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+++ Ticker +++

Über 50 Tote bei Taliban-Angriff in Afghanistan

Betrunkener Zwölfjähriger mit mehr als zwei Promille in  Klinik +++ Baden-Württemberg: Zwei Kinderleichen in Wohnung entdeckt +++ Bewaffneter Banküberfall bei Freiburg+++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Afghanistan

Soldaten in Masar-i-Scharif in Afghanistan an einem Zugang zu einer Militärbasis

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 21.59 Uhr: Düsseldorfer Zweitliga-Profi Akpoguma schwer verletzt +++

Zweitliga-Profi Kevin Akpoguma von Fortuna Düsseldorf hat sich im Spiel gegen den FC St. Pauli schwer verletzt.
Der 22-jährige Verteidiger habe sich bei einem Zweikampf mit dem Hamburger Bernd Nehrig den ersten Halswirbel gebrochen, teilte der rheinländische Fußballclub am Freitag kurz nach der 1:3-Niederlage via Twitter mit. Akpoguma hat nach Angaben der medizinischen Abteilung des Vereins vom Abend allerdings "keine neurologischen Ausfälle" und "keine Lähmungserscheinungen". Es sei noch unklar, ob der Profi operiert werden müsse. "Die Diagnose hat uns alle schockiert. Unsere Gedanken sind bei Kevin", sagte Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel. Der Coach erklärte, dass Akpoguma "auf jeden Fall" über Monate ausfallen werde.

+++ 20.51 Uhr: Stromausfall in San Francisco +++

Ein Stromausfall in San Francisco hat stellenweise den Verkehr in der amerikanischen Westküstenmetropole lahmgelegt. Ampeln fielen aus, U-Bahn-Stationen lagen im Dunkeln, die berühmten Cable-Car-Bahnen standen still. Nach Angaben der kalifornischen Elektrizitätsgesellschaft PG&E waren mehr als 90.000 Kunden, darunter Geschäfte in der Innenstadt, von dem Stromausfall betroffen. Ein Feuer an einem Umspannwerk war möglicherweise der Auslöser für die Panne, sagte eine PG&E-Sprecherin dem Sender KCBS.

+++ 19.23 Uhr: US-Militär: Mehr als 50 afghanische Soldaten bei Taliban-Angriff getötet +++

Bei einem Taliban-Angriff auf einen afghanischen Militärstützpunkt sind mehr als 50 Soldaten getötet worden. Die Attacke auf die Basis nahe der Stadt Masar-i-Scharif im Norden des Landes habe mehrere Stunden gedauert, sagte ein Sprecher der US-Armee in Kabul. Die radikalislamischen Rebellen hätten sich zu dem Angriff bekannt.

+++ 17.49 Uhr: Haftbefehl gegen den mutmaßlichen BVB-Attentäter erlassen +++

Wegen des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ist Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen worden. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs habe dem Antrag der Bundesanwaltschaft stattgegeben, teilte der Generalbundesanwalt mit. Der 28-jährige Deutsch-Russe Sergej W. sei dringend verdächtig, den Anschlag auf den BVB-Bus vor anderthalb Wochen verübt zu haben, bei dem BVB-Fußballer Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden waren.

+++ 17.19 Uhr: Terror-Verdächtiger soll nach Marokko abgeschoben werden +++

Der bei einem Anti-Terror-Einsatz in Borsdorf bei Leipzig festgenommene Marokkaner soll abgeschoben werden. Das Amtsgericht Leipzig habe Abschiebungshaft angeordnet, teilte das Innenministerium in Dresden mit. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hatte zuvor gegen den als islamistischen Gefährder eingestuften 24-Jährigen eine entsprechende Abschiebungsanordnung erlassen. Er wurde noch am Freitag in eine Hafteinrichtung nach Rheinland-Pfalz gebracht und soll demnächst nach Marokko abgeschoben werden. Der Anfang April in einer Gemeinschaftsunterkunft in Borsdorf festgenommene Mann steht im Verdacht, einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant zu haben.

