HOME
+++ Ticker +++

Von Onkel vergewaltigt? Zehnjährige in Argentinien schwanger

Hamburg: Leichenteile in Winterhude entdeckt +++ Tödliches Zugunglück in Ägypten +++ Fünf Tote bei Unfall mit Müllwagen in Baden-Württemberg +++ Fipronil-Skandal weitet sich aus +++ Unwetter und Hitze: Extremwetter in Italien +++ Die News des Tages.

In Argentinien sind Abtreibungen nach einer Vergewaltigung erlaubt. Doch die Schwangerschaft der Zehnjährigen ist schon zu weit fortgeschritten (Symbolbild)

In Argentinien sind Abtreibungen nach einer Vergewaltigung erlaubt. Doch die Schwangerschaft der Zehnjährigen ist schon zu weit fortgeschritten (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.++

+++ 22.45 Uhr: Argentinien: Onkel vergewaltigt und schwängert wohl Zehnjährige +++

Ein junger Mann in steht unter Verdacht, seine zehnjährige Nichte vergewaltigt und geschwängert zu haben. Der 23-jährige Onkel sei festgenommen worden, sagte Staatsanwalt Alejandro Gullé einem Fernsehsender. Die Schwangerschaft des Mädchens sei erst im achten Monat festgestellt worden.

Der Onkel lebte demnach im gleichen Haus wie seine Nichte und ihre Eltern. Er könnte jetzt wegen "schwerwiegendem sexuellen Missbrauch" ins Gefängnis kommen. Die Zehnjährige habe nicht gemerkt, dass sie schwanger sei, bis ihre sie wegen Bauchschmerzen ins Krankenhaus von Mendoza im Westen des Landes gebracht habe, sagte der Staatsanwalt. Die Schwangerschaft sei für eine Abtreibung bereits zu weit fortgeschritten. In Argentinien sind Abtreibungen nach Vergewaltigungen erlaubt.

+++ 21.38 Uhr: Polizei in Honduras fasst mächtigen Bandenchef +++

Die honduranische hat einen mächtigen Anführer der Jugendbande Barrio 18 gefasst. Ricky Alexander Zelaya alias "Bóxer Hiuber" sei gemeinsam mit anderen Gangmitgliedern in der Hauptstadt Tegucigalpa festgenommen worden, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Er soll der Landeschef der Bande sein, die auch in den USA, El Salvador und Guatemala aktiv ist.

Die Jugendbanden - sogenannte Maras - kontrollieren in Mittelamerika ganze Stadtviertel und sind in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt. Ihre Gewalt ist einer der Gründe für Migration aus der Region Richtung . US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt ein hartes Vorgehen gegen die Gangs angekündigt. 

+++ 21.27 Uhr: Kenia: Kommission erklärt Kenyatta zum Wahlsieger +++

Die Wahlkommission in hat Amtsinhaber Uhuru Kenyatta zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt. Kenyatta habe sich mit 54,27 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer Raila Odinga durchgesetzt, der 44,74 Prozent erhalten habe, gab die Wahlkommission am Abend nach Auszählung der Stimmen bekannt. Die Opposition hatte im Vorfeld Kritik an der Auszählung geübt und Manipulationsvorwürfe geäußert. 

+++ 19.47 Uhr: Frau stirbt bei Brand in Flüchtlingsunterkunft +++

Bei einem Zimmerbrand in einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Driburg bei Paderborn ist eine Bewohnerin ums Leben gekommen. Es handele sich um eine 28-Jährige aus Albanien, sagte ein Polizeisprecher. Das Feuer war demnach am Nachmittag in dem Zimmer ausgebrochen. Zunächst habe der Sicherheitsdienst das Gebäude evakuiert und versucht, den Brand zu löschen. Eine Mitarbeiterin kam den Angaben zufolge mit einer Rauchgasverletzung ins Krankenhaus. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen nach kurzer Zeit löschen und die tote Bewohnerin bergen. Die Brandursache war zunächst unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.

