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LKW rollt los: Zwei Schüler in Krefeld verletzt

+++ Emmendingen: Ehepaar tot aufgefunden +++ Israelischer Luftangriff auf Syrien +++ Auftritte türkischer Politiker abgesagt +++ Streunender Hund legt Flugverkehr lahm +++ Kanzlerin Angela Merkel in den USA eingetroffen +++  Die Nachrichten des Tages.

Blaulicht

Polizeieinsatz in Emmendingen bei Freiburg: In einem Haus wurde ein Ehepaar tot aufgefunden

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 22.55 Uhr: Namibia erwägt Klage wegen Völkermordes gegen Deutschland +++

Mehr als hundert Jahre nach dem Völkermord im damaligen Deutsch-Südwestafrika erwägt Namibia, Deutschland auf 30 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) Entschädigung zu verklagen. Das geht aus amtlichen Dokumenten hervor, die von der Zeitung "The Namibian" und der Nachrichtenagentur AFP eingesehen wurden. Der namibische Justizminister Sacky Shangala bestätigte AFP, dass ein Team von Juristen derzeit eine Klage wegen Verletzung der Menschenrechte vorbereite. Die Bundesregierung bezeichnet die Massaker zwar inzwischen als Völkermord, lehnt Entschädigungszahlungen aber ab. Berlin berät seit 2014 mit der Regierung in Windhuk über die Aufarbeitung der Gräueltaten und verweist auf die deutsche Unterstützung für Namibia durch Entwicklungszusammenarbeit.

+++ 21.56 Uhr: Weißes Haus leitet Berufung gegen Blockade von Einreisestopp ein +++

Das Weiße Haus legt Berufung gegen die neuerliche gerichtliche Blockade der von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverbote ein. Ein entsprechende offizielle Mitteilung wurde bei einem Bundesgericht im Bundesstaat Maryland eingereicht, wie die "Washington Post" und der Sender CNN berichteten. Demnach folgt als nächster Schritt eine offizielle Eingabe bei einem Bundesberufungsgericht in Richmond (Virginia), das für den Gerichtsbezirk Maryland zuständig ist und über den Einspruch des Weißen Hauses entscheiden wird.  

+++ 20.44 Uhr: AfD-Bundesvorstand untersucht Parteikrise in Niedersachsen +++

Der AfD-Bundesvorstand hat die Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Prüfung der Konflikte im niedersächsischen AfD-Landesverband beschlossen. Das berichtet die "Welt". Die Kommission soll demnach aus drei Juristen bestehen. Einen benennt der Bundesvorstand, den zweiten der niedersächsische Landesvorsitzende Paul Hampel und den dritten der Schatzmeister der niedersächsischen AfD, Bundesvorstandsmitglied Bodo Suhren. In der niedersächsischen AfD eskalierten in den vergangenen Monaten zahlreiche Konflikte. Vor dem Landesparteitag am 25. März gibt es unter anderem Bestrebungen, Hampel als Landesvorsitzenden abzuwählen. Zudem versuchten einige Landesvorstandsmitglieder, darunter Suhren, vor dem AfD-Landesschiedsgericht den Listenwahlparteitag anzufechten, bei dem Hampel im Februar in Hannover zum Spitzenkandidaten der Landespartei für die Bundestagswahl gewählt wurde.

+++ 20.19 Uhr: Gauck mit Großem Zapfenstreich als Bundespräsident verabschiedet +++

Nach fünf Jahren im Amt des Bundespräsidenten ist Joachim Gauck am Abend mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet worden. An der Veranstaltung im Park von Schloss Bellevue nahmen rund 600 Gäste teil, darunter auch etwa 300 ehrenamtlich engagierte Bürger. Gaucks Amtszeit endet am Samstag, am Sonntag tritt der frühere Außenminister Frank-Walter Steinmeier das Amt des Staatsoberhaupts an.


+++ 19.14 Uhr: LKW rollt los: Zwei Jungen in NRW verletzt +++

Auf einem Schulhof in Krefeld hat sich ein abgestellter Lastwagen in Gang gesetzt und mehrere Schüler erfasst. Zwei elfjährige Jungen seien verletzt und von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Polizei in Nordrhein-Westfalen mitteilte. Der 21 Jahre alte Fahrer hatte den Lieferwagen am Donnerstag auf dem Pausenhof abgestellt. Laut Polizei ging der Mann in die Schule, als sich der Laster plötzlich in Bewegung setzte und über den leicht abfallenden Hof rollte. Warum der Lastwagen Fahrt aufnahm, blieb zunächst unklar. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.

+++ 18.56 Uhr: Schüsse in Grasse: Zwei weitere Festnahmen +++

Nach der blutigen Schuss-Attacke eines Schülers an einem südfranzösischen Gymnasium hat die einen Bekannten und dessen Bruder festgenommen. Beide kamen in Polizeigewahrsam, wie die Staatsanwaltschaft von Grasse mitteilte. Die mögliche Rolle des ebenfalls minderjährigen Bekannten des Schützen bei der Vorbereitung oder Ausführung der Tat müsse noch geklärt werden, hieß es.