+++ 17 Uhr: Weitere Festnahme nach Tötung eines 14-Jährigen in Duisburg +++

Nach der tödlichen Attacke auf einen 14-Jährigen in Duisburg hat die Polizei einen weiteren Mann festgenommen. Der 53-Jährige soll an der blutigen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Er sitze in Untersuchungshaft. Bei dem Mann handelt es sich den Angaben zufolge um den Vater des 27-Jährigen, der schon am Dienstag festgenommen worden war und ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt.

Der 14-Jährige war am Ostersonntag im Duisburger Brennpunkt-Stadtteil Marxloh nach einem Stich in den Rücken verblutet. Unklar sei weiterhin, wer aus der Gruppe, die an der Schlägerei beteiligt war, zugestochen hatte, sagte eine Sprecherin. "Die Ermittlungen dazu dauern an." Grund für die Auseinandersetzung soll ein Streit unter Nachbarn gewesen sein. Der Junge und sein 40 Jahre alter Vater sollen nach Zeugenaussagen zur Hilfe geeilt sein.

+++ 16.14 Uhr: Vater tötet offensichtlich seine Kinder und sich selbst +++

Bei einem Familiendrama in Baden-Württemberg hat ein Vater offensichtlich erst seine beiden vier und acht Jahre alten Kinder und danach sich selbst getötet. Davon sei nach dem Fund der beiden Kinder in der Wohnung in Unterensingen im Kreis Esslingen auszugehen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Reutlingen mitteilten. Der 45-jährige Vater stürzte sich demnach von einer Brücke.

+++ 15.58 Uhr: Polizei beendet Banküberfall - Angestellte unversehrt +++

Der Banküberfall im baden-württembergischen Waldshut ist von der Polizei beendet worden. Der aus der Region stammende Mann konnte gute zwei Stunden nach Beginn des Überfalls überwältigt werden. Der Polizei zufolge betrat der Bankräuber kurz vor Schließung die Filiale. Unmittelbar danach alarmierte Polizisten hätten sich einen Schusswechsel mit dem Mann geliefert, bei dem dieser verletzt worden sei. Zwei Angestellte, die sich in der Filiale befanden, konnten sich in einem gesicherten Nebenraum verschanzen und waren dort bis zum Zugriff der Polizei vor dem Täter geschützt.

+++ 15.56 Uhr: Mindestens 20 Kinder bei Busunglück in Südafrika ums Leben gekommen +++

Bei einem Busunglück in der Nähe der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria sind mindestens 20 Kinder ums Leben gekommen. Das teilten die Rettungskräfte mit. Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz, um Verletzte zu versorgen.

+++ 14.55 Uhr: Bewaffneter Banküberfall bei Freiburg - Täter festgenommen +++

Ein bewaffneter Mann hat eine Bank im südbadischen Waldshut überfallen. Nach Angaben der Polizei fielen Schüsse in der Filiale. Kurz vor 15 Uhr meldete "Südkurier Online",  der Täter sei festgenommen worden und werde von einem Notarzt versorgt.

Zuvor war das Gebäude umstellt und die Umgebung abgesperrt worden. Die beiden Angestellten hätten sich in einen Nebenraum der Bank geflüchtet und keinen direkten Kontakt zum Täter gehabt, hieß es.

Die Bankmitarbeiter konnten den Nebenraum laut "Südkurier Online" unbeschadet verlassen. Der Täter soll 57 Jahre alt sein, er soll zwischenzeitlich telefonischen Kontakt zur Polizei gehabt haben.

Nach Angaben des Portals ereignete sich der Banküberfall gegen 12 Uhr mittags. Betroffen sei die Postbank-Filiale in der Straße Im Wallgraben.

