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Feuer-Pause in Aleppo - Tausende Zivilisten bringen sich in Sicherheit

Italiens Schüler mögen "Mein Kampf" +++ EZB hält Leitzins auf Rekordtief +++Massiver Hacker-Angriff auf Thyssenkrupp +++ Taubenfüttern kann Mieter die Wohnung kosten +++ Zschäpe wusste nach eigener Aussage nichts über Fall Peggy +++ Die Nachrichten des Tages im Überblick.

Flucht aus Aleppo - die syrische Armee hat offenbar ihre Angriffe unterbrochen

Menschen fliehen aus Aleppo. Die syrische Armee hat nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow die Angriffe auf die syrische Stadt unterbrochen.

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 20.13 Uhr: Schweres Erdbeben vor den Salomonen: Tsunami-Warnung aufgehoben +++

Vor der Inselgruppe der Salomonen im Südpazifik hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke zunächst mit 8,0 und später mit 7,8 an. Das Zentrum lag demnach im Meer rund 70 Kilometer südwestlich der Stadt Kirakira, der Hauptstadt der Insel Makira. Für Fidschi, Vanuato, Neuseeland und auch Papua-Neuguinea bestand zeitweise eine Tsunami-Warnung, die inzwischen wieder aufgehoben wurde. Berichte über Schäden und Verletzte in der Region liegen bisher nicht vor.


+++ 19.28 Uhr: Larow verkündet Pause syrischer Angriffe auf Aleppo  +++

Die syrische Armee hat nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow ihre Angriffe in Ost-Aleppo vorübergehend eingestellt, damit Zivilisten in Sicherheit gebracht werden können. "Ich kann Ihnen heute sagen, dass die Kampfhandlungen der syrischen Armee in Ost-Aleppo unterbrochen wurden", sagte Lawrow laut russischen Nachrichtenagenturen beim OSZE-Ministerrat in Hamburg. Derzeit laufe in Aleppo eine "große Operation für die Evakuierung von Zivilisten". Rund 8000 Menschen sollen in Sicherheit gebracht werden.

+++ 18.58 Uhr: Progressiv-Rock-Pionier Greg Lake ist tot +++

Er reiht sich ein in die lange Liste bedeutender Rockmusiker, die in diesem Jahr gestorben: Greg Lake, einst Gründer der legendären Progressiv-Rock-Band King Crimson und Mitglied des Trios Emerson, Lake & Palmer, ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Der Sänger, Gitarrist und Bassist erlag einem Krebsleiden. Lake habe seinen "langen und verbissenen Kampf" gegen die Krankheit verloren, teilte Manager Stewart Young mit. Für die Fans von EL&P ist es die zweite traurige Nachricht des Jahres. Im März war Keyboarder Keith Emerson im Alter von 71 Jahren gestorben. Das Trio verkaufte bis heute etwa 48 Millionen Tonträger. Solo landete Greg Lake mit der Weihnachtssingle "I Believe In Father Christmas" einen Hit.


+++ 17.58 Uhr: Schüler in Italien zählen "Mein Kampf" zu ihren Lieblingsbüchern +++

Es gibt verfänglichere Fragen als die nach dem Lieblingsbuch, aber Schüler aus zehn Klassen in Italien haben bei einer vom Schulministerium gestarteten Aktion eine nicht gerngesehene Antwort darauf gegeben. Die Sekundarschüler zählten zu ihren zehn Lieblingsbüchern "Mein Kampf", das Manifest Adolf Hitlers, wie die Tageszeitung "La Repubblica" berichtete.

Überraschend war diese Antwort auch, weil das 1925 erschienene Buch gar nicht zu der Kategorie der Bücher gehörte, die gewählt werden sollten, wie Alessandro Fusacchia vom Schulministerium in einem Blogeintrag erklärt. Die Schüler sollten demnach nur Bücher von italienischen Autoren auflisten, die vom Jahr 2000 an erschienen sind. Das Ministerium untersuche, was es "mit dem Fall, der uns nicht gefällt" auf sich habe, schrieb Fusacchia.

Mein Kampf wird aus dem Regal gezogen - Es ist ein Lieblingsbuch italienischer Schüler

Adolf Hitlers "Mein Kampf": Eines der Lieblingsbücher italienischer Schüler


+++ 17.02 Uhr: 83-Jährige in Kleingarten getötet - Enkel festgenommen +++

Eine 83-Jährige soll in einer Essener Kleingartenanlage nach einem Streit von ihrem Enkel umgebracht worden sein. Der 33-Jährige werde verdächtigt, am Mittwochabend seine Großmutter getötet zu haben, er soll bei dem Familienstreit auch seinen Vater lebensgefährlich verletzt haben. Nach einer Großfahndung mit Hubschraubern und Spürhunden war der flüchtige Enkel am Donnerstag in Dortmund gefasst worden.

Er sei mit seinem Auto bei einer Routineüberprüfung kontrolliert worden, teilte die Polizei mit. Dabei stellte sich bei Überprüfung seiner Personalien heraus, dass der Essener von der Polizei gesucht wurde. Zunächst hatte diese das Elternhaus des Tatverdächtigen umstellt - erfolglos, wie Polizeisprecher Christoph Wickhorst sagte. Unklar blieb zunächst, warum der Mann zur Waffe gegriffen hat und auch der genaue Tathergang.

+++ 16.22 Uhr: Taxifahrer lässt verletztes Mädchen nach Unfall liegen +++

Nach einem Unfall mit einem sechsjährigen Mädchen hat ein Taxifahrer in Berlin Fahrerflucht begangen. Der Mann habe das Mädchen beim Überqueren einer Straße am Mittwochmorgen angefahren und schwer verletzt liegengelassen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Mädchen auf einen Gehweg geschleudert. Rettungskräfte brachten sie mit einem Beckenbruch und einem Schädel-Hirn-Trauma zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

+++ 15.12 Uhr: Gummibärchen mit Marihuana? 14 Highschool-Schüler im Krankenhaus +++

Nach dem Verzehr von Gummibärchen, die möglicherweise mit Marihuana präpariert waren, sind in Chicago 14 Schüler einer High School ins Krankenhaus gebracht worden. Sie hätten sich krank und unwohl gefühlt, bestätigte die Naperville North High School auf ihrer Facebook-Seite. Zwölf der 14 seien wegen verschiedener Symptome behandelt worden, darunter Schwindel, Herzrasen und ein trockener Mund. Der Sender CNN zitierte am Donnerstag behandelnde Ärzte mit der Vermutung, die Gummibärchen seien mit der Droge versetzt gewesen. Schüler hätten berichtet, sie seien mit irgendeiner Flüssigkeit überzogen gewesen. Zwei der zwölf Schüler blieben zur Beobachtung im Krankenhaus.

