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+++ Ticker +++

US-Repräsentantenhaus beschließt Abschaffung von Obamacare

Russland, Syrien und Iran einigen sich auf Schutzzonen in Syrien +++ Schwerer Unfall in Hamburg +++ Lage von über 24.000 Flüchtlingskindern ist besonders schlimm +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

USA Barack Obama

US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama abzuschaffen

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 20.48 Uhr: Sieben Tote bei Einsätzen gegen Benzindiebe in Mexiko +++

Bei Militäreinsätzen gegen Benzindiebe in Mexiko sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere Menschen wurden bei den Schießereien im Bundesstaat Puebla im Zentrum des Landes verletzt, wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. In der Region zapfen Bandenmitglieder illegal Benzin aus Pipelines ab, um es auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

Zunächst sei eine Militärpatrouille nahe der Ortschaft Palmarito von Verdächtigen angegriffen worden. Sie hätten Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde missbraucht, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Bei dem Gefecht wurden zwei Soldaten getötet und einer verletzt. Bei einer zweiten Schießerei kamen zwei Soldaten und drei mutmaßliche Bandenmitglieder ums Leben. Zudem wurden neun Soldaten und ein Verdächtiger verletzt. Nach dem Gefecht nahmen die Militärs zwölf Verdächtige fest und beschlagnahmten Waffen, Munition sowie Fahrzeuge.

+++ 20.31 Uhr: US-Repräsentantenhaus beschließt Abschaffung von Obamas Gesundheitsreform +++

Das US-Repräsentantenhaus hat die Abschaffung der Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama beschlossen. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstag mit einer knappen Mehrheit von 217 zu 213 Stimmen für ein entsprechendes Gesetzesvorhaben. US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf versprochen, das als Obamacare bekannte Gesundheitssystem abzuschaffen und durch ein neues Modell zu ersetzen.

+++ 19.35 Uhr: Welt ist laut WHO für die nächste Ebola-Epidemie besser gerüstet +++

Die internationale Gemeinschaft ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dank erfolgreicher Impfstoffversuche besser für die nächste Ebola-Epidemie gerüstet. "Fast alle Experten sind sich einig, dass ein erneuter Ausbruch unvermeidlich ist", erklärte WHO-Chefin Margaret Chan. Wegen der tödlichen Epidemie von 2014-2015 in Guinea, Liberia und Sierra Leone sei rasch ein Impfstoff entwickelt worden, auch wenn dieser "zu spät verfügbar war, um möglichst viele Leben zu retten." Die WHO hatte die Ergebnisse des Impfstoffversuch in Guinea im Dezember veröffentlicht und von einem Erfolg gesprochen. Unter den mehreren Tausend geimpften Menschen wurde demnach kein neuer Ebola-Fall gemeldet. Wissenschaftler wissen bislang nicht mit Sicherheit, wo sich das Ebola-Virus zwischen Epidemien in der Natur versteckt, bevor es wieder auf den Menschen überspringt. "Wenn das passiert, wird die Welt viel besser vorbereitet sein", sagte Chan. 

+++ 18.22 Uhr: Fund von 71 erstickten Flüchtlingen 2015 wird strafrechtlich aufgerollt +++

Der grausame Erstickungstod von 71 Flüchtlingen in einem Lastwagen, der im August 2015 an einer Autobahn im österreichischen Burgenland gefunden wurde, wird ab Juni von einem ungarischen Gericht strafrechtlich aufgerollt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass sie für vier der elf Angeklagten bei dem Prozess in Kecskemet lebenslange Haftstrafen beantragen werde. Der Prozess findet in Ungarn statt, weil die Flüchtlinge laut Gutachtern schon vor dem Überfahren der Grenze tot waren. Bei den vier Hauptangeklagten handelt es sich um einen Afghanen und drei Bulgaren, wobei der Afghane laut den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der Chef der Schleuserbande war. Für die sieben anderen Angeklagten - sechs Bulgaren und einen Libanesen - will die Staatsanwaltschaft Haftstrafen ohne Bewährung beantragen. Die Schleuser sollen zwischen Februar und August 2015 mehr als 1100 Flüchtlinge nach Österreich gebracht haben, von denen sie jeweils 1000 bis 1500 Euro kassierten.

+++ 18.16 Uhr: 87-Jähriger fährt beim Ausparken seine Frau tot +++

Beim Ausparken hat ein 87 Jahre alter Mann in Köln seine Frau angefahren und sie dabei schwer verwundet. Mit der tödlich Verletzten kehrte er anschließend noch nach Hause zurück. Die 80-Jährige hatte den Senior nach Polizeiangaben beim Ausparken aus einer Parklücke ausweisen wollen. Sie geriet dabei allerdings zwischen das Auto und einen geparkten Kleintransporter und wurde kurz eingeklemmt. Dennoch fuhr das Paar nach dem Geschehen gemeinsam nach Hause, dort allerdings brach die Frau zusammen. Sie starb im Krankenhaus. Gegen den Mann wird nun wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Unfallflucht ermittelt.

+++ 18.08 Uhr: Trump reist Ende Mai nach Saudi-Arabien, Israel und in den Vatikan +++

US-Präsident Donald Trump reist Ende Mai nach Saudi-Arabien, Israel und in den Vatikan. Trump kündigte das als seine "erste Auslandsreise als Präsident" an. Die drei Stationen kommen zu den Besuchen beim Nato-Gipfel in Brüssel und beim G7-Gipfel in Sizilien hinzu, die bereits bekannt waren.

+++ 17.49 Uhr: Barcelona-Fußballstar Neymar muss auf die Anklagebank +++

Im Betrugsprozess gegen Fußballstar Neymar vom FC Barcelona ist die Eröffnung der mündlichen Verhandlung angeordnet worden. Einen Termin für die Eröffnung des Strafverfahrens gab der zuständige Ermittlungsrichter am Nationalen Gerichtshof in Madrid, José de la Mata, vorerst allerdings noch nicht bekannt, wie Medien unter Berufung auf Justizkreise berichteten. Die Staatsanwaltschaft hatte für Neymar im November zwei Jahre Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro gefordert. Im Fall geht es um eine Klage des brasilianischen Investitions-Fonds DIS in Zusammenhang mit dem Wechsel des Brasilianers vom FC Santos nach Barcelona im Sommer 2013. DIS hielt Anteile von 40 Prozent am Spieler und sieht sich betrogen. Der Fonds behauptet, er habe nur 40 Prozent der "offiziellen" Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten. Nach den Ermittlungen sollen für den Wechsel aber mindestens gut 83 Millionen geflossen worden sein.

+++ 17.33 Uhr: Siemens investiert eine Milliarde Euro ins Afrikas Stromversorgung +++

Siemens will in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro in den Ausbau von Afrikas Stromversorgung investieren. Das kündigte Siemens-Chef Joe Kaeser beim Weltwirtschaftsforum Afrika im südafrikanischen Durban an. "Es ist jetzt die Zeit, das ganze Afrikakonzept auf eine neue Ebene zu heben", sagte er. Die Gelder sollen helfen, die mangelnde Infrastruktur auf dem Kontinent auszubauen und diesen zu industrialisieren, so Kaeser. Das solle ein stabiles Wirtschaftswachstum ermöglichen. Mit Regierungsvertretern der ostafrikanischen Länder Uganda und Sudan unterzeichnete Kaeser Absichtserklärungen für Projekte in der Stromversorgung, Industrie sowie im Transport- und Gesundheitswesen. Auch die ehemalige deutsche Kolonie Ghana soll in Kürze eine ähnliche Erklärung unterzeichnen. Siemens erhofft sich im Gegenzug Aufträge. Auf dem Weltwirtschaftsforum Afrika treffen sich noch bis Freitag Wirtschaftsführer und Politiker. 

+++ 16.41 Uhr: Tadschikistan entlässt zu dicke Polizisten +++

Weil sie zu dick sind, hat die Polizei im zentralasiatischen Land Tadschikistan mehr als zehn Beamte entlassen. Die Polizisten hätten ihre zuvor angeordneten Sportübungen nicht gemacht und auch nicht abgenommen, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf das Innenministerium der Ex-Sowjetrepublik. Andere übergewichtige Kollegen hätten hingegen zwischen fünf und 20 Kilogramm abgespeckt, hieß es weiter. Den Polizeisport - mindestens drei Mal pro Woche laufen - hatte die Regierung Anfang des Jahres angeordnet. 

+++ 16.30 Uhr: Unwetter legt Flugbetrieb in Frankfurt lahm +++

Ein schweres Unwetter hat den Flugbetrieb in Frankfurt am Main für fast zwei Stunden lahmgelegt. Nach Angaben eines Sprechers des Betreibers Fraport wurden zwischen 14 Uhr und 15.45 Uhr keine Flugzeuge vor dem Start oder nach der Landung abgefertigt. Rund hundert von 1400 Ankünften und Abflügen wurden demnach annulliert. Der Flugbetrieb habe am späteren Nachmittag wieder "angefangen, sich zu normalisieren", sagte der Sprecher. Es sei aber auch am Abend mit Verzögerungen zu rechnen. Fluggäste sollten sich daher weiter informieren.