13.06 Uhr: Raumfahrtagenturen planen Müllabfuhr gegen Weltraumschrott +++

Mit einer Art Müllabfuhr im All wollen Raumfahrtagenturen Weltraumschrott aufräumen. Greifarme und Netze zum Einfangen etwa ausgedienter Satelliten "sollen in wenigen Jahren im All demonstriert werden", sagte Holger Krag zum Ende einer internationalen Konferenz der Europäischen Raumfahrtagentur Esa am Freitag in Darmstadt. Krag leitete das Treffen zum Thema Weltraumschrott. "Wir müssen zeigen, dass wir es können. Vorher wird niemand die Technologie einsetzen."

+++ 13.04 Uhr: Deutsche bei mutmaßlichem Terrorangriff in Paris verletzt +++

Bei dem Anschlag auf den Champs-Élysées in ist nach Angaben der Bundesregierung auch eine deutsche Staatsangehörige verletzt worden. Das teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin mit. Die Frau sei verletzt worden - "rein zufällig, weil sie sich zur falschen Zeit am falschen Ort befand". Ihr Zustand sei stabil. Sie sei nicht lebensbedrohlich verletzt worden, habe aber ernste Verletzungen davongetragen.

+++ 12.54 Uhr: Ermittler haben keine Hinweise auf Mittäter bei Anschlag auf BVB-Bus +++

Nach der Festnahme eines Verdächtigen wegen des Anschlags auf den Mannschaftsbus von gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann allein handelte. "Nach unseren bisherigen Erkenntnissen haben wir keine Anhaltspunkte für mögliche Gehilfen oder Mittäter", sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke Köhler, in Karlsruhe. Diese Frage werde aber dennoch bei den weiteren Ermittlungen im Blick behalten.


+++ 12.26 Uhr: Bewaffneter tötet zwei Menschen in russischem Geheimdienstbüro +++

Ein Bewaffneter hat in einem Gebäude des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB im Osten Sibiriens um sich geschossen. Ein FSB-Mitarbeiter und ein Zivilist seien getötet worden, teilte die Behörde am Freitag in der Großstadt Chabarowsk mit. Der Angreifer sei getötet worden. 

Bei dem Bewaffneten handelte es sich den Angaben zufolge um einen 18-jährigen Mann mit Verbindungen zu einer neonazistischen Gruppe, hieß es weiter. Der Mann sei am frühen Abend (Ortszeit) in die regionale Zentrale des Geheimdienstes gekommen. Noch vor der Sicherheitskontrolle am Eingang habe er das Feuer eröffnet. Ein Besucher im Wartebereich sei verletzt worden.

+++ 12:20 Uhr: Bombenentschärfung: 50.000 müssen am 7. Mai aus ihren Wohnungen +++

Weil mehrere Fliegerbomben entschärft werden sollen, müssen am 7. Mai rund 50.000 Menschen in ihre Wohnungen verlassen. Es handele sich um eine der größten Evakuierungen in Deutschland in der Nachkriegszeit, teilte die Feuerwehr Hannover am Freitag mit. Der Verdacht auf Blindgänger auf einem Baugrundstück im Stadtteil Vahrenwald habe sich an mehreren Punkten erhärtet. Von der Evakuierung an dem Sonntag im Mai sind unter anderem sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen, eine Klinik sowie das Conti-Werk betroffen.

+++ 12:10 Uhr: Dickste Frau der Welt speckt durch Operation 250 Kilogramm ab +++

Dieses Foto zeigt Eman Ahmed Abd al-Ati im Dezember 2015, also vor ihrer Operation

Dieses Foto zeigt Eman Ahmed Abd al-Ati im Dezember 2015, also vor ihrer Operation

Die wohl dickste Frau der Welt hat durch eine Operation in Indien 250 Kilogramm abgespeckt - die Hälfte ihres bisherigen Gewichts. Wie die behandelnden Ärzte in Mumbai mitteilten, kann die 37-Jährige Ägypterin Eman Ahmed Abd al-Ati inzwischen längere Zeit aufrecht sitzen - statt wie früher ständig zu liegen.

"Sie sieht aus wie eine fröhlichere und dünnere Version ihrer selbst", erklärten die Ärzte des Saifee-Krankenhauses in Mumbai. "Sie passt endlich in einen Rollstuhl und kann längere Zeit sitzen, davon haben wir vor einigen Monaten nicht einmal zu träumen gewagt."

