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+++ Ticker +++

Gefährliches Paket im Bundesfinanzministerium kam aus Athen

Drei Jahre und acht Monate Haft für "König von Deutschland" +++ Leben von Guido Westerwelle soll verfilmt werden +++ Karlsruhe: Kachelmann-Fotos in der "Bild" waren teilweise zulässig +++ Die Nachrichten des Tages.

Die Entdeckung führte zu einem Polizeieinsatz am Finanzministerium

Die Entdeckung führte zu einem Polizeieinsatz am Finanzministerium (Archivbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 22.26 Uhr: Türkei setzt Rücknahme von Flüchtlingen aus Griechenland aus +++

Die Türkei hat das Flüchtlingsabkommen mit der EU teilweise ausgesetzt. Derzeit würden keine Flüchtlinge von den griechischen Inseln zurückgenommen, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu dem Fernsehsender 24 TV. Zugleich drohte er mit der vollständigen Aufkündigung des Flüchtlingspakts. Seine Regierung könne das Abkommen jederzeit einseitig beenden. "Von jetzt an können wir sagen: 'Wir setzen es nicht mehr um und es ist vorbei'." Cavusoglu warf der EU vor, die in Aussicht gestellte Visa-Freiheit für türkische Bürger nicht umzusetzen. "Visa-Freiheit ist ein Muss", sagte der Außenminister.

Das im März 2016 zwischen EU und Türkei vereinbarte Flüchtlingsabkommen sieht vor, dass Ankara alle auf den griechischen Inseln eintreffenden Flüchtlinge zurücknimmt. Für jeden so abgeschobenen Syrer soll die EU einen syrischen Flüchtling aus der Türkei aufnehmen. Außerdem sagte die EU Milliarden-Zahlungen für die Versorgung der syrischen Flüchtlinge in der Türkei zu. Ankara wurde auch in Aussicht gestellt, den Türken rascher Visa-Freiheit zu gewähren, doch gibt es in dieser Frage seit Monaten keine Fortschritte.

+++ 22.15 Uhr: Gefährliches Paket im Bundesfinanzministerium kam aus Athen +++

Das im Bundesfinanzministerium abgefangene Paket mit einem explosiven Gemisch ist nach Angaben der griechischen Regierung in Athen verschickt worden. Eine Sprecherin der Ministeriums für Bürgerschutz sagte der Deutschen Presse-Agentur in Athen, dass die deutschen Behörden mit den griechischen Kollegen Kontakt aufgenommen hätten. Nach Angaben der deutschen Behörden habe sich nicht um ein Paket, sondern um einen dicken Umschlag gehandelt. Als Absender habe der stellvertretende Chef der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND), Adonis Georgiadis, auf dem Umschlag gestanden.

+++ 18:59 Uhr: Berliner Polizei stellt Kokosnuss-Kanone sicher +++

Die Berliner hat eine Kokosnuss-Kanone sichergestellt, die eine Gruppe von Studenten selbst gebaut hatte. Auf Facebook veröffentlichte die Behörde am Mittwoch Fotos der fünf Meter langen und zwei Meter hohen Metallkonstruktion. Alarmiert worden war sie von einem Hundebesitzer, der nach seinen Angaben am Abend des 1. März auf seiner Gassi-Runde in Berlin-Schöneberg beinahe von einem Geschoss getroffen worden war.

Nach einem Bericht des Magazins "Monopol" ist das Konstrukt ein Kunstprojekt mit dem Titel "The Purchase of the South Pole", die der Schweizer Künstler Julian Charrière, 30, für die erste Ausgabe der Antarctic-Biennale gebaut hat.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. So skurril die Sache auch sei - es sei gefährlich und leichtsinnig gewesen, die Kanone ohne Sicherheitsvorkehrungen zu testen, hieß es von der Polizei.  

+++ 18:32 Uhr: Vier Schweizer sterben bei Lawinenunglück +++

Bei einem Lawinenunglück in Österreich sind vier Skibergsteiger getötet worden, die offenbar aus der Schweiz stammten. Die Skibergsteiger wurden von einer Lawine in den Tuxer Alpen verschüttet, wie die Nachrichtenagentur APA am Mittwoch unter Berufung auf die Bergrettung berichtete. Nachdem zunächst drei Leichen geborgen wurden, konnte am Abend auch das vierte Opfer nur noch tot geborgen werden, wie der Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung, Peter Veider, der APA sagte.

Die Lawine ging laut APA um 12.30 Uhr am 2453 Meter hohen Jochgrubenkopf ab, wo die insgesamt acht Skibergsteiger unterwegs gewesen seien. Die Tourengeher seien von der 700 Meter breiten Lawine erfasst und verschüttet worden. Vier Gruppenmitglieder konnten sich selbst befreien und haben die Rettungskräfte alarmiert.

+++ 18:30 Uhr: Berlin und Paris wollen europäisches Anti-Terror-Zentrum +++

Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus schlagen und Frankreich den EU-Partnern ein europäisches Zentrum für Prävention und Entradikalisierung vor. "Repression ist nicht die alleinige Antwort auf Terrorismus", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Paris nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Bruno Le Roux.

Berlin und Paris wollen den Vorschlag bald in Brüssel vorbringen. De Maizière sagte, die Internetpropaganda der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei "sehr verführerisch". Sie richte sich an junge Muslime im Westen. "Darauf brauchen wir eine gemeinsame Antwort."  

+++ 18:19 Uhr: Weißes Pulver in Brief - Feuerwehr-Einsatz beim BVB +++

Ein Briefumschlag mit weißem Pulver hat am Mittwoch zu einem Großeinsatz der beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund geführt. Die gesamte Geschäftsstelle wurde am Nachmittag evakuiert, wie BVB-Sprecher Sascha Fligge dem Sport-Informations-Dienst (SID) sagte. Spezialkräfte untersuchten die Substanz. Es stellte sich heraus, dass in dem Briefumschlag Puderzucker war, wie ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Der Alarm war um 16.15 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Der Einsatz wurde dem Sprecher zufolge um 17.45 Uhr beendet.

Erst am Samstag war dem SID zufolge ein verdächtiges Päckchen, aus dem weißes Pulver rieselte, in der Geschäftsstelle des spanischen Rekordmeisters Real Madrid eingegangen. Biochemie-Experten untersuchten stundenlang in den Räumlichkeiten des Estadio Santiago Bernabeu die ominöse Sendung. Am späten Abend gaben die Einsatzkräfte Entwarnung und teilten mit, dass es sich nicht um eine gefährliche Substanz handele.

+++ 17:43 Uhr: Gericht lehnt Einspruch gegen Haftbefehl für Deniz Yücel ab +++

Der Einspruch gegen den Haftbefehl gegen den "Welt"-Korrespondenten ist von einem türkischen Gericht abgelehnt worden. Das bestätigte Veysel Ok, ein Anwalt Yücels, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Berichterstattung Yücels könne "nicht als Journalismus oder im Rahmen der Pressefreiheit interpretiert werden", hieß es zur Begründung des Richters in einem Dokument, das DPA vorliegt. 

Vor mehr als zwei Wochen hatte ein Haftrichter in Istanbul nach 13 Tagen Polizeigewahrsam Untersuchungshaft für Yücel angeordnet. Diese kann fünf Jahre dauern, bis es zur Freilassung oder zum Prozess kommt. Yücel wird Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Volksverhetzung vorgeworfen.

+++ 17:42 Uhr: Zweite Festnahme nach Tod eines 18-Jährigen in Weimar +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines 18-Jährigen in Weimar hat es eine weitere vorläufige Festnahme gegeben. Es handele sich um die 30 Jahre alte Lebensgefährtin des tatverdächtigen 23-Jährigen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt. Sie stehe im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Zudem sei die Obduktion des Toten abgeschlossen. Sie habe ergeben, dass der junge Mann an einer Stichverletzung am Hals verblutete.

Der 23-Jährige habe eine Vorstrafe und sei in Weimar wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Er soll Ende 2015 einen Polizisten bei einer Kontrolle mit einer Schreckschusswaffe bedroht haben.

Der 18-Jährige hatte sich am Dienstagabend mit schweren Verletzungen in einen Getränkeladen in Weimar geschleppt. Dort wurde ein Notarzt gerufen. Das Opfer starb aber kurze Zeit später. Ermittlungen ergaben, dass der Mann vermutlich mitten auf der Straße verletzt worden war.

+++ 17:39 Uhr: Behörde: Renault betrügt seit 25 Jahren bei Abgastests+++

In der Diesel-Abgasaffäre hat eine französische Behörde schwere Vorwürfe gegen den Autobauer Renault erhoben: Laut einem bekannt gewordenen Bericht der Behörde für Wettbewerb, Verbraucher und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) gibt es möglicherweise schon seit mehr als 25 Jahren Strategien, um bei Abgastests zu betrügen. Einige dieser Praktiken seien schon 1990 eingeführt worden, heißt es unter Berufung auf einen Ex-Mitarbeiter.

+++ 17:05 Uhr: Sprengstoff-Paket im Bundesfinanzministerium entdeckt +++

Im Bundesfinanzministerium ist in der Poststelle ein gefährliches Paket mit einem explosiven Gemisch entdeckt worden. Das sogenannte Blitzknallgemisch hätte beim Öffnen zu erheblichen Verletzungen führen können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Das verdächtige Paket war am Vormittag entdeckt worden. Verletzt wurde niemand. Ob das Paket an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) adressiert war, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die "Bild"-Zeitung und die "B.Z" berichteten, es sei direkt an den Minister adressiert gewesen. Das Ministerium wollte sich dazu nicht äußern. 

+++ 16:40 Uhr: US-Justiz klagt Russen wegen Hackerattacken auf Yahoo an +++

Wegen der Hackerangriffe auf den Internetkonzern Yahoo hat das US-Justizministerium Anklage gegen zwei Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB erhoben. Wie das Ministerium in Washington mitteilte, wurden insgesamt vier Verdächtige angeklagt. Yahoo hatte im September bekanntgegeben, dass im Jahr 2014 Daten von rund 500 Millionen Nutzern entwendet worden seien.

+++ 16:17 Uhr: Türken weisen niederländische Kühe aus +++

Die diplomatische Krise zwischen der Türkei und den Niederlanden wirkt sich jetzt auch auf das Rindvieh aus: Ein türkischer Züchterverband kündigte an, eine Gruppe niederländischer Kühe aus Protest gegen das Verhalten Den Haags des Landes zu verweisen. "Die erste Gruppe Holsteiner ist verladen worden und wird zurückgeschickt", sagte Bülent Tunc vom Türkischen Verband der Viehproduzenten.

"In Zukunft wollen wir keine Tierprodukte mehr aus Holland", sagte Tunc der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Türkei werde in Zukunft eigene Kühe züchten. Sollten die Niederlande die Kühe nicht zurücknehmen, würden sie geschlachtet und ihr Fleisch verteilt. Die Niederlande und die Türkei erleben derzeit die schwerste Krise ihrer Beziehungen, nachdem Ankara auf die Absage türkischer Wahlkampfauftritte mit wüsten Vorwürfen reagiert hatte.

+++ 15:36 Uhr: Angebliches Foto-Album von Eva Braun für 39.000 Euro versteigert +++

Ein Album mit Fotografien von Adolf Hitler und anderen Nazigrößen ist am Mittwoch im englischen Kenardington für umgerechnet 39.000 Euro (34.000 Britische Pfund) unter den Hammer gekommen. Das Album umfasst 73 Fotografien, auf denen Hitler teils in ungezwungener Haltung zu sehen ist, beispielsweise auf einem Liegestuhl auf der Veranda des Berghofs auf dem Obersalzberg. Ein anderes Foto zeigt, wie er einen Weg vor dem Landhaus hinuntergeht und dabei klamaukhaft grüßt.

Das Auktionshaus C&T im englischen Kenardington geht fest davon aus, dass das Album der Hitler-Geliebten und Kurzzeit-Ehefrau Eva Braun gehörte. "Es ist fast sicher, dass die Bilder von jemandem in ihrem engsten Kreis gemacht wurden, möglicherweise einem Leibwächter. Es ist auch wahrscheinlich, dass Eva Braun einige Bilder selbst aufgenommen hat, weil sie in keinem selbst zu sehen ist", sagte Tim Harper von C&T Auctioneers dem britischen "Telegraph".


+++ 15:34 Uhr: 46-Jähriger soll Ehefrau erhängt haben - Angeklagter schweigt +++

Weil er seine getrennt von ihm lebende Ehefrau gewürgt und erhängt haben soll, steht ein 46-Jähriger vor dem Landgericht Ravensburg. Zum Prozessauftakt schwieg er zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten Mord aus Habgier und niederen Beweggründen vor. Er soll die 43-Jährige im Juli 2016 bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und danach im Heizungskeller erhängt haben, um einen Suizid vorzutäuschen.

Angaben zur Tat wolle sein Mandant momentan noch nicht machen, sagte der Verteidiger. Die Staatsanwaltschaft vermutet als Motiv für die Tat einen Trennungsstreit zwischen dem Ehepaar. Demnach wollte der Angeklagte neben den drei Kindern auch das gemeinsame Anwesen beziehungsweise den Erbteil daran bekommen. Zudem soll er es auf Leistungen aus einer Risikolebensversicherung von mehr als 50 000 Euro abgesehen haben

+++ 15:02 Uhr: Leiche im Keller: 40-jähriger Österreicher wieder auf freiem Fuß +++

Nach dem Fund einer einbetonierten Leiche im Keller eines Hauses in Österreich ist der verdächtige 40-jährige Hausbesitzer wieder auf freiem Fuß. Es besteht laut Polizei kein dringender Mordverdacht mehr. Bei der Obduktion seien keine Anzeichen von Gewalteinwirkung am Leichnam der Frau festgestellt worden, teilte die Polizei mit. Allerdings fehlt noch das toxikologische Gutachten, das Hinweise auf Gift geben könnte. Nach Aussage des Verdächtigen hat er die Frau, die laut Polizei als Prostituierte tätig war, tot in seinem Schlafzimmer gefunden und die Leiche in Panik einbetoniert. Angehörige des Opfers in Ungarn hatten die 42-Jährige als vermisst gemeldet. Die Polizei kam durch weitere Ermittlungen auf die Spur des 40-Jährigen in Mariazell.

+++ 14:42 Uhr: Drei Jahre und acht Monate Haft für "König von Deutschland" +++

Im Untreueprozess gegen den selbsternannten "König von Deutschland" vor dem Landgericht Halle ist der Angeklagte Peter Fitzek zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht verurteilte den 51-Jährigen wegen unerlaubter Bankgeschäfte. Von rund 1,7 Millionen Euro, die hunderte Menschen auf Sparbücher eingezahlt hatten, soll Fitzek einen Großteil für eigene Zwecke verwendet haben.

+++ 14.35 Uhr: Tierquäler in Dubai müssen zur Strafe Zoo fegen +++

Weil sie Hunden eine Katze lebendig zum Fraß vorgeworfen hatten, müssen drei Männer im Golfemirat Dubai drei Monate lang den dortigen Zoo putzen. Ein von den Tätern ins Internet gestelltes Video hatte sich online rasant verbreitet. Es zeigte, wie die verängstigte Katze in einem Käfig zwei Rottweilern zum Fraß vorgeworfen wird. Damit sollte das Tier anscheinend dafür bestraft werden, dass es Tauben gejagt hatte. Die Männer müssten zur Strafe ein Vierteljahr lang täglich vier Stunden gemeinnützige Arbeit im Zoo leisten, zitierte die Regierung eine Entscheidung des Machthabers Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum. Ihre barbarische Tat verstoße gegen menschliche Grundwerte.

+++ 13:14 Uhr: Illegales Autorennen in Dortmund: Am Steuer saß eine Frau +++

Ausgerechnet eine Zivilstreife der Polizei haben zwei Autofahrer bei einem illegalen Rennen in der Dortmunder Innenstadt überholt. Am Steuer eines der Wagen saß eine 22 Jahre alte Frau. Ihre Flucht vor der Polizei, bei der sie über ein Dutzend rote Ampeln raste, endete am späten Dienstagabend an einem Ampelmast. Mehrere andere Autofahrer konnten nur durch Vollbremsungen eine Kollision mit dem Wagen der 22-Jährigen verhindern. Die Frau wurde leicht verletzt, ihr 23 Jahre alter Beifahrer blieb unverletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als Grund für die wilde Flucht habe die Frau angegeben, sie habe Angst vor dem Verlust ihres Führerscheins gehabt. Ihr "Renngegner" hatte bereits an einer der ersten Kreuzungen seinen Wagen abgestellt.

+++ 13:12 Uhr: Leichenteile gefunden - Vermisster Dolmetscher aus Mordprozess? +++

In einem Wald in Sachsen-Anhalt gefundene Leichenteile sind möglicherweise die menschlichen Überreste eines seit zwei Jahren vermissten Dolmetschers aus Chemnitz. Die Polizei in Magdeburg wollte einen entsprechenden Bericht der "Magdeburger Volksstimme" am Mittwoch nicht bestätigen. Das Landgericht Leipzig habe sich der Sache angenommen. Hintergrund ist ein dort laufendes Verfahren, das seit August 2016 als "Prozess ohne Leiche" für Schlagzeilen sorgt.

Angeklagt sind eine 38-Jährige, ihre Tochter und deren 21 Jahre alter Freund wegen Mordes. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trio vor, den Dolmetscher aus Chemnitz unter einem Vorwand nach Leipzig gelockt und in einer Wohnung getötet zu haben. Der seit 2015 vermisste Mann soll der Ex-Freund der 17-jährigen Tochter gewesen sein.

+++ 13:11 Uhr: Kein Kommunalwahlrecht für Nicht-EU-Bürger in NRW +++

In Nordrhein-Westfalen wird kein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer eingeführt. Die rot-grünen Regierungsfraktionen und die Piraten scheiterten am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag mit ihrem gemeinsamen Gesetzentwurf. Die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Änderung der Landesverfassung wurde in namentlicher Abstimmung verfehlt.

+++ 13:09 Uhr: Russische Fußball-Liga sperrt Stadion in Rostow nach Mourinho-Kritik +++

Der russische Erstligist FK Rostow darf wegen des miserablen Zustandes seines Rasens vorerst keine Fußballspiele mehr in seinem Stadion Olimp-2 ausrichten. Die russische Liga reagierte mit dem Verbot am Mittwoch auf Beschwerden von Manchester-United-Trainer José Mourinho. Dieser hatte sich rund um das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League (1:1) vergangene Woche beschwert und das Spielfeld als "Acker" bezeichnet.

+++ 13:09 Uhr: Gewalttat vor Kieler Schule – Frau verblutet +++

Auf offener Straße ist eine Frau am Mittwoch in der Nähe einer Kieler Schule getötet worden. Noch in der Nähe des Tatorts nahm die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Die Gewalttat ereignete sich in der Nähe einer Gemeinschaftsschule und einer städtischen Kindertagesstätte . Die Frau verblutete noch am Tatort. Dort war sie gegen 9 Uhr schwer verletzt entdeckt worden.

Zu den Hintergründen des Geschehens konnte die Polizei bislang noch keine Angaben machen. Nach Medien-Informationen soll es sich um eine Beziehungstat handeln - die Frau und der Verdächtige waren demnach ein Paar. Laut dem Radiosender habe es angeblich Streit um das Sorgerecht gegeben. Die beiden sollen getrennt gelebt haben. Sie hatten drei Kinder.

+++ 12:56 Uhr: Leben von verstorbenem Außenminister Westerwelle soll verfilmt werden +++

Das Leben des verstorbenen früheren Außenministers und FDP-Politikers Guido Westerwelle soll verfilmt werden. Die Produktionsfirma UFA Fiction habe sich die Filmrechte an dem Buch "Zwischen zwei Leben" gesichert, das Westerwelle kurz vor seinem Tod zusammen mit dem Journalisten Dominik Wichmann veröffentlicht hatte, sagte Wichmann der Wochenzeitung "Die Zeit" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. In dem Buch erzählt Westerwelle von seinem Leben mit Leukämie.

+++ 12:37 Uhr: Heftige Explosion in Hotel in nordrhein-westfälischem Verl +++

Bei einer Explosion in einem Hotel im nordrhein-westfälischen Verl ist der Inhaber schwer verletzt worden. Der 57-Jährige sei in ein Krankenhaus in Bielefeld gebracht worden, sein Zustand sei aber stabil, teilte die Polizei am Mittwoch in Gütersloh mit. Demnach ereignete sich die Explosion am frühen Morgen in der Küche des Gebäudes, die Ursache war zunächst unklar.

+++ 12:06 Uhr: Bericht: Berlin erlaubt türkische Wahllokale für Verfassungsreferendum +++

Die Bundesregierung hat einem Pressebericht zufolge türkische Wahllokale in Deutschland für das umstrittene Verfassungsreferendum genehmigt. Eine entsprechende Verbalnote sei der türkischen Botschaft in Berlin am Dienstag zugestellt worden, berichtete der "Spiegel" am Mittwoch. Insgesamt 13 Wahllokale dürfe Ankara zwischen dem 27. März und dem 9. April in Deutschland eröffnen.

Dazu zählen den Angaben zufolge die konsularischen Vertretungen der Türkei in Berlin, Stuttgart, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, Münster, Karlsruhe, Hamburg und Mainz sowie zusätzliche Wahllokale in Dortmund, München, Hannover und Nürnberg. Die Genehmigung sei zwischen Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) abgestimmt worden.

Laut "Spiegel" knüpft Berlin die Erlaubnis aber an Bedingungen. "Von der türkischen Seite wird eine zuverlässige und konstruktive Zusammenarbeit in allen Fragen der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen, und besonders bei Angelegenheiten öffentlicher Sicherheit und Ordnung, erwartet", hieß es demnach im Auswärtigen Amt. Der gesamte Wahlvorgang sei unter Einhaltung des deutschen Rechts zu organisieren.

Das gelte insbesondere für die Wahlkampfauftritte türkischer Politiker: "Die Genehmigung erfolgt mit der Maßgabe, volle Transparenz über geplante Wahlveranstaltungen herzustellen." Dazu gehörten Informationen über alle in Deutschland bis zum 9. April geplanten Besuche türkischer Regierungsvertreter.

+++ 11:29 Uhr: Gestohlene Bilder im Millionenwert in Wien sichergestellt +++

Die Polizei hat in Wien 67 gestohlene Bilder unter anderem des Jugendstil-Künstlers Koloman Moser und des Expressionisten Oskar Kokoschka sichergestellt. Die Ermittler gehen von einem Gesamtwert von 2,5 Millionen Euro aus. Die Werke waren 2014 aus der Villa einer älteren Dame in Wien gestohlen worden. "Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine international agierende osteuropäische Bande handelt", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Festnahmen gab es bisher keine.

+++ 10:59 Uhr: Karlsruhe: Kachelmann-Fotos in der "Bild" waren teilweise zulässig +++

Im Streit um Fotos von dem Wettermoderator Jörg Kachelmann hat der Springer-Verlag einen Teilsieg errungen. Die Gerichte haben die Verbreitung eines der Bilder zu Unrecht untersagt, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch nach Beschwerden Springers mitteilte. Zwei andere Motive bleiben aber verboten. Die strittige Berichterstattung in der "Bild"-Zeitung und auf "Bild.de" stammt aus der Zeit, in der Kachelmann wegen Vergewaltigungsvorwürfen seiner Ex-Geliebten vor Gericht stand. Ende Mai 2011 wurde der heute 58-Jährige freigesprochen.

Das zulässige Foto zeigt Kachelmann auf dem Weg zur Kanzlei seiner Verteidigerin, wenige Meter vom Eingang entfernt. Auf den beiden unzulässigen Bildern ist er im Innenhof der Kanzlei zu sehen, also auf privatem Gelände. Kachelmann hatte gegen die drei Motive geklagt und vor Kölner Gerichten ursprünglich in allen Fällen Recht bekommen. Dagegen legte Springer in Karlsruhe Verfassungsbeschwerden ein.

+++ 10.33 Uhr: Lufthansa und Piloten einigen sich in allen Punkten +++

Die Lufthansa und ihre Piloten haben sämtliche tarifpolitischen Streitpunkte beigelegt. Die Vereinbarungen unter anderem zu Gehältern und Betriebsrenten sollen bis Juni 2022 gelten, teilte Lufthansa in Frankfurt mit.

+++ 10.24 Uhr: Haftstrafen für Mitglieder von rechtsextremer "Oldschool Society" +++

Das Oberlandesgericht München hat die Führungsriege der rechtsextremen Gruppe "Oldschool Society" zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die vier Angeklagten wurden der Bildung einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen. Ihr Ziel sollen Anschläge auf Flüchtlinge gewesen sein. Sie hätten damit Ausländer aus Deutschland vertreiben wollen, erklärte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Die drei Männer und eine Frau aus Bayern, Sachsen und Nordrhein-Westfalen hatten sich über das Internet zusammengefunden.

+++ 10.00 Uhr: Razzia bei Audi an Standorten Ingolstadt und Neckarsulm +++

Bei Audi hat es wenige Stunden vor Präsentation der Jahreszahlen eine Razzia gegeben. "Die Staatsanwaltschaften München und Stuttgart durchsuchen heute am Standort Ingolstadt und Neckarsulm Büros", teilte ein Unternehmenssprecher mit. Medienberichten zufolge stehen die Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal.


+++ 7:49 Uhr: 16 Milliarden Euro Verlust bei Eon - Dividende mehr als halbiert +++

Die Folgen der Energiewende haben beim Versorger Eon zum höchsten Verlust in der Firmengeschichte geführt. Insgesamt summierte sich das Minus im vergangenen Jahr auf 16 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Essen mitteilte. 2015 hatte Eon bereits einen Fehlbetrag von annähernd 7 Milliarden Euro verbucht.

Die Aktionäre bekommen dies direkt zu spüren: Die Dividende soll von zuletzt 0,50 Euro je Anteilsschein auf 0,21 Euro für 2016 schrumpfen. Für das laufende Jahr will Eon wieder 0,30 Euro zahlen. "Die Bilanz des Übergangsjahres 2016 ist eine Zäsur, die den Weg von Eon in die neue Energiewelt frei macht", meinte Konzernchef Johannes Teyssen.

+++ 7:49 Uhr: Mehrheit der Schotten in Umfrage gegen Unabhängigkeit +++

Eine Mehrheit der Schotten ist einer neuen Umfrage zufolge gegen eine Unabhängigkeit von Großbritannien. Wie aus der am Mittwoch von der von der konservativen Londoner Zeitung "The Times" veröffentlichten Befragung hervorgeht, lehnen 57 Prozent der Schotten eine Unabhängigkeit ihrer Provinz ab. Die Umfrage war gestartet worden, nachdem die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon am Montag erste Schritte für ein neues Unabhängigkeitsreferendum eingeleitet hatte.

+++ 7:34 Uhr: Streik an Berliner Flughäfen beendet +++

Der zweitägige Streik des Bodenpersonals an den beiden Berliner Flughäfen ist beendet. In Tegel und Schönefeld sei am Morgen wieder der Betrieb aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft. Vereinzelt kann es noch zu Verspätungen kommen. Am Montag und Dienstag hatte der Streik der 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals den Flugverkehr in Berlin nahezu zum Erliegen gebracht. Nur einzelne Flüge hoben noch ab.

Die Gewerkschaft fordert bei einer Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten einen Euro mehr pro Stunde für die Mitarbeiter des Bodenpersonals. Die Arbeitgeber boten zuletzt an, die Löhne in allen Entgeltgruppen schrittweise zu erhöhen - bei einer Laufzeit von drei Jahren. Nach Angaben von Verdi würde ein einfacher Beschäftigter auf dieser Grundlage pro Arbeitsstunde 27 Cent mehr erhalten.

+++ 6:58 Uhr: Hunderte Tiere bei Brand in Schleswig-Holstein gestorben +++

Bei einem Stallbrand in Schleswig-Holstein sind mehrere Hundert Tiere gestorben. 300 Schafe, 500 Lämmer, 80 Rinder und sechs Pferde kamen bei dem Feuer in Elpersbüttel ums Leben, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Der achtjährige Sohn des Hofbesitzers hatte am Dienstagnachmittag mit einem Freund gekokelt und so den Stall in Brand gesetzt. Der Hofbesitzer verständigte die Feuerwehr. Nach Angaben der Polizei sei jedoch "nichts mehr zu retten gewesen". Die Halle sei "bis auf den Grund abgebrannt".

Vermutlich haben sich weitere Tiere in einem nebenstehenden Stall eine Rauchvergiftung zugezogen und müssen laut Polizei möglicherweise getötet werden. Die Mutter des achtjährigen versuchte einige Tiere zu retten und erlitt dabei eine Rauchvergiftung. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kinder wurden vorsorglich untersucht. Beide blieben unverletzt. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.


+++ 5:54 Uhr: Seehofer startet Russlandreise - Gespräch mit Putin über Sanktionen +++

Begleitet von einer großen Delegation mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien reist der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch nach Moskau. Höhepunkt des dreitägigen Besuches ist am Donnerstag ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. "Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir miteinander reden und nicht übereinander", sagte der CSU-Chef in München. Nur so könnten konstruktive Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt werden.

Ziel der Reise sei es, die Beziehungen zwischen Bayern und Russland in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und Landwirtschaft zu verbessern und in einer Zeit großer sicherheitspolitischer Herausforderungen und einer Welt von Krisen und Konflikten mit Russland im Gespräch zu bleiben.

+++ 5:11 Uhr: Angehörige finden über 250 Schädel in Massengrab in Mexiko +++

Familienmitglieder von Entführungsopfern haben im mexikanischen Bundesstaat Veracruz ein Massengrab mit Überresten von mehr als 250 Toten entdeckt. "Seit August vergangenen Jahres haben wir 253 Leichen gefunden", sagte die Sprecherin der Gruppe Colectivo Solecito, Lucía de los Ángeles, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

In Mexiko gelten mehr als 30 000 Menschen als vermisst. Kriminelle Organisationen verschleppen und töten immer wieder Menschen. Die Fälle werden nur selten aufgeklärt. "

+++ 400 000 Jahre alter Menschenschädel in Portugal entdeckt +++

Wissenschaftler haben in Portugal einen etwa 400.000 Jahre alten menschlichen Schädel gefunden - eines der ältesten derartigen Fossilien, die je in Europa entdeckt wurden. Die Forscher um João Zilhão von der Universität Barcelona seien in einer Ausgrabungsstätte bei Aroeira auf den Schädel gestoßen, teilte die an den Grabungen beteiligte Universität Complutense Madrid (UCM) mit.

Die Forschungsergebnisse wurden in den "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht. Die Archäologin Montserrat Sanz bezeichnete den Fund als "unerwartetes Geschenk". Das Team habe am letzten Tag von Grabungen im Jahr 2014 plötzlich neben einer Säule den Schädel entdeckt. Auch Tierreste und Steinwerkzeuge seien gefunden worden.

Virtuelle Rekonstruktion eines Menschenschädels

Die Grafik zeigt eine virtuelle Rekonstruktion eines Menschenschädels. Forscher haben in Portugal einen etwa 400.000 Jahre alten menschlichen Schädel gefunden.


Während es bei anderen Funden aus der gleichen Epoche oft Zweifel an der genauen Datierung gebe, sei diese im Fall des Schädels von Aroeira eindeutig, so die Forscher. Nie zuvor sei so weit westlich in Europa ein menschliches Fossil des mittleren Pleistozäns gefunden worden. 

+++ 4:34 Uhr: Krankenkassen wehren sich gegen Kosten von Cannabis auf Rezept +++

Die deutschen Krankenkassen bezweifeln, dass sie die Kosten von Cannabis-Therapien langfristig übernehmen. "Für den dauer- und regelhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenversicherung fehlt der Nachweis der Wirksamkeit", sagte ein Sprecher des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb sei es richtig, dass die Bundesregierung bei der Bundesopiumstelle eine neue Studie in Auftrag gegeben habe, welche die Wirkungen von Cannabis weiter erforschen soll. Auf deren Basis werde sich in einigen Jahren zeigen, "ob die Cannabis-Therapie dauerhaft zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung gehört", erklärte der Verband.

Durch ein neues Gesetz, das am 10. März in Kraft trat, können Schwerkranke auf Rezept Cannabis in der Apotheke erhalten. Krankenkassen müssen die Therapie-Kosten übernehmen. Das Gesetz sieht monatliche Behandlungskosten von im Schnitt 540 Euro vor.

+++ 3:41 Uhr: Seit Jahresbeginn schon mehr als 1100 Asylanträge aus der Türkei +++

Die Zahl der Asylanträge von Türken steigt: Seit Anfang des Jahres haben nach Behördenangaben mehr als 1100 Schutzsuchende aus der Türkei in Deutschland Asyl beantragt. Allein im Januar und Februar verzeichnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) insgesamt 1151 türkische Asylanträge, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe  berichten. Seit dem Putschversuch in der Türkei im August 2016 sei die Zahl der Asylanträge aus der Türkei deutlich gestiegen.

+++ 3:30 Uhr: Kopfhörer explodieren auf Flug: Australierin leicht verletzt +++

Auf dem Heimflug aus China sind einer Australierin die Kopfhörer explodiert und in Flammen aufgegangen. Die Frau kam mit leicht versengten Haaren, Rauchspuren am Hals und im Gesicht sowie Brandblasen an der rechten Hand davon. Nach Angaben der australischen Flugsicherheitsbehörde ATSB vom Mittwoch war die Australierin an Bord einer Maschine von Peking nach Melbourne und hörte über die eigenen Kopfhörer Musik. Etwa zwei Stunden nach dem Start gab es einen Knall.


+++ 3:23 Uhr: Drei Verletzte bei Brand in Asylbewerberunterkunft in Hessen +++

Bei einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Hessen sind am Dienstag drei Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Abend ausgebrochen und habe sich schnell im gesamten Obergeschoss des Heimes in Helsa-Eschenstruth im Landkreis Kassel ausgebreitet, teilte die Polizei mit. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe es bislang nicht. Ersten Ermittlungen zufolge gab es etwa zeitgleich mit dem Ausbruch des Feuers einen Streit unter Heimbewohnern.

+++ 2:42 Uhr: Verurteilter Doppelmörder in Texas mit Giftinjektion hingerichtet +++

Nach mehr als 25 Jahren im Todestrakt ist in den USA am Dienstag eine verurteilter Doppelmörder hingerichtet worden. Der 61-jährige James Bigby wurde im Bundesstaat Texas am Morgen mit einer Giftinjektion getötet. Der Ex-Mechaniker, der nach Angaben seiner Anwälte Anzeichen einer paranoiden Schizophrenie zeigte, war 1987 wegen des Mordes an einem Mann und dessen vier Monate alten Sohn verurteilt worden. Zudem wurden ihm zwei weitere Morde angelastet.

+++ 1:11 Uhr: 18-Jähriger stirbt an Verletzungen - Verdacht auf Tötungsdelikt +++

Ein 18-Jähriger ist in Weimar seinen schweren Verletzungen erlegen. Es bestehe der Verdacht auf ein Tötungsdelikt, teilte die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mit. Der Mann habe sich am Dienstagabend mit schweren Verletzungen in einen Getränkeladen geschleppt. Dort sei ein Notarzt gerufen worden. Der 18-Jährige starb kurze Zeit später. Um was für Verletzungen es sich gehandelt habe, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Der Tatort sei noch unbekannt. Nach ersten Erkenntnissen wurden keine weiteren Personen verletzt. Die Kriminalpolizei Jena habe die Ermittlungen aufgenommen und eine Sonderkommission eingerichtet.

+++ 1:02 Uhr:  Niederlande-Wahl: Erste Wahllokale geöffnet +++

In den Niederlanden haben die Wahlen begonnen. In einigen Bahnhöfen öffneten die Wahllokale bereits kurz nach Mitternacht am Mittwoch. Die meisten Wahllokale werden erst um 7:30 Uhr die Türe öffnen. Rund 13 Millionen Niederländer sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen.

In einem Blumenkiosk am Bahnhof von Castricum in Nord-Holland konnten Bürger schon in der Nacht ihre Stimme abgeben. Auch bei einem Musikfestival in Amsterdam waren Wahlurnen aufgestellt und ab Mitternacht freigegeben worden.

Alle Wahllokale schließen um Punkt 21 Uhr - mit Ausnahme in den besonderen Kommunen auf den karibischen Inseln Bonaire, Saba und Sint Eustatius. Wegen des Zeitunterschiedes schließen sie dort fünf Stunden später.


anb/DPA/AFP

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