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Brüssel: Mehrere Verletzte bei Explosion in Gebäude

Verletzte bei Explosion in Brüsseler Gebäude +++ Frau stirbt in Kreuzberg - Mordkommission ermittelt +++ Kleinflugzeuge kollidieren in Kanada +++ Die Nachrichten des Tages zum Nachlesen.

Rauch liegt über der Straße in der Gemeinde Saint-Gilles

Rauch liegt über der Straße in Brüssel

Die News des Tages zum Nachlesen:

+++ 20.07 Uhr: Ermittler vermuten terroristisches Motiv hinter Orly-Angriff +++

Nach dem Angriff auf Soldaten am Pariser Flughafen Orly vermuten die Ermittler ein terroristisches Motiv. Der später erschossene Angreifer habe bei der Attacke gerufen, er wolle durch "Allah" sterben, sagte der Pariser Anti-Terror-Staatsanwalt François Molins am Samstagabend. Auch würden das Angriffsziel - eine Soldatenpatrouille - und frühere Hinweise auf eine Radikalisierung des Mannes für eine terroristisch motivierte Tat sprechen.

+++ 19.59 Uhr: Verletzte bei Explosion in einem Brüsseler Gebäude +++

Bei einer Explosion in einem Gebäude in Brüssel sind am Samstag nach Medienberichten mindestens sechs Menschen verletzt worden. Die Zahl der Verletzten nannte die Polizei dem Sender RTBF. Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Saint-Gilles, Charles Picqué, vermutete als Ursache den Austritt von Gas. Feuerwehrsprecher Pierre Meys bestätigte dem Sender RTL eine große Explosion an der Chaussée de Waterloo im Süden der belgischen Hauptstadt. Das Feuer habe ein dreistöckiges Gebäude erfasst.

+++ 17.49 Uhr: Ein Toter und Sturmschäden in Berlin, Brandenburg und Hamburg +++

Bei einem schweren Sturm ist am Samstag ein Autofahrer in Brandenburg tödlich verletzt worden. Ein Baum sei in der Ortschaft Zäckericker Loose an der polnischen Grenze auf das Auto gestürzt, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Aus Brandenburg und anderen Teilen Deutschlands wurden etliche Sturmschäden gemeldet. Es habe Böen mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern gegeben, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. In Berlin rückte die Feuerwehr am Nachmittag innerhalb von drei Stunden rund 300 Mal aus, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzte gab es nicht. Die Einsatzkräfte mussten vor allem umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige von den Straßen räumen, Baustellen sichern und lose Bauteile bergen. Die S-Bahn Berlin unterbrach wegen Sturmschäden vorübergehend einige Linien. 

+++ 16.54 Uhr: Drei Kinder sterben bei Brand in Istanbul +++

In Istanbul sind drei Kinder bei einem Wohnhausbrand ums Leben gekommen. Die Eltern der Kinder waren nicht zuhause, als das Feuer in einem Haus in der Nähe des Taksim-Platzes am Samstag ausbrach, wie der TV-Sender TRT berichtete. Der Vater der Kinder war arbeiten, die Mutter, eine Saisonarbeiterin, hielt sich dem Bericht zufolge nicht in Istanbul auf. Die Polizei untersucht die Ursache des Brandes. 

+++ 16.23 Uhr: Flüchtlinge schwer gefoltert - Schlepper in Italien festgenommen +++

Ein Menschenschlepper, der in Libyen Flüchtlinge gefoltert haben soll, ist von Migranten in Italien erkannt und beinahe gelyncht worden. Der 20-Jährige aus Ghana habe in einem Lager in Libyen Migranten auf das Übelste misshandelt und vergewaltigt, teilte die Polizei am Samstag in Agrigent auf Sizilien mit. Er habe einige seiner Opfer auch während Telefonaten mit deren Familienangehörigen gefoltert, damit diese "Lösegeld" zahlten. Unter anderem habe er Migranten Elektroschocks verpasst oder mit kochendem Wasser übergossen, geht aus der Polizeimitteilung hervor. Der Mann sei am 5. März in Lampedusa mit einem Boot angekommen und festgenommen worden. Einige Migranten hätten ihn als ihren Peiniger erkannt und versucht, ihn umzubringen.

+++ 16.20 Uhr: Mehr Teilnehmer bei kurdischen Demonstrationen in Frankfurt als gedacht +++

Zu den kurdischen Demonstrationen in Frankfurt hat die Polizei neue Teilnehmerzahlen genannt. Demnach zogen rund 30.000 Menschen friedlich durch die Innenstadt. Die Kundgebungen standen unter anderem unter dem Motto "Demokratie in der Türkei" und "Freiheit für Kurdistan". Der Veranstalter hatte mit rund 20.000 Teilnehmern gerechnet, anfangs war von nur 2000 Teilnehmern die Rede gewesen.

+++ 15.29 Uhr: USA verhindern G20-Bekenntnis zu Freihandel +++

Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) steuern auf einen schweren Handels- und Währungskonflikt zu. Die USA haben nach heftigem Widerstand eine Einigung der G20-Staaten auf eine gemeinsame Linie in der Handelspolitik vorerst verhindert. Die Finanzminister und Notenbankchefs konnten sich bei ihrem Treffen in Baden-Baden auf kein klares Bekenntnis zu freiem Handel und gegen Protektionismus verständigen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen. Gastgeber Deutschland konnte damit trotz zweitägiger, teils nächtelanger Verhandlungen nur einen Minimal-Konsens erreichen. Womöglich wird nun bis zum G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg ein neuer Anlauf für eine Einigung genommen. Danach übergibt Deutschland nach etwas mehr als einem halben Jahr den G20-Vorsitz an Argentinien.

Üblicherweise bekennt sich die G20-Gruppe in ihren gemeinsamen Abschlusserklärungen zum Freihandel und erteilt wirtschaftlicher Abschottung und Protektionismus eine Absage. Der seit knapp zwei Monaten amtierende US-Präsident Donald Trump jedoch hatte mehrfach betont, er werde in seiner Handels- und Steuerpolitik amerikanische Interessen über alles stellen. Mit dieser "America-First"-Politik wollten die USA den G20-Konsens aufbrechen.

+++ 15.14 Uhr:  Besucherrekord bei Lit.Cologne +++

Mit einem Rekord von 110.000 Besuchern ist am Samstag das Literaturfestival Lit.Cologne zu Ende gegangen. Die Auslastung habe bei 95 Prozent gelegen, teilte Sprecherin Doro Zauner vorab mit. Insgesamt gab es knapp 200 Veranstaltungen bei dem Kölner Literaturfestival - einige davon noch am Abend. Vom 4. bis zum 8. Oktober dieses Jahres gibt es erstmals eine Lit.Ruhr - in Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg. Als Festivalzentrum ist die Zeche Zollverein in Essen vorgesehen.

+++ 15.05 Uhr: Schwere Sturmschäden in Brandenburg - Drei Verletzte +++

Schwere Sturmböen haben in Brandenburg erhebliche Schäden angerichtet. In der Potsdamer Einkaufsmeile Brandenburger Straße verletzte ein umherwirbelndes Werbeschild drei Fußgänger, wie eine Sprecherin der Regionalleitstelle Nordwest berichtete. Sie mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. In mehreren Landkreisen blockierten umgestürzte Bäume Straßen. An einigen Orten stürzten nach Angaben der Behörde Bäume auf Hausdächer. Auch parkende Autos wurden demnach getroffen.

+++ 14.58 Uhr: Tausende Russen feiern dritten Jahrestag der Krim-Annexion +++

Russland hat den dritten Jahrestag der umstrittenen Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim gefeiert. In der Hauptstadt Moskau, im Fernen Osten Sibiriens und auf der Krim selbst begingen Tausende Russen die Aufnahme des beliebten Schwarzmeerhalbinsel in die Föderation mit Straßenfesten. Russland hatte sich die ukrainische Halbinsel Krim 2014 einverleibt. Der Westen - auch Deutschland - sieht darin einen Völkerrechtsbruch. In einem umstrittenen Referendum hatten die Bewohner der Krim am 16. März 2014 für einen Beitritt zu Russland gestimmt. Am 18. März wurde in Moskau ein entsprechender Aufnahmevertrag unterzeichnet. Viele Russen unterstützen die Krim-Annexion und werten sie als Verdienst von Präsident Wladimir Putin. Der Kremlchef selbst sagte in diesem Jahr eine Teilnahme an den Feierlichkeiten ab. In Moskau gibt es Pläne, die Präsidentenwahl 2018 am Jahrestag der Einverleibung abzuhalten. Die Russen rechnen mit einer Kandidatur Putins. 

