrest und Sozialstunden verurteilt worden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, besorgten die beiden jungen Männer, beide 20 Jahre alt, sich bereits 2016 im sogenannten Darknet (eine Erläuterung finden Sie hier) gleich mehrmals gefälschte 50-Euro-Scheine aus einer Fälscherwerkstatt in Landshut. Rund zwei Monate lang brachten sie die Scheine im Münchner Nachtleben in Umlauf, ohne aufzufliegen. Dann flogen sie auf, weil eine Bedienung die Blüten erkannte und Anzeige erstattete. Gleichzeitig hob die Polizei die Fälscherwerkstatt in Landshut aus und entdeckte die Namen der beiden auf einer Kundenliste. Ein dritter Beteiligter, der seinen Briefkasten für den Empfang der Blüten zur Verfügung gestellt hatte, wurde wegen Beihilfe verurteilt.

 

Duisburg: Autokran kippt um und verfehlt Wohnhäuser nur knapp

In Duisburg ist ein tonnenschwerer Autokran in einem Wohngebiet umgekippt. Wie die Polizei berichtet, stürzte der 40 Meter lange Teleskoparm des Fahrzeugs aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Wohnhäusern auf eine Straße. Diese war wegen Bauarbeiten gesperrt. Verletzt wurde niemand. Der 52-jährige Kranführer habe einen Schock erlitten. 

nachrichten detuschland duisburg

Der Kran stürzte zwischen den Wohnhäusern auf die Straße

Schulzendorf: Hauswände krachen ein

Rrrrumms…da hat es gekracht: Im brandenburgischen Schulzendorf sind am Dienstagabend die Außenwände eines Einfamilienhauses eingestürzt. Wie der "Berliner Kurier" berichtet, rutschte dabei fast das Wohnzimmer in den Vorgarten. "Das Fundament war dort für Trockenlegungsarbeiten ausgegraben worden. Durch den Druck des Hauses sind dann vermutlich die Wände eingestürzt. Die Gemeinde hat eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt", wird ein Polizeisprecher zitiert. Da keine Straftat vorliege, werde man in dem Fall nicht ermitteln. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Schlangenbad: Jäger tankt Wasserstoffperoxid statt Benzin - Häuser evakuiert

Ein Mann aus dem hessischen Schlangenbad hat aus Versehen sein Auto mit Wasserstoffperoxid statt mit Benzin betankt. Der Fahrer hatte die Kanister verwechselt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Wohnhäuser mussten daraufhin evakuiert werden. Die Feuerwehr rückte am frühen Dienstagabend zu einer Autowerkstatt in Schlangenbad bei Wiesbaden aus, in die das falsch betankte Auto geschleppt wurde. Da die Einsatzkräfte Explosionsgefahr durch eine chemische Reaktion nicht ausschließen konnten, wurden angrenzende Wohnhäuser evakuiert und die Hauptdurchfahrtsstraße für mehrere Stunden gesperrt. Hinzugerufene Fachkräfte der Werksfeuerwehr eines Chemiekonzerns konnten das Stoffgemisch dann aber gefahrlos abtransportieren.

Das Auto gehöre zu einem Jägerverbund, erklärte ein Polizeisprecher. Jäger nutzen Wasserstoffperoxid zum Bleichen ihrer Jagdtrophäen. Zu der Verwechslung kam es demnach, weil in einer Hütte sowohl Kanister mit Benzin als auch mit Wasserstoffperoxid standen.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Mittwoch, 23. August:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, 22. August: 

Carolinensiel: Motorradfahrer rast in Kutsche und stirbt

In der Nähe des ostfriesischen Carolinensiel ist ein 22-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nach einem Bericht der "Ostfriesen-Zeitung" hatte der junge Mann am Montagabend auf einer Landstraße zunächst einige Autos überholt und wollte dann hinter einer mit sechs Urlauberfamilien besetzten Kutsche einscheren. Er prallte jedoch mit hoher Geschwindigkeit auf das Pferdegespann. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Einige der Kutschfahrer, darunter auch Kinder, mussten sich mit Prellungen im Krankenhaus behandeln lassen, konnten aber in der Zwischenzeit entlassen werden.