+++ 16.16 Uhr: Streit um Impfungen nach Rekordzuwachs an Masernfällen in Italien +++

Eine neue Rekordzahl an Masernerkrankungen hat in Italien zu einem Schlagabtausch über Impfungen geführt. In den ersten vier Monaten registrierten die italienischen Gesundheitsbehörden 1920 Erkrankungen, sechsmal so viele wie im Vorjahreszeitraum, wie aus einem Bericht hervorgeht. Auch in Deutschland gab es bis Ende April bereits mehr Fälle als 2016 im gesamten Jahr. Die linkspopulistische Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo wehrte sich gegen einen Artikel der US-Zeitung "New York Times", eine Anti-Impfkampagne zu führen. Die größte Oppositionspartei Italiens plädierte in ihrem Blog aber dafür, Impfungen zu empfehlen anstatt sie vorzuschreiben.

88 Prozent der Masern-Erkrankten seien nicht geimpft gewesen, hieß es in dem gemeinsamen Bulletin des Gesundheitsministeriums und des Nationalen Gesundheitsamtes. 73 Prozent der mit der Kinderkrankheit Infizierten waren 15 Jahre oder älter. Diese Zahlen seien "wirklich besorgniserregend", sagte Italiens Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin der Nachrichtenagentur Ansa. Sie kritisierte offenbar in Anspielung auf die Fünf-Sterne-Bewegung, auch Politiker hätten mit Desinformationen über Impfungen dazu beigetragen, dass sich einige Menschen nicht impfen ließen.

+++ 15.22 Uhr: Intersexueller hat kein Anrecht auf "neutrales Geschlecht" in Behördendokumenten +++

Ein Intersexueller ist in Frankreich mit dem Versuch gescheitert, sein Geschlecht in Behördendokumenten als "neutral" eintragen zu lassen. Frankreichs Oberster Gerichtshof lehnte den Antrag des 65-jährigen Franzosen ab. Die Unterteilung in Mann und Frau in offiziellen Dokumenten sei "legitim", weil sie der "sozialen und rechtlichen Organisation" diene. Das französische Recht sehe zudem kein "neutrales Geschlecht" vor. Der Kläger, der nach eigenen Angaben "ohne Penis oder Vagina" auf die Welt kam, wollte erreichen, dass er als Intersexueller anerkannt wird. In Behördendokumenten sollte deswegen sein "neutrales Geschlecht" festgehalten werden. Ein Familienrichter in der Loire-Stadt Tours gab dem Antrag 2015 statt - eine Premiere in Frankreich.


+++ 15.10 Uhr: Menschenrechtler: US-Grenzschützer weisen illegal Asylsuchende zurück +++

US-Grenzschützer weisen laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights First an der Grenze zwischen Mexiko und den USA illegal Asylsuchende zurück. Die Organisation beklagt in einem Bericht, die Asylsuchenden würden oftmals abgewiesen, bevor ihr Anliegen von zuständigen Verwaltungsstellen oder Gerichten geprüft wurde. Dieses Vorgehen verstoße gegen die geltenden Gesetze und internationalen Verpflichtungen der USA. Für die Studie wurden die Aussagen von 125 Asylbewerbern ausgewertet, die zwischen November 2016 und April 2017 in die USA zu gelangen versuchten. Sie bezieht sich also auf das Ende der Amtszeit von Präsident Barack Obama und die ersten Monate der Amtszeit seines Nachfolgers Donald Trump. Seit der Präsidentschaftswahl habe sich das abweisende Verhalten der Zoll- und Grenzschutzbehörde verschärft, sagte die Sprecherin von Human Rights First, Corinne Duffy.

+++ 14.34 Uhr: Verdächtiger geht Polizei nach zwölfeinhalb Jahren ins Netz +++

Rund zwölfeinhalb Jahre nach einer Messerstecherei mit mehreren Verletzten vor einer Diskothek im niedersächsischen Peine ist der Tatverdächtige den Ermittlern doch noch ins Netz gegangen. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Mann aus Albanien sei Anfang April in Belgien von Polizisten festgenommen worden und befinde sich inzwischen in Deutschland in Untersuchungshaft, teilten die Beamten mit. Der zur Tatzeit im Oktober 2004 21-Jährige soll vier Männer im Streit mit einem Messer zum Teil schwer verletzt haben und muss sich nach Angaben der Polizei deshalb unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdelikts verantworten. Der Mann war schon damals als Verdächtiger identifiziert worden, konnte sich aber in sein Heimatland absetzen.

+++ 14.31 Uhr: Russland, Türkei und Iran einigen sich auf Einrichtung von Schutzzonen in Syrien +++

Russland, die Türkei und der Iran haben ein Memorandum über die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien unterzeichnet. Delegationsleiter der drei Länder unterschrieben in der kasachischen Hauptstadt Astana ein entsprechendes Dokument, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich am Mittwoch bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan für die Einrichtung von "Zonen der Deeskalation" in Syrien eingesetzt.

+++ 14.07 Uhr: Polizisten und Ärzte in Indien wegen Gruppenvergewaltigung verurteilt +++

15 Jahre nach tödlichen Ausschreitungen gegen Muslime im Westen Indiens sind fünf Polizisten und zwei Ärzte zu Haftstrafen verurteilt worden. Sie wurden in Mumbai im Zusammenhang mit der Gruppenvergewaltigung einer schwangeren Frau und der Ermordung von sieben ihrer Angehörigen schuldig gesprochen. Das Gericht bestätigte außerdem die Urteile gegen elf Hindus in dem Fall, die wegen Vergewaltigung und Mord in Haft sitzen. Bei der gegen Muslime gerichteten Gewaltwelle in Gujarat wurden im Frühjahr 2002 mindestens 2000 Menschen getötet. Die damals schwangere Bilkis Bano wurde von mehreren Hindus vergewaltigt, ihre dreijährige Tochter und sechs weitere Mitglieder ihrer Familie wurden getötet. Bano und zwei ihrer Kinder waren die einzigen Überlebenden einer Attacke auf eine Gruppe von 17 Muslimen. 

+++ 13.37 Uhr: 26-Jährige wegen zahlreicher Drohanrufe vor Gericht +++

Weil sie Flughäfen, Bahnhöfen und Radiosendern mit Sprengstoffanschlägen drohte, muss sich eine Frau vor dem Landgericht Schwerin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr das Vortäuschen von Straftaten und die Störung des öffentlichen Friedens vor. Unter anderem wurden nach einem ihrer Drohanrufe im August 2016 auf dem Flughafen München die Starts von zwei Lufthansa-Maschinen abgebrochen, die nach Paderborn beziehungsweise Köln fliegen sollten. Die Lufthansa fordere knapp 35.000 Euro Schadensersatz von ihr, sagte die Angeklagte vor Gericht. Per E-Mail oder SMS hatte sich die Frau zwischen März 2016 und Januar 2017 auch bei den Flughäfen Berlin-Tegel und Düsseldorf, beim Hauptbahnhof Hannover sowie den Sendern Ostseewelle und Radio Regenbogen gemeldet. In den meisten Fällen waren ihre Drohungen anhand ihres Namens oder ihrer Telefonnummer zurückzuverfolgen. Alle Drohanrufe waren fiktiv - die Frau hatte keine Bomben gebaut oder dies überhaupt geplant.

+++ 13.17 Uhr: Horror-Zustände in Behinderten-Heim in Ungarn +++

Das ungarische Sozialministerium hat nach dem Bekanntwerden von schweren Missständen in einem staatlichen Behindertenheim dessen Leiter entlassen. Zudem werde die Anstalt Tophaz in Göd bei Budapest "in nächster Zukunft" geschlossen, teilte das Ministerium mit. Am Tag zuvor hatte die das Zentrum für den Schutz der Rechte von geistig Behinderten (MDAC), eine ungarisch-britische Zivilorganisation, einen schonungslosen Bericht über die Zustände in dem Heim vorgelegt. Bei einem Besuch habe das MDAC-Team Fälle von Folter und Misshandlung von Bewohnern festgestellt. Unter anderen habe das Team beobachtet: "Menschen mit multiplen Behinderungen in einem Käfigbett aus Metall, Isolierung und körperliche Fixierung hinter verschlossenen Türen, ein Junge in einer selbst gemachten Zwangsjacke, unbehandelte offene Wunden und Anzeichen von Unterernährung". Die Missstände seien "Ergebnis eines Systemversagens in der Gesetzgebung, Politik und Regulierung sowie des Mangels an wirksamen und unabhängigen Kontrollen", sagte MDAC-Kampagnendirektor Steven Allen bei der Präsentation des Berichts. 

+++ 13.03 Uhr: Inhaberin von Duisburger Café wurde erschossen +++

Die in einem Duisburger Café entdeckte tote Frau ist erschossen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten, ergab das die Obduktion der Leiche. Das Opfer war demnach die 46-jährige Inhaberin des Lokals am Innenhafen. Die Leiche war am Mittwoch von einer Angestellten entdeckt worden. Die alarmierte Feuerwehr sorgte für Zutritt zu dem Café, eine Notärztin konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen.

+++ 13.01 Uhr: Zoo-Delfine leben gesünder als wilde Artgenossen +++

Wilde Delfine sind einer Studie zufolge häufiger krank als ihre in Gefangenschaft lebenden Artgenossen. Die Autoren einer im Fachmagazin "Plos One" veröffentlichten Studie führen das auf Umwelteinflüsse zurück, vor allem auf die Verschmutzungen der Lebensräume der Meeressäuger. Die Wissenschaftler verglichen dafür zwei Populationen: Delfine in US-Parks in Georgia und Kalifornien sowie wilde Artgenossen in Gewässern vor Florida und South Carolina. Weniger als die Hälfte der wilden Delfine waren der Studie zufolge "klinisch normal", viele wiesen eine chronisch erhöhte Immunabwehr auf - ein Zeichen für Körperreaktionen auf Krankheiten. Wahrscheinlich handele es sich dabei um Reaktionen gegen Krankheitserreger, Parasiten und von Menschen verursachte Verschmutzungen im Ozean, die es unter Zoobedingungen so nicht gebe, sagte die Hauptautorin Patricia Fair von der Medizinischen Universität von South Carolina.

+++ 12.22 Uhr: Bewährungsstrafe im Prozess um verhungerten Jungen gefordert +++

Im Prozess um einen verhungerten Jungen im sauerländischen Medebach hat die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe für eine angeklagte Mitarbeiterin des Jugendamtes gefordert. Der 29-Jährigen wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. "Die Angeklagte hat ihre Pflichten sträflich vernachlässigt", sagte der Staatsanwalt. Die Verteidigung fordert Freispruch. Ihre Mandantin habe eine Unterernährung nicht zwingend erkennen müssen. Die Kinder zu entkleiden habe nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden können. Es habe auch keinen Kontrollauftrag im rechtlichen Sinne gegeben.

+++ 12.17 Uhr: Saar-Koalition kündigt "Jahrzehnt der Investitionen" an +++

Nach der Einigung auf einen neuen Koalitionsvertrag haben CDU und SPD im Saarland für die Zeit ab 2020 "ein Jahrzehnt der Investitionen" angekündigt. Pro Jahr sollen dann rund 100 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Finanzausgleich zusätzlich in die Infrastruktur des Landes und die Kommunen fließen - mit den Schwerpunkten Kita, Schulen, Hochschulen, Verkehrsinfrastruktur und digitale Infrastruktur.

+++ 12.11 Uhr: Keine Entschädigung für Fluggäste bei Verspätung durch Vogelschlag +++

Fluggäste haben nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs keinen Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Flieger mit einem Vogel zusammenstößt und deshalb verspätet ist. Vogelschlag liege jenseits der Kontrolle der Fluggesellschaft, urteilten die Luxemburger Richter. Für solche besonderen Umstände sehe das EU-Recht Ausnahmen von der Entschädigungspflicht vor, die grundsätzlich bei Verspätungen von mehr als drei Stunden gilt. In dem recht komplizierten Fall ging es um zwei tschechische Fluggäste, deren Flug von Bulgarien nach Tschechien letztlich mehr als fünf Stunden zu spät ankam. Grund waren zwei Inspektionen ihres Flugzeugs auf vorherigen Flügen - einmal nach einem technischen Problem und einmal nach Vogelschlag. Das angerufene tschechische Gericht bat den EuGH um Rat bei der Auslegung des EU-Rechts.

+++ 11.59 Uhr: Nahles für umfassende Reformen bei Renten- und Krankenversicherung +++

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zieht mit der Forderung nach umfassenden Reformen der Renten- und Krankenversicherung in den Bundestagswahlkampf. Millionen Selbstständige sollen bei einem SPD-Wahlsieg in der kommenden Wahlperiode verpflichtet werden, in die Rentenkasse zu zahlen, wie Nahles in der "Rheinischen Post" ankündigte. "Ich will verhindern, dass die knapp drei Millionen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk abgesichert sind, in Altersarmut landen", bekräftigte sie. Die SPD werde ihr Wahlprogramm im Juni vorstellen. Darin einfließen würden ihre Pläne für eine Rentenreform, so Nahles. Sie will das Rentenniveau von 2030 bis 2045 bei 46 Prozent stabilisieren.

+++ 11.14 Uhr: Prinz Philip nimmt ab Herbst keine Verpflichtungen mehr wahr +++

Prinz Philip, der Mann von Königin Elizabeth II., wird sich ab Herbst weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Der 95-Jährige habe sich entschieden, dann keine öffentlichen Termine mehr wahrzunehmen, teilte der Buckingham Palast mit. Seine Frau unterstütze die Entscheidung, hieß es in der Erklärung.


+++ 10.58 Uhr: Mann niest Zahnersatz von Brücke auf Bundesstraße +++

Ein Mann hat in Freiburg auf ungewöhnliche Weise seinen Zahnersatz verloren: Beim Niesen auf einer Brücke flog ihm seine Zahnbrücke aus dem Mund durchs Geländer und landete auf der darunter liegenden Bundesstraße, wie die Polizei mitteilte. Polizeibeamte mussten den Mann anschließend davon abhalten, auf eigene Faust auf der vielbefahrenen Straße nach seinen Zähnen zu suchen. Sie halfen ihm bei der Aktion, allerdings ohne Erfolg. Der Zahnersatz blieb demnach unauffindbar.

+++ 10.48 Uhr: Mordkommission ermittelt nach Leichenfund in Duisburger Café +++

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Duisburger Café gehen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. "Eine 15-köpfige Mordkommission ist eingerichtet", sagte eine Sprecherin der Duisburger Polizei. Vier Taucher hätten im nahegelegenen Duisburger Innenhafen am Mittwoch mit mehreren Tauchgängen bis zum Abend nach Beweismitteln gesucht, aber nichts gefunden. Medienberichte, wonach die Frau durch Schussverletzungen ums Leben kam, bestätigte die Polizei zunächst nicht. Die Sprecherin verwies auf die Obduktion, die am Vormittag geplant sei. Neben der Todesursache soll unter anderem auch die Identität der Toten eindeutig geklärt werden. Durch einen Anruf waren die Einsatzkräfte am Mittwochvormittag alarmiert worden, dass durch die Glasfront des noch nicht geöffneten Cafés eine leblose Person in einer Blutlache zu sehen war. Die Feuerwehr öffnete die Eingangstür. Ein Notarzt bestätigte den Tod der Frau. Laut Polizei waren am Fundort der Leiche auch Experten des Landeskriminalamtes NRW im Einsatz, die den Tatort mit Lasertechnik vermessen haben. Mehrere Medien berichteten über den Fall.

+++ 10.44 Uhr: Flucht vor Feuer - Frau springt aus Fenster +++

Auf der Flucht vor einem Feuer ist eine Frau aus dem zweiten Stock ihrer Berliner Wohnung gesprungen. Durch die Flammen erlitt sie am Donnerstagmorgen lebensgefährliche Brandwunden und verletzte sich zudem bei dem Sprung aus dem Fenster im Seitenflügel ihres Hauses im Ortsteil Prenzlauer Berg, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Ein Rettungshubschrauber sollte die Frau ins Krankenhaus bringen.

+++ 10.27 Uhr: Zahl islamistischer Gefährder weiter gestiegen +++

Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland ist weiter gestiegen. Derzeit sind bei den Sicherheitsbehörden 657 Gefährder registriert, denen Anschläge zugetraut werden, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet. Ende Januar waren es noch 570 Gefährder, Mitte März sprach BKA-Chef Holger Münch von 602 islamistischen Gefährdern. Seit Beginn des Syrien-Konflikts vervierfachte sich die Zahl nach BKA-Angaben. Rund die Hälfte der Gefährder hält sich dem Bericht zufolge in Deutschland auf, etwa hundert von ihnen sitzen in Haft. Viele werden polizeilich überwacht. Dazu kommen 388 "relevante Personen", also mögliche Helfer und Unterstützer von Anschlägen. Grund für den Anstieg ist den Sicherheitsbehörden zufolge, dass Fahnder seit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember genauer hinsehen und ein neues Risikobewertungssystem einführten. Außerdem reisten seit den militärischen Rückschlägen des IS immer weniger Islamisten mit deutschem Pass aus, um sich den IS-Kämpfern in Syrien oder im Irak anzuschließen.

+++ 10.02 Uhr: Mutmaßlicher Einbrecher verliert Ausweis am Tatort +++

Leichtes Spiel für die Ermittler: Ein mutmaßlicher Einbrecher hat seinen Ausweis am Tatort verloren. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der 16-Jährige nach ersten Erkenntnissen in der Nacht zum Sonntag in einen Getränkemarkt in Lörrach (Baden-Württemberg) eingestiegen. Mit zwei Komplizen soll er 13 Flaschen Alkohol im Wert von rund 500 Euro gestohlen haben. Pech für ihn: Die Beamten fanden seinen Ausweis am Tatort - und statteten dem Teenager einen Besuch ab. In seinem Zimmer fanden sie einen Teil des Alkohols. Den Rest der Beute entdeckten die Polizisten bei einem mutmaßlichen Mittäter. Auch ein dritter Jugendlicher soll beteiligt gewesen sein.

+++ 9.49 Uhr: Bote bei Überfall auf Geldtransport angeschossen - Fahndung läuft +++

Bei einem Überfall auf einen Geldtransport ist in Berlin ein Mitarbeiter des Transportunternehmens angeschossen und verletzt worden - die Fahndung nach den Tätern läuft. Nach Angaben der Polizei wollten am Mittwochabend gegen 21.40 Uhr zwei Geldboten einen Geldautomaten im Ortsteil Prenzlauer Berg befüllen, als vermutlich drei maskierte Täter in den Automatenraum stürmten. Es kam zur Schussabgabe, bei der ein Geldbote verletzt wurde. Weitere Details zum Tathergang nannte der Polizeisprecher nicht. Die Täter flüchteten ohne Beute in einem dunklen Auto.

+++ 9.32 Uhr: Australierin kommt nach achtfachem Kindsmord in Psychiatrie +++

Wegen der Ermordung von acht Kindern wird eine 40-jährige Australierin auf unbefristete Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Frau wurde von einem Gericht in der Stadt Cairns für unzurechnungsfähig befunden, wie ein Justizsprecher mitteilte. Nach Auffassung der Richter litt sie zum Zeitpunkt der Tat an Schizophrenie, was damals allerdings noch nicht erkannt worden sei. Die Frau hatte im Dezember 2014 sieben ihrer eigenen Kinder und eine Nichte umgebracht,. Die Opfer waren zwischen zwei und 14 Jahren alt. Anschließend stach sie 35 Mal auf sich selbst ein. Nach Ansicht eines Gutachters geht ihre Schizophrenie auf jahrelange Drogenabhängigkeit zurück. Die Frau soll nach Medienberichten regelmäßig bis zu 20 Mal pro Tag Haschisch geraucht haben.

+++ 8.41 Uhr: Smartphone-Werbung lässt Facebook-Kassen klingeln +++

Der Erfolg von Smartphone-Werbung beschert Facebook kräftige Sprünge bei Umsatz und Gewinn. Das weltgrößte Online-Netzwerk verdiente im vergangenen Quartal 3,06 Milliarden Dollar - rund 77 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 49 Prozent auf 8,03 Milliarden Dollar, wie Facebook mitteilte. Facebook gewann in den vergangenen drei Monaten 80 Millionen Nutzer und kommt jetzt auf 1,94 Milliarden monatlich aktive Mitglieder. Rund 1,28 Milliarden Nutzer griffen zuletzt sogar täglich auf die Plattform zu. Facebook setzte zuletzt verstärkt auf Videoinhalte - und auch auf Werbung in diesem Umfeld. Unter anderem versuchten Facebook-Manager zuletzt, auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz F8 Inhalte-Anbietern Anzeigen-Einspielungen inmitten von Videos - ähnlich wie bei Fernsehsendungen - schmackhaft zu machen.

+++ 7.22 Uhr: Zwei Taxis stoßen zusammen - Fahrgast stirbt +++

Beim Zusammenstoß zweier Taxis ist ein Fahrgast in der Hamburger Altstadt ums Leben gekommen. Bei dem Unfall wurden am Donnerstagmorgen drei weitere Männer schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Taxifahrer ohne Gäste war demnach in falscher Richtung unterwegs und kollidierte mit einem anderen , in dem sich drei Menschen befanden. Ein Fahrgast starb noch am Unfallort. Der Fahrer und ein weiterer Gast wurden schwer verletzt befreit. Auch der mutmaßliche Unfallverursacher wurde schwer verletzt. Das Alter der Unfallbeteiligten war noch nicht bekannt. Der Ballindamm, wo sich der Unfall ereignete, wurde in beide Richtungen gesperrt. Autofahrer müssten sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen, sagte der Sprecher.

+++ 7.09 Uhr: Amazon bringt Online-Supermarkt nach Berlin +++

bringt seinen mit Spannung erwarteten Online-Supermarkt nach Deutschland. Amazon Fresh ist seit Donnerstag in Teilen Berlins und Potsdam verfügbar. Der weltgrößte Online-Händler will stationären Geschäften mit einer breiten Auswahl aus 85.000 Artikeln und kurzen Lieferzeiten Konkurrenz machen. Bestellungen bis zwölf Uhr sollen noch am selben Tag geliefert werden. Bei einer Bestellung bis 23 Uhr kommt die Waren am kommenden Tag in einem ausgewählten Zwei-Stunden-Fenster.


+++ 6.06 Uhr: Laut Unicef ist die Lage tausender Flüchtlingskinder prekär +++

Knapp 75.000 in Griechenland, Bulgarien, Ungarn und auf dem Westbalkan gestrandete Flüchtlinge und Migranten warten darauf, ihre Familien wiederzusehen. Besonders schlimm sei die Lage nach Schätzungen von für rund 24.600 Kinder, die sich dort "in der Schwebe" befänden, warnte das UN-Kinderhilfswerk. Manche Mütter und Kinder hätten ihre Ehemänner und Väter, die bei der Flucht in die EU vorangegangen seien, "seit Monaten oder gar Jahren" nicht gesehen, sagte der regionale Unicef-Direktor Afshan Khan.

+++ 6.05 Uhr: Zahl der Vögel ist dramatisch zurückgegangen +++

Die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa geht dramatisch zurück. Vor allem Vögel, die in Agrarlandschaften leben, sind zunehmend bedroht. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag, hat die Bundesregierung die Zahlen zusammengetragen: Insgesamt ist demnach in der EU die Zahl der Brutpaare in den landwirtschaftlichen Gebieten zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen, das ist ein Minus von 57 Prozent.

In Deutschland hat etwa der Bestand der Kiebitze zwischen 1990 und 2013 um 80 Prozent abgenommen, die Zahl der Braunkehlchen um 63 Prozent, die der Uferschnepfen um 61 Prozent und die der Feldlerchen um 35 Prozent. Die Zahl der Rebhühner hat zwischen 1990 und 2015 sogar um 84 Prozent abgenommen. Ein Drittel aller Vogelarten zeigte seit Ende der 90er Jahre "signifikante Bestandsabnahmen". 

+++ 6.04 Uhr: Verschmutzte Meere bei Kindern bekanntestes Umweltproblem +++

Die Verschmutzung der Meere ist für Kinder und Jugendliche laut einer Umfrage das bekannteste Umweltproblem. 91 Prozent der Befragten hatten etwa von Plastikmüll im Meer schon einmal gehört. Annähernd so bekannt ist mit 89 Prozent nur der Klimawandel. Das geht aus einer Umfrage mit 1004 Befragten zwischen 10 und 16 Jahren hervor, die das Forsa-Institut für das Bundesforschungsministerium (BMBF) anlässlich des Wissenschaftsjahrs 2016/17 "Meere und Ozeane" erhoben hat. Die Ergebnisse liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. Andere Probleme kamen auf geringere Werte, so waren etwa Bevölkerungswachstum und Überfischung nur noch rund jedem zweiten Befragten in dieser Hinsicht ein Begriff.

+++ 6.00 Uhr: Pittsburgh mit Kühnhackl vor Einzug ins Halbfinale der NHL +++

Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl steht mit den Pittsburgh Penguins vor dem Einzug ins Halbfinale der NHL-Playoffs. Der amtierende Stanley-Cup-Sieger gewann am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Washington Capitals mit 3:2 (1:0, 2:2, 0:0) und führt in der Serie "Best-of-Seven" 3:1. Mit einem Sieg am Samstag (Ortszeit) in Washington könnte das Team des Landshuters den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

+++ 5:27 Uhr: Mehr als 20 Arbeiter sterben bei Grubenunglück in Iran +++

Nach dem Unglück in einem Kohlebergwerk im Iran sind mehr als 20 Arbeiter ums Leben gekommen, die ihre verschütteten Kollegen retten wollten. Rettungskräfte bargen 21 Leichen, wie iranische Nachrichtenagenturen berichteten. Das Schicksal von 32 weiteren Arbeiter, die 1300 Meter unter der Erde am Ende eines eingestürzten Stollens festsaßen, war weiterhin unklar.

+++ 4.21 Uhr: Sting will New Yorker Penthouse für 56 Millionen Dollar verkaufen +++

Der Musiker Sting (65) will seine New Yorker Luxuswohnung direkt am Central Park für 56 Millionen Dollar (etwa 51 Millionen Euro) verkaufen. Sting und seine Ehefrau Trudy Styler hätten das Penthouse 2008 für rund 27 Millionen Dollar gekauft, teilte die Maklerfirma Corcoran am Mittwoch mit. Die Wohnung im 15. und 16. Stock besteht aus zwei Stockwerken mit Panorama-Aussicht über den Central Park, einer Terrasse und vier Schlafzimmern. Der 1951 in England als Gordon Matthew Thomas Sumner geborene Sting feierte als Sänger der Band "The Police" und solo weltweit Erfolge. Im vergangenen Jahr war sein bislang letztes Album "57th & 9th"

+++ 3.52 Uhr: Obama stellt Pläne für Präsidentenbibliothek vor +++

 Ex-US-Präsident Barack Obama hat die Baupläne für seine Präsidentenbibliothek in seiner früheren Heimatstadt Chicago vorgestellt. Der Komplex aus drei modernen Gebäuden soll in einem Park am Lake Michigan entstehen, wie Obama am Mittwoch auf Karten und 3D-Modellen zeigte. Neben einer Bibliothek werden ein Museum und ein Veranstaltungszentrum gebaut. Die Baukosten werden auf rund 500 Millionen Dollar (565 Millionen Euro) geschätzt.

+++ 2:03 Uhr: Die meisten jungen Deutschen stehen zu Europa +++

Die meisten jungen Menschen in Deutschland sind einer Studie zufolge klare Fans der Europäischen Union. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der 16-bis 26-Jährigen sind demnach für einen Verbleib der Bundesrepublik in der EU, nur 12 Prozent für einen Austritt. Das ergab eine Jugendstudie des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der TUI-Stiftung, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird und aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe vorab berichten. Insgesamt befragte YouGov repräsentativ 6000 Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren in Deutschland, Griechenland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Frankreich nach ihrer Meinung zu Europa.

tis/DPA/AFP

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