+++ 15.09 Uhr: Sexuelle Übergriffe - Vorwürfe gegen britische Polizei +++

Wegen des Vorwurfs sexueller Übergriffe im Dienst sind hunderte britische Polizisten angezeigt worden. Das geht aus einem Bericht einer Untersuchungsbehörde über Vorgänge bei der Polizei in England und Wales hervor. Er wurde am Donnerstag veröffentlicht. Demnach gingen bis März 2016 innerhalb von 24 Monaten 436 Beschwerden wegen sexueller Übergriffe von Polizeibeamten und anderen Mitarbeitern der Polizei ein. 334 Mitarbeiter der Polizei sollen ihre Position für sexuelle Übergriffe ausgenützt haben.

Die Untersuchungsbehörde zeigte sich besorgt, weil nur knapp die Hälfte der Anzeigen an die unabhängige Polizei-Beschwerdekommission weitergeleitet wurde. Auch das Verhältnis zwischen der Zahl der Anschuldigungen und der Zahl der überführten Polizeimitarbeiter sei "unverhältnismäßig", heißt es in dem Bericht. Es handle sich um die "schlimmste Form des Amtsmissbrauchs" und den "äußersten Vertrauensbruch", sagte Mike Cunningham von der Untersuchungsbehörde HMIC (Her Majesty's Inspectorate of Constabulary) dem Radiosender BBC 4 am Donnerstag.

+++ 14.11 Uhr: Brüssel fordert ab sofort Umsiedlung von 3000 Flüchtlingen pro Monat +++

In der Flüchtlingskrise hat die EU-Kommission die Mitgliedstaaten aufgefordert, Griechenland und Italien fortan pro Monat mindestens 3000 Flüchtlinge abzunehmen. Ab April müsse die Zahl dann auf 4500 monatlich steigen, verlangte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos in Brüssel. Er räumte gleichzeitig ein, dass die vorgesehene Umverteilung von insgesamt 160.000 Flüchtlingen bis Ende kommenden Jahres nicht mehr erreicht werden kann. Bisher wurden erst 8162 Asylbewerber durch andere EU-Staaten aufgenommen.

Mehrere osteuropäische Länder lehnen die im vergangenen Jahr beschlossene Flüchtlingsumverteilung ab, die Hauptankunftsländer im Süden Europas entlasten soll. Ungarn und die Slowakei haben gegen einen entsprechenden Mehrheitsbeschluss der EU-Innenminister vom September 2015 vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt.

+++ 14.03 Uhr: Seniorin in Essen getötet - Polizei fahndet nach Enkel +++

Nach dem gewaltsamen Tod einer 83 Jahre alten Frau in Essen fahndet die Polizei nach einem Enkel der Seniorin. Der 33 Jahre alte Mann stehe im Verdacht, die Frau getötet und seinen 63 Jahre alten Vater schwer verletzt zu haben, hieß es. Zu dem tödlichen Familienstreit war es am Mittwochabend in einer Kleingartenanlage gekommen. Das Motiv des 33-Jährigen und der genaue Tathergang waren nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt.

+++13.53 Uhr: Vater bei Streitschlichtung lebensgefährlich verletzt +++

Ein 51-jähriger Vater ist bei dem Versuch, einen Streit unter Jugendlichen zu schlichten, lebensgefährlich verletzt worden. Mit einem Messer sei mehrmals auf ihn eingestochen worden, teilte die Kölner Polizei mit. Zu dem Streit war es am Mittwochabend auf einer Straße in Leichlingen in der Nähe von Köln gekommen. Der Vater eines der Beteiligten habe die Auseinandersetzung mitbekommen und schlichten wollen. Dabei sei er durch mehrere Messerstiche verletzt worden. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest, eine Mordkommision ermittelt.

+++ 13.49 Uhr: EZB hält Leitzins auf Rekordtief von null Prozent +++

Die Europäische Zentralbank hält den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Das beschloss der EZB-Rat bei seiner Sitzung in Frankfurt, wie die Notenbank mitteilte. Zudem verlängert die EZB den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren bis Ende Dezember 2017. Die Notenbank will allerdings ab April monatlich nur noch 60 Milliarden Euro statt 80 Milliarden Euro in den Markt pumpen.

+++ 13.37 Uhr: Drei Viertel der Flüchtlinge in Deutschland erhalten Schutzstatus +++

Der Großteil der Flüchtlinge in Deutschland darf im Land bleiben. Von Juli bis September dieses Jahres haben drei Viertel aller Asylbewerber, über deren Anträge das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in diesem Zeitraum entschied, einen Schutzstatus bekommen. Die sogenannte bereinigte Schutzquote lag im dritten Quartal bei knapp 75 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Die Gesamtschutzquote lag im gleichen Zeitraum bei rund 66 Prozent. Darin sind auch Anträge enthalten, die "formell" entschieden wurden, also ohne inhaltliche Prüfung.

+++ 13.36 Uhr: Außer Kontrolle geratene Baggerschaufel tötet Bauarbeiter +++

Ein Bauarbeiter ist in Mechernich in Nordrhein-Westfalen von einer außer Kontrolle geratenen Baggerschaufel erfasst worden - er starb später. Der Baggerführer sei beim Einsteigen nach eigenen Angaben mit seiner Jacke am Bedienhebel hängengeblieben, teilte die Polizei in Euskirchen mit. Dabei habe sich die Schaufel zum Bagger hin bewegt und den 52-jährigen Kollegen eingeklemmt, schilderten die Ermittler den tödlichen Arbeitsunfall von Dienstagabend. Trotz Reanimationsmaßnahmen vor Ort erlag der Mann später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Polizei ermittelt. Das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.

+++ 13.06 Uhr: Tommy Haas könnte bei Australian Open Comeback feiern +++

Tennis-Routinier Tommy Haas steht bei den Australian Open vor seiner lange ersehnten Tour-Rückkehr. Der 38-Jährige wird nach seiner 15-monatigen Pause durch das Protected Ranking auf der Meldeliste für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2017 geführt. Das Ranking garantiert Spielern nach langen Pausen ihre alte Position in der Weltrangliste, in der Haas aktuell nicht mehr geführt wird. Neben Haas könnten auch der Pole Jerzy  Janowicz, Dimitri Tursunov aus Russland sowie der australische Lokalmatador Thanasi Kokkinakis bei dem Turnier (16. bis 29. Januar) mit von der Partie sein, wie die Veranstalter mitteilten.

Seine bislang letzte Partie absolvierte Haas im Oktober 2015 in Wien. Trotz einer schwerwiegenden Fußverletzung, die  ihn im kompletten Tennis-Jahr 2016 außer Gefecht setzte, schloss der gebürtige Hamburger ein vorzeitiges Karriereende immer wieder aus. Das erste Major des Jahres in Down Under gilt als das Lieblings-Grand-Slam des Deutschen. 1999, 2002 und 2007 erreichte er dort das Halbfinale.

+++ 12.37 Uhr: Chinesen sagen nach Obama-Veto Aixtron-Kauf ab +++

Die Übernahme des deutschen Spezialmaschinenbauers Aixtron durch chinesische Investoren ist geplatzt. Da US-Präsident Barack Obama den Erwerb des US-Geschäfts von Aixtron untersagt habe, sei eine Bedingung für die Offerte entfallen und das Übernahmeangebot insgesamt erloschen, teilte die chinesische Grand Chip Investment am Donnerstag mit. Die bisher angedienten Aixtron-Aktien sollen voraussichtlich am 13. Dezember an ihre Eigentümer zurückgebucht werden.

Ein Aixtron-Sprecher wollte die Absage der Chinesen zunächst nicht kommentieren, verwies aber auf eine Stellungnahme, die das Unternehmen im Laufe des Tages veröffentlichen werde. Die Aktie verlor gegen Mittag 1,72 Prozent auf 3,83 Euro. Angesichts wachsender Zweifel am Erfolg der Übernahme hatte das Papier bereits in den vergangenen Wochen rapide an Wert verloren.

+++ 12.04 Uhr: EU eröffnet im Abgasskandal Verfahren gegen Deutschland +++

Im Abgasskandal geht die EU-Kommission gegen Deutschland vor. Die Brüsseler Behörde wirft der Bundesregierung unter anderem vor, Volkswagen nicht für die Manipulation von Schadstoffwerten bei Dieselautos bestraft zu haben, wie sie am Mittag mitteilte. Die Kommission hat deshalb ein Verfahren wegen mutmaßlicher Verletzung europäischen Rechts eingeleitet. Gegen Tschechien, Litauen, Griechenland, Luxemburg, Spanien und Großbritannien erhebt sie den gleichen Vorwurf.

Bei Deutschland und Großbritannien sieht die EU-Kommission noch einen weiteren Gesetzesverstoß. Beide Länder hätten der Behörde auch in ihren nationalen Untersuchungsberichten nicht sämtliche bekannten Informationen zur Verfügung gestellt, lautet der Vorwurf. Die betroffenen Regierungen haben nun zwei Monate Zeit, um auf die Vorwürfe zu antworten. Danach kann die EU-Kommission den nächsten Schritt des Verfahrens einleiten, das am Ende zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof führen kann.


+++ 12.02 Uhr: Frau will Hund retten und springt ins eisige Ostseewasser +++

Mit einem Sprung ins eisige Hafenbecken hat eine 26-Jährige in Wismar ihre Hundeliebe gezeigt, sich selbst aber in Lebensgefahr begeben. Ihr Hund war gestern beim Versuch, einen Vogel zu jagen, im Stadthafen ins Wasser gefallen, wie die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Kurzerhand sprang die Frau in das fünf Grad kalte Wasser hinterher, kam dann aber die mehr als zwei Meter hohe Kaikante nicht mehr hoch. Auch Passanten gelang es nicht, die Hunderetterin an Land zu ziehen.

Ein Boot der Wasserschutzpolizei nahm die unterkühlte und entkräftete Frau nebst Hund nach kurzer Zeit an Bord. "Wir können von derartigem Verhalten nur abraten und empfehlen, sich in solchen Situationen professionelle Hilfe von Tierrettungen der Feuerwehren oder der Polizei zu holen", warnte ein Sprecher.

+++ 11.59 Uhr: Pedale verwechselt: Autofahrt endet im Möbelhaus +++

Weil sie das Brems- mit dem Gaspedal verwechselte, ist eine Autofahrerin im pfälzischen Landau im Ausstellungsraum eines Möbelhauses gelandet. Nach Polizeiangaben hatte die 55-Jährige am Mittwoch gerade anfahren wollen, als ihr der folgenschwere Irrtum unterlief. Das Auto, in dem auch der Ehemann der Fahrerin saß, raste vorwärts, durchbrach die Schaufensterscheibe und landete in einer Wohnzimmereinrichtung auf der Couch. Am Wagen und an der Einrichtung des Geschäfts entstand ein Schaden von etwa 7000 Euro.

Verletzt wurde niemand. "Es ist alles glimpflich ausgegangen", sagte ein Polizeisprecher. Nach seiner Einschätzung wird die Versicherung der Fahrerin für den Schaden aufkommen. Die 55-Jährige selbst wurde vor Ort von den Beamten verwarnt. "Damit war die Sache erledigt."

+++ 11.57 Uhr: Taubenfüttern am Fenster kann Mieter die Wohnung kosten +++

Füttern Wohnungsmieter mehrmals täglich Tauben und missachten entsprechende Abmahnungen des Vermieters, kann ihnen gekündigt werden. Solch ein Verhalten störe den "Hausfrieden nachhaltig" und könne eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, entschied das Amtsgericht Nürnberg.

Im Ausgangsfall hatte der Beklagte aus einem Fenster seiner Mietwohnung mehrmals täglich Tauben gefüttert und dabei jeweils um die 30 Vögel angelockt. Die Klagen von Nachbarn und mehrfache Abmahnungen des Vermieters ignorierte der Mann. Die daraufhin erfolgte Kündigung bestätigte das Amtsgericht wegen "einer erheblichen Pflichtverletzung" des Mieters.

+++ 11.56 Uhr: "Ein Wunder": Opfer nach Hamelner Verbrechen ansprechbar +++

Nach dem brutalen Verbrechen an einer 28-Jährigen, die in Hameln hinter einem Auto hergeschleift wurde, hat sich der Zustand der Frau weiter gebessert. Sie könne sprechen, erkenne Verwandte und habe wohl trotz erheblicher Schädelverletzungen keine neurologischen Ausfälle, sagte der Anwalt der 28-Jährigen. Aus Sicht der Ärzte grenze der Genesungsverlauf jedenfalls an "ein Wunder".

Der Ex-Lebensgefährte der Frau steht im Verdacht, sie am 20. November im Streit um den gemeinsamen Sohn zunächst mit Messerstichen verletzt zu haben. Dann soll der 38-Jährige sie mit einem Seil ans Auto gebunden und 250 Meter weit bei hohem Tempo über die Straße geschleift haben. Das zweijährige Kind saß während der Fahrt im Auto.

Der Mann befindet sich wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft. Das genaue Motiv für die Gewalttat ist weiter unklar. Der Verdächtige schweige nach wie vor, sagte ein Polizeisprecher. Mit dem Opfer hätten die Ermittler noch nicht sprechen können.