Der Schüler hatte am Donnerstag in Grasse das Feuer eröffnet und den Schulleiter sowie mehrere Mitschüler verletzt. Der nach unterschiedlichen Quellen 16 oder 17 Jahre alte Angreifer trug mehrere Waffen bei sich und wurde festgenommen, er ist weiter in Polizeigewahrsam. Nach Angaben der antwortet er auf die Fragen der Ermittler. 

+++ 17.51 Uhr: Franzose schneidet Vater und Bruder Kehlen durch +++

In Paris soll ein Mann seinem Bruder und seinem Vater die Kehlen durchgeschnitten haben. Der Verdächtige wurde Polizeiangaben zufolge nach der Bluttat am Vormittag festgenommen. Später wurde er in eine Psychiatrie eingewiesen: Sein Zustand erlaube es nicht, den Mann in Polizeigewahrsam zu nehmen.

Das Verbrechen ereignete sich im Osten der französischen Hauptstadt. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Zeugenaussagen zufolge soll der Mann radikalislamische Äußerungen von sich gegeben haben. Die Ermittler warnten aber davor, voreilige Schlüsse auf ein mögliches Motiv des Mannes ziehen.

+++ 17.42 Uhr: Brandherd Hoverboard? Drei Menschen sterben in USA +++

Zwei Mädchen im Alter von drei und zehn Jahren sind bei einem möglicherweise von einem Hoverboard ausgelösten Brand im US-Bundesstaat Pennsylvania gestorben. Auf dem Weg zu dem Brand verunglückte auch ein 21-jähriger Feuerwehrmann bei einem Autounfall tödlich, wie US-Medien berichteten. Das elektrisch betriebene Skateboard war den Ermittlungen zufolge beim Aufladen des Akkus heiß geworden und hatte so das Feuer in dem Haus ausgelöst. Die Dreijährige starb in den Flammen, die Zehnjährige erlag im Krankenhaus den hochgradigen Verbrennungen.

+++ 17.41 Uhr: Bischof auf Sizilien will keine Mafiosi mehr als Taufpaten +++

Ein Bischof auf Sizilien verbietet Mafiosi künftig, Taufpaten in seiner Gemeinde zu werden. "Die Mafia hat den Begriff des Paten von der Kirche genommen, um ihren Bossen eine Art religiöses Ansehen zu verleihen, in Wirklichkeit aber sind diese beiden Welten vollkommen unvereinbar", sagte Bischof Michele Pennisi der Nachrichtenagentur AFP. Pennisi ist Bischof von Monreale bei Palermo. Zu seiner Gemeinde zählt auch die Mafia-Hochburg Corleone - der Geburtsort des fiktiven "Paten" im gleichnamigen Buch und Film.

+++ 17.08 Uhr: Schweiz verbietet Veranstaltung der "Grauen Wölfe" +++

Die Schweiz hat eine Veranstaltung der als extremistisch eingestuften türkischen "Grauen Wölfe" verboten. Nach den neuesten Entwicklungen habe es Sicherheitsbedenken gegeben, hieß es von der Polizei. Die als "kulturelles Event" angekündigte Veranstaltung hätte am Samstag in Reinach im Kanton Basel-Landschaft an der Grenze zu Baden-Württemberg stattfinden sollen. Bis zu 500 Personen waren erwartet.

+++ 17.02 Uhr: Kanzleramt muss Auskunft zu Böhmermann-Affäre geben +++

Das Kanzleramt muss einem Journalisten laut Gerichtsbeschluss Auskunft über Details der Böhmermann-Affäre geben. Der Kläger habe einen presserechtlichen Anspruch auf Informationen, dem keine schutzwürdigen Interessen entgegenstünden, teilte das Berliner Verwaltungsgericht zu dem Eilbeschluss mit (27. Kammer vom 13. März 2017, VG 27 L 502.16).

Das Kanzleramt hatte laut Gericht dem Journalisten seinerzeit nicht mitteilen wollen, ob Kanzlerin (CDU) die Einschätzung des Auswärtigen Amtes zu den juristischen Folgen vor ihrer Äußerung bekannt gewesen sei, dass die Verse "bewusst verletzend" seien. 

+++ 16.47 Uhr: Fall Yücel: Gabriel wirft Erdogan Einmischung vor +++

Außenminister Sigmar Gabriel hat dem türkischen Präsidenten vorgeworfen, die Unabhängigkeit der Justiz in seinem Land zu verletzen. "Wenn die Türkei wirklich ein Rechtsstaat ist, wie Herr Erdogan behauptet, dann frage ich mich, wie er schon vor Beginn eines Gerichtsverfahrens wissen kann und sagen darf, dass Deniz Yücel ein Terrorist und Spion sei", sagte Gabriel dem "Spiegel".