+++ 11.59 Uhr: Care sieht Jemen vor dem Kollaps +++

Die Hilfsorganisation Care hat die Staatengemeinschaft aufgerufen, sich gegen den Hunger im Jemen zu engagieren. Vor der Jemen-Geberkonferenz am kommenden Dienstag warnt Care vor dem Kollaps der zivilen Infrastruktur des südarabischen Landes. Zwei Jahre nach Beginn des Bürgerkrieges benötigten fast 19 Millionen Menschen Hilfe.

+++ 11.45 Uhr: Polizei such Geld-Schenker in Konstanz +++

Ein Unbekannter hat an Ostern in Konstanz mehrere Hundert Euro verteilt - wer hinter der spendablen Aktion steckt, war auch am Freitag weiter unklar. "Wir suchen den Menschen noch", sagte ein Sprecher der Polizei. "Das interessiert uns auch, warum und wieso er das Geld verschenkt hat." Die 20- und 50-Euro-Scheine waren hinter Windschutzscheiben geklemmt oder in Briefkästen geworfen worden.

Zeugen hatten die Polizei informiert, als sie das Geld fanden. Die Beamten sammelten die Scheine daraufhin zunächst ein - um zu prüfen, ob das Geld aus einer Straftat stammt. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf ein Verbrechen, sagte der Sprecher weiter. Die Beschenkten bekämen das Geld in diesem Fall wieder.

+++ 11.25 Uhr: Äußerungen von Rechtsextremen beschäftigen Bundesverfassungsgericht +++

NPD-Politiker David Petereit ist mit einer Verfassungsbeschwerde gegen seine Verurteilung wegen Beleidigung eines Ehepaars gescheitert, das sich gegen Rechtsextremismus engagiert. Das teilte das Bundesverfassungsgericht am Freitag in Karlsruhe mit. Die Meinungsfreiheit sei hier nicht verletzt. (Az. 1 BvR 1438/15)

Opfer der Verunglimpfung waren die mehrfach für ihre Zivilcourage ausgezeichneten Eheleute Birgit und Horst Lohmeyer aus dem von Rechten dominierten Dorf Jamel bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Am Ortseingang hatten Menschen aus dem Dorf ein Schild aufgestellt, das die beiden karikierte. NPD-Landesvize Petereit, der für seine Partei auch im Schweriner Landtag saß, hatte ein Foto des Schildes und einen Text darüber ins Internet gestellt. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Zu Recht, sagt das Verfassungsgericht. Es gehe ausschließlich darum, die Lohmeyers menschlich schlecht zu machen.

+++ 11.22 Uhr: US-Regierung: Syrische Regierung verfügt weiter über Chemiewaffen +++

Die US-Regierung ist sich sicher, dass die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad weiterhin über Chemiewaffen verfügt. Daran gebe es "keinen Zweifel", sagte Verteidigungsminister Jim Mattis am Freitag bei einem Besuch in Israel. Zur Anzahl der mutmaßlich von der syrischen Regierung gehorteten Chemiewaffen machte er keine Angaben, warnte Assad jedoch davor, diese einzusetzen. Ein israelischer Militärvertreter ergänzte, nach israelischen Erkenntnissen verfüge Syrien noch über "mehrere Tonnen" Chefmiewaffen.

+++ 11.10 Uhr: Tod von Eisbärenbaby Fritz bleibt ein Rätsel +++

Der plötzliche Tod von Eisbärenbaby Fritz aus dem Berliner Tierpark bleibt auch nach zahlreichen Untersuchungen ein Rätsel. Experten unterschiedlicher Fachrichtungen hätten Proben des am 6. März unerwartet verstorbenen Tiers ausgewertet und bislang keine Ursache gefunden, teilte der Tierpark am Freitag mit. Noch seien aber nicht alle Analysen abgeschlossen.

Fritz war gut vier Monate nach seiner Geburt völlig überraschend gestorben. Bekannt ist bisher, dass mehrere lebenswichtige Organe des Jungtiers wegen starker Leberschäden gleichzeitig versagten. Fritz war der erste Nachwuchs im Tierpark seit 22 Jahren. Wie schon die Berliner Eisbärenlegende Knut war Fritz als Zwilling zur Welt gekommen, doch in beiden Fällen starben die Geschwister kurz darauf.

+++ 10.56 Uhr: Hubschrauber rettet Wattwanderer an der Nordsee +++

Bei einer Wattwanderung sind zwei Touristen an der Nordsee von der kommenden Flut überrascht worden. Wie die Polizei am Freitag berichtete, befreite ein Rettungshubschrauber das Paar aus Ostwestfalen aus seiner misslichen Lage. "So etwas kommt sehr selten vor", sagte ein Polizeisprecher. Der 31-jährige Mann und seine ein Jahr jüngere Begleiterin waren am Donnerstag mit ihrem Hund von der Halbinsel Butjadingen aus ins Watt gegangen. Als ihnen das Wasser etwa einen Kilometer vom Strand entfernt den Weg zurück abschnitt, wählten sie den Notruf.


+++ 10.38 Uhr: Gericht in Italien erkennt Tumor durch Handy-Strahlung als Berufskrankheit an +++

Krank durch Telefonieren: Ein italienisches Gericht hat häufiges berufliches Handy-Telefonieren als Ursache eines Gehirntumors anerkannt. Die Anwälte des inzwischen 57-jährigen Klägers Roberto Romeo sprachen am Donnerstag von einer Weltpremiere. Der Geschädigte soll wegen eines durch den Tumor versursachten dauerhaften Hörschadens monatlich 500 Euro von der Unfallversicherung bekommen.

+++ 10.17 Uhr: Zwei tote Kinder in Baden-Württemberg entdeckt +++

In einer Wohnung in Baden-Württemberg sind am Freitagmorgen die Leichen von zwei Kindern gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall, wie ein Polizeisprecher in Reutlingen sagte. Bei den toten Kindern aus Unterensingen handele es sich um einen Jungen und ein Mädchen im Alter von vier und acht Jahren, hieß es. Zu den Eltern machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart kündigte für den Vormittag eine Pressemitteilung an. Auf Fotos von dem in einem Wohnviertel gelegenen Tatort waren mehrere Rettungsfahrzeuge und Ermittler sowie ein Leichenwagen zu sehen.

+++ 9:25 Uhr: Betrunkener Zwölfjähriger mit über zwei Promille im Krankenhaus +++

Ein Zwölfjähriger ist im thüringischen Saalfeld mit über zwei Promille Alkohol in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Bewohner eines Flüchtlingsheims fanden den Jungen volltrunken in seinem Zimmer und riefen einen Krankenwagen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Heranwachsende kam noch am Donnerstagabend in die Klinik. Die Polizei ermittelt nun, woher der Zwölfjährige den Alkohol hatte.

+++ 9:07 Uhr: Umfrage kurz vor Frankreich-Wahl sieht Macron vorn +++

Kurz vor der ersten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich liegt der Sozialliberale Emmanuel Macron in einer Umfrage vorn. An zweiter Stelle folgt die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

In der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Elabe kam der 39-Jährige auf 24 Prozent. Le Pen lag bei 21,5 Prozent. Dahinter lagen dicht beieinander der Konservative François Fillon (20 Prozent) und der Linkskandidat Jen-Luc Mélenchon (19,5 Prozent). Die zwei Kandidaten, die bei der Abstimmung am Sonntag die meisten Stimmen erhalten, kommen in die entscheidende Stichwahl am 7. Mai.