Ainring: Großbrand in Werkstatt neben Tankstelle

Im oberbayrischen Ainring ist am Dienstagmittag in einer Autowerkstatt direkt neben einer Tankstelle ein Feuer ausgebrochen. Wie der "Berchtesgadener Anzeiger" berichtet, soll aus nicht näher benannter Ursache ein Auto zu brennen angefangen haben. Die Feuerwehr rückte mit einem Großangebot an, versuchte ein Übergreifen der Flammen auf eine Tankstelle direkt neben dem Gebäude zu verhindern.

Roth: Autofahrer fährt nach Insektenstich in Familie

Tragischer Unfall im mittelfränkischen Roth: Wie "Heimatzeitung.de" berichtet, hat ein Autofahrer am Montagabend nach einem Insektenstich - die Lokalzeitung vermutet eine Biene, die Polizei eine Wespe - die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und geriet auf den Gehweg. Dort erfasste der 19-Jährige eine vierköpfige Familie, die dort unterwegs war. Die Eltern wie auch die Kinder im Alter von zwei und acht Jahren wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen und Hubschraubern in verschiedene Kliniken gebracht werden. 

Offenbach: Fußgänger versucht Autobahn zu überqueren und wird erfasst

Ein Fußgänger ist am frühen Dienstagmorgen auf der Autobahn A661 bei Offenbach tödlich verunglückt. Wie "Hessenschau.de" berichtet, hatte der Mann gegen 4 Uhr versucht, die Fahrbahn zu überqueren. Dabei wurde er von einem Kleinbus erfasst. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die A661 war in der Folge bis etwa 8 Uhr voll gesperrt. Zum Unfallhergang wird nun ermittelt, über die Identität des Toten wurde noch nichts bekannt.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Dienstag, 22. August:

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


 Nachrichten von Montag, 21. August

Lindlar: Unfallauto kippt auf grillende 70-Jährige

Eine 70-Jährige ist in Lindlar in Nordrhein-Westfalen beim Grillen auf ihrer Terrasse von einem Auto gerammt und schwer verletzt worden. Ein 21-jähriger Autofahrer verlor in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen und kam von der Fahrbahn ab, wie die Polizei in Gummersbach mitteilte. Er raste auf die Terrasse eines angrenzenden Hauses, wo die 70-Jährige mit ihrem Ehemann gerade grillte. Die Frau wurde unter dem auf die Seite gekippten Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 21-jährige Autofahrer wurde ebenfalls verletzt und im Krankenhaus behandelt. Ob das Haus einsturzgefährdet ist, war noch unklar. Das Auto hatte beim Aufprall auf die Terrasse einen Träger beschädigt.

Frankfurt: Airbus A380 wirft Hubwagen um

Unfall auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens: Ein Airbus A380 hat am Sonntagabend einen Catering-Hubwagen gerammt. Wie der "General Anzeiger" berichtet, musste der Fahrer des Fahrzeugs auf dem Vorfeld anhalten, weil das riesige Flugzeug sich mit einem Schlepper näherte. Weil der Lkw aber schon zu weit auf dem Weg stand, rammte der Jet ihn mit dem Triebwerk und warf ihn um. Der 56-jährige Fahrer musste sich ambulant im Krankenhaus behandeln lassen. Am Flugzeug entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro, am Hubwagen betrug er rund 30.000 Euro

Traunstein: Autofahrerin wird reanimiert - von Passanten

Sehr gute erste Hilfe bekam eine bewusstlose Autofahrerin am Montagvormittag von vorbeifahrenden Passanten. Die 48-Jährige war mit ihrem Pkw auf der B304 von Traunstein in Richtung Altenmarkt unterwegs. Plötzlich kam sie von der Fahrbahn ab, ein Maschendrahtzaun stoppte das Fahrzeug. Vorbeifahrende Autofahrer bemerkten den Vorfall und bargen die Frau aus dem Pkw. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte reanimierten die Helfer die 48-Jährige. Rettungssanitäter brachten sie anschließend ins Klinikum Traunstein. Die Polizei bedankte sich bei den Ersthelfern für ihren sofortigen Einsatz an der Unfallstelle.