In der Unterkunft in Bad Driburg sind dem Sprecher zufolge behinderte und hilfsbedürftige Asylbewerber untergebracht. Auch das Opfer war demnach behindert.

+++ 19.39 Uhr: Ältester Mann der Welt mit 113 Jahren gestorben +++

Wenige Wochen vor seinem 114. Geburtstag ist das Leben des ältesten Mannes der Welt zu Ende gegangen: Der israelische Holocaust-Überlebende Jisrael Kristal starb im Alter von 113 Jahren, wie die Zeitung "Haaretz" berichtete. Kristal hinterlasse zwei Kinder, neun Enkel und 32 Urenkel. Seit März 2016 war Kristal vom Guinness Buch der Rekorde als ältester Mann der Welt geführt worden.

Kristal war am 15. September 1903 in dem im heutigen Polen gelegenen Ort Zarnow geboren worden. Nach dem Ersten Weltkrieg zog er nach Lodz, wo er heiratete und zwei Kinder bekam. Unter den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg wurde die Familie zunächst im jüdischen Ghetto von Lodz interniert, später deportierten die Besatzer sie ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Kristals Frau und die beiden Kinder wurden dort getötet, er überlebte. Nach dem Holocaust zog der fromme Jude nach Israel, heiratete erneut und bekam Kinder. In seiner neuen Heimat führte er einen Süßwarenladen.

+++ 19.05 Uhr: Nach Tiger-Absturz: Hersteller gibt Sicherheitswarnung heraus +++

Nach dem Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers der Bundeswehr im Norden Malis mit zwei Toten hat der Hersteller Airbus eine Sicherheitswarnung herausgegeben. Dabei handele es sich um eine "rechtliche Absicherung", sagte Gregor von Kursell, Pressesprecher von Airbus Helicopters im bayerischen Donauwörth. Zuvor hatte das verteidigungspolitische Blog "Augen geradeaus!" berichtet, dass der Hersteller an alle Nutzernationen dieses Helikoptertyps eine Warnung herausgeschickt habe.

Der Kampfhubschrauber war im Juli bei einem Einsatzflug abgestürzt und sofort ausgebrannt. Die zweiköpfige Besatzung - ein Pilot und ein Schütze - kam ums Leben. Die Bundeswehr untersucht den Absturz. Nach Angaben des Sprechers ist Airbus zu solchen Sicherheitswarnungen an die Abnehmerländer des Tigers vertraglich verpflichtet. "Da wir nicht in die Untersuchung involviert sind, wissen wir nichts über die Absturzursache." Es sei den Vertragspartnern überlassen, daraus die Schlüsse zu ziehen. 


+++ 18.35 Uhr: Opferzahl des Zugunglückes in Ägypten steigt +++

Bei dem schwersten Zugunglück in Ägypten seit Jahren sind Dutzende Menschen getötet und verletzt worden. Zwei Bahnen stießen in der ägyptischen Hafenmetropole Alexandria zusammen.

Bei dem Unfall wurden der staatlichen Zeitung Al-Ahram zufolge mindestens 36 Menschen getötet. Zudem gebe es 123 Verletzte, berichtete das Blatt unter Berufung auf den Sprecher des des Gesundheitsministeriums.

+++ 18.33 Uhr: 30 tote Kinder binnen zwei Tagen in indischem Krankenhaus +++

In einem indischen Krankenhaus sind 30 Kinder innerhalb von zwei Tagen aus zunächst unklarer Ursache gestorben. Zunächst sprach der Bezirksverwalter Rajeev Rautela bei einer Pressekonferenz  in der Stadt Gorakhpur von einer Störung der Zufuhr von Flüssigsauerstoff. Die Universitätsklinik habe eine Rechnung an den Zulieferer nur zur Hälfte beglichen. Der Gesundheitsminister des nordindischen Bundesstaates Uttar Pradesh, Siddharthnath Singh, sagte kurz darauf, dies sei nicht die Ursache für die Todesfälle.

Rautela zufolge waren zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmittag (Ortszeit) 17 Kinder auf der Neugeborenenstation des Krankenhauses, 8 auf der allgemeinen Station und 5 auf der Enzephalitis-Station gestorben. Das Alter der Kinder war zunächst unbekannt. Eine Untersuchungskommission soll laut Rautela bis Samstagabend einen Bericht über die Todesursachen vorlegen.

+++ 18.09 Uhr: Streik am Flughafen Barcelona: Polizei übernimmt Kontrollen +++

Mitten in der Urlaubszeit will das Sicherheitspersonal am Flughafen von Barcelona ab Montag für unbefristete Zeit in den Streik treten. Mit der Überwachung und den Kontrollen werde man deshalb auch die paramilitärische Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) beauftragen, teilte die spanische Regierung nach den Beratungen eines "Krisenkomitees" mit. Man werde eine "bedeutende Anzahl" von Polizisten einsetzen, erklärte Verkehrsminister Íñigo de la Serna vor Journalisten in Barcelona. Man wolle das private Sicherheitspersonal nicht ersetzen, sondern unterstützen, "um die Sicherheit der spanischen Reisenden und aller Touristen zu garantieren", sagte er.

Die Streikenden fordern vom privaten Sicherheistunternehmen Eulen unter anderem eine Aufstockung des Personals und bessere Arbeitsbedingungen. Verhandlungen, an denen auch Vertreter der Regierung als Vermittler teilgenommen hatten, waren am späten Donnerstagabend ergebnislos beendet worden.

+++ 17.48 Uhr: Zwei Tonnen Cannabis in Griechenland sichergestellt +++

An Bord einer Luxusjacht haben griechische Fahnder rund zwei Tonnen Cannabis entdeckt. Zwei mutmaßliche Drogenhändler, ein Italiener und ein Albaner, seien bei dem Einsatz festgenommen worden, sagte ein Offizier der Küstenwache. Das Duo habe die Drogen in Albanien geladen. Wohin es danach gehen sollte, sei unklar. Die Fahnder vermuten, dass das Rauschgift für eine der Jet-Set-Inseln in der Ägäis bestimmt war, wo Prominente und Millionäre ihren Urlaub verbringen. Die Yacht sei südlich der Halbinsel Peloponnes gestoppt worden. Die griechische Küstenwache veröffentlichte mehrere Fotos, auf denen Dutzende Pakete zu sehen sind, die im kleinen Hafen von Neapolis Voion im Süden der Halbinsel Peloponnes aufgestapelt sind. 


+++ 17.38 Uhr: Tote bei Flucht übers Mittelmeer - Schleuser verurteilt +++

Im Prozess um den Tod von 13 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer hat das Landgericht Traunstein drei Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der 27 Jahre alte Hauptangeklagte bekam vier Jahre Haft, der Bootsführer zweieinhalb Jahre. Den dritten einschlägig vorbestraften Angeklagten, der als eine Art Vermittler wirkte, verurteilte das Gericht unter Einbeziehung der früheren Strafe zu zwei Jahren auf Bewährung.

Die Schleuserfahrten hatten vom türkischen Izmir über das Mittelmeer nach Griechenland geführt. Bei einer der Passagen im September 2015 stieß das völlig überladene und unbeleuchtete Schlauchboot mit den Flüchtlingen kurz vor der Insel Lesbos nachts mit einem Frachter zusammen. 13 Menschen starben, zwei Kinder werden bis heute vermisst.

+++ 17.26 Uhr: Rekrut in Österreich stirbt während Marsch - Hatte akuten Infekt +++

Der nach einem Marsch bei tropischen Temperaturen gestorbene Rekrut aus Österreich ist durch eine Erkrankung geschwächt gewesen. Bei einer Untersuchung des Bluts des 19-Jährigen seien zwei bakterielle Infektionen festgestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Krems am Freitag mit. Die Keime im Blut hätten offensichtlich das hohe Fieber herbeigeführt und seien geeignet gewesen, eine Vergiftung herbeizuführen. "Diese Form der Erkrankung ist extrem selten." Bisher galt ein Herzstillstand infolge einer Überhitzung als Todesursache.

Der junge Rekrut war im ersten Monat seiner Ausbildung und hatte in der Vorwoche nach einem einstündigen Marsch bei hohen Temperaturen über Schwindel geklagt. Auf dem Weg in die Kaserne hatte er das Bewusstsein verloren und war wenig später im Krankenhaus gestorben. Zwei Untersuchungskommissionen arbeiten den Fall nun auf.

Seit dem Vorfall ist in Österreich eine Diskussion über den oft schroffen Umgang der Ausbilder mit Rekruten entbrannt. Zu viele Maßnahmen seien absichtlich herabwürdigend und potenziell lebensgefährlich für die jungen Männer, befanden Betroffene.

+++ 17.24 Uhr: Dutzende Tote und Verletzte bei Zugkollision in Ägypten +++

Bei dem schwersten Zugunglück in Ägypten seit Jahren sind Dutzende Menschen getötet und verletzt worden. Zwei Bahnen stießen in der ägyptischen Hafenmetropole Alexandria zusammen.

Bei dem Unfall wurden der staatlichen Zeitung Al-Ahram zufolge mindestens 28 Menschen getötet. Zudem gebe es 74 Verletzte, berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums.

Auf Bildern im Internet waren zwei ineinandergeschobene Züge und auf dem Boden liegende Menschen, die mit Bettlaken bedeckt waren, zu sehen. Dem Staatsfernsehen zufolge riefen die Krankenhäuser in Alexandria den Notstand aus. Die Hintergründe des Zugunglücks waren zunächst unklar.

+++ 16.38 Uhr: Wieder Leichenteil in Hamburg - Kein Verdächtiger, keine heiße Spur +++

Nach dem Fund diverser Leichenteile in verschiedenen Hamburger Gewässern laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Es gebe bisher aber noch keinen Verdächtigen oder heiße Spuren, sagte eine Polizeisprecherin in der Hansestadt. Zugleich fanden Polizeitaucher bei der Absuche im Goldbekkanal im Stadtteil Winterhude erneut ein Körperteil. Im Kanal waren in den Tagen zuvor schon drei Körperteile gefunden worden.

Die Beamten gehen davon aus, dass alle Leichenteile zu einer 48-Jährigen gehören, die seit dem 1. August vermisst wird und mutmaßlich einem Verbrechen zum Opfer fiel.

++ 15.25 Uhr: Identität von "Mann ohne Gedächtnis" geklärt +++ 

Der rätselhafte Dortmunder Fall eines "Mannes ohne Gedächtnis" ist aufgeklärt. Der Mann mit dem weißen Bart ist 57 Jahre alt und stammt aus Dortmund. Das hätten Hinweise nach einem öffentlichen Aufruf ergeben, teilte die Dortmunder Polizei mit. Er werde jetzt psychologisch betreut. Mit weiteren Details hielt sich die Polizei zurück. Nach einem Bericht der "Ruhr Nachrichten" hatte ein Kinobetreiber den Mann erkannt.

Im April hatte die Polizei den erinnerungslosen Mann in einem abgestellten Güterwaggon am Dortmunder Hauptbahnhof entdeckt. Nach erfolglosen bundesweiten Ermittlungen wandten sich die Beamten am Donnerstag an die Öffentlichkeit.

+++ 14.41 Uhr: Müllwagen in Baden-Württemberg kippt um und tötet fünf Menschen +++

Ein Müllwagen ist im baden-württembergischen Nagold (Kreis Calw) auf ein Auto gekippt und hat dabei fünf Menschen erschlagen.

Wie die Polizei mitteilte, war das Fahrzeug um die Mittagszeit beim Abbiegen gekippt. Möglicherweise habe ein technischer Defekt am Müllwagen zu dem Unfall geführt, sagte die Polizei in Karlsruhe. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Müllwagen aus zunächst unbekannter Ursache von einem Industriegebiet kommend beim Abbiegen beschleunigt.

Der Fahrer des Müllwagens und sein Beifahrer wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der Fahrer erlitt einen Schock. Beide wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 14.32 Uhr: Nicht am Seitenstreifen angehalten - Unfallhelfer in Hessen verletzt +++

Zwei Unfallhelfer sind am Offenbacher Kreuz in Hessen schwer verletzt worden. Der 32 Jahre alte Mann und die 57 Jahre alte Frau hatten einem jungen Autofahrer helfen wollen, der in die Leitplanke gerast war. Wie die Polizei in Frankfurt mitteilte, hatte der 24-Jährige am Abend auf der nassen Straße die Kontrolle über seinen Wagen verloren, als er auf die viel befahrene A3 auffahren wollte.

Die beiden Autofahrer sahen den Unfall, hielten jedoch nicht auf dem sicheren Seitenstreifen an, sondern stellten sich direkt vor das am Mittelstreifen liegende Wrack. Ein 47 Jahre alter Autofahrer sah den Unfall zu spät und rammte die Autos.

Auf der Strecke in Richtung Flughafen Frankfurt kam es bis in die Nachtstunden zu einem Stau, weil Autofahrer für die Abschleppwagen keine Rettungsgasse bildeten. Der 24-Jährige und der 47-Jährige blieben unverletzt.

+++ 14.25 Uhr: Frau nahe Stralsund vom eigenen Auto überrollt +++

In Mecklenburg-Vorpommern ist eine 66-jährige Frau von ihrem eigenen Auto überrollt worden und gestorben. Sie hatte den Wagen am Donnerstag nahe Stralsund zum Entladen auf einer abschüssigen Hofeinfahrt abgestellt, als das Fahrzeug sich in Bewegung setzte und die Frau überrollte, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Die 66-Jährige wurde dabei unter dem Wagen eingeklemmt.

+++ 12.24 Uhr: Fipronil-Skandal weitet sich immer weiter aus +++ 

Der Skandal um mit Fipronil belastete Eier weitet sich immer weiter aus: Betroffen sind mittlerweile 15 Staaten der Europäischen Union, die Schweiz sowie Hongkong, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis berief ein Krisentreffen ein.

+++ 12.13 Uhr: Mann soll in Südfrankreich 16 Waldbrände gelegt haben +++

Weil er 16 Waldbrände gelegt haben soll, ist ein Mann in Südfrankreich festgenommen worden. Der Mann aus der nahe Marseille gelegenen Stadt Fos-sur-Mer habe die Taten gestanden, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Bei den Feuern wurden demnach im Mai und Juni 120 Hektar Wald und zehn Autos zerstört. Fast 40 Ermittler hatten nach dem Brandstifter gesucht.

Die ihm zur Last gelegten Brände wüteten vor einer großen Trockenperiode im Juli. Im Juli wurden bei heftigen Waldbränden mehr als 7000 Hektar Vegetation zerstört.

+++ 11.30 Uhr: Potsdamer Ministerin in Norditalien von umstürzendem Baum verletzt +++ 

Brandenburgs Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) ist während ihres Urlaubs in Norditalien von einem umstürzenden Baum verletzt worden. Die 42-Jährige wurde nach dem Unfall bei einem Unwetter noch in der Nacht operiert, wie Ministeriumssprecherin Marina Ringel der Nachrichtenagentur AFP sagte. Golze gehe es den Umständen entsprechend gut. "Sie liegt auf Normalstation."

+++ 11.16 Uhr: Ex-"Marienhof"-Schauspielerin Silvia Andersen gestorben +++ 

Die frühere "Marienhof"-Schauspielerin Silvia Andersen ist tot. Die 51-Jährige kam bei einem Fahrrad-Unfall in München ums Leben, wie ihre Agentur auf Anfrage mitteilte. Laut Polizei hatte ein 20 Jahre alter Lkw-Fahrer sie am Mittwoch beim Abbiegen an einer Kreuzung übersehen und mit dem Lastwagen erfasst.

Die Mutter eines Sohnes erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Menschen legten am Unfallort Blumen nieder. In den neunziger Jahren spielte Andersen in der ARD-Vorabendserie "Marienhof" die Rolle der Frau Klein und war in den 2000ern auch in kleineren Produktionen zu sehen. Die ausgebildete Tänzerin stand in den vergangenen Jahren öfter auf der Theaterbühne.

+++ 10.26 Uhr: Schwere Unwetter in Norditalien +++

Bei Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Im äußersten Nordosten brach am Donnerstagabend das Stromnetz zusammen, laut dem Versorger e-distribuzione waren 70.000 Kunden in der Region Friaul-Julisch Venetien betroffen.

Eine Frau wurde in Cavallino-Treporti bei Venedig von einem umstürzenden Baum schwer verletzt, wie Ansa berichtete. Um die 50 Menschen hätten sich an die Unfallstationen der Krankenhäuser gewandt, nachdem die Orte Caorle, Jesolo und San Michele al Tagliamento und Portogruaro an der Adriaküste von einer Windhose getroffen worden waren. Sie seien von umherfliegenden Gegenstände leicht verletzt worden. Der Zivilschutz hatte vor Gewittern, Regenschauern und Hagel sowie starkem Wind in mehreren Regionen im Norden des Landes gewarnt.

Stürmen sollte es auch auf Sardinien, in der Toskana wurde mit Gewittern gerechnet. Am Wochenende wahren mehrere Menschen bei schweren Unwettern in Norditalien gestorben.

In südlichen Landesteilen fiel dagegen kein Tropfen vom Himmel: Die Hitze hielt an und damit auch die Waldbrandgefahr. 

+++ 09.17 Uhr: UN-Bericht: IS stellt trotz Rückschlägen weiter Bedrohung dar +++

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich trotz militärischer Rückschläge wichtige Aktionsmöglichkeiten bewahrt. Das geht aus einem Bericht von Experten für den UN-Sicherheitsrat hervor. Ungeachtet des von der Anti-IS-Koalition ausgeübten Drucks sei die Miliz weiterhin in der Lage, ihren Kämpfern außerhalb der Konfliktzone in Syrien und im Irak Gelder zukommen zu lassen.

Der Transfer der entsprechenden Summen sei schwer aufzudecken, weil er häufig in kleinen Beträgen erfolge. Die Finanzierungsquellen des IS sind dem Bericht zufolge weiterhin die Einnahmen aus dem Ölgeschäft und die Steuern, welche die Dschihadisten der Bevölkerung in den von ihnen kontrollierten Gebieten auferlegen.

Die finanzielle Lage des IS verschlechtere sich aber zusehends aufgrund des militärischen Drucks. Die Miliz sei nach wie vor in der Lage, Angriffe außerhalb des Nahen Ostens "zu motivieren und zu ermöglichen", hieß es weiter. Das gelte beispielsweise für Europa, das für die Extremisten weiterhin eine vorrangige Rolle spiele.

+++ 8.14 Uhr: EU beruft im Eier-Skandal Krisensitzung ein +++

Im Skandal um mit Fipronil belastete Eier beruft die EU eine Krisensitzung ein. Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis erklärte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er habe ein Treffen der zuständigen Minister sowie Behördenvertreter der betroffenen Länder vorgeschlagen. Es solle stattfinden, sobald alle Fakten auf dem Tisch liegen. Vom Eier-Skandal sind mittlerweile zwölf europäische Länder betroffen.

+++ 7.48 Uhr: Deutsche Wohnen profitiert von steigenden Mieten +++

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat im ersten Halbjahr dank steigender Mieten und niedriger Leerstände mehr verdient. Das in der Branche wichtige operative Ergebnis FFO I legte um 11 Prozent auf 221 Millionen Euro zu, wie das im MDax notierte Unternehmen am Freitag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 672 Millionen Euro. Das war fast vier Prozent mehr als im Vorjahr. Hier profitierte die Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt von einer Aufwertung ihrer Immobilien.

+++ 7.34 Uhr: Schilder warnen an Autobahn vor Schweinepest +++

Entlang der Autobahn 6 in Baden-Württemberg sollen künftig Hinweisschilder vor der Afrikanischen Schweinepest warnen. "Unsere Experten gehen davon aus, dass die Reiseaktivitäten der Menschen maßgeblich für das Fortschreiten der Tierseuche verantwortlich sind", teilte Agrarminister Peter Hauk (CDU) mit. Schuld seien vor allem weggeworfene Essensreste an Tankstellen oder Raststätten, die von Wildschweinen gefressen würden. Auch in anderen Bundesländern sollen Schilder vor der Schweinepest warnen. Bisher ist nach Angaben des Ministeriums kein Ausbruch in Deutschland bekannt, allerdings breitet sich die Afrikanische Schweinepest zunehmend im Baltikum und Polen aus, zuletzt wurden auch Fälle aus Tschechien und Rumänien gemeldet. Mit den steigenden Fallzahlen wächst das Risiko einer Verschleppung der Krankheit nach Deutschland. Schweinefleischhaltige Lebensmittel aus betroffenen Regionen dürfen nicht mehr eingeführt werden. Die Seuche ist zwar für Menschen ungefährlich, allerdings bei Haus- und Wildschweinen meist tödlich.

+++ 6.03 Uhr: 2016 laut US-Behörde war wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen +++

Das vergangene Jahr war US-Klimaforschern zufolge das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 137 Jahren. "Die Erd- und Wassertemperaturen, der Meeresspiegel und die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre haben dabei die erst im Jahr zuvor aufgestellten Rekorde gebrochen", teilte die Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) der USA mit. Auch andere Indikatoren des Klimawandels seien 2016 weiterhin dem Trend der Erderwärmung gefolgt. Diese und eine starke Ausprägung des Wetterphänomens El Nino, durch das sich der Pazifik erwärmt, hätten zu den Rekorden beigetragen.

+++ 5.23 Uhr: 19-Jährige nimmt Mutter ihr Baby weg und flüchtet 250 Kilometer +++

Eine 19-Jährige hat in Potsdam ein vier Monate altes Baby in ihre Gewalt gebracht und ist mit ihm bis nach Hannover geflohen. Dort konnte sie festgenommen werden, wie die Brandenburger Polizei mitteilte. Die junge Frau hatte die 35 Jahre alte Mutter demnach angesprochen, während diese am Donnerstagnachmittag gegen 16.30 Uhr mit der kleinen Tochter und zwei Söhnen beim Einkaufen war. Sie bot ihr an, auf das Baby im Kinderwagen aufzupassen, während die Mutter ihre Einkäufe in die Wohnung trug. Als die 35-Jährige zurückkehrte, waren die Frau und ihr Baby verschwunden. Die Mutter alarmierte die Polizei, die eine umfangreiche Suche mit Hunden, Hubschrauber und Bereitschaftspolizisten startete.

Polizisten ermittelten schließlich, dass die 19-Jährige mit dem Kleinkind bis nach Niedersachsen geflohen war. Gegen 20.00 Uhr konnte sie in der 250 Kilometer entfernten Landeshauptstadt Hannover festgenommen werden. Das Baby blieb unversehrt. 

+++ 3.18 Uhr: Neun Tote bei Gewaltausbruch in mexikanischem Gefängnis +++

Bei Kämpfen verfeindeter Gruppen in einem mexikanischen Gefängnis sind am Donnerstag neun Menschen getötet worden. Die Bandenmitglieder seien in der Haftanstalt in Reynosa mit Knüppeln, Steinen und Stichwaffen aufeinander losgegangen, teilten die Behörden im nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas mit. Die Polizei habe die Lage mit Schüssen in die Luft wieder unter Kontrolle gebracht.

+++ 2.44 Uhr: Mindestens 36 Tote bei Busunglück in chinesischem Tunnel +++

Bei einem schweren Busunfall in der chinesischen Provinz Shaanxi sind mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen und weitere 13 verletzt worden. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Angaben der örtlichen Behörden vom Freitagmorgen. Der aus Chengdu kommende Bus hatte demnach kurz vor Mitternacht die Mauer eines Tunnels auf der Schnellstraße nach Luoyang gerammt. