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Explosion in Dortmund: BVB-Bus beschädigt - ein Verletzter - Spielabsage droht

AfD bittet Steinmeier um politischen Beistand +++ 4800 Euro Strafe wegen Facebook-Hetze gegen Claudia Roth +++ G7 sehen keine Lösung in Syrien mit Assad +++ Obama redet auf Kirchentag in Berlin +++ Die News des Tages im Überblick.

BVB Bus

Der Mannschaftsbus des BVB (Archivbild)

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 19.14 Uhr: BVB-Bus beschädigt - Ein Verletzter - Spielabsage droht +++

Bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund zum Champions-League-Spiel gegen AS Monaco ist es nach Angaben der Polizei zu einer Explosion gekommen. Mehrere Scheiben sollen dabei geborsten sein, eine Person soll verletzt ins Krankenhaus gebracht worden sein. Angeblich wird derzeit eine Spielabsage diskutiert.


+++ 18.49 Uhr: Student bei Protesten in Venezuela durch Schuss getötet +++

Bei schweren Zusammenstößen zwischen Polizisten und Gegnern von Präsident Nicolás Maduro ist in Venezuela erneut ein Mensch getötet worden. Ein 19-Jähriger sei am Morgen seiner Schussverletzung erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Am Montagabend waren erneut tausende Gegner Maduros auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Caracas ging die Polizei mit Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen gegen Demonstranten vor, die die Beamten mit Steinen und Molotowcocktails attackierten. Der 19 Jahre alte Student Daniel Queliz ist der zweite Tote binnen einer Woche. Laut Staatsanwalt wurde er von einer Kugel im Hals getroffen, als die Polizei in der nördlichen Stadt Valencia eine Demonstration auflöste. Bereits am vergangenen Donnerstag war ein 19-Jähriger in einem Vorort von Caracas durch eine Kugel in der Brust getötet worden. Regierungsangaben zufolge hatte er nicht an den Protesten teilgenommen. Ein Polizist wurde festgenommen.

+++ 18.04 Uhr: USA stimmen Nato-Beitritt von Montenegro zu +++

Die USA haben den Beitritt von Montenegro zur Nato bewilligt. Präsident Donald Trump unterzeichnete das entsprechende Ratifizierungsdokument, wie das Weiße Haus mitteilte. Der US-Senat hatte zwei Wochen zuvor der Mitgliedschaft des kleinen Balkanstaates in der Militärallianz zugestimmt. Die meisten der 28 Nato-Mitgliedstaaten haben den Beitritt Montenegros inzwischen ratifiziert. Die jetzige US-Zustimmung stellt eine weitere Belastung der Beziehungen zu Russland dar. Der russische Staatschef Wladmir Putin betrachtete Montenegro über viele Jahre hinweg als Land, das zur russischen Einflusssphäre gehört.

+++ 17.48 Uhr: Mollath-Freund wegen Meineid zu Bewährungsstrafe verurteilt +++

Ein Freund des Justizopfers Gustl Mollath ist wegen Meineides zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. In einem Wiederaufnahmeverfahren gegen Mollath im Juni 2014 hatte der Mann über ein angebliches Komplott der Ex-Frau von Mollath berichtet. Zudem gab er an, sich direkt nach einem Telefonat mit der Frau Notizen gemacht zu haben. Laut dem Urteil des Amtsgerichts Regensburg hatte der Zahnarzt hinsichtlich des Zeitpunkts des Erstellens der Notizen wissentlich gelogen. Damals hatte er sogar einen Eid auf die Aussage geschworen. Das Gericht verhängte ein Jahr und zwei Monate Haft, setzte diese aber zur Bewährung aus. Darüber hinaus muss der Zahnarzt 5000 Euro zahlen. Mollath zählt zu den bekannten Justizopfern der deutschen Geschichte. Er verbrachte Jahre in einer Psychiatrie, ehe sein Fall wegen neuer Erkenntnisse neu aufgerollt und er im August 2014 freigesprochen wurde.

+++ 17.45 Uhr: Hotel-Gäste lassen zwei Urnen im Zimmer zurück +++

Hotelgäste haben in Worms bei ihrer Abreise zwei Urnen zurückgelassen. Das Friedhofsamt habe sie dann abgeholt und in Verwahrung genommen, sagte ein Stadtsprecher. Hotel-Prokurist Volker Haag berichtete, eine Mutter und ihr Sohn hätten die Urnen zurückgelassen. Die beiden waren laut Haag nach einem mehrwöchigen Hotelaufenthalt Mitte November mit dem Zug in ihre Heimat Österreich abgereist, wobei ein Teil der Rechnung noch nicht bezahlt gewesen sei. Zudem ließen sie Gepäck in dem Hotel. Nachdem sie sich nicht mehr gemeldet hätten, habe man ihre Sachen unter die Lupe genommen. "Bei der Durchsuchung des Gepäcks sind uns die zwei Urnen in die Hände gefallen." Auf den schwarzen Behältern, die noch versiegelt seien, stünden die Namen sowie die Geburts- und Einäscherungsdaten der Betroffenen, sagte Haag. Sie seien im bayerischen Traunstein eingeäschert worden. Er gehe davon aus, dass es sich dabei um die Eltern der Mutter gehandelt habe. Das Friedhofsamt will nach eigenen Angaben nun den Weg der Urnen rekonstruieren und diese gegebenenfalls auch beisetzen. In Deutschland ist es nicht gestattet, eine Urne mit nach Hause zu nehmen.

+++ 17.37 Uhr: Bergsteiger feiern am Mount Everest "höchste Party der Welt" +++

Bei dünner Luft, eisigen Temperaturen und vor der spektakulären Kulisse des Himalaya haben rund hundert Bergsteiger "die höchste Party der Welt" gefeiert. Zu den Elektro-Klängen des britischen Star-DJs Paul Oakenfold tanzten sie in ihren schweren Stiefeln und Daunenjacken so gut sie konnten - in 5380 Metern Höhe. Oakenfold hatte sein Mischpult auf einer provisorischen Bühne aus Steinen im Basislager des Mount Everest in Nepal errichtet, bunte tibetische Gebetsflaggen flatterten über ihm im Wind. "Es war wirklich phantastisch", schwärmte Oakenfold anschließend. Er sei "sehr glücklich, hier gespielt zu haben". Es sei ein wunderbares Ereignis gewesen. "Menschen aus aller Welt waren dabei." "Das war ganz schön cool. Ich komme seit vielen Jahren hierher, aber so etwas habe ich noch nie gesehen", berichtete der 38 Jahre alte Kletterer Ben Jones aus den USA.

Party-Rhythmen in knapp 5400 Metern Höhe: DJ John Oakenfold feiert mit rund 100 Bergsteigern die "höchste Party der Welt".

Party-Rhythmen in knapp 5400 Metern Höhe: DJ John Oakenfold feiert mit rund 100 Bergsteigern die "höchste Party der Welt".

+++ 17.10 Uhr: Frankfurter Fraport managt künftig 14 griechische Flughäfen +++

Die Fraport betreibt nun offiziell 14 Regionalflughäfen in Griechenland. Das Tochterunternehmen Fraport Greece habe für die kommenden 40 Jahre die Verantwortung für das Management und die Weiterentwicklung der Flughäfen übernommen, teilte der Flughafenbetreiber in Frankfurt am Main mit. An allen Standorten solle die Infrastruktur modernisiert und ausgebaut werden. Zudem seien "geeignete Service- und Shopping-Angebote" geplant. Bei den 14 Flughäfen handelt es sich um drei auf dem Festland, unter anderem den in Thessaloniki, und elf Flughäfen auf bei Urlaubern beliebten griechischen Inseln - darunter Kreta, Korfu, Lesbos, Kos und Rhodos. Alle zusammen kamen im vergangenen Jahr auf 25,3 Millionen Passagiere.

+++ 16.31 Uhr: Wasser aus Gotthard-Tunnel speist größte Schweizer Fischzucht +++

Dank dem Wasser aus dem kürzlich eröffneten längsten Eisenbahntunnel der Welt soll demnächst die größte Fischzucht der Schweiz entstehen. Das Unternehmen will mit dem Bergwasser aus dem Gotthard-Massiv 600 Tonnen Speisefisch und Schalentiere im Jahr züchten. Das eigens zu diesem Zweck 2007 gegründete Unternehmen "Basis 57 nachhaltige Wassernnutzung" erhielt eine Konzession, wie die Landesregierung im Kanton Uri am Dienstag berichtete. In den 57 Kilometer langen Tunnelröhren des Gotthard-Basistunnels treten pro Sekunde 150 bis 400 Liter sauberes Bergwasser mit einer Temperatur von 13 bis 15 Grad aus. Zwei weitere Konzessionen wurden an den Energiedienstleister der Gemeinde Erstfeld am Nordportal des Tunnels und die Fischereiverwaltung vergeben. 

+++ 16.22 Uhr: Elektronik-Konzern Toshiba kämpft nach Milliardenverlust ums Überleben +++

Ein milliardenschwerer Verlust bereitet dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba Existenzängste. Das Unternehmen gab wegen massiver Abschreibungen auf die insolvente US-Atomtochter Westinghouse ein Minus von 532,5 Milliarden Yen (4,5 Milliarden Euro) für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2016/2017 bekannt. Es gebe "Ereignisse und Umstände, die eine Fortsetzung unserer Aktivitäten in Frage stellen könnten", warnte Toshiba. Das Unternehmen hätte die Neun-Monatsbilanz für die Zeit von April bis Dezember 2016 längst vorlegen müssen, hatte aber wegen der Probleme rund um Westinghouse zweimal Aufschub beantragt. Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr befürchtet das Unternehmen einen gigantischen Verlust von mehr als einer Billion Yen. Der japanische Elektronikkonzern steckt seit Jahren in der Krise. Das Unternehmen leidet unter anderem weiterhin unter den Folgen eines Bilanzskandals, der im Sommer 2015 bekannt geworden war.

+++ 16.17 Uhr: Tödlicher Nervengas-Angriff: Es war Sarin +++

Bei dem tödlichen Angriff im syrischen Chan Scheichun ist nach Angaben der Türkei tatsächlich das Nervengas Sarin eingesetzt worden. Eine Analyse von Blut- und Urinproben von Opfern, die nach dem Angriff an vergangenen Dienstag in die Türkei gebracht worden waren, habe bestätigt, dass Sarin-Gas eingesetzt worden sei, sagte der türkische Gesundheitsminister Recep Akdag laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Bei dem Angriff in der Kleinstadt in der nordwestlichen Provinz Idlib waren 87 Menschen getötet worden. Die Türkei macht ebenso wie die USA und andere westliche Staaten den syrischen Machthaber Baschar al-Assad für den Angriff verantwortlich. Die Regierung in Damaskus und Russland dagegen geben den Rebellen die Schuld. Demnach wurde bei dem Luftangriff ein Lager der Aufständischen mit Giftgas getroffen. US-Präsident Donald Trump hatte als Vergeltungsmaßnahme gegen den Giftgas-Einsatz den Beschuss einer syrischen Militärbasis angeordnet.

Schild mit der Aufschrift Abitur in rot und Bitte Ruhe! in blau

Kurz vor den Prüfungen: In Stuttgart wurde ein Tresor geknackt, in dem die Abi-Fragen deponiert waren. Baden-Württemberg muss die Prüfungen nun ändern.


+++ 16.09 Uhr: Tresor mit Abi-Aufgaben geknackt - Schulen müssen Prüfungen ändern +++

Unbekannte haben in einem Gymnasium in Stuttgart einen Tresor mit den aktuellen Abituraufgaben aufgebrochen. Nun müssen Mathematik- und Englisch-Aufgaben in ganz Baden-Württemberg und auch in einigen anderen Bundesländern ausgetauscht werden. Nach Angaben des Kultusministeriums wurden bei dem Einbruch in der Nacht zum Dienstag versiegelte Umschläge geöffnet. Gestohlen wurden die Aufgaben daraus nicht. Was die Einbrecher stattdessen damit gemacht haben - möglicherweise abfotografiert -, war unklar. Die Prüfungen könnten dennoch wie geplant stattfinden, betonte Ministerin Susanne Eisenmann (CDU). Die Schulen erhielten nun Ersatzaufgaben aus dem für alle Bundesländer offenen Aufgabenpool. Am 28. April ist die Prüfung im Fach Englisch geplant, am 3. Mai in Mathematik. Andere Bundesländer seien betroffen, sofern sie die gleichen Aufgaben aus dem bundesweiten Pool gezogen hätten wie Baden-Württemberg, hieß es weiter. Welche Länder betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt.

+++ 16.03 Uhr: US-Außenminister Tillersen zu Krisengesprächen in Moskau eingetroffen +++

US-Außenminister Rex Tillerson ist zu zweitägigen Gesprächen über Syrien und andere internationale Krisen in Moskau eingetroffen. Für Mittwoch ist ein Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow geplant. Absehbar ist auch ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml, für das es aber noch keine offizielle Bestätigung gab. Es ist der erste Besuch eines Mitglieds der neuen US-Führung von Präsident Donald Trump in Moskau. Tillerson kam vom Außenministertreffen der Gruppe sieben führender Industriestaaten in Lucca in Italien. Die G7 sprach sich dafür aus, gemeinsam mit Russland an einer Friedenslösung für Syrien zu arbeiten.


+++ 15.26 Uhr: Fußball-Drittligist FSV Frankfurt stellt Insolvenzantrag +++

Nach dem sportlichen Absturz der vergangenen Monate ist Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt nun auch wirtschaftlich am Ende. Die Fußball GmbH des Traditionsvereins stellte einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des neuen Präsidiums und des Aufsichtsrates vom Montagabend, wie der Verein mitteilte. Als Strafe droht dem FSV der Abzug von neun Punkten, was praktisch gleichbedeutend mit dem Abstieg aus der 3. Liga wäre. Dort sind die Hessen nur Tabellenvorletzter und haben sechs Spieltage vor Saisonende bereits fünf Punkte Rückstand auf den rettenden 17. Platz. Medienberichten zufolge hat sich bei den Frankfurtern durch Altschulden aus Zweitliga-Zeiten sowie Etatlücken der laufenden Saison ein Defizit von mehreren Millionen Euro angehäuft.

+++ 14.56 Uhr: AfD fordert Steinmeier zu Appell zur Mäßigung von Parteitagsprotesten auf +++

Aufgrund befürchteter massiver Proteste gegen ihren Parteitag in Köln hat die AfD Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um einen Appell gebeten. "Rufen Sie öffentlich zur Mäßigung auf", heißt es in einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Schreiben des AfD-Bundesvorstandes an Steinmeier. Er  müsse einem gegen den Parteitag mobilisierenden Bündnis deutlich machen, "dass Demokratie von Meinungsvielfalt, Meinungsbildung und dem offenen Diskurs lebt". Die AfD will ihren Bundesparteitag am 22. und 23. April in einem Kölner Hotel abhalten.

Die rechtspopulistische Partei beklagt in dem Brief an den Bundespräsidenten, dass das Bündnis der AfD-Gegner auch vor "Todesdrohungen" gegen das Hotelpersonal sowie vor Drohungen gegen das Hotel nicht zurückschrecke. "Sehr geehrter Herr Bundespräsident, lassen Sie uns - bei allem was uns politisch trennt - doch den gemeinsamen Kern unserer inneren Verfasstheit gemeinsam und entschlossen verteidigen", heißt es in dem Schreiben der AfD an Steinmeier weiter. "Wo die freie Rede nicht mehr möglich ist, da hat der demokratische Rechtsstaat, da hat die freiheitliche Republik den ersten Schritt in Richtung Totalitarismus bereits getan."

+++ 14.46 Uhr: Betonklötze versagen im Anti-Terrortest gegen Laswagen +++

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) sieht Betonklötze gegen Terrorangriffe mit Lastkraftwagen nur als einen Baustein des Sicherheitskonzeptes. "Niemand behauptet, sie garantierten absolute Sicherheit. Betonsperren senken allerdings das Schadensrisiko", sagte der Chef der deutschen Innenministerkonferenz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Grundsätzlich gilt: Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz vor terroristischen Angriffen", unterstrich der CDU-Politiker. Es gelte aber die Formel, dass mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eines Anschlages auch die Sicherheitsvorkehrungen steigen. Dies beginne mit einer frühzeitigen Gefahrenerkennung und Lagebeurteilung.

Hintergrund von Ulbigs Äußerungen sind zwei Tests, die das MDR-Magazin "Umschau" bei der Prüfungsgesellschaft Dekra in Auftrag gegeben hat. Demnach halten die in Deutschland verwendeten mobilen Anti-Terror-Sperren aus Beton einem Angriff mit Lkw nicht stand. 

+++ 14.36 Uhr: 4800 Euro Strafe für Facebook-Hetze gegen Claudia Roth +++

Nach Internet-Hetze gegen die Grünen-Politikerin Claudia Roth ist ein 57-jähriger Mann zu einer Geldstrafe von 4800 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten legte dem Angeklagten öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie Beleidigung zur Last. Hintergrund waren zwei Einträge auf seiner Facebook-Seite. Der Mann habe die Bundestagsabgeordnete verunglimpft und dazu aufgefordert, sie aufzuhängen, hieß es im Urteil. Der 57-Jährige hatte erklärt, das "Aufhängen" habe er nicht ernst gemeint - "die Beleidigung schon". Der Angeklagte hatte den Prozess mit seinem Einspruch gegen einen Strafbefehl erzwungen.

Claudia Roth

"Ernst gemeinte Beleidigung": Claudia Roth


+++ 13.22 Uhr: "Steinewerfer von der A7" verurteilt - Einweisung in die Psychiatrie +++

Der sogenannte "Steinewerfer von der A7" ist wegen versuchten Mordes zu neuneinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Ellwangen ordnete zugleich die Unterbringung des Mannes in einer geschlossenen Psychiatrie an. Er war geständig. Von einer Brücke bei Giengen an der Brenz (Baden-Württemberg) hatte der 37-Jährige im September vergangenen Jahres nachts einen 12 Kilo schweren Betonpflasterstein auf die A7 geworfen. Kurz danach prallte der Wagen einer vierköpfigen Familie dagegen. Das Auto überschlug sich. Die Eltern und die Kinder wurden schwer verletzt. Besonders schlimm traf es die Mutter: Ihr wurde der rechte Unterschenkel amputiert. Sie ist bis heute teilweise gelähmt und wird nach Angaben von Ärzten wohl für immer auf einen Rollstuhl angewiesen sein. Das Gericht geht von einer "schizotypischen Störung" des Täters aus. Ein Gutachter war zu der Einschätzung gelangt, dass die Steuerungsfähigkeit des Angeschuldigten zur Tatzeit "erheblich vermindert" war. Zugleich wurde der als gefährlich eingestufte Mann aber als grundsätzlich schuldfähig bezeichnet.  

+++ 12.53 Uhr: Tödlicher Sturz auf ehemaligem Stahlwerksgelände +++

Beim Klettern zwischen zwei stillgelegten Kühltürmen ist in Bochum ein junger Mann in den Tod gestürzt. Der 20-Jährige war nach Angaben der Polizei am Montagabend zwischen den Zwillingstürmen acht Meter tief durch einen Spalt in ein Becken gestürzt und unter Wasser eingeklemmt worden. Die Feuerwehr konnte den Mann zwar schnell befreien und wiederbeleben. Er starb aber später im Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 20-jährige aus Essen war mit zwei Freunden auf dem Gelände der Jahrhunderthalle unterwegs. Die Freunde seien an der Kletterei nicht beteiligt gewesen, hieß es. Sie alarmierten die Rettungskräfte.

+++ 11.42 Uhr: G7 einig: Keine Syrien-Lösung mit Assad an der Macht +++

Die Außenminister der G7-Staaten sind sich einig, dass es im Syrien-Konflikt keine Lösung bei einem Verbleib von Präsident Baschar al-Assad an der Macht geben kann. Dies sagte der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault am Rande eines G7-Treffens im italienischen Lucca. 

Die USA und ihre wichtigsten westlichen Verbündeten wollen Russland zu neuen Verhandlungen über ein Ende des blutigen Bürgerkriegs in Syrien bewegen. Außenminister Sigmar Gabriel sagte am Rande des G7-Treffens im italienischen Lucca, US-Außenminister Rex Tillerson habe sich klar zu einer politischen Lösung bekannt. "Rex Tillerson hat ausdrücklich gesagt, man suche einen nicht gewalttätigen, nicht militärischen Weg", so Gabriel. Gleichzeitig bekräftigte er, dass die G7 die russische Führung zum Bruch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad drängen wolle. "Man kann nicht an der Seite eines Regimes stehen, dass ja nicht zum ersten Mal Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung eingesetzt hat", sagte er. 


+++ 11.23 Uhr: Sex-Seife löst Einsatz der Karlsruher Polizei aus +++

Ein vibrierendes Sexspielzeug hat in Karlsruhe einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Beamten mitteilten, hatte eine Frau wegen eines dröhnenden Geräusches die Ordnungshüter gerufen. Die Suche nach der Lärmquelle führte die Polizisten in die Nachbarwohnung: Im Schrank lag eine vibrierende Seife - ein erotisches Spielzeug. Es hatte sich aus unbekannten Gründen selbst eingeschaltet und das motorenähnliche Geräusch verursacht. "Vibrierende Seife" hat einen batteriebetriebenen Vibrationskern, der laut Internet bei der Reinigung eine sanfte Massage und schäumenden Spaß verspricht - was es nicht alles gibt!", schrieb ein Polizeisprecher belustigt.

+++ 11.15 Uhr: Verurteilter im Dönermesser-Prozess legt Revision ein +++

Der im sogenannten Dönermesser-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilte 22-Jährige hat gegen die Entscheidung Revision eingelegt. Das teilte das Landgericht Tübingen auf Anfrage mit. Die Richter hatten es als erwiesen angesehen, dass der Mann am 24. Juli 2016 in Reutlingen seine Freundin mit einem Messer aus einem Dönerimbiss tötete und zwei weitere Menschen verletzte. Das Tübinger Gericht hatte den 22-Jährigen wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt - was eine vorzeitige Haftentlassung erschwert. Das Urteil wird wegen der eingelegten Revision nun zunächst nicht rechtskräftig und muss voraussichtlich vom Bundesgerichtshof geprüft werden.

+++ 11.09 Uhr: Nur Belgier zahlen noch mehr Steuern und Abgaben als die Deutschen +++

Deutschland gehört bei der Steuer- und Abgabenlast unter den Industrieländern weiter zu den Spitzenreitern. Nach einer aktuellen Studie der OECD musste ein lediger Angestellter ohne Kind im vergangenen Jahr im Schnitt 49,4 Prozent an den Staat abliefern. Im Kreis der OECD-Länder rangiert Deutschland damit auf dem zweithöchsten Platz. Nur in Belgien fiel die Abgabenlast für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener noch höher aus. Die Belastung der Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben sowie abzüglich staatlicher Zuschüsse in Deutschland lag auch im Jahr 2016 deutlich über dem Durchschnitt aller 35 OECD-Länder. Was vor allem an den vergleichsweise hohen Sozialabgaben liege, die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden, heißt es. Dass die Belastung der Arbeitseinkommen im OECD-Raum insgesamt leicht gesunken ist, liegt laut Studie an Reformen in einigen wenigen Staaten.

+++ 10.47 Uhr: Acht Tote bei Kämpfen auf philippinischer Ferieninsel +++

Auf einer philippinischen Ferieninsel sind bei Kämpfen zwischen der Armee und mutmaßlichen Islamiste mindestens acht Menschen getötet worden. Vermutet wird, dass eine bewaffnete Gruppe von Angreifern auf der Insel Bohol ausländische Urlauber entführen wollten. Die Insel liegt etwa 600 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Die Botschaften der USA und Australiens hatten zu Beginn der Woche ausdrücklich vor Entführungen gewarnt.

+++ 10.43 Uhr: Verletzte bei Explosion in türkischer Kurdenmetropole Diyabakir +++

Fünf Tage vor dem Referendum in der Türkei sind bei einer schweren Explosion in der südosttürkischen Kurdenmetropole Diyarbakir mindestens vier Menschen verletzt worden. Einer von ihnen erlitt schwere Verletzungen, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Dienstag. Die Detonation habe sich am Dienstag gegen 10.45 Uhr (Ortszeit/09.45 MEZ) im Viertel Baglar in der Nähe des Stadtzentrums ereignet. Sicherheitskräfte und Krankenwagen seien in die Gegend geschickt worden.

Der Grund der Explosion war zunächst unklar. DHA meldete, nach ersten Erkenntnissen sei es in einer Werkstatt der Polizei bei der Reparatur eines Panzerfahrzeugs zu der Detonation gekommen. Dafür gab es zunächst keine Bestätigung.

In den vergangenen Wochen hatte die Zahl der Anschläge in der Türkei merklich abgenommen. Im Sommer 2015 war eine Waffenruhe mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zusammengebrochen. 

+++ 10.27 Uhr: 39-Jähriger Usbeke gesteht Lkw-Anschlag in Stockholm +++

Der festgenommene 39-jährige Usbeke hat den mutmaßlichen Terroranschlag in Stockholm gestanden. Das sagte sein Anwalt am Dienstag bei der Verhandlung über einen Antrag auf Haftbefehl gegen den Mann. Der restliche Teil der Anhörung vor einem Haftrichter fand hinter verschlossenen Türen statt. Der Usbeke hatte am Freitag in Stockholm einen Lastwagen in einer großen Einkaufsstraße zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gesteuert. Bei dem Anschlag waren vier Menschen - ein Engländer, eine Belgierin und zwei Schwedinnen ums Leben gekommen. 15 Menschen wurden verletzt.

+++ 10.22 Uhr: Barack Obama hält Rede auf Kirchentag in Berlin +++

Der frühere US-Präsident Barack Obama reist nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" zum Evangelischen Kirchentag nach Deutschland. Obama werde bei der Abschlussveranstaltung in anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 reden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Kirchenkreise.

Der Sprecher der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wollte die Angaben demnach zunächst nicht bestätigen, verwies aber auf eine Pressekonferenz am Dienstag, bei der der und die EKD "Prominente in Berlin und Wittenberg" vorstellen wollen. Der Evangelische Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai parallel in Wittenberg und Berlin statt.

war zuletzt Mitte November nach Berlin gereist. Es war der sechste Deutschland-Besuch während seiner Amtszeit als US-Präsident. 2008 war er in der Hauptstadt bereits als Präsidentschaftskandidat von zehntausenden Menschen an der Siegessäule euphorisch gefeiert worden.

+++ 9.18 Uhr: Vietnam gibt "King Kong"-Kulisse für Touristen frei +++

Aus der Kulisse des neuesten "King Kong"-Films in soll eine Sehenswürdigkeit für Touristen werden. Der Drehort von "Kong: Skull Island", in den Bergen der nordvietnamesischen Provinz Ninh Binh, wird an diesem Samstag für Besucher freigegeben, wie die Nachrichtenagentur VNA berichtete. In dem Film ziehen sich die Hauptdarsteller auf der Flucht vor dem Affenriesen dorthin in ein abgelegenes Dorf zurück.

+++ 8.48 Uhr: Gouverneur von Alabama tritt nach Sex-Affäre zurück +++

Wegen seiner Affäre mit einer seiner politischen Beraterinnen ist der Gouverneur des konservativen US-Bundesstaats Alabama, Robert Bentley, am Montag zurückgetreten. Kurz zuvor hatten die Abgeordneten ein Amtsenthebungsverfahren gegen den 74-jährigen republikanischen Politiker eingeleitet. Die Sex-Affäre zwischen Bentley und seiner 30 Jahre jüngeren verheirateten Beraterin Rebekah Caldwell Mason hatte sich über die Monate zu einem regelrechten Politskandal ausgewachsen.

+++ 8.47 Uhr: Peking bietet Prämie für Hinweise auf Spione +++

Menschen in Peking, die bei der Enttarnung von ausländischen Spione helfen, sollen dafür künftig großzügig entlohnt werden. Wie die Tageszeitung "China Daily" am Dienstag berichtete, kann die Behörde für Staatssicherheit nach einer neuen Regel seit dieser Woche Beträge zwischen 10.000 und 500.000 Yuan (etwa 68 000 Euro) für nützliche Hinweise auszahlen.  

+++ 7.56 Uhr: Verkauf von Ivanka-Trump-Produkten im vergangenen Jahr gestiegen +++

Die Produkte von US-Präsidententochter Ivanka Trump haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich besser verkauft als zuvor: Die Verkaufszahlen seien um fast 61 Prozent gestiegen, teilte die Firma G-III Apparel Group LTD mit, die Kleidung und Accessoires der Marke Ivanka Trump herstellt und vertreibt. Der Umsatz stieg von 29,4 Millionen Dollar (knapp 27,8 Millionen Euro) auf 47,3 Millionen Dollar. 

+++ 6.04 Uhr: Studentenwohnungen werden laut Studie rasant teurer +++

Die Mieten für Studentenwohnungen sind laut einer Untersuchung seit Beginn des Jahrzehnts rasant gestiegen. Die Preiserhöhungen liegen weit über der allgemeinen Teuerungsrate, wie aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht. Teuerste Stadt für den akademischen Nachwuchs ist demnach München, wo eine durchschnittliche Studentenbleibe im zweiten Halbjahr 2016 bereits über 17 Euro pro Quadratmeter kostete. Im Vergleich zu 2010 war das ein Anstieg von 43 Prozent, wie IW-Immobilienfachmann Michael Voigtländer und Kollegen ermittelten.

Hinter München liegen Stuttgart und Frankfurt mit jeweils über 13 Euro Quadratmetermiete, gefolgt von Hamburg, Köln und Heidelberg. Dort lag die Monatsmiete in der zweiten Hälfte 2016 jeweils zwischen zehn und elf Euro pro Quadratmeter.

+++ 5.21 Uhr: Python muss in Drogen-Entzug +++

In Australien hat die Polizei eine Dschungelpython in Entziehungskur geschickt. Die zwei Meter lange Schlange war nach Behördenangaben bei einer Razzia in der Nähe von Sydney in einem Drogenlabor entdeckt worden. Offenbar hatte die Python Spuren der Designerdroge Chrystal Meth, das dort in größeren Mengen hergestellt wurde, über ihre Haut in den Körper aufgenommen. Die Schlange irrte herum und verhielt sich auch aggressiv.

Die offensichtlich drogenabhängige Python wurde daraufhin in ein sechswöchiges Entziehungsprogramm gesteckt. Dort erholte sie sich. "Es braucht einfach Zeit, bis die Drogen aus dem Körper der Schlange wieder draußen sind", sagte der Leiter der zuständigen Einrichtung, Ian Mitchell. "Aber durch unsere Hilfe ist es gelungen, sie wieder zu beruhigen und zu einem normalen Ernährungsrhythmus zurückzubringen."

Was nun aus der Schlange wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Möglicherweise wird sie in die Natur ausgesetzt, vielleicht aber auch in eine Tierheim oder zu einem neuen Besitzer gebracht.

+++ 5.21 Uhr: Grüne werfen Regierung Tatenlosigkeit bei "Kükenschreddern" vor +++

Mehr als 40 Millionen männliche Küken werden jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen getötet - aus Sicht der Grünen, weil Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) keinen Druck macht. "Seit zwei Jahren verspricht Minister Schmidt, das Töten zu stoppen - und nichts ist passiert", sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter. Die große Koalition nehme das "millionenfache Kükenschreddern aus rein wirtschaftlichen Gründen billigend in Kauf." Männliche Küken, die weder Eier legen noch genug Fleisch ansetzen, halte die Industrie für "nutzlos". Die Grünen hatten schon früher ein gesetzliches Verbot des Tötens gefordert

+++ 5.07 Uhr: Flüchtlingslager in Frankreich geht nach Unruhen in Flammen auf +++

 In einem Flüchtlingslager in Nordfrankreich ist nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Bewohnern ein Großbrand ausgebrochen. Das Camp in Grande-Synthe bei Dünkirchen sei vollständig niedergebrannt, sagte Präfekt Michel Lalande am Montagabend. Vorausgegangen seien Kämpfe zwischen afghanischen und kurdischen Flüchtlingen, bei denen sechs Menschen durch Messerstiche verletzt worden seien.

+++ 5.04 Uhr: US-Koordinator hält Amerikas Luftschlag in Syrien für gerechtfertigt +++

Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit bewertet den amerikanischen Raketenangriff auf einen Luftwaffenstützpunkt der syrischen Armee als angemessen. Der Luftschlag "als Reaktion auf den jüngsten Giftgaseinsatz des Assad-Regimes war gerechtfertigt und verhältnismäßig", sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagesfraktion der "Passauer Neuen Presse". "Es gibt keinen vernünftigen Zweifel daran, dass der Giftgasangriff vom syrischen Militär verübt worden ist."

+++ 3.19 Uhr: USA sehen keine Beweise für russische Kenntnisse von Giftgaseinsatz +++

Die USA gehen derzeit nicht davon aus, dass Russland von dem mutmaßlichen syrischen Giftgasangriff am Dienstag vergangener Woche vorab Kenntnis hatte. "Es gibt derzeit keinen Konsens unter den US-Geheimdiensten, dass Russland von der syrischen Chemie-Attacke vorab Kenntnis hatte", sagte ein Beamter des Weißen Hauses in Washington. US-Politiker hatten in der vergangenen Woche die Vermutung geäußert, dass das russische Militär aufgrund seiner Expertise mit Giftgas bei dem mutmaßlichen Angriff der Syrer geholfen haben könnte. Bei der Attacke starben 80 Menschen.

+++ 1.23 Uhr: Ungarns Präsident unterzeichnet umstrittenes Hochschulgesetz +++

Ungeachtet massiver Proteste im eigenen Land hat der ungarische Präsident Janos Ader das umstrittene Hochschulgesetz unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt. Das Gesetz schränke die von der ungarischen Verfassung zugesicherte "Freiheit zu studieren oder zu unterrichten nicht ein", erklärte Ader laut der staatlichen Nachrichtenagentur MTI. Die von US-Milliardär George Soros gegründete Universität in Budapest kündigte an, sie werde die Neuregelung juristisch anfechten.
"Wir werden uns diesem Gesetz unter Ausschöpfung aller Rechtsmittel entgegenstellen", erklärte die Central European University (CEU). Das Gesetz sei "diskriminierend" und eine "vorsätzliche politische Attacke" auf eine unabhängige Institution, die seit mehr als 25 Jahren ein "stolzer Teil" des ungarischen Lebens sei.

tis/dho/DPA/AFP

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