Nürburg: Festivalbesucher stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung im Zelt

Ein 30-Jähriger starb in der Nacht zu Sonntag in seinem Zelt auf dem Festival "Olé Schlagerparty" auf dem Nürburgring an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Der Mann aus dem Kreis Göttingen war am Sonntagmorgen leblos in dem Zelt gefunden worden, wie die Polizei berichtete. Nach SWR-Informationen hat sich der Familienvater aus Versehen selbst im Zelt vergiftet. Demnach hatte er seinen noch glühenden Grill ins Zelt geholt – womöglich um sich aufzuwärmen.

Thiendorf: Autofahrer kippt explosives Benzingas-Gemisch in Kanalisation

Am Samstagnachmittag wollte ein Autofahrer sein Benzin loswerden, nachdem er beim Tanken bemerkte, fälschlicherweise Benzin statt Diesel getankt zu haben, berichtete der MDR Sachsen. Der 37-Jährige fuhr auf einen Parkplatz neben der Tankstelle bei Thiendorf an der Autobahn 13. Dort baute der Mann die Rücksitzbank aus und ließ das Benzin mit einer Fahrzeugkraftstoffpumpe in Flaschen und Kanister ab. Über einen Gully kippte er den Kraftstoff in die Kanalisation. Beobachter alarmierten die Polizei und Feuerwehr, als das explosive Benzingas-Gemisch aus der Kanalisation dampfte. Daraufhin wurde in einem Großeinsatz die Tankstelle, ein Supermarkt und zwei Schnellrestaurants evakuiert, die Abfahrt Thiendorf gesperrt. Die Feuerwehr pumpte das Benzin-Wasser-Gemisch wieder aus dem Kanal, fünf stundende dauerte der Einsatz, gegen den Mann wird wegen Umweltgefährdung ermittelt, sein Auto wurde beschlagnahmt.

Jagel: Fliegerhorst vom Orchester blockiert

Der Fliegerhorst Jagel ist am Montag durch eine Protestgruppe von Musikern blockiert worden. Alle elf Zufahrten und Eingänge zum Stützpunkt in der Nähe von Schleswig seien von 80 Orchestermusikern und Sängern des Netzwerks Lebenslaute abgesperrt worden, teilten die Kundgebungsteilnehmer mit. Ein Sprecher des Luftwaffengeschwaders bestätigte, dass es eine Protestaktion gebe. Weitere Details nannte der Sprecher zunächst nicht. Die Musiker und Musikerinnen riefen bei der Aktion dazu auf, Kriegseinsätze der Bundeswehr zu beenden und die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen zu verhindern. In Jagel ist das Taktische Luftwaffengeschwader 51 stationiert. Laut Mitteilung der Organisatoren gibt es seit 1986 alljährliche Protestaktionen des Musikernetzwerks.

Leer: Mann leidet unter Tunnelphobie und bleibt auf Autobahn stehen bis die Polizei kommt

Vor dem Emstunnel in Ostfriesland bleib ein Däne auf der Autobahn 31 bei Leer stehen, weil er an einer Tunnelphobie leidet. Die Polizei war am Samstagabend alarmiert worden, weil das Wohnmobil auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Niederlande stand. Wie die Polizei mitteilte, kam ihnen bei der Anfahrt bereits der dänische Fahrer zu Fuß entgegen. Er sehe sich aufgrund einer Tunnelphobie außerstande, den Tunnel zu durchfahren, erklärte der Mann. Die Polizisten brachten ihn zurück zum Wohnmobil, wo seine Frau wartete. Dort erklärten sie dem Paar einen anderen Weg über die Ems in die Niederlande. Anschließend setzte sich die Ehefrau ans Steuer und fuhr weiter - über eine Brücke, nur wenige Kilometer entfernt.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Montag, 21. August: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 



dm/rös/jek/DPA/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren