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Im fünften Monat schwangere Läuferin startet bei den US-Trials

+++ Familienministerin will Kindergeld anheben +++ "Atomsichere" Flugzeuge beschädigt +++ China: 140 Menschen nach Erdrutsch vermisst +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker

Die Läuferin Alysia Montano will auch im fünften Monat nicht auf Wettkampf verzichten

Die Läuferin Alysia Montano will auch im fünften Monat nicht auf Wettkampf verzichten

Die News des Tages im Ticker.

+++ 18.53 Uhr: Schwangere Läuferin startet bei den US-Trials +++

Die US-Amerikanerin Alysia Montano startete bei den US-Trials (Ausscheidungswettkämpfe für Olympia 2020), obwohl sie im fünften Monat schwanger ist. In 2:21,40 bewältigte sie die Mittelstrecke (800 Meter). Damit wurde sie letzte. 

+++ 18 Uhr: Cyber-Attacke auf Parlament in Großbritannien +++

Auf das britische Parlament ist eine Cyber-Attacke verübt worden. Das bestätigte ein Pressesprecher des Parlaments in London. Er wollte allerdings keine Angaben machen, zu welchen Informationen die bisher unbekannten Täter Zugang bekommen haben könnten. 

Es soll Versuche gegeben haben, Zugang zu Benutzerkonten des Parlaments zu bekommen. In den vergangenen Tagen hatte es vage Berichte in britischen Medien gegeben, dass Passwörter von Parlamentariern von Hackern online zum Verkauf angeboten werden.

+++ 16.20 Uhr: Explosion tötet acht Kohlekumpel in Kolumbien +++

Eine Gasexplosion in einer Kohlemine in Kolumbien hat mindestens acht Menschen getötet. Ein weiterer Grubenarbeiter sei beim dem Unglück in der Gemeinde Cucunubá rund 90 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Bogotá verletzt worden, wie die Behörden mitteilten. Es wurden weitere Opfer befürchtet, da mehrere Menschen noch als vermisst galten. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Als Explosionsursache wurde eine hohe Konzentration von Methangas innerhalb der Grube vermutet.

+++ 15.57 Uhr: Istanbuler Gouverneur verbietet jährliche Gay-Pride-Parade +++

Mit dem Verweis auf Sicherheitsbedenken hat die Istanbuler Stadtverwaltung die für Sonntag geplante Gay-Pride-Parade verboten. Die Behörde teilte mit, die Demonstration für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LGBTI) könne nicht stattfinden, da sie die Sicherheit von Bürgern und Touristen sowie die öffentliche Ordnung gefährde. 

+++ 15.56 Uhr: Schulz wirft Union "Arroganz der Macht" vor +++

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stimmt seine Partei mit scharfer Kritik an der Union auf den Wahlkampfendspurt ein. Der Ausgang der Bundestagswahl sei offen, CDU und CSU böten keine Inhalte, lehnten sich selbstzufrieden zurück: "Ich sage Ihnen voraus, die größte Gefahr ist die Arroganz der Macht. Das spüren Menschen", sagte Schulz bei einem Rundgang in der Dortmunder Westfalenhalle. Dort wird die SPD am Sonntag ihr Wahlprogramm beschließen. "Wir werden klar machen, dass die andere Seite nichts hat", sagte Schulz. Die CDU von Angela Merkel sei eine "inhaltsleere Partei".

+++ 15 Uhr: Panda-Pärchen für Berliner Zoo aus China eingetroffen +++

Das neue Panda-Pärchen für den Berliner Zoo ist da. Auf dem Flughafen Schönefeld landete eine Frachtmaschine der Lufthansa mit den Tieren an Bord. Zwei Piloten schwenkten die deutsche und die chinesische Flagge. Die Maschine war am Freitag im zentralchinesischen Chengdu gestartet.

Das Panda-Pärchen ist eine auf 15 Jahre angelegte Leihgabe Chinas. Der Berliner Zoo zahlt dafür 920.000 Euro jährlich. Am 5. Juli besuchen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Chinas Präsident Xi Jinping die Tiere. Danach werden die Pandas der Öffentlichkeit präsentiert. Im Zoo werden das Weibchen Meng Meng und das Männchen Jiao Qing ihr neues Gehege bewohnen, den zehn Millionen Euro teuren Panda Garden.

+++ 13.36 Uhr: Bundesregierung sagt offenbar geplante Abschiebungen nach Afghanistan ab +++

Die Bundesregierung hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" einen für kommenden Mittwoch geplanten Abschiebe-Flug nach Afghanistan abgesagt. Die deutsche Botschaft in Kabul könne die Aufnahme der Rückkehrer nach dem schweren Anschlag vor einigen Wochen nicht ausreichend unterstützen, zitierte der "Spiegel" Regierungskreise. Mit dem Flug von Leipzig nach Kabul sollten demnach abgelehnte afghanische Asylbewerber in ihre Heimat zurückgebracht werden.

+++10.54 Uhr: Richter im NS-Verfahren für befangen erklärt +++

Das Landgericht hat die drei Richter der Schwurgerichtskammer, die mit dem Verfahren gegen einen früheren SS-Sanitäter aus dem Konzentrationslager Auschwitz befasst sind, für befangen erklärt. Die Entscheidung sei am Freitag gefallen, erklärte ein Gerichtssprecher am Samstag. Es seien andere Richter für die Kammer benannt worden. Eine Begründung nannte der Sprecher zunächst nicht. Die Befangenheitsanträge hatten Ankläger und Nebenkläger gestellt. Der Prozess gegen den 96 Jahre alten SS-Sanitäter aus der Nähe von Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) wurde Ende 2016 ausgesetzt.

Dem Angeklagten wird Beihilfe zum Mord in mindestens 3681 Fällen vorgeworfen. Laut "Süddeutscher Zeitung", WDR und NDR heißt es in dem Gerichtsbeschluss: Weil der Vorsitzende Richter und seine Kollegen wiederholt versucht hätten, einem Nebenkläger und NS-Opfer die Teilnahme an der Verhandlung zu verwehren, "muss sich bei dem Nebenkläger nahezu zwangsläufig der Eindruck ergeben", die Richter seien ihm gegenüber nicht unvoreingenommen gewesen, "als sie beschlossen haben, ihn aus dem Verfahren auszuschließen".

+++08.00 Uhr: Mehr Kindergeld für ärmere Familien +++

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) plant für die Zeit nach der Bundestagswahl eine grundlegende Reform des . Familien mit niedrigen Einkommen sollten deutlich mehr Kindergeld erhalten, sagte Barley den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ihr Ziel sei, den Kinderzuschlag für ärmere Familien von derzeit maximal 170 auf bis zu 201 Euro zu erhöhen und mit dem Kindergeld zu verbinden. Diese neue Leistung "muss man einmal beantragen und dann ohne viel Bürokratiekram weiter bekommen können", sagte die Ministerin. 

+++ 07.40 Uhr: Mehr als 140 Vermisste nach Erdrutsch in China +++

Ein Erdrutsch hat im Südwesten mehr als 140 Menschen unter sich begraben. Ein Paar und ein Baby wurden nach Behördenangaben gerettet, nachdem über dem Dorf Xinmo in der Provinz Sichuan Geröllmassen niedergegangen waren. Wie die Staatsmedien am Samstag berichteten, begrub der Erdrutsch mindestens 141 Dorfbewohner und 46 Häuser.
Rettungskräfte versuchten am Samstag mit Seilen, einen riesigen Felsbrocken fortzuhieven. Bulldozer und Bagger waren im Einsatz. Hunderte Helfer suchten im Geröll nach möglichen Überlebenden.
Die Gesteinsmassen waren so gewaltig, dass sie eine Straße auf einer Länge von 1,6 Kilometern blockierten. Ausgelöst wurde die Katastrophe nach den Worten eines Polizeisprechers von schweren Regenfällen. In den ländlichen und bergigen Gebieten Chinas kommte es immer wieder zu Erdrutschen, vor allem nach heftigem Regen.

+++ 07.19 Uhr: Tornado beschädigt "atomsichere" Flugzeuge der US-Luftwaffe +++

Eigentlich sollen sie so stabil sein, dass sie der Hitze und den elektromagnetischen Wellen einer Atombombenexplosion standhalten können - nun hat ein simpler Tornado zwei Spezialflugzeuge der US-Armee aus dem Verkehr gezogen. Die Maschinen vom Typ E-4-B Boeing 747 tragen den Namen "Doomsday" (Tag des jüngsten Gerichts) und wurden während des Kalten Krieges konzipiert, um im Falle eines Atomangriffs auf die USA dem Verteidigungsminister oder dem Generalstabschef als eine Art fliegende Kommandozentrale zu dienen. Vollgepackt mit Elektronik, können die Flugzeuge über Satellit den Kontakt mit dem Rest der Welt aufrecht erhalten und auch mit US-Atom-U-Booten kommunizieren.

kg/AFP/DPA

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