+++ 14.01 Uhr: AfD-Mann soll Polizei-Dienstcomputer für Parteiarbeit genutzt haben +++

Ein führendes AfD-Mitglied steht in dem Verdacht, seinen Dienstcomputer bei der Polizei auch für parteiinterne Kommunikation genutzt zu haben. Wie der "Spiegel" berichtet, soll der stellvertretende AfD-Bundesschatzmeister und Kassenwart des Landesverbandes Niedersachsen unter seiner dienstlichen Mailadresse auch politische Ratschläge "aus polizeilicher Sicht" geäußert haben. "Sollte mir die eine oder andere Mail über den Dienst-Account rausgerutscht sein, tut mir das sehr leid", zitierte das Blatt den Verwaltungsbeamten der Polizeidirektion Osnabrück. Die Polizei leitete wegen des Verdachts der privaten Nutzung des Dienstcomputers am 16. März ein Ermittlungsverfahren gegen den Beamten ein. "Wir werden prüfen und den Vorgang vollständig aufklären", sagte der Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück, Marco Ellermann. Der Beamte sei nicht vom Dienst suspendiert. 

+++ 12.32 Uhr: Erschossener Flughafen-Angreifer war polizeilich gesuchter Franzose +++

Der am Pariser Flughafen Orly erschossene Angreifer ist ein mehrfach vorbestrafter Franzose und wurde von der Kriminalpolizei gesucht. 2015 stand er zudem unter Radikalisierungsverdacht, wie am Samstag aus Polizeikreisen verlautete. Eine Wohnungsdurchsuchung habe damals aber nichts ergeben.    Der Mann war wegen einer Reihe von Straftaten wie bewaffnetem Raubüberfall und Drogenhandel mehrfach vorbestraft. Er wurde den Angaben zufolge von der Kriminalpolizei gesucht. Der Mann hatte am Samstagmorgen am Pariser Flughafen Orly eine Soldatenpatrouille angegriffen. Er versuchte, einer Soldatin eine Waffe zu entreißen und wurde erschossen, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Paris mitteilte. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft zog die Ermittlungen an sich.

+++ 11.57 Uhr: Kurden demonstrieren in Frankfurt - "Nein zur Diktatur" +++

Unter dem Motto "Nein zur Diktatur - Ja zu Demokratie und Freiheit" sind Kurden aus ganz Deutschland in Frankfurt auf die Straße gegangen. Am Samstagmorgen starteten in der Innenstadt zwei Demonstrationszüge, Ziel war eine zentrale Kundgebung zum kurdischen Neujahrsfest Newroz. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf zunächst etwa 2000. Die Veranstalter hatten mit bis zu 20.000 Menschen gerechnet.  

+++ 11.28 Uhr: Erdogan rechnet mit Einführung der Todesstrafe nach Verfassungsreferendum +++

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan rechnet mit der Einführung der Todesstrafe in der Türkei nach dem Verfassungsreferendum Mitte April. Er denke, "dass das Parlament das Notwendige tun" werde, sagte Erdogan am Samstag mit Blick auf Forderungen nach einer Wiedereinführung der Todesstrafe. In diesem Fall werde er das Gesetz "ohne Zögern" unterzeichnen.

+++ 11.21 Uhr: Anti-Terror-Ermittler übernehmen Untersuchung in Paris +++

Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Vorfall am Pariser Flughafen Orly übernommen. Das meldete die französischeNachrichtenagentur AFP am Samstag unter Berufung auf die Behörde.