+++ 9:03 Uhr: US-Lehrer wegen mutmaßlicher Entführung von Schülerin festgenommen +++

Ein wegen der Entführung einer 15-jährigen Schülerin verdächtigter US-Lehrer ist nach mehr als einem Monat auf der Flucht gefasst worden. Polizisten nahmen den 50-Jährigen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in einer abgelegenen Hütte im Norden des Bundesstaats Kalifornien fest, wie die Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilten. Das Mädchen wurde wohlauf in der Hütte gefunden.

Der Lehrer aus dem Bundesstaat Tennessee war Mitte März mit der 15-Jährigen verschwunden. Dem Mann wird Entführung und Sex mit einer Minderjährigen vorgeworfen. Seit dem Verschwinden der beiden hatten die Ermittler mehr als 1500 Spuren in sämtlichen Bundesstaaten verfolgt, wie die Staatsanwaltschaft von Tennessee mitteilte.

+++ 7.46 Uhr: Sprengsätze bei Anschlag auf BVB-Bus mit Metallstiften gespickt +++

Die Sprengsätze beim Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus sind mit Metallstiften gespickt gewesen. Wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte, wurde einer der Stifte noch 250 Meter entfernt gefunden. Den Angaben zufolge waren insgesamt drei Sprengsätze über eine Länge von zwölf Metern in einer Hecke entlang der Fahrstrecke des Busses angebracht und wurden "zeitlich optimal gezündet". Der mittlere war aber zu hoch befestigt, um seine Wirkung voll entfalten zu können. Jeder Sprengsatz wurde nach ersten Erkenntnissen separat über eine elektrische Funk-Schaltung gezündet. Zur Art des Sprengstoffs gab es noch keine Erkenntnisse.

+++ 7.16 Uhr: Arkansas richtet Häftling hin - erstmals seit 15 Jahren +++

Nach dramatischem gerichtlichem Tauziehen hat der US-Staat Arkansas zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder einen Häftling hingerichtet. Der 51-jährige verurteilte Mörder Ledell Lee starb am späten Donnerstagabend (Ortszeit) im Gefängnis von Grady an einer Giftspritze, wie die Zeitung "Arkansas Democrat-Gazette" berichtete.

Er war einer von insgesamt acht Häftlingen, die Arkansas ursprünglich vom Ostermontag an in einer Zeitspanne von nur elf Tagen hinrichten wollte. Verschiedene Gerichtsentscheidungen hatten jedoch zu einer zumindest vorläufigen Blockade von sieben der Exekutionen geführt.

Der 51-jährige verurteilte Mörder Ledell Lee starb am späten Donnerstagabend (Ortszeit) im Gefängnis von Grady an einer Giftspritze

Der 51-jährige verurteilte Mörder Ledell Lee starb am späten Donnerstagabend (Ortszeit) im Gefängnis von Grady an einer Giftspritze


Auch Lees Hinrichtung war wiederholt ausgesetzt worden. Der gerichtliche Streit zog sich bis in die Nacht seiner Hinrichtung hin, die mehrere Male in letzter Minute hinausgeschoben wurde. In dem Tauziehen ging es zum großen Teil auch um die Hinrichtungsmethode.

So hatte eine Bezirksrichterin am Mittwochabend eine einstweilige Verfügung gegen den Gebrauch von Vecuronium erlassen, einem von drei Mitteln, die Gefangenen bei der Hinrichtung eingespritzt werden. Die Richterin war einer Klage des Pharmahändlers McKesson gefolgt: Er hatte dem Bundesstaat vorgeworfen, beim Kauf vorgetäuscht zu haben, das Mittel zu medizinischen Zwecken benutzen zu wollen.