Vor knapp drei Wochen hatte ein Haftrichter in Istanbul nach 13 Tagen Polizeigewahrsam Untersuchungshaft für den Deutsch-Türken Yücel angeordnet. Diese kann fünf Jahre dauern, bis es zur Freilassung oder zum Prozess kommt. Yücel wird Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Volksverhetzung vorgeworfen.

+++ 16.39 Uhr: Freundin zu Tode gefoltert: Fünf Jahre Haft +++

Das Landgericht Neubrandenburg hat einen Angeklagten, der seine Lebensgefährtin zu Tode folterte, zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Richter sprach den 51-Jährigen aus dem norddeutschen Dorf Alt Rehse der Freiheitsberaubung und der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Die 32 Jahre alte Frau aus Rheinland-Pfalz war durch eine TV-Show bekannt geworden und hatte den Mann über das Internet kennengelernt. Sie wurde bei Amtsgeschäften gerichtlich betreut.

Nach Auffassung des Gerichts fesselte der Mann im Juni 2016 seine Lebensgefährtin nackt ans Bett, folterte sie mit einer Peitsche und gab ihr so lange kein Essen und Trinken, dass sie schließlich starb. Die Leiche wurde erst zwei Monate später in seinem Haus entdeckt. Der Angeklagte hatte vor Gericht zu den Vorwürfen geschwiegen. In seinem letzten Wort erklärte er aber, es sei ein Fehler gewesen, damals nicht den Notarzt geholt zu haben. 

+++ 16.12 Uhr: Literaturnobelpreisträger Derek Walcott ist tot +++

Der Literaturnobelpreisträger Derek Walcott ist tot.
Er sei am Freitag im Beisein von Freunden und Familie im Alter von 87 Jahren gestorben, teilte die Stiftung für kulturelle Entwicklung des Karibikstaats St. Lucia mit. "Die Kulturgemeinde, St. Lucia und die Welt hat eine literarische Ikone verloren", hieß es in dem Nachruf.

Walcott war 1992 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden. Er veröffentlichte mehr als 20 Gedichtbände und über 30 Theaterstücke. Als sein wichtigstes Werk gilt das 1990 publizierte Versepos "Omeros".

+++ 15.54 Uhr: Erdogan fordert Türken in EU auf: "Macht nicht drei, sondern fünf Kinder!" +++

Im eskalierenden Streit mit Europa hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seine dort lebenden Landsleute aufgefordert, ihren Einfluss auszuweiten und mehr Kinder zu zeugen. "Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn Ihr seid die Zukunft Europas", sagte Erdogan im westtürkischen Eskisehir. "Das wird die beste Antwort sein, die Ihr auf die Unverschämtheiten, Feindseligkeiten und Ungerechtigkeiten, die man Euch antut, geben könnt." Der Staatspräsident kritisierte erneut das "faschistische Europa" und rief seine Anhänger dazu auf, sich dem entgegenzustellen.

+++ 15.22 Uhr: Vier Tote durch zwei Lawinen in den Alpen +++

Zwei Lawinen haben in Österreich und Italien vier Menschen in den Tod gerissen. In Norditalien starben zwei Skibergsteiger bei einem Lawinenabgang nahe der Schweizer Grenze, eine weitere Person habe das Unglück überlebt, teilte die Bergrettung auf Twitter mit. In Tirol wurden zwei Alpinisten in St. Anton am Arlberg von einer Lawine erfasst und verschüttet, wie die Polizei mitteilte. Drei weitere Alpinisten sollen in der Nähe gewesen und unverletzt geblieben sein. Ob die fünf Sportler gemeinsam unterwegs waren, war zunächst unklar.

In Italien war laut Feuerwehr ein Rettungshubschrauber am Berg Piz Scerscen im Einsatz, über dessen Gipfel die Grenze des Schweizer Kantons Graubünden und der italienischen Provinz Sondrio verläuft. In den vergangenen Wochen sind in den italienischen bereits mehrere Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen. Zuletzt starb ein französischer Skifahrer im Aostatal.

+++ 15.14 Uhr: VW-Patriarch Piëch will laut Bericht Anteile verkaufen +++

Nach Informationen des "Spiegel" plant VW-Partriarch Ferdinand Piëch seine Anteile am Konzern zu verkaufen. Der 79-jährige hält demnach 14,7 Prozent der Stammaktien an der Porsche SE, die wiederum über 52 Prozent der Stimmrechte am Volkswagen-Konzern hält. Die Papiere haben einen Wert von rund einer Milliarde Euro. Dem Bericht zufolge verhandelt Piëch derzeit mit den Eigentümer-Familien Porsche und Piëch über einen Verkauf seiner Aktien. Inzwischen hat die Porsche-Dachgesellschaft PSE als Hauptaktionärin von Volkswagen die Verhandlungen mit Piëch bestätigt. Die Eigentümer waren auf Distanz zum ehemaligen VW-Vorsitzenden gegangen, nachdem dieser gegenüber der Staatsanwaltschaft ausgesagt hatte, er habe den VW-Aufsichtsrat über die Diesel-Probleme in den USA hingewiesen, noch bevor der Skandal aufgedeckt wurde.


+++ 14.56 Uhr: Frau nach Verzehr von Cannabis-Kuchen außer Lebensgefahr +++

Nach dem Verzehr eines Kuchens mit Cannabis schwebt eine 25 Jahre alte Frau in Bremen nicht mehr in Lebensgefahr. Sie sei wieder bei Bewusstsein, müsse aber weiter im Krankenhaus bleiben, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die 25-Jährige und ihre 62 Jahre alte Kollegin in einer Bremer Flüchtlingsunterkunft waren am Mittwoch von einem 16 Jahre alten Bewohner zum Kuchenessen eingeladen worden. Kurz danach klagten die beiden über Übelkeit und wurden in Krankenhäuser gebracht. In den Kuchenresten fand die Polizei "deutliche Spuren von Cannabis".

Die Ermittlungen seien schwierig, sagte die Sprecherin. Beide Verdächtige beschuldigten sich gegenseitig. Der 16-Jährige hatte angegeben, den Kuchen von einem Bekannten aus Niedersachsen geschenkt bekommen zu haben. Der Mann sei befragt und in seiner Wohnung sei Material sichergestellt worden, sagte die Sprecherin. Unklar ist weiter, ob Cannabis der Grund für die lebensbedrohliche Situation der 25-Jährigen war.


+++ 14.28 Uhr: Witwe von North-Face- und Esprit-Gründer Tompkins verschenkt Land an Chile +++

Die Witwe des US-Modeunternehmers und Umweltschützers Douglas Tompkins hat dem chilenischen Staat 407.625 Hektar Land geschenkt - die größte private Landschenkung in der Geschichte. Tompkins hatte 1964 die Sportbekleidungsmarke The North Face und einige Jahre später gemeinsam mit seiner Frau die Marke Esprit mitgegründet. Vor 25 Jahren ließ sich das Ehepaar im chilenischen Teil Patagoniens nieder. Die beiden Natur-Enthusiasten engagierten sich für den Schutz der Natur in Argentinien und Chile und kauften dafür weitläufige Ländereien auf, die sie in Naturparks und Schutzgebiete verwandelten. Von den Einheimischen wurde der Kauf nicht immer positiv aufgenommen. Tompkins starb 2015 bei einem Kajak-Unglück in Patagonien. Seine Witwe Kristine McDavitt besiegelte mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet die Schenkung. Damit werden die Gebiete für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf den Ländereien sollen nun drei neue Nationalparks entstehen.

+++ 14.19 Uhr: Gläubige Moslems aus dem Iran dürfen trotz Spannungen zur Hadsch nach Mekka +++

Trotz diplomatischer Spannungen sollen iranische Pilger in diesem Jahr wieder zur muslimischen Wallfahrt Hadsch nach Saudi-Arabien kommen. Beide Seiten hätten alle notwendigen Planungen für die Teilnahme iranischer Gläubiger an der diesjährigen Wallfahrt abgeschlossen, teilte das saudische Hadsch-Ministerium laut der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur SPA mit. Die Einigung ist demnach Ergebnis des Besuchs einer iranischen Delegation in Saudi-Arabien vor einigen Wochen. Iranische Pilger hatten im vergangenen Jahr nicht nach Mekka reisen können. Riad hatte die diplomatischen Beziehungen zum Iran im Januar 2016 abgebrochen, nachdem Demonstranten die Botschaft des Landes in Teheran gestürmt hatten. Vorausgegangen war die Hinrichtung von 47 Menschen in Saudi-Arabien, unter ihnen ein dem Iran nahestehender Geistlicher der schiitischen Minderheit. 

+++ 13.58 Uhr: Britischer Sammler droht wegen Tötung seltener Schmetterlinge Gefängnis +++

Weil er in seiner Heimat extrem seltene Schmetterlinge gefangen und getötet hatte, ist ein britischer Sammler von einem Gericht verurteilt worden. Der 57-Jährige sei der Tötung, des Fangens und des Besitzes von mindestens zwei Exemplaren des Quendel-Ameisenbläulings schuldig, befand ein Gericht in Bristol am Freitag. Das Strafmaß wird Anfang April verkündet, dem Mann droht Gefängnis.

Der Mann war dabei beobachtet worden, wie er in Schutzgebieten im Südwesten Englands Quendel-Ameisenbläulinge (Maculinea arion) fing. Bei einer Durchsuchung seines Hauses am folgenden Tag wurden dort große Menge toter Schmetterlinge gefunden, darunter zwei Ameisenbläulinge.

+++ 13.16 Uhr: Mobbing soll Motiv für Münchner Amoklauf gewesen sein +++

Das Motiv für den Münchner Amoklauf vom vergangenen Juli mit zehn Toten ist den Ermittlern zufolge Mobbing gewesen. Der Amokschütze David S. sei "über Jahre hinweg" von seinen Mitschülern gemobbt worden, erklärten die Ermittler in ihrem Abschlussbericht zu der Tat. Insbesondere habe er einen Hass auf Angehörige südosteuropäischer Bevölkerungsgruppen entwickelt - viele der Opfer stammten aus diesem Kreis.

+++ 13.10 Uhr: Nonnen und Priester in Vergewaltigungsfall in Indien festgenommen +++

Im Fall einer in Indien mutmaßlich von einem katholischen Priester vergewaltigten Minderjährigen sind zwei Nonnen und ein weiterer Priester festgenommen worden. Das Mädchen sei von dem Priester geschwängert worden, die drei Verdächtigen würden beschuldigt, die Geburt des Kindes vertuscht zu haben, teilte die Polizei im südindischen Bundesstaat Kerala mit. Die beiden Nonnen und der Priester hätten sich gestellt und würden nun befragt, hieß es. Sie sollen die Geburt in einem katholischen Krankenhaus verschleiert und das Baby in ein Heim gegeben haben. Sechs weitere Verdächtige, die bei der Geburt dabei waren, sind noch auf der Flucht. In Indien sind Krankenhäuser und Kinderheime verpflichtet, alle Schwangerschaften von Teenagern sowie die Geburten an die Behörden zu melden.

+++ 12:28 Uhr: Sohn von berüchtigtem Drogenboss bricht aus Gefängnis aus +++

Der Sohn eines der berüchtigtesten mexikanischen Drogenbosse ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Juan José Esparragoza Morena junior alias "El Negro" entkam nach Behördenangaben gemeinsam mit vier Mitgefangenen aus dem Gefängnis in Culiacán. Der Vater des Geflüchteten trägt den gleichen Namen und ist einer der Gründer des berüchtigten Sinaloa-Drogenkartells. Esparragoza junior war im Januar verhaftet worden. Er steht im Verdacht, der Finanz-Chef des Drogenkartells gewesen zu sein. Zudem soll er in von dem Kartell verübte Gewalttaten in den Grenzstädten Mexicali und Tijuana verwickelt sein. Rivalisierende Banden liefern sich in Mexiko einen Krieg um die Vorherrschaft über den Drogenhandel. Seit 2006 wurden dabei mehr als 177.00 Menschen getötet, mehr als 28.000 gelten als vermisst.

+++ 12:17 Uhr: Champions League: Kein deutsch-deutsches Duell +++

Bei der Auslosung des Viertelfinales der Champions League in Nyon ist den Bundesligaclubs ein deutsches Duell erspart geblieben. Stattdessen trifft Bayern München zum wiederholten Mal auf Real Madrid, den Titelverteidiger. Borussia Dortmund zog mit dem AS Monaco ein Los, das auf ein Weiterkommen hoffen lässt. In beiden anderen Begegnungen treffen Atletico Madrid und Leicester City sowie Juventus Turin und FC Barcelona aufeinander.


+++ 11:54 Uhr: Türkischer Innenminister droht EU 15.000 Flüchtlingen pro Monat an +++

Im Streit mit Deutschland und den Niederlanden hat der türkische Innenminister Süleyman Soylu gedroht, Flüchtlinge aus seinem Land über die Grenze in die EU zu schicken. "Wenn Ihr wollt, ebnen wir jeden Monat 15.000 Flüchtlingen den Weg, die wir Euch (bislang) nicht geschickt haben, damit Ihr Euch einmal wundert", sagte Soylu nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. An diesem Samstag jährt sich der Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei. Soylu warf Deutschland und den Niederlanden vor, sich in innere Angelegenheiten seines Landes einzumischen. "Wird die Verfassung etwa in Deutschland oder in Holland geändert?", fragte er mit Blick auf das bevorstehende Referendum über ein Präsidialsystem in der Türkei. "Was geht Euch das an? Wieso mischt ihr Euch ein? Habt Ihr etwa die Türkei in die Europäische Union aufgenommen? Habt Ihr die Türkei beim Kampf gegen den Terror unterstützt?" Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte bereits am Mittwoch damit gedroht, das Flüchtlingsabkommen aufzukündigen, sollte die EU nicht die in Aussicht gestellte Visumfreiheit gewähren. 

+++ 11:49 Uhr: Nationalelf: Timo Werner kommt, Lukas Podolski geht +++

Timo Werner, Stürmer von Bundesligist RB Leipzig, ist der einzige Neuling im Kader der Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele am kommenden Mittwoch gegen England in Dortmund und am kommenden Sonntag gegen Aserbaidschan in Baku. Werner ist damit der erste Profi von Bundesliga-Neuling RB, der in die DFB-Auswahl berufen wird. "Werner ist ein junger und interessanter Spieler mit guter Perspektive. Er ist sehr variabel und hat in dieser Saison konstant auf hohem Niveau gespielt", sagte Bundestrainer Jogi Löw. Zum letzten Mal im Kreis der Nationalmannschaft dabei ist Lukas Podolski. Gegen England absolviert der 31-Jährige sein 130. und letztes Länderspiel.

+++ 11:39 Uhr: Auch Nordenham sagt Auftritte türkischer Politiker ab +++

Nach Bremerhaven ist auch in Nordenham ein für Sonntag geplanter Auftritt der türkischen AKP-Abgeordneten Sema Kirci abgesagt worden. Er befürchte, dass es zu Unfrieden und Turbulenzen kommen könnte, sagte Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Es bestehe die Vermutung, dass nach der Absage eines Auftritts der Politikerin in Bremerhaven Anhänger und Gegner nach Nordenham fahren. Da der Saal auf 150 Besucher begrenzt sei, sei eine friedliche Veranstaltung nicht zu gewährleisten. Nordenham liegt an der Wesermündung gegenüber von Bremerhaven. Der Wahlkampf türkischer Politiker in Deutschland für ein Ja beim Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei hat zu einer schweren Belastung des deutsch-türkischen Verhältnisses geführt.


+++ 11:23 Uhr: Blues-Harp-Legende James Cotton ist tot +++

Der Grammy-gekrönte Blues-Musiker James Cotton ist tot. Cotton, der einst mit der Blues-Legende Muddy Waters spielte und die Rock-Welt mit der Mundharmonika bekannt machte, starb in Austin im US-Bundesstaat Texas im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung, wie sein Agent mitteilte. Cotton wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf einer Plantage in Mississippi auf und wurde bereits im Alter von neun Jahren zum Waisen. Vor ihrem Tod hatte seine Mutter ihn mit der Mundharmonika vertraut gemacht, als Kind ahmte er mit dem Instrument die Geräusche von Hühnern und Eisenbahnen nach. Nachdem Cotton mit einem Onkel ein Konzert des Blues-Mundharmonikaspielers Sonny Boy Williamson II besucht hatte, nahm der Musiker ihn unter seine Fittiche. Williamson habe ihm beigebracht "den Frauen nachzulaufen, zu trinken und den Blues zu spielen", sagte Cotton später in einem Zeitungsinterview. Nachdem er mit der Band von Muddy Waters berühmt geworden war, spielte Cotton bei Konzerten von Janis Joplin und den Grateful Dead und arbeitete mit Led Zeppelin zusammen. 2013 veröffentlichte er sein letztes Album, "Cotton Mouth Man", mit dem er zu seinen Wurzeln zurückkehrte.

+++ 9:51 Uhr: Dänemark liefert Tochter von Präsidentenfreundin Choi an Südkorea aus +++

In der Korruptionsaffäre um die entmachtete südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye will Dänemark die Tochter von Parks langjähriger Freundin Choi Soon Sil nach Südkorea ausliefern. Alle Bedingungen für eine Auslieferung der 20-jährigen Chung Yoo Ra seien erfüllt, teilte Mohammad Ahsan von der zuständigen Staatsanwaltschaft mit. Chung hat demnach drei Tage Zeit, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Die 20-Jährige war bereits am 1. Januar in Aalborg festgenommen worden, weil ihr Visum abgelaufen war. Sie kam in Untersuchungshaft. Die Reiterin gab an, sich wegen des Pferdesports in Dänemark aufzuhalten, und stritt jegliches Fehlverhalten ab. Chungs Mutter Choi steht im Zentrum der Korruptionsaffäre um die mittlerweile abgesetzte Präsidentin Park. Choi soll die Beziehungen zu Park genutzt haben, um Millionenspenden für Stiftungen einzutreiben und sich dabei persönlich zu bereichern. Außerdem wird ihr vorgeworfen, sich in die Regierungsgeschäfte eingemischt zu haben. Chung soll zu den Begünstigten der Affäre gehören.

+++ 9:10 Uhr: Leichenfund in Emmendingen - Hintergründe unklar +++

Im südbadischen Emmendingen bei Freiburg hat die Polizei zwei Leichen gefunden. Beide hatten Schussverletzungen, wie die Ermittler am Freitag mitteilten. Es handele sich um einen 58-jährigen Mann sowie um dessen 42 Jahre alte Ehefrau. Auch der gemeinsame Hund lag tot in dem Haus des Ehepaares. Eine Schusswaffe befand sich neben den Leichen. Die Hintergründe der Tat seien noch unklar. Gefunden wurden die Leichen am Donnerstag. Ein Kollege des Mannes war zu dem Haus des Paares gefahren und hatte den Ehemann durch die Fensterscheibe leblos auf dem Boden liegend gesehen. Die Feuerwehr brach daraufhin die Tür des Hauses auf.

+++ 8:52 Uhr: Israelischer Luftangriff auf Syrien - Flugabwehrraketen als Antwort +++

In der Nacht zu Freitag hat sich der schwerste militärische Zusammenstoß zwischen Israel und Syrien seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor sechs Jahren ereignet. Die Luftwaffe habe Angriffe auf mehrere Ziele in Syrien geflogen, teilte die israelische Armee mit. In der Folge seien mehrere Flugabwehrraketen aus Syrien abgeschossen worden. Die Raketen hätten ihre Ziele verfehlt, eine von ihnen sei vom Luftabwehrsystem der israelischen Armee abgefangen worden, hieß es weiter. Israelischen Medien zufolge wurde sie nördlich von Jerusalem abgefangen. Wegen der Raketenangriffe aus Syrien wurde laut Armee im Jordantal nächtlicher Sirenenalarm ausgelöst. Medienberichten zufolge galten die israelischen Luftangriffe in Syrien Waffenlieferungen der libanesischen Hisbollah-Miliz, die 2006 mit Israel im Krieg war und nun an der Seite von Syriens Präsident Baschar al-Assad kämpft. Seit dem Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1967 befinden sich Israel und Syrien bis heute offiziell im Kriegszustand.

+++ 7:39 Uhr: Von der Leyen will umstrittenes Zwei-Prozent-Ziel der Nato ergänzen +++

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will das umstrittene Zwei-Prozent-Ziel der Nato für Verteidigungsausgaben ergänzen. "Für mich stellt sich auch die Frage, wer leistet operativ einen Mehrwert für das Bündnis", sagte von der Leyen der Nachrichtenagentur AFP. Sie schlug einen "Aktivitätsindex" als zusätzlichen Maßstab vor, der beispielsweise auch die Beteiligung an Einsätzen berücksichtigt. 

+++ 6:13: Streunender Hund legt Flugverkehr lahm und wird erschossen +++

Auf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland ist am Freitag ein streunender Hund erschossen worden, der mehrere Stunden lang den Verkehr lahmgelegt hatte. Der Hund namens Grizz war eigentlich für Rauschgiftkontrollen im Einsatz, riss sich aber los und rannte dann auf der Start- und Landebahn umher. Alle Versuche, ihn einzufangen, blieben ohne Erfolg. Schließlich wusste sich der Sicherheitsdienst nur noch dadurch zu helfen, dass man das erst zehn Monate alte Tier erschoss.

Ein Sprecher des Sicherheitsdienstes, Mike Richards, sagte: "Wir haben alles versucht: Fressen, Spielzeug, andere Hunde. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran." Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest. Der tödliche Schuss sei nach drei Stunden die letzte Rettung gewesen. Auf die Frage, warum der Hund nicht einfach betäubt worden sei, hieß es, auf dem Flughafen habe es keine Betäubungsgewehre gegeben.

+++ 6:06 Uhr: Mehr Geld für Stahlkocher - vier Prozent in zwei Stufen +++

Die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie sollen in zwei Stufen insgesamt vier Prozent mehr Geld erhalten. Darauf haben sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG Metall nach mehr als zehnstündigen Verhandlungen am frühen Freitagmorgen in Düsseldorf geeinigt. Ab 1. April wurde zunächst eine Erhöhung um 2,3 Prozent für 13 Monate vereinbart, ab 1. Mai kommenden Jahres ein weiteres Plus von 1,7 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Die Tarifverträge zur Altersteilzeit und zum Einsatz von Werkverträgen werden unverändert fortgeführt.

+++ 06:01: Uhr Wagenknecht: Rot-Rot-Grün nur bei Abrücken von Hartz IV +++

Die Spitzenkandidatin der Linken, Sahra Wagenknecht, hat der SPD und ihrem Spitzenkandidaten Martin Schulz Bedingungen für eine rot-rot-grüne Regierung nach der Bundestagswahl gestellt. "Hartz IV heißt Absturz in die Armut, und die Angst davor hat prekäre Jobs und niedrige Löhne wesentlich befördert", sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wer das nicht verändert, kann dieses Land nicht gerechter machen. Deshalb ist das für die Linke auf jeden Fall eine Bedingung."

+++ 5:58 Uhr US-Militär übernimmt Verantwortung für tödlichen Angriff bei Moschee in Syrien +++

Die US-Streitkräfte haben die Verantwortung für einen tödlichen Angriff in Syrien übernommen, bei dem nach Angaben von Aktivisten eine Moschee getroffen wurde. Das zuständige US-Zentralkommando (Centcom) erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Treffen von Extremisten des Terrornetzwerks Al-Kaida gewesen. Ein Gotteshaus sei nicht gezielt angegriffen worden. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden mindestens 42 Menschen getötet.

+++ 5:57 Uhr: Pastor findet 706-Karat-Diamanten in Sierra Leone +++

Ein Pastor hat in Sierra Leone einen 706 Karat schweren Diamanten gefunden - einen der größten, die je entdeckt wurden. Der Geistliche Emmanuel Momoh habe den Riesendiamanten dem Präsidenten Ernest Koroma übergeben, wie dessen Büro am Donnerstag mitteilte. Momoh wolle damit die Regierung und das Volk unterstützen, zitierte Regierungssprecher Abdulai Bayraytay den Geistlichen. Entdeckt habe er den Edelstein in einer Mine im Osten des westafrikanischen Landes.

Ein Karat entspricht 0,2 Gramm, der jetzt gefundene Stein wiegt also mehr als 141 Gramm. 

+++ 5:33 Uhr: Sohn von mexikanischem Kartellboss aus Gefängnis getürmt +++

Der Sohn von einem der Anführer des Drogenkartells von Sinaloa ist aus einem Gefängnis im Westen von Mexiko geflohen. Juan José Esparragoza Monzón alias "El Negro" sei am Donnerstag aus einer Haftanstalt in Culiacán getürmt, teilten die lokalen Sicherheitsbehörden mit. Er war erst im Januar festgenommen worden. Gegen ihn lag ein Auslieferungsantrag der USA vor. 

+++ 5:05 Uhr: Fernzüge der Bahn stellen Pünktlichkeit-Rekord ein +++

Die Fernzüge der Deutschen Bahn waren im Februar so pünktlich wie seit Jahren nicht. 86,4 Prozent erreichten das Ziel im gesteckten Zeitrahmen, wie am Freitag aus der aktuellsten Statistik des Unternehmens hervorgeht. Damit sei der Spitzenwert vom Januar 2012 eingestellt. Von "pünktlich" spricht die Bahn, wenn ein Zug weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit im Bahnhof eintrifft. Der gute Februar-Wert sei möglich gewesen, weil Sturmtief Thomas den Verkehr kaum beeinträchtigt habe. Die Bahn schreibt die Verbesserung auch ihrem Zukunfts-Programm zu.

Die monatlichen Pünktlichkeitswerte von Fern- und Nahverkehrszügen werden seit 2011 im Internet veröffentlicht. In der Regel sind S-Bahnen und Regionalzüge pünktlicher als die ICEs und Intercitys. Im Jahr 2016 waren 78,9 Prozent aller Fernzüge und 94,8 Prozent der Nahverkehrszüge pünktlich.

Ehemaliger Orient-Express: Luxuszug verrostet auf dem Abstellgleis
Orient-Express auf dem Abstellgleis

Fuhr einst quer durch Europa bis Istanbul: die Zugmaschine des Orient-Express


++ 4:06 Uhr: Merkel in den USA eingetroffen +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zu ihrem ersten Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump in Washington eingetroffen. Die Regierungsmaschine landete am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in der US-Hauptstadt. Ursprünglich wollte Merkel bereits zu Wochenbeginn nach Washington reisen, wegen eines Wintereinbruchs an der US-Ostküste wurde der Besuch jedoch verschoben.

Trump empfängt Merkel am Freitag im Weißen Haus zunächst zu einem Gespräch über die transatlantische Partnerschaft und internationale Krisen. Im Anschluss soll die Wirtschaftspolitik im Mittelpunkt stehen, an einer Gesprächsrunde nehmen Vertreter von deutschen und US-Unternehmen teil.

Nachdem Trump die Kanzlerin mehrfach scharf wegen ihrer Flüchtlingspolitik kritisiert hatte, will Merkel mit ihrem Besuch in Washington die Basis für eine künftige Zusammenarbeit legen. Angesichts protektionistischer Drohungen des US-Präsidenten dürfte Merkel die Bedeutung des freien Handels für die Volkswirtschaften beider Länder betonen.

+++ 3:27 Uhr: Bei Kairo gefundene Statuen-Reste offenbar von Figur des Pharaos Psammetich I. +++

Die von einem Team deutscher und ägyptischer Archäologen in einer verschlammten Grube bei Kairo entdeckten Reste einer mehr als 3000 Jahre alten Pharaonenstatue könnten zu einer Steinfigur des berühmten Pharaos Psammetich I. gehören. Hieroglyphen auf den Fragmenten der Statue wiesen auf den Herrscher, der von 664 bis 610 v. Chr. Ägypten regierte, hin, teilte das Antikenministerium in Kairo am Donnerstag mit.

+++ 2:54 Uhr: USA erneuern Forderung an Russland nach Rückgabe der Krim an die Ukraine +++

Die US-Regierung hat ihre Forderung nach einer Rückgabe der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim an die Ukraine bekräftigt. "Die Krim ist ein Teil der Ukraine. Die USA verurteilen die russische Besetzung der Krim und rufen zu deren unverzüglichem Ende auf", erklärte US-Außenamtssprecher Mark Toner am Donnerstag anlässlich des dritten Jahrestags des von Moskau abgehaltenen Krim-Referendums über die Zugehörigkeit der Halbinsel am 16. März 2014.

anb/dho/tkr/dpa/AFP

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