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Reisebus-Tourist verhindert Absturz kurz vorm Abgrund

Mann bei Streit in Asylunterkunft getötet +++ Drei Tote bei Unfall mit Geisterfahrer +++ Sechs Menschen in Londoner Einkaufszentrum mit Substanz verletzt +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Eine Bergstraße in den Alpen

Eine Bergstraße in den Alpen

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Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 21.27 Uhr: Wiesn-Mitarbeiter mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung +++

Mehr als 20 Ordnungsdienst-Mitarbeiter auf dem Oktoberfest sind mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung in Krankenhäuser gebracht worden. Die Betroffenen hätten alle das Mittagessen eines externen Lieferanten zu sich genommen, teilte die Münchner Feuerwehr mit. Die ersten Mitarbeiter hätten sich am Nachmittag mit Magen-Darm-Beschwerden beim Sanitätsdienst gemeldet. Bis zum Abend stieg die Zahl auf 21. Vorsorglich wurden daher die Unterkünfte der betroffenen Mitarbeiter kontrolliert. Ob mit weiteren Erkrankten gerechnet werden müsse, sei unklar, hieß es am Abend.

+++ 21.32 Uhr: Eine Tote und mehrere Verletzte nach Schüssen in Kirche in USA +++

Ein Mann hat auf einem Kirchengelände im US-Staat Tennessee das Feuer eröffnet, eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt. Als er von einem Kirchenbesucher konfrontiert wurde, richtete er die Waffe gegen sich selbst und wurde ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Nashville mitteilte. Demnach ist der Täter identifiziert, aber sein Name wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Der Polizei zufolge trug er eine Art Sturmhaube.

Über das Motiv herrschte wenige Stunden nach dem Vorfall in der Burnette Chapel Church of Christ in Antioch bei Nashville noch Unklarheit. Es gebe bisher keine Hinweise auf irgendwelche Verbindungen zwischen dem Schützen und den Opfern, sagte die Polizei. Wie sie weiter mitteilte, wurde die getötete Frau auf dem Parkplatz der Kirche gefunden. Die meisten Opfer seien über 60 Jahre alt. 

+++ 17.19 Uhr: Busfahrer ohnmächtig - Tourist verhindert Absturz kurz vorm Abgrund  +++

Auf einer Bergstraße in Österreich hat ein beherzter Reisebus-Tourist neben dem ohnmächtig gewordenen Fahrer eine Vollbremsung eingelegt und damit den Absturz des Busses verhindert. Der 65 Jahre alte Franzose brachte den Bus mit 21 Reisegästen zum Stehen, als schon eines der Vorderräder über dem 100 Meter tiefen Abgrund hing, wie ein Polizeisprecher am Sonntag berichtete. Der Vorfall passierte am Samstagabend auf der Zillertaler Höhenstraße rund 60 Kilometer östlich von Innsbruck.

Am Steuer saß ein 76-jähriger Österreicher. Er habe eine Herzattacke erlitten und sei ohnmächtig in den Mittelgang gefallen, so die Polizei. Der Bus sei ungebremst weitergefahren und habe zunächst den Hang auf der Bergseite der Straße gestreift. Der 65-Jährige habe in der ersten Reihe gesessen, die Situation sofort erfasst und eingegriffen.

Der Busfahrer sei außer Lebensgefahr, wie der Polizeisprecher sagte. Vier weitere Personen hätten im Krankenhaus behandelt werden müssen. Busfahren im Alter von 76 Jahren sei kein Problem, solange der Fahrer alle fünf Jahre seine Zulassungsprüfung erneuere, sagte der Polizeisprecher.

+++ 16.35 Uhr: Geflohener Häftling aus Bochum in Sachsen-Anhalt gefasst +++

Knapp eine Woche nach seinem Untertauchen haben Spezialkräfte der Polizei einen verurteilten Bankräuber aus Bochum in Halle an der Saale gefasst. Der Gesuchte wurde am Samstag in einer Pension in der Stadt in Sachsen-Anhalt überwältigt, wie die Bochumer Polizei am Sonntag mitteilte. Der Mann war am 17. September nicht von einem unbegleiteten Freigang in das Bochumer Gefängnis zurückgekehrt.

Die Polizei hatte daraufhin eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Straftäter eingeleitet. Er war 2009 wegen mehrerer bewaffneter Banküberfälle zu einer neunjährigen Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

+++ 16.07 Uhr: Französischer Vielseitigkeitsreiter tödlich verunglückt +++

Die internationale Vielseitigkeitsreiterei wird von einem tödlichen Unfall überschattet. Der Franzose Maxime Debost kam in Chateaubriant bei einer Ein-Sterne-Prüfung ums Leben. Der 29-Jährige stürzte im Gelände an einem Hindernis mit seinem Pferd Qurt de Montplaisir. Trotz Sofortmaßnahmen starb Debost noch an der Unfallstelle. Das Pferd blieb unverletzt. Debost galt als erfahrener Reiter. Er hinterlässt seine Lebensgefährtin und einen Sohn.

"Dies ist ein wirklich tragischer Unfall", wurde die Generalsekretärin des Weltreiter-Verbandes FEI, Sabrina Ibáñez, in einer Stellungnahme zitiert. "Wir arbeiten unermüdlich daran, die Risikofaktoren in unserem Sport zu minimieren, vor allem in der Vielseitigkeit. Und der heutige Unfall macht deutlich, wie wichtig diese Arbeit ist."

+++ 15.44 Uhr: Rund drei Millionen Gäste zur Oktoberfest-Halbzeit +++

Das Münchner Oktoberfest hat in diesem Jahr bis zur Halbzeit wieder etwas mehr Menschen angelockt als im Vorjahr. Rund drei Millionen Menschen kamen bis zum Sonntag auf das Volksfest, wie Festleiter Josef Schmid (CSU) am Sonntag berichtete. Im Vorjahr lag die Zahl leicht darunter. Es sei eine entspannte, friedliche und ruhige, eine "scheene" Wiesn, sagte Schmid. Weniger Gedränge, seltener überfüllte Bierzelte: "Es ist eine Wiesn, auf der für alle Platz ist." 

+++ 15.17 Uhr: Katalonien-Konflikt: Separatisten verteilen eine Million Wahlzettel +++

Eine Woche vor dem umstrittenen Referendum über die Loslösung von Spanien haben Separatisten überall in Katalonien Wahlzettel verteilt. Rund eine Million Stimmzettel seien in der Hauptstadt Barcelona und in anderen katalanischen Städten und Gemeinden an Wahlberechtigte ausgehändigt worden, sagte der Präsident des Kulturverbandes "Omnium Cultural", Jordi Cuixart. Um die Abhaltung der von der Regionalregierung in Barcelona für den 1. Oktober ausgerufenen, vom Verfassungsgericht auf Antrag der Zentralregierung aber verbotenen Abstimmung zu verhindern hatte die staatliche Polizeieinheit Guardia Civil vor einigen Tagen in Barcelona knapp zehn Millionen Wahlzettel beschlagnahmt.

+++ 14.55 Uhr: Arbeiter stirbt bei Bohrarbeiten an der A3 +++

Bei einem Arbeitsunfall auf der Autobahn 3 in Bayern ist ein Arbeiter einer Spezialfirma von einem Bohrgestänge am Kopf getroffen worden und gestorben. Der 46-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern war nahe der Anschlussstelle Regensburg-Ost mit Sondierungsbohrungen beschäftigt, um nach Blindgängern zu suchen. "Diese Bohrungen sind hier vor allen Baumaßnahmen Standard, da die Gegend im Zweiten Weltkrieg recht heftig bombardiert wurde", sagte ein Polizeisprecher. Beim Wechsel des etwa 15 Meter langen Bohrgestänges lösten sich einzelne Teile und trafen den Mann am Kopf. Die Verletzungen waren für den Mann tödlich. Zur zunächst unklaren Unfallursache ermittelte die Kriminalpolizei. Die A3 führt quer durch Deutschland und verbindet unter anderem das Rhein-Main-Gebiet und Nürnberg mit Österreich.

+++ 13.35 Uhr: Kuh geht bei Fest im Glottertal durch - Offenbar sieben Verletzte +++

Bei einem Fest anlässlich des Almabtriebs im Glottertal ist am Sonntag eine Kuh durchgegangen und hat nach ersten Erkenntnissen sieben Menschen verletzt. Das Tier sollte nach Angaben der Freiburger Polizei aus einem Festzelt in der Schwarzwaldgemeinde herausgeführt werden, in dem sich rund 1000 Besucher aufhielten. Offenbar irritiert vom Lärm und der Unruhe während des Festes ging das Tier durch, lief in das Zelt zurück und verletzte dort mehrere Menschen. Zur Schwere der Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Nach einer ersten Einschätzung schwebte jedoch keiner der Verletzten in Lebensgefahr. Die Kuh wurde wieder eingefangen und in einem Transportanhänger untergebracht.

+++ 13.19 Uhr: Fallschirmspringer macht Fehler bei Landung - schwer verletzt +++

Bei einem Ausbildungssprung hat sich ein 34 Jahre alter Fallschirmspringer im bayerischen Günzburg schwer verletzt. Der Mann war zusammen mit seiner Ausbilderin aus 4000 Metern Höhe aus einem Flugzeug gesprungen, wie die Polizei mitteilte. "Er hat kurz vor der Landung die Höhe falsch eingeschätzt", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Zwar war der Fallschirm geöffnet, allerdings seien für das Abbremsen vor der Landung noch zusätzliche Handgriffe nötig. Hier habe der Mann einen Fehler gemacht. Dadurch stürzte er aus den verbliebenen etwa sieben Metern Höhe ungebremst auf die Landewiese des Flughafens Günzburg. Nach dem Unfall am Samstag kam der Verunglückte mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

+++ 13.16 Uhr: KLM-Passagiermaschine verliert über Japan Stück der Rumpfverkleidung +++

Eine Passagiermaschine der niederländischen Gesellschaft KLM hat nach dem Start in Japan ein Stück der Außenverkleidung des Rumpfes verloren. Das etwa ein Quadratmeter große Teil sei aus 2500 Meter Höhe über der Stadt Osaka in die Tiefe gestürzt und habe ein Auto getroffen, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Es sei niemand verletzt worden. Die Fluggesellschaft bestätigte den Zwischenfall, der sich am Samstag ereignet habe. Die Sicherheit des Flugs mit der zweistrahligen Boeing 777 sei nicht gefährdet gewesen. Der Flug nach Amsterdam sei daher ohne Unterbrechung fortgesetzt worden. "KLM bedauert den Vorfall und hat selbstverständlich eine Untersuchung eingeleitet", hieß es in einer Mitteilung. Die japanischen Behörden und der Flugzeughersteller seien daran beteiligt. Man sehe aber keine Notwendigkeit, andere Flugzeuge desselben Typs vorsichtshalber am Boden zu lassen.

+++ 13.08 Uhr: 28-Jährige zeigt Bundespolizisten ihren Allerwertesten +++

Eine 28-jährige Frau hat am Bahnhof Bernburg in Sachsen-Anhalt Beamten der Bundespolizei ihren nackten Hintern gezeigt. Die Frau war über die Gleise gelaufen und von den Ordnungshütern deshalb angesprochen worden, wie die Bundespolizei am Sonntag in Magdeburg mitteilte. Die Polizisten stellten ihre Personalien fest, nahmen eine Anzeige auf und erteilten der 28-Jährigen einen Platzverweis. Damit war die Frau jedoch offenkundig überhaupt nicht einverstanden. Zunächst beleidigte sie den Angaben zufolge einen Beamten und versuchte, ihn zu bespucken. "Zudem zog sie ihre Hose herunter, bückte sich und zeigte den Beamten ihren nackten Hintern", hieß es im Polizeibericht. Die Frau handelte sich damit eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung ein.

+++ 12.45 Uhr: Betrunkener soll in Baden-Württemberg mit Softair-Waffe auf Pkw geschossen habe +++

Nach einer Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen und einem Hubschrauber hat die Polizei in Baden-Württemberg einen Mann vorübergehend festgenommen, der im Alb-Donau-Kreis mit einer Softair-Waffe auf ein Auto geschossen haben soll. Der 33-Jährige stand bei der Tat am Freitagabend offenkundig unter Drogen und war zudem angetrunken, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Ulm mitteilten. Der Mann soll demnach in der Ortschaft Tomerdingen ein Auto angehalten und später eine Pistole gezogen haben. Als der Autofahrer daraufhin wegfuhr, soll der 33-Jährige von hinten auf den Wagen geschossen und dabei Rückscheibe und Schlussleuchten beschädigt haben. In der Wohnung des Tatverdächtigen fanden die Beamten Gaskartuschen und Munition für Softair-Waffen. Der Mann schweigt bislang zu den Vorwürfen. Er wurde am Samstag wieder auf freien Fuß gesetzt und muss sich nun mit einer Strafanzeige auseinandersetzen.

+++ 12.03 Uhr: Bombe tötet vor Kurden-Referendum im Irak vier Peschmerga-Kämpfer +++

Kurz vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak wächst die Spannung in der Region. Bei der Explosion einer Bombe südlich der Stadt Kirkuk wurden am späten Samstagabend vier kurdische Peschmerga-Kämpfer getötet, teilte die irakische Polizei mit. Sieben Peschmerga wurden demnach verletzt. Die Bombe sei explodiert, als eine kurdische Patrouille vorbeigefahren sei, hieß es weiter. Zunächst war unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist.

+++ 11.42 Uhr: Irans Parlamentspräsident vergleicht Trump mit Goebbels +++

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani hat das Vorgehen des US-Präsidenten Donald Trump mit dem des Nazi-Propagandaministers Joseph Goebbels verglichen. "Angeblich verfolgt Trump mit seinen Lügereien die Goebbels-Doktrin", sagte Laridschani. Er bezog sich auf das Goebbels-Zitat "Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt." Laridschani warf Trump vor, in seiner iranfeindlichen Rede in der UN-Vollversammlung viele Lügen verbreitet zu haben, unter anderem über die Demokratie im Iran. Trumps Rhetorik erinnere mehr an einen "Nachtklubbesitzer" als an einen amerikanischen Präsidenten, sagt der einflussreiche Parlamentspräsident.

+++ 11.15 Uhr: US-Bürger mehrheitlich gegen Präventivschlag gegen Nordkorea +++

Trotz der Sorge um Nordkoreas Atomprogramm lehnen zwei Drittel der US-Amerikaner einer Umfrage zufolge einen Präventivschlag gegen Nordkorea ab. 72 Prozent der gut 1000 Befragten vertrauen zudem eher auf die Führung des US-Militärs als auf Präsident Donald Trump, mit dem Konflikt verantwortungsvoll umzugehen, wie die US-Zeitung "The Washington Post" nach einer gemeinsamen Umfrage mit dem TV-Sender ABC berichtete. Vergleichsweise wenige 37 Prozent setzen dabei auf Trump. Lediglich acht Prozent der Befragten trauen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein verantwortungsvolles Handeln zu. Insgesamt lehnen 57 Prozent die Arbeit von Trump ab, während 39 Prozent diese gutheißen.

+++ 10.30 Uhr: Dieb versteckte 1600 Euro zwischen den Pobacken +++

Bundespolizisten haben im Bremer Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Dieb festgenommen, der 1600 Euro zwischen den Pobacken versteckt hatte. Der polizeibekannte Mann hatte das Geld in eine Plastiktüte eingewickelt, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge hatte der 37-Jährige einem Fahrgast insgesamt 2900 Euro geklaut. Von den fehlenden 1300 Euro soll sich der Drogenabhängige neue Kleidung und diverse Betäubungsmittel gekauft haben. Den Rest versteckte er dann in seiner Gesäßfalte, wie die Polizei mitteilte. Den Zivilfahndern der Bundespolizei fiel der mutmaßliche Kriminelle auf, als er am Samstag neu eingekleidet und in bester Laune durch den Hauptbahnhof lief.

+++ 10.20 Uhr: Drei Männer fliehen mithilfe von Bettlaken und Bettkasten aus Anstalt +++

Mit verknoteten Bettlaken und einem selbstgebauten Rammbock aus Bettkasten-Holz sind drei Männer aus einer Forensischen Psychiatrie geflohen. Wie die Polizei mitteilte, waren die Männer am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt in Zwiefalten in Baden-Württemberg ausgebrochen. Sie hatten mithilfe von Bettkasten-Holz einen Rammbock gebaut und damit die alte Außenwand aus Ziegelsteinen durchbrochen. Anschließend seilten sie sich mit verknoteten Bettlaken aus dem zweiten Stock ab. "Die Flüchtigen haben kein Interesse, in der Bevölkerung aufzufallen und wollen weiterhin unerkannt flüchten", vermutete ein Sprecher der Polizei. Die Männer hielten sich vermutlich schon nicht mehr im direkten Umfeld von Zwiefalten auf. Die Polizei fahndete mit Hubschraubern und Einsatzkräften nach den Flüchtigen. Genaue Angaben über die Männer waren zunächst nicht bekannt. Die Forensische Psychiatrie in Zwiefalten behandelt suchtkranke Straftäter.

+++ 10.05 Uhr: Spaziergänger entdecken Königspython am Wegesrand +++

Eine Spaziergängerin und ihre Tochter haben im Kemnader Forst in Niedersachsen eine zwei Meter lange Würgeschlange am Wegesrand entdeckt. Der Königspython lag friedlich zusammengerollt in der Sonne, wie die Polizei mitteilte. Ein herbeigerufener Experte erklärte, dass die Schlange wegen der niedrigen Außentemperatur noch nicht sehr lange dort liegen könne. Auch den langen Weg von der nächsten Ortschaft bis zum Fundort dürfte sie nicht alleine geschafft haben. Vermutlich wurde das etwa 20 Jahre alte Weibchen an der Fundstelle ausgesetzt. Die Polizei sucht nun Hinweise auf den Besitzer der Schlange.

+++ 9.02 Uhr: 14-Jähriger geht in Österreich mit Messer auf Eltern los - Vater tot +++

Ein 14-Jähriger hat in Österreich seine Eltern mit einem Messer attackiert und den Vater (51) dabei getötet. Der Junge verletzte auch seine Mutter und sich selbst. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, der Junge stand dort unter Polizeiaufsicht, wie die in Vorarlberg berichtete. Die Tat passierte in der Nacht zu Sonntag in Götzis, rund 25 Kilometer südlich von Bregenz am Bodensee. Das Motiv war noch unklar, so die Polizei. Die Mutter (52) schwebte nach Angaben eines Polizeisprechers nicht in Lebensgefahr.

+++ 8.35 Uhr: Philippinischer Präsident Duterte will Tochter als Nachfolgerin +++

Auf den hat sich Präsident Rodrigo Duterte für seine Tochter als Nachfolgerin im höchsten Staatsamt ausgesprochen. Die 39-jährige Sara Duterte-Carpio, eine gelernte Rechtsanwältin, ist derzeit Bürgermeisterin der Stadt Davao, was Duterte früher auch einmal war. Die Tageszeitung "Philippine Star" zitierte den 72-Jährigen am Sonntag mit den Worten: "Ich könnte mir keinen besseren Kandidaten als Sara vorstellen, um nächster Präsident zu werden." Die Wahl findet 2022 statt.

+++ 7.07 Uhr: Nordkorea veranstaltet Massenkundgebung gegen die USA +++

 Vor dem Hintergrund des eskalierenden Streits um sein Atomprogramm hat Nordkorea Zehntausende von Bürgern in Pjöngjang zu einer Kundgebung gegen die USA mobilisiert. Mehr als 100.000 Menschen aus allen Gesellschaftsschichten hätten sich am Samstag auf dem Kim-Il-Sung-Platz der Hauptstadt "in dem vollen Geist versammelt, die Feinde auszulöschen", berichteten die Staatsmedien. Alle Parteimitglieder und Bürger von Pjöngjang seien entschlossen, "die US-Imperialisten, den eingeschworenen Feind, vollständig von der Erde zu beseitigen", rief demnach der Vizevorsitzende des Stadtkomitees der herrschenden Arbeiterpartei, Choe Hak Chol, als einer von mehreren Rednern der Menge zu. 

+++ 6.45 Uhr: Chinesische Experten: Beben in Nordkorea war natürlichen Ursprungs +++

Ein von chinesischen Experten zunächst als "mutmaßliche Explosion" eingestuftes Erdbeben in Nordkorea war nach neuesten Angaben aus China doch natürlichen Ursprungs. Die Auswertung der Daten nach dem Erdstoß habe ergeben, dass "der Vorfall keine Atomexplosion war, sondern Folge eines natürlichen Erdbebens", erklärte die chinesische Erdbebenwarte in der Nacht zum Sonntag. Auch die chinesische Erdbebenwarte erklärte, der Erdstoß sei vermutlich eine Spätfolge des Atombombentests Anfang des Monats.

+++ 0.49 Uhr: Toter Säugling in Park entdeckt +++

In einem Park in der Nähe von (Coesfeld) ist ein toter Säugling gefunden worden. Passanten entdeckten die Leiche am Samstagnachmittag in einem Müllsack im Ortsteil Buldern, wie die Polizei mitteilte. Angaben zu Alter, Geschlecht und Todeszeitpunkt konnten zunächst nicht gemacht werden. "Erst eine Obduktion wird uns darüber Klarheit geben", erklärte der zuständige Oberstaatsanwalt laut Mitteilung. Vorsorglich ermittelt eine Mordkommission.

+++ 0.39 Uhr: Mann bei Streit in Asylunterkunft getötet +++

Bei einem Streit in einer im niederbayerischen Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn) ist ein 28-Jähriger ums Leben gekommen. Der Ukrainer wohnte mit einem 47-Jährigen aus Kasachstan in einem Zimmer, wie die Polizei mitteilte. Am Samstagvormittag sei es zwischen denn Männern zum Streit gekommen. Dabei sei der 28-Jährige durch seinen Zimmergenossen so schwer verletzt worden, dass er noch in der Unterkunft starb. Genauere Details wollte die Polizei zunächst nicht nennen. Der 47-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen. Er soll am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ 0.30 Uhr: Saudi-Arabien lässt erstmals Frauen ins Sportstadion +++

Das streng konservative Königreich hat Frauen erstmals Zutritt zu einem Sportstadion gewährt. Hunderte Frauen durften am Samstag im König-Fahd-Stadion der Hauptstadt Riad in Begleitung ihrer Familie die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag verfolgen. Dafür werde in der Sportarena, die rund 40.000 Menschen fasst, ein separater Bereich für Familien eingerichtet. Zum Nationalfeiertag werden landesweit Konzerte gegeben, Tänze gezeigt und Feuerwerke abgebrannt. Bislang wurden Frauen in Saudi-Arabien auch am Nationalfeiertag nicht ins Stadion gelassen. Das konservative muslimische Königreich verfolgt eine strenge Politik der Geschlechtertrennung. Es ist das einzige Land, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen. Zuletzt gab es aber einige behutsame Lockerungen. Im Juli etwa erlaubte das Bildungsministerium die Teilnahme von Mädchen am Sportunterricht staatlicher Schulen.

+++ 00.11 Uhr: Drei Tote bei Unfall mit Geisterfahrer +++

Bei einem schweren Unfall mit einem Falschfahrer auf der A67 bei Rüsselsheim sind drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Ein Kleinlaster stieß laut Polizei am Autobahndreieck Rüsselsheim mit zwei Autos zusammen. Wie die hessische Polizei im Internet mitteilte, war der Kleinlaster auf die Autobahn gefahren, hatte dann jedoch wegen eines Staus gewendet. Daraufhin sei der Lkw mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur dem Verkehr entgegen gefahren und mit einem Fahrzeug aus den Niederlanden und einem weiteren Auto zusammengestoßen. Der Kleinlaster habe sich überschlagen, dessen 34-jähriger Fahrer aus Polen sei schwer verletzt worden. In dem Auto mit niederländischem Kennzeichen seien drei Insassen getötet, in dem anderen Fahrzeug vier Insassen leicht verletzt worden. Die A67 wurde in Richtung Norden gesperrt.

+++ 0.02 Uhr: Sechs Menschen in Londoner Einkaufszentrum mit Substanz verletzt +++

Sechs Menschen sind mit einer gefährlichen Substanz in einem Einkaufszentrum im Osten Londons besprüht worden. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, teilte Scotland Yard mit. Augenzeugen berichteten, dass eine ganze Gruppe von Männern die Attacke im Westfield Shopping Centre in Stratford ausgeführt habe. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus. Möglicherweise handelt es sich bei der Chemikalie um eine Säure. In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Attacken mit ätzenden Substanzen in London gegeben, darunter auch bei Raubüberfällen von Banden und Streitereien. In Großbritannien sind solche aggressiven Substanzen relativ leicht und billig zu beschaffen.

fin/DPA/AFP

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