+++ 11.48 Uhr: Gericht bekräftigt Schmerzensgeld-Anspruch von Helmut Kohl +++

Das Landgericht Köln hat seine Haltung bekräftigt, dass Altkanzler Helmut Kohl (86) für die Veröffentlichung eines Buchs von Heribert Schwan Entschädigung zusteht. Zur Höhe wollte Richter Martin Koepsel trotz wiederholten Drängens der Schwan-Anwälte nichts sagen. Kohls Anwälte fordern mindestens fünf Millionen Euro. Richter Koepsel erklärte lediglich: "Um ein Schmerzensgeld von fünf Millionen Euro zu erklagen, da muss man richtig gute Argumente haben." Am 2. März soll eine Entscheidung verkündet werden.

In dem Verfahren geht es um das Buch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" von Heribert Schwan und Tilman Jens aus dem Heyne-Verlag. Die beiden Autoren veröffentlichten darin eigenmächtig Zitate aus Gesprächen, die Schwan vor vielen Jahren mit Kohl geführt hatte, um als Ghostwriter dessen Memoiren verfassen zu können.

+++ 11.19 Uhr: Chinesische Zeitung fordert mehr Atomwaffen wegen Trump +++

Angesichts der chinakritischen Töne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hat eine der einflussreichen Zeitungen der Volksrepublik die atomare Aufrüstung der Streitkräfte des Landes gefordert. China sollte "mehr strategische Atomwaffen bauen" und die Entwicklung ballistischer Interkontinentalraketen vorantreiben, hieß es in einem Kommentar der "Global Times". Diese gehört nicht zu den offiziellen Staatsmedien, sie hat aber enge Verbindungen zur regierenden Kommunistischen Partei.

"Chinas Militärausgaben sollten 2017 deutlich erhöht werden", heißt es in dem Text, der sowohl in der chinesischen als auch in der englischen Ausgabe der Zeitung veröffentlicht wurde. Damit sollte Peking seine Interessen wahren, sollte Trump versuchen, die Volksrepublik "in unakzeptabler Weise" zu behandeln. Trump hatte während des Wahlkampfs China wiederholt beschuldigt, seine Währung zu manipulieren, um der verarbeitenden Industrie in den USA zu schaden. Zugleich drohte er mit Strafzöllen auf chinesische Waren.

+++ 10.57 Uhr: Massiver Hacker-Angriff auf Thyssenkrupp +++

Der Industriekonzern Thyssenkrupp ist Ziel einer großangelegten Hacker-Attacke geworden. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche". Demnach war es einer straff organisierten Cyberbande bereits im Frühjahr gelungen, in die IT-Systeme des Unternehmens einzudringen. Die Attacken sind nach einer "sechsmonatigen Abwehrschlacht" inzwischen erfolgreich abgewehrt. Mit "einigen Datensätzen" sei es den Hackern allerdings gelungen, Informationen aus dem Konzern abzugreifen.

In der auf den Bau von Großanlagen spezialisierten Thyssenkrupp-Sparte Industrial Solutions waren demnach mehrere Standorte in Europa, Indien, Argentinien und den USA betroffen. In der Stahl-Sparte griffen die Hacker das Walzwerk Hohenlimburg in Hagen an. Forensische Analysen hätten ergeben, dass die Täter aller Voraussicht nach "mit staatlicher Hilfe und den besten Angriffstechniken hochgerüstet" gewesen seien, wie die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Aus den Zeiten der Angriffe schloss die firmeninterne IT-Abwehr, dass die Angreifer ihren Ursprung in China oder einem anderen Land in Südostasien haben.

+++ 10.57 Uhr: Frau angezündet - Haftbefehl wegen Mordes beantragt +++

Nach der tödlichen Brandattacke auf eine 38 Jahre alte Frau in Schleswig-Holstein hat die Staatsanwaltschaft Kiel Haftbefehl wegen Mordes gegen den Ehemann beantragt. Der 41 Jahre alte Mann sollte um 13 Uhr dem Haftrichter vorgeführt werden. "Wir sehen in diesem Fall die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit als gegeben an", sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler.

Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" online berichtet. Der 41-Jährige soll seine getrennt von ihm lebende Ehefrau am Mittwochmorgen in Kronshagen mit einer brennbaren Flüssigkeit in einem Auto übergossen und danach auf offener Straße angezündet haben. Sie erlag noch am selben Tag ihren schweren Brandverletzungen.

+++ 10.46 Uhr: Müller erneut zu Berlins Bürgermeister gewählt +++

Mit der Mehrheit von SPD, Grünen und Linkspartei hat das Berliner Abgeordnetenhaus den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) im Amt bestätigt. Der 51-Jährige konnte 88 von 158 Stimmen auf sich vereinen, gegen ihn stimmten 68 Abgeordnete bei zwei Enthaltungen. Zuletzt wurde Berlin von einer Koalition aus SPD und CDU unter Müllers Führung regiert - nach der Wahl vom 18. September folgt nun die erste rot-rot-grüne Landesregierung unter SPD-Führung.

+++ 10.29 Uhr: Fast die Hälfte der Deutschen isst Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat +++

An Heiligabend kommen bei vielen Deutschen nach wie vor Würstchen mit Kartoffelsalat auf den Tisch. In einer repräsentativen Umfrage des digitalen Marktplatzes RetailMeNot gaben 45 Prozent der Befragten an, sich am 24. Dezember für diesen Klassiker zu entscheiden. Geflügel wie Gans oder Ente essen demnach 17 Prozent der Deutschen, Karpfen oder andere Fische kommen bei 13 Prozent auf den Teller. Auch am ersten Weihnachtstag ist das Menü meist traditionell. Bei fast jedem Zweiten (47 Prozent) gibt es Geflügel, also vor allem Gans oder Ente. Danach folgen Rind- oder Schweinefleisch mit 17 beziehungsweise zwölf Prozent.

Genascht wird auch fleißig in der Weihnachtszeit. Am beliebtesten sind Plätzchen und Kekse, zu denen 82 Prozent der Befragten an den Feiertagen greifen. Danach folgen Lebkuchen (76 Prozent) und Nüsse wie Walnüsse oder gebrannte Mandeln (68 Prozent). RetailMeNot befragte nach eigenen Angaben für die Umfrage 1010 Verbraucher.

+++ 10.23 Uhr: Zschäpe wusste nach eigener Aussage nichts über Fall Peggy +++

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat bestritten, etwas über das getötete Mädchen Peggy aus Oberfranken gewusst zu haben. Das erklärte ihr Anwalt Hermann Borchert im Münchner NSU-Prozess. Der Richter hatte die Hauptangeklagte Ende Oktober gefragt, ob sie etwas über Peggy wisse, das sie nicht aus den Medien habe. Hintergrund war eine DNA-Spur, die eine Verbindung zwischen dem "Nationalsozialistischen Untergrund" und dem Fall Peggy möglich erscheinen ließ. Zschäpes knappe Antwort: "Nein."

Im Mai 2001 war die damals neun Jahre alte Peggy verschwunden. Letzten Sommer entdeckte ein Pilzsammler in Thüringen Knochen des Kindes. Die Ermittler fanden dort auch DNA des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt. Es gibt allerdings Anhaltspunkte dafür, dass bei der Spurensicherung identisches Gerät verwendet wurde wie nach dem Tod Böhnhardts 2011. So könnte die Spur verunreinigt worden sein.

Zschäpe will auch nichts gewusst haben von Bildern von Kindern und Jugendlichen auf einem Computer, der im November 2011 im Brandschutt der letzten Wohnung des NSU-Trios in Zwickau gefunden wurde. Laut Nebenklage-Anwälten sind darunter auch kinderpornografische Bilder. Zschäpe räumte zwar ein, der Computer sei sowohl von ihren Freunden Böhnhardt und Uwe Mundlos als auch von ihr selbst benutzt worden. Dass sich auf einer Festplatte Bilder von Kindern und Jugendlichen befinden, habe sie aber erst jetzt durch die Akteneinsicht erfahren.

+++ 10.22 Uhr: Durchsuchung von Häftlingen muss verhältnismäßig sein +++

Eine stichprobenartige eingehende Durchsuchung eines Häftlings im Gefängnis ist zwar rechtens - sie muss aber auf höchstrichterlichen Beschluss verhältnismäßig sein. Das Bundesverfassungsgericht gab einem Strafgefangenen aus der JVA Straubing Recht, der sich gegen eine solche Durchsuchung gewehrt hatte. Der Mann, der eine lebenslange Strafe verbüßt, musste sich vor dem Besuch seiner Familie ganz ausziehen und auch eine "Inspektion der Körperöffnungen" zulassen. Das geschah auf Grundlage des Bayerischen Strafvollzugsgesetzes, wonach jeder fünfte Strafgefangene vor der Vorführung zum Besuch körperlich durchsucht werden soll. Das verstieß gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht, weil keine Abweichung im Einzelfall möglich war.

+++ 10.04 Uhr: Vorkommen fossiler Brennstoffe noch lange nicht erschöpft +++

Die noch vorhandenen fossilen Brennstoffe werden einer Studie zufolge auf absehbare Zeit den Energiehunger einer wachsenden Weltbevölkerung decken. Trotz steigender Fördermengen 2015 sind noch immer umfangreiche fossile Ressourcen vorhanden. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover vorgelegt hat. Im vergangenen Jahr wurden demnach weltweit 4,3 Milliarden Tonnen Erdöl gefördert. Das waren 2,5 Prozent mehr als noch im Jahr davor.

Gleichzeitig stiegen 2015 die Erdölressourcen global um 3,2 Prozent auf insgesamt 354 Milliarden Tonnen. Der Anstieg lässt sich vor allem durch Neu- und Höherbewertungen vorhandener Vorkommen erklären. Erdöl ist mit einem Anteil von 35 Prozent an der Gesamtenergiemenge der wichtigste Energieträger.

+++ 9.24 Uhr: Wernigerode war wärmster Ort Deutschlands +++

Wärme im Winter: Wernigerode im Harz war heute früh der wärmste Ort Deutschlands. Knapp 15 Grad Celsius wurden in der Mittelgebirgsstadt gemessen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte. Grund sei eine Art Föhnwind, der warme Luft über das Gebirge strömen ließ.

+++ 9.13 Uhr: Familie schmückt Haus mit 110 Weihnachtsbäumen +++

110 Weihnachtsbäume, 130 Lichterketten und 16.000 Christbaumkugeln: Das Haus von Familie Jeromin in Rinteln in Niedersachsen erstrahlt als kunterbunte Weihnachtswelt. Fast überall stehen üppig geschmückte Weihnachtsbäume - vom Wohnzimmer, über Diele, Küche bis hin zur Gästetoilette. Nur das Elternschlafzimmer ist baumfreie Zone. "Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr", erzählt Thomas Jeromin. Vor fünf Jahren fing der 50-jährige Familienvater damit an, mehr als einen Weihnachtsbaum aufzustellen. 20, 45, 80 und nun 110 Bäume. Die Kosten seien überschaubar.

Plastikbäume und Christbaumkugeln ersteigert der Koch im Internet. Und der zusätzliche Strom koste auch nur 100 Euro. Damit pünktlich zum 1. Advent auch alles glitzert, beginnt der Aufbau bereits Anfang Oktober. Traditionell vorbei ist der Weihnachtstraum am 6. Januar. Der Abbau dauert dann zwei Wochen. Die Bäume lagern auf dem Dachboden, für die Kugeln, Lichterketten und Figürchen gibt es ein eigenes Zimmer. Den typischen Geruch von Fichte oder Tanne vermisst man allerings im Hause Jeromin: "Die echten Bäume sind uns zu teuer."

+++ 9.11 Uhr: Dax steigt über 11.000 Punkte +++

Zum ersten Mal seit einem Jahr hat der deutsche Leitindex Dax die Marke von 11.000 Punkten übersprungen. Auftrieb gab die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank am Nachmittag ihr gigantisches Wertpapier-Kaufprogramm über den März 2017 hinaus verlängern und so die Finanzmärkte mit weiteren Milliarden fluten wird. Kurz nach Handelsbeginn stand der Dax 0,45 Prozent höher bei 11.036,61 Punkten.

+++ 9.04 Uhr:  Deutscher unter Opfern des Großfeuers in Oakland +++

Ein in Kalifornien lebender Deutscher ist unter den Opfern des verheerenden Brandes mit 36 Toten bei einer Lagerhausparty in Oakland. Der Deutsche ist mit 61 Jahren das älteste Opfer der Feuerkatastrophe. Wie der "San Francisco Chronicle" berichtete, stammte der in Oakland lebende Mann aus Erlangen. In Kalifornien habe er als Musiker gearbeitet. Die "East Bay Times" schrieb, auch seine Freundin sei in dem Feuer gestorben. Das jüngste der Todespofer ist 17 Jahre alt, die meisten um die 20 und 30, darunter auch drei Partygäste aus Finnland, Guatemala und Korea.

Das Feuer war am Freitagabend bei einer illegalen Party in dem zweistöckigen Gebäude ausgebrochen. In dem als "Ghost Ship" (Geisterschiff) bekannten Lagerhaus hatten Künstler sich Ateliers eingerichtet. Nach Angaben der Behörden durfte das Gebäude als Lagerhalle, nicht aber zum Wohnen oder für Veranstaltungen genutzt werden.

+++ 8.26 Uhr: Aktivisten berichten von 500 getöteten Zivilisten in Aleppo +++

Seit dem Beginn der Offensive syrischer Regierungstruppen auf die Großstadt Aleppo sind Aktivisten zufolge rund 500 Zivilisten ums Leben gekommen. Durch heftige Luftangriffe und Artilleriebeschuss von syrischen Regimekräften seien 384 Zivilisten getötet worden, unter ihnen 45 Kinder, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. 114 Menschen starben demnach durch Granaten, die Rebellen auf Stadtviertel unter Kontrolle der Regierung oder kurdischer Einheiten gefeuert hätten. Darunter seien 36 Kinder gewesen.

Die Menschenrechtsbeobachter sitzen zwar in Großbritannien, sie stützen aber ihre Angaben auf Informationen von Aktivisten in Syrien. Die syrische Armee und verbündete Milizen hatten Mitte November eine Offensive auf den Osten Aleppos begonnen, der bislang von oppositionellen Milizen gehalten wurde. Mittlerweile haben sie den Menschenrechtsbeobachtern zufolge rund 80 Prozent des bisherigen Rebellengebietes erobert.

Kinder in Syrien: Diese Bilder sind ein stummer Hilfeschrei
Weinendes Mädchen wartet in einem provisorischen Krankenhaus in Duma auf seine Behandlung

Weinend wartet dieses verletzte Mädchen in einem provisorischen Krankenhaus in Duma auf seine Behandlung. Zuvor soll die von Rebellen kontrollierte syrische Stadt aus der Luft bombardiert worden sein (23. August 2016).

+++ 8.20 Uhr: Offenbar Dutzende Opfer bei Luftangriff auf IS-Stadt im Westirak +++

Bei einem Luftangriff auf eine westirakische Stadt unter Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat sind offenbar Dutzende Menschen getötet oder verletzt worden. Bei der Bombardierung des Ortes Al-Kaim seien 66 Menschen ums Leben gekommen, berichtete ein Krankenhausarzt, der ungenannt bleiben wollte. Demnach wurden 88 Menschen verletzt. Iraks Parlamentspräsident Salim al-Dschaburi sagte nach Angaben der Nachrichtenseite Al-Shafaaq, ein Markt mit Zivilisten sei bombardiert worden. Noch ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist. Die irakische Luftwaffe und die US-geführte internationale Koalition bombardieren im Irak den IS.

+++ 7.16 Uhr: Junger Mann wohl mit Auto in Weser gestürzt - Weiterer Insasse? +++

Ein junger Mann ist nach eigenen Angaben im niedersächsischen Brake mit einem Auto in die Weser gestürzt. Kurz nach Mitternacht wurde der 18-Jährige aus Wilhelmshaven um Hilfe rufend am Ufer gefunden, wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte. Da er aber unterkühlt und vermutlich alkoholisiert gewesen sei, habe er ansonsten kaum brauchbare Informationen geben können. Unklar war, ob noch ein Mensch in dem Auto war.

Die Polizei bereitete deshalb eine Rettungsaktion vor, die am Morgen beginnen sollte. Sonar-Untersuchungen an der fraglichen Stelle, einem Fähranleger, zeigten autoähnliche Umrisse in der Weser.

+++ 6.55 Uhr: Operation gegen führende Gülen-Anhänger in der Türkei +++

Fünf Monate nach dem Putschversuch in der Türkei hat die Polizei eine Operation gegen hochrangige Anhänger der Bewegung des Predigers Fethullah Gülen begonnen. Ziel sei die Festnahme von 58 Anführern der Gülen-Bewegung, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Operation erstrecke sich auf 16 der 81 türkischen Provinzen, das Zentrum sei die Wirtschaftsmetropole Istanbul.

Die Regierung macht den in den USA lebenden Prediger Gülen für den Putschversuch von Mitte Juli verantwortlich. Gülen weist das zurück. Im Zusammenhang mit dem Putschversuch wurden Medienberichten zufolge mehr als 36.000 Menschen in Untersuchungshaft genommen. Mehr als 75.000 zivile Staatsbedienstete und Angehörige der Sicherheitskräfte wurden entlassen, Tausende weitere suspendiert.

+++ 6.40 Uhr: Nach Autobahn-Verfolgung laufen Polizei zwei Diebe weg +++

Ohne ihre gestohlenen Lastwagen sind zwei Männer der Polizei von einem Rastplatz der Autobahn 20 bei Rostock zu Fuß entkommen. Nach dem Diebstahl der Fahrzeuge gestern Abend in Schwerin verursachte einer der Männer in der Stadt einen Unfall mit einem Auto und floh, wie die Polizei berichtete. Daraufhin verfolgte ein Zeuge den Laster in seinem Wagen bis auf die Autobahn 14 Richtung Wismar und informierte die Polizei.

Die Beamten entdeckten schließlich zwei gleich aussehende Lastwagen, die hintereinander fuhren. Die Fahrzeuge wurden, inzwischen auf der Autobahn 20 Richtung Rostock, auf einen Rastplatz eskortiert. In der Einfahrt bremsten die Lastwagenfahrer, stiegen aus und rannten weg. Obwohl die einen Hubschrauber einsetzte, konnten die Männer entkommen.

+++ 6.06 Uhr: Lindenberg: Zu Weihnachten auch an Kinder in Krisengebieten denken +++

Rocksänger Udo Lindenberg hat angesichts von Kriegen und Terror zu Spenden für Kinder in Krisengebieten aufgerufen. Weihnachten mache für ihn nur noch Sinn, wenn man auch an die Kinder in der Welt denke, die dringend Hilfe bräuchten, sagte der 70-Jährige in einem Interview des UN-Kinderhilfswerks Unicef. "Immer nur das bordeigene Kind mit Geschenken zu überhäufen, finde ich daneben." Krieg sei das Schlimmste, was einem Kind passieren könne. "Schau nur nach . Es ist unerträglich, wie hilflos da jetzt auch schon wieder die Weltgemeinschaft versagt", sagte Lindenberg.

+++ 5.12 Uhr: Giraffe zählt zu bedrohten Arten +++

Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat die Giraffe auf ihre Rote Liste der vom Aussterben gefährdeten Arten gesetzt. Ihre Population sei in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 40 Prozent gesunken, teilten die Umweltschützer mit. Seien 1985 noch rund 163.000 Exemplare gezählt worden, so seien es 2015 nur noch rund 97.000 gewesen. Das liege vor allem daran, dass die Tiere immer weniger Lebensraum hätten und sie illegal gejagt würden. Zudem trügen Bürgerunruhen zum Sinken der Anzahl der Giraffen bei. Die Tiere leben vor allem im Süden und Osten Afrikas.

+++ 4.44 Uhr: Rentnerin in Essen getötet und Mann niedergestochen +++

Im Essener Stadtteil Kartenberg ist eine ältere Frau bei einem Familienstreit getötet worden. Die 83-Jährige kam in einer Kleingartenanlage ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Ein 20 Jahre jüngerer Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei fahndet nach einem 33-jährigen Tatverdächtigen. Ob er eine Waffe einsetzte und welche familiären Beziehungen er zu den Opfern hat, blieb zunächst unklar.

Im selben Stadteil wurde nur wenige Stunden zuvor bei einem anderen Verbrechen ein 32 Jahre alter Mann mit einem Messer niedergestochen. In diesem Fall wurde der 31 Jahre alte mutmaßliche Täter gefasst. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Zunächst war mitgeteilt worden, der Mann sei durch den Stich ums Leben gekommen.

+++ 4.23 Uhr: US-Gericht stoppt Neuauszählung der Stimmen in Michigan +++

Im US-Staat hat ein Gericht die Neuauszählung der Stimmen des Präsidentschaftswahlkampfs gestoppt. Richter Mark Goldsmith hob eine vorläufige einstweilige Verfügung auf, nach der die Behörden abgehalten worden waren, die von der Grünen-Kandidatin Jill Stein beantragte Zählung zu stoppen, wie die Zeitung "The Detroit News" unter Berufung auf den Gerichtsbeschluss berichtete. Nun könne ein staatlicher Wahlvorstand bei einem für heute geplanten Treffen die Neuauszählung beenden.

Goldsmith erklärte, Stein sei nicht berechtigt gewesen, die Neuauszählung zu beantragen, da sie keine realistische Chance habe, diese zu gewinnen. Nach dem Gerichtstermin sagte Stein der Zeitung "The Detroit Free Press", dass die Neuauszählung bislang darauf hindeute, dass es Probleme beim Wahlverfahren in Michigan gegeben habe, besonders in Gemeinden mit Minderheiten und geringen Einkommen.

+++ 3.56 Uhr: Trump holt frühere Wrestling-Unternehmerin ins Kabinett +++

Donald Trump hat die Wrestling-Unternehmerin Linda McMahon in sein Kabinett berufen. Die 68-Jährige soll in der Regierung für den Mittelstand zuständig sein, wie der künftige US-Präsident bekanntgab. Als Leiterin der Behörde für kleine und mittlere Unternehmen unterstützt McMahon künftig rund 28 Millionen Firmen, die zusammen fast die Hälfte der Arbeitsplätze in den USA ausmachen. Ihr Posten ist dem eines Kabinettsmitglieds gleichgestellt. McMahon hatte von 1994 bis 2010 das auf Wrestling-Showkämpfe spezialisierte Unternehmen World Wrestling Entertainment (WWE) geführt.

In einer Mitteilung würdigte Trump McMahon als "eine der besten weiblichen Führungskräfte des Landes". Sie habe WWE "von einem bescheidenen Betrieb mit 13 Mitarbeitern zu einem internationalen Unternehmen mit mehr als 800 Mitarbeitern und Büros auf der ganzen Welt" gemacht. McMahon erklärte, sie fühle sich "geehrt", dass Trump sie ausgewählt habe.

+++ 3.51 Uhr: Alle elf Bergleute nach Unglück in China tot gefunden +++

Drei Tage nach dem Bergwerksunglück in Zentralchina sind alle elf vermissten Arbeiter tot geborgen worden. Die Kumpel waren am Montag bei einer Gasexplosion unter Tage verschüttet worden. Die letzten beiden Leichen seien nun gefunden worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Ursache des Unglücks in der Xinjia-Kohlegrube im Kreis Badong in der Provinz Hubei werde untersucht.

Es war das fünfte größere Bergwerksunglück in nur fünf Wochen. Insgesamt starben dabei rund 100 Kumpel. Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Bergleute ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als anderswo in der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, mangelnde Aufsicht und auch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursachen. China ist der weltgrößte Produzent und Konsument von Kohle.

+++ 3.11 Uhr: Boris Becker würde auch Frauen trainieren +++

Nach dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Novak Djokovic kann sich Deutschlands Tennis-Legende vorstellen, künftig auch einmal eine Frau zu trainieren. "Ja, ich bin offen dafür. Beim Tennis unterscheiden wir nicht nach Geschlecht, sondern nach guten und weniger guten Spielern", beantwortete er eine entsprechende Frage in einem "Bild"-Interview. Eigentlich könne er sich nur vorstellen, Topspieler zu coachen. "Das Ziel muss sein: Grand Slams zu gewinnen und Nummer eins zu werden. Wenn jemand mit einem Viertelfinale zufrieden ist, bin ich der falsche Mann."

Djokovic und sein Trainer Becker hatten am Dienstag nach insgesamt drei Jahren das Ende ihrer Zusammenarbeit verkündet. Becker sagte, ihm habe eine Vertragsverlängerung vorgelegen. "Ich hatte die Möglichkeit weiterzumachen und habe mir ein, zwei Wochen Bedenkzeit erbeten. Novak und ich hatten mehrere Gespräche und haben dann gemeinsam beschlossen, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden", sagte er. Becker fügte hinzu, dass ihm bei den Gesprächen mit Djokovic deutlich geworden sei, "dass seine Prioritäten nicht mehr zu 100 Prozent auf dem Tennisplatz lagen. Aber ich gehe davon aus, dass das im nächsten Jahr wieder anders sein wird." Auf jeden Fall habe er sich im Guten getrennt: "Wenn wir uns das nächste Mal sehen, werde ich ihn umarmen. Ich würde sagen, ich gehöre zur Familie", sagte Becker.

+++ 3.11 Uhr: Assad weist Forderungen nach Waffenruhe in Aleppo zurück +++

Trotz der verheerenden humanitären Lage in der umkämpften Stadt Aleppo hat der syrische Machthaber Baschar al-Assad Forderungen nach einer zurückgewiesen. Diese Möglichkeit "existiert praktisch nicht", sagte Assad in einem Interview mit der syrischen Tageszeitung "Al-Watan". Er warf den USA vor, nur deshalb einen Waffenstillstand zu fordern, weil die von Washington unterstützten Rebellen "in einer schwierigen Lage" seien.

Die USA hatten gestern gemeinsam mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada die Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen, um humanitäre Hilfe zu den Menschen in der Stadt bringen zu können. Seit dem Beginn einer Großoffensive der Regierungstruppen in Aleppo Mitte November haben die Regierungstruppen einen großen Teil der von den Rebellen kontrollierten Stadtviertel im Osten von Aleppo zurückerobert. Die Rebellen lehnen bislang einen Abzug aus Aleppo ab, stattdessen fordern sie eine fünftägige Waffenruhe für die nordsyrische Stadt sowie freies Geleit für Zivilisten.

Assad sagte in dem Interview, die Rückeroberung von Aleppo wäre zwar ein Sieg für die Regierung, "aber nicht das Ende des Krieges in Syrien". Ein Sieg wäre jedoch "ein riesiger Schritt" in Richtung eines Kriegsendes.

+++ 2.40 Uhr: Papst vergleicht Leser von Skandalpresse mit Exkremente-Essern +++

Papst Franziskus hat mit deutlichen Worten die Skandalpresse angeprangert - und deren Leser mit Menschen verglichen, die das Verzehren von Exkrementen sexuell befriedigt. "Ich denke, die Medien sollten klarer und transparenter sein und nicht, entschuldigen Sie den Ausdruck, in eine Koprophilie fallen, die stets bereit ist, Skandale und widerliche Dinge zu verbreiten, so wahr sie auch sein mögen", sagte der 79-Jährige in einem Interview mit dem belgischen Magazin "Tertio".

Der Papst beklagte zudem die Verbreitung von falschen Nachrichten. "Desinformation ist vielleicht das Schlimmste, was ein Medium anrichten kann, weil sie die Meinung in eine Richtung lenkt und einen Teil der Wahrheit weglässt", sagte Franziskus. Eigentlich seien die Medien etwas Gutes, aber sie könnten auch großen Schaden anrichten.

+++ 2.20 Uhr: Zwei Teenager wegen Waldbränden in Tennessee festgenommen +++

Nach den verheerenden Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee mit 14 Toten sind zwei Teenager unter dem dringenden Tatverdacht der Brandstiftung festgenommen worden. Das teilten Behörden in einer Pressekonferenz mit, ohne weitere Angaben etwa zum Alter zu machen. Die beiden stammten nicht aus der Gegend.

Die Brände waren vergangene Woche im Nationalpark Great Smoky Mountains ausgebrochen. Sie waren von starken Winden angefacht worden und hatten sich rasend schnell verbreitet. Die Feuerwehr hatte früh erklärt, das Feuer sei von Menschen verursacht worden. Rund 70 Quadratkilometer Land standen in Flammen, 150 Menschen wurden verletzt. Mehr als 14.500 Einwohner und Besucher wurden in Sicherheit gebracht und zahlreiche Gebäude zerstört.

+++ 1.04 Uhr: Grüne kritisieren "reaktionären Kurs" der CDU +++

Grünen-Chefin Simone Peter hat die Beschlüsse des CDU-Bundesparteitags zu Asyl und Integration scharf kritisiert. "Die CDU zelebriert einen Rechtsruck in der Flüchtlingspolitik", sagte sie der Funke Mediengruppe. In ihrem "Kurs der Abschottung" schrecke die CDU auch "vor inhumanen Transitzonen" und "Abschiebungen in Kriegsgebiete" nicht zurück. "Der Beschluss zur Wiedereinführung der Optionspflicht bei der doppelten Staatsbürgerschaft ist hochgradig integrationsfeindlich", kritisierte die Grünen-Chefin.

Die CDU hatte gestern auf ihrem Parteitag in Essen mit sehr knapper Mehrheit beschlossen, die 2014 gemeinsam mit der SPD eingeführte doppelte Staatsbürgerschaft für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern wieder aufheben zu wollen. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel hatte die knappe Entscheidung der Delegierten zum Doppelpass offen kritisiert.

+++ 0.28 Uhr: US-Gericht weist Antrag von Brad Pitt im Sorgerechtsstreit ab +++

Hollywood-Star Brad Pitt (52) hat in dem Sorgerechtsstreit um die gemeinsamen sechs Kinder mit Angelina Jolie (41) einen Rückschlag erlitten. Ein Richter in Los Angeles lehnte einen Dringlichkeitsantrag des Schauspielers für eine Anhörung ab, wie der Sender CNN und andere US-Medien berichteten. Demnach wollte Pitt einen Antrag einreichen, dass alle Einzelheiten über die Sorgerechtsabsprachen unter Verschluss bleiben. Dieser Schritt sei zum Schutz der Kinder und ihrer Privatsphäre gedacht, zitierte CNN aus Gerichtsunterlagen. Das Anwaltsteam von Jolie machte sich gegen eine dringliche Anhörung stark.

Die Schauspielerin hatte Mitte September überraschend die Scheidung eingereicht und dies mit "unüberbrückbaren Differenzen" begründet. Jolie fordert das alleinige Sorgerecht für die drei leiblichen Kinder Shiloh (10), Vivienne und Knox (beide 8) sowie die drei adoptierten Kinder Maddox (15), Pax (13) und Zahara (11). Nach vorläufiger Absprache sind die Kinder derzeit in der Obhut der Mutter und sehen ihren Vater nur unter Aufsicht eines Familientherapeuten bei Besuchen. Pitt strebt eine gemeinsame Sorgerechtsregelung an.

+++ 0.15 Uhr: Steinmeier führt "ernstes" Gespräch mit Lawrow +++

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat Russland zur konstruktiven Mitwirkung in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aufgefordert. Bei einer Begegnung mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow vor dem OSZE-Ministertreffen in Hamburg sagte Steinmeier, Moskau solle daran mitarbeiten, die wieder angewachsenen Spannungen in Europa nicht noch zu verschärfen.  Zur Lage in Syrien habe Steinmeier auf humanitären Zugang und eine sofortige humanitäre Waffenruhe gedrungen, hieß es. Laut Auswärtigem Amt bezeichnete war es ein "langes ernsthaftes Gespräch".

Die alljährliche Außenminister-Konferenz der OSZE beginnt heute. Bei dem zweitägigen Treffen von rund 50 Ministern steht unter anderem der Ukraine-Konflikt auf der Tagesordnung. Mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung wird nicht gerechnet. Nach den Regeln der OSZE müssen alle 57 Mitgliedsstaaten zustimmen, damit eine solche Erklärung zustande kommt.

+++ 0.06 Uhr: Iran nennt Mays Warnungen vor Teheran "unbedacht" +++

Der Iran hat die Warnungen der britischen Premierministerin Theresa May vor Teheran bei einem Treffen des Golf-Kooperationsrates scharf kritisiert. "Mit den unbedachten Äußerungen wollte sie bei solch einem Treffen dann auch einige der Golfstaaten erfreuen", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Darüber hinaus seien diese Äußerungen auch ein Versuch, neue lukrative Waffengeschäfte mit einigen arabischen Golfstaaten abzuschließen.

May hatte einer vorab veröffentlichten Pressemitteilung zufolge bei dem Treffen vor Regierungsvertretern aus Kuwait, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Saudi-Arabien den Iran als "Bedrohung" für die Golfregion und den "weiteren Mittleren Osten" bezeichnet. Irans "aggressives Auftreten" im Libanon, Jemen, Syrien oder den Golfstaaten müsse "zurückgedrängt" werden, sagte die britische Premierministerin in Bahrains Hauptstadt Manama.

mad/DPA/AFP

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