+++ 11.09 Uhr: Kein Sprengstoff bei Niedergeschossenem am Flughafen Paris-Orly +++

Bei dem am Flughafen Paris-Orly niedergeschossenen Mann ist kein Sprengstoff gefunden worden. Das bestätigte der Sprecher des französischen Innenministeriums am Samstag der DeutschenPresse-Agentur. Sprengstoffexperten hätten ihren Einsatzabgeschlossen, teilte die Präfektur des VerwaltungsbezirksVal-de-Marne auf Twitter mit. Der Mann war am Morgen niedergeschossen worden, nachdem er versucht hatte, einem Soldaten eine Waffe wegzunehmen. Es gab widersprüchliche Angaben dazu, ob er es geschafft hatte, die Waffe zu entwenden. Die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Unterdessen wurde die Anti-Terror-Einheit RAID zum Flughafengeschickt, auf Fernsehbildern waren schwer bewaffnete Einsatzkräfte zusehen. Rund um den Flughafen staute sich nach Angaben der Präfektur des Verwaltungsbezirks Val-de-Marne der Verkehr. Auf Fernsehbildern waren zahlreiche Passagiere zu sehen, die mit schwerem Gepäck zu Fuß den Bereich um den Flughafen verließen.

+++ 10.53 Uhr: Schüsse auf Polizisten bei Paris - Zusammenhang mit Tat in Orly +++

Vor dem gewaltsamen Zwischenfall auf dem Pariser Flughafen Orly hat ein Mann in der Nähe von Paris auf Polizisten geschossen und dabei einen von ihnen leicht verletzt. Wie am Samstag aus Polizeikreisen verlautete, stehen die Schüsse in Stains im Departement Seine-Saint-Denis im Zusammenhang mit dem Vorfall in Orly, wo ein Mann einem Soldaten die Waffe entrissen hatte und danach erschossen worden war. Die Tat in Stains hatte sich etwa anderthalb Stunden vorher ereignet.

+++ 10.20 Uhr: Gesamter Flugverkehr am Pariser Airport Orly ausgesetzt +++

Nach dem Zwischenfall am Flughafen Paris-Orly ist der Luftverkehr an dem Airport komplett gestoppt worden. Der Verkehr sei an beiden Terminals eingestellt, teilte der Flughafenbetreiber am Samstag auf Twitter mit. Er rief Passagiere auf, sich nicht zum Flughafen zu begeben. Eine Sprecherin sagte, das Gebäude werde evakuiert. Die Flugaufsicht teilte auf Twitter mit, dass manche ankommende Flüge zum Flughafen Charles de Gaulle umgeleitet würden.

Am Vormittag war auf dem Airport ein Mann erschossen worden, der zuvor versucht hatte, einem Soldaten seine Waffe wegzunehmen.

+++ 9.23 Uhr: Mann am Flughafen Orly niedergeschossen +++

Am Pariser Flughafen Orly ist am Samstag ein Mann erschossen worden, nachdem er einem Soldaten die Waffe weggenommen hatte. Der Mann habe die Waffe genommen und sei damit in ein Geschäft im Flughafengebäude gelaufen, sagte der Sprecher des französischen Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, der Nachrichtenagentur AFP. Schließlich sei der Mann von Sicherheitskräften getötet worden, sonst sei niemand zu Schaden gekommen.

+++ 8 Uhr: Brand in der Werkstatt - Millionenschaden bei Porsche +++

Bei einem Brand in einer Werkstatt in Mannheim sind gleich mehrere Porsche in Mitleidenschaft gezogen worden und 2,1 Millionen Euro Sachschaden entstanden. In der Werkstatt eines Porschezentrums im Stadtteil Seckenheim sei am Freitagabend aus ungeklärter Ursache ein Porsche 911 in Brand geraten, teilte die Mannheimer Polizei am Samstag mit. Der Sportwagen sei ausgebrannt, durch die Flammen sei ein daneben stehender Porsche in Mitleidenschaft gezogen worden. An einem dritten Porsche wurde den Angaben zufolge der Lack beschädigt, fünf weitere nahmen Schaden durch Rußeinwirkung. Der Schaden an den insgesamt acht Porsche-Wagen betrage rund 600.000 Euro, erklärte die Polizei. Der Schaden an dem Gebäude sei auf 1,5 Millionen Euro geschätzt worden. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

+++ 7 Uhr: Kleinflugzeuge kollidieren - ein Toter +++

Die Menschen in einem Vorort von Montréal sind nur knapp einer Katastrophe entgangen, als zwei Kleinflugzeuge über einem Einkaufszentrum kollidierten. Eine der beiden Maschinen stürzte am Freitag auf das Dach des gut besuchten Zentrums, die andere zerschellte 20 Meter vor dem Haupteingang auf dem Parkplatz. Ein Pilot kam ums Leben, der andere erlitt schwere Verletzungen - wie durch ein Wunder kamen nicht mehr Menschen zu Schaden. Der Zusammenstoß der beiden Cessna 152 einer Flugschule ereignete sich zur Mittagszeit bei Sonnenwetter ohne Wind. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt. 

+++ 6.30 Uhr: Frau stirbt in Kreuzberg - noch rätselhafte Umstände +++

Nach einem Brand ist in einer Wohnung im Berliner Stadtteil Kreuzberg eine tote Frau gefunden worden. Ob der Brand allerdings die Todesursache war, ist unklar. Nach Polizeiangaben wies die Leiche Stichverletzungen auf. Nun muss eine Obduktion klären, ob die Frau durch den Brand ums Leben gekommen ist oder ob sie vorher erstochen wurde - und der Brand zusätzlich entstand. Die Mordkommission war vor Ort und ermittelt. Der Brand war am Freitagabend gegen 21 Uhr in einer Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Als die Feuerwehr den Brand löschte, fand sie die leblose Frau. Zur Brandursache machte die Polizei am frühen Samstagmorgen zunächst keine Angaben.


+++ 5.45 Uhr: Verwirrung um Luftangriff in Nordsyrien +++

Die USA haben die Verantwortung für einen Luftangriff auf eine Moschee in Nordsyrien mit fast 50 Todesopfern zurückgewiesen. Die Kampfjets hätten nicht die Moschee, sondern ein nahe gelegenes Gebäude mit Dutzenden Al-Kaida-Führungsmitgliedern bombardiert, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Freitag. Nach Angaben von Aktivisten wurden bei dem Angriff im Dorf Al-Dschineh 49 Menschen getötet, die meisten von ihnen waren demnach Zivilisten. Pentagon-Sprecher Jeff Davis zeigte ein Schwarz-Weiß-Foto und sagte dazu, die Moschee stehe noch. "Die Moschee ist relativ unbeschädigt", sagte er. Das Bombardement habe eindeutig das anvisierte Ziel getroffen, das vom Pentagon seit einiger Zeit überwachte Gebäude. Dabei seien "einige" der Al-Kaida-Mitglieder getötet worden. Es gebe "keine glaubwürdigen Informationen", dass bei dem Angriff Zivilisten getötet worden seien.

Das zuständige US-Zentralkommando (Centcom) hatte zuvor erklärt, Ziel des Angriffs vom Donnerstagabend sei ein Treffen von Al-Kaida-Mitgliedern in einem etwa 15 Meter von einer Moschee entfernten Gebäude gewesen. Auf der Luftaufnahme, die Pentagon-Sprecher Davis zeigte, war neben der Moschee ein schwer beschädigtes Gebäude zu sehen. Das Centcom ist das Zentralkommando der US-Truppen im Nahen und Mittleren Osten.


+++ 5 Uhr: Unwetter sorgt für Chaos in Lima +++

Das Wetterphänomen El Niño hat für Chaos in Perus Hauptstadt Lima gesorgt. Heftiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Millionenmetropole. Tausende Menschen waren wegen überfluteter Straßen von der Außenwelt abgeschnitten. Die wichtigste Autobahn, die ins Landesinnere führt, war wegen Schlammlawinen teilweise unpassierbar. Beim Wetterphänomen El Niño sammeln sich warme Wassermassen im zentralen und östlichen Pazifik, die Folge sind weltweite Wetterextreme. Peru traf es in diesem Jahr besonders hart. 

+++ 1.30 Uhr: Regierung: Farc-Guerilla wird in Kürze 14.000 Waffen an UNO übergeben +++

Die Entwaffnung der Farc-Guerilla verläuft offenbar nach Plan. Ein Gesamtbestand von etwa 14.000 Waffen werde in Kürze an die UNO übergeben, schrieb der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos am Freitag im Onlinedienst Twitter. Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas erklärte, die Mitarbeiter der UN-Mission hätten bereits mehrere hundert Gewehre entgegengenommen. Der im November geschlossene Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla sieht vor, dass die rund 7000 Kämpfer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) ihre Waffen unter Aufsicht der UNO in landesweit 26 Entwaffnungszonen niederlegen. Der Prozess begann Anfang März, bis Ende Mai soll die Entwaffnung abgeschlossen sein. 

feh/dsw/DPA/AFP
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