+++ 7:04 Uhr: 28-Jähriger Deutsch-Russe nach BVB-Anschlag festgenommen +++

Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat die Polizei am Freitagmorgen im Raum Tübingen einen 28 Jahre alten Deutsch-Russen als Tatverdächtigen festgenommen. Laut Mitteilung der Generalbundesanwaltschaft wird ihm versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

+++ 6.48 Uhr: Bericht: Mutmaßlicher Angreifer auf Champs-Élysées bereits verurteilt +++

Der Tatverdächtige bei dem mutmaßlichen Terrorangriff auf Polizisten auf den Champs-Élysées in Paris ist bereits in der Vergangenheit wegen einer Attacke auf Polizisten verurteilt worden. Der 39-Jährige, der am Donnerstag auf dem Prachtboulevard einen Beamten getötet und zwei verletzt haben soll, hatte im Jahr 2005 eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren wegen versuchten Totschlags erhalten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Er hatte demnach in Seine-et-Marne bei Paris versucht, einen Polizisten, einen Polizeischüler und dessen Bruder zu töten. Es war zunächst unklar, einen wie großen Teil dieser Strafe der Verdächtige verbüßt hatte.


+++ 6:31 Uhr: Gauland wirft AfD-Chefin Petry spalterisches Verhalten vor +++

Vor dem Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) hat der stellvertretende Bundesvorsitzende Alexander Gaulandder Parteichefin Frauke Petry vorgeworfen, die Spaltung der Partei zu betreiben. "Wenn ich einen Graben aufreiße, den es nicht gibt, dann ist das spalterisch", sagte Gauland in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitagausgaben).

Gauland nannte Petrys Zukunftsantrag, den die Parteivorsitzende auf dem Kölner Parteitag am Wochenende einbringen will, eine Luftnummer. Petrys Versuch, die AfD in einen realpolitischen und einen fundamentalistischen Teil auseinanderzudividieren, sei sinnlos. "Ich habe nie eine Fundamentalopposition gefordert, wie mir das Frauke Petry unterstellt", sagte Gauland in dem Zeitungsinterview. Damit werde der Eindruck von einer Spaltung in der Partei erzeugt, die es nicht gebe.

+++ 6.04 Uhr: Özdemir stellt Bedingungen für Koalition mit Union, SPD oder Linken +++

Grünen-Chef Cem Özdemir hat rote Linien für eine mögliche Koalition mit Union, SPD oder der Linken im Bund formuliert. "Wir stehen nicht zur Verfügung für eine veraltete Industriepolitik. Wenn die SPD sagt "Klimaschutz können wir uns nicht mehr leisten" und den Kohleausstieg verweigert, dann werden wir dafür nicht zu haben sein", sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Rot-Grün ist offiziell die Lieblingskoalition der Grünen-Spitze, hat aber laut Umfragen derzeit keine Chance. Rechnerisch wahrscheinlicher sind Dreierbündnisse.

+++ 1.26 Uhr: Tesla ruft wegen möglichen Bremsdefekts 53.000 Autos in Werkstätten +++

Wegen eines Produktionsfehlers beim Bremssystem hat der US-Elektroautobauer Tesla rund 53.000 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Der "freiwillige" Rückruf betreffe die Limousine Model S und den Geländewagen Model X, die zwischen Februar und Oktober 2016 gebaut wurden, teilte das kalifornische Unternehmen am Donnerstag in einer E-Mail an die betroffenen Kunden mit.

Laut Tesla ist es möglich, dass bei den genannten Modellen die Festellbremse nicht richtig funktioniert, so dass das Fahrzeug nach dem Parken wegrollen könnte. Der Fabrikationsfehler sei allerdings "minimal" und bislang habe es deswegen keinen Unfall gegeben. Bis zum Austausch der womöglich defekten Bauteile dürften die betroffenen Wagen weiter benutzt werden, hieß es in der Mitteilung an die Kunden.

+++ 0.05 Uhr: "Bild": Zahl der Gewaltdelikte ist 2016 deutlich gestiegen +++

Gewalttaten und Sexualdelikte haben in Deutschland nach Informationen der "Bild-Zeitung" im Jahr 2016 deutlich zugenommen. Demnach wuchs die Gewaltkriminalität im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent auf rund 193 500 Taten. Besonders stark zugelegt hätten dabei Fälle von Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen. Sie nahmen um 14,3 Prozent auf gut 2400 Fälle zu, wie das Blatt (Freitag) unter Berufung auf die neue Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Montag vorstellen will.

anb/DPA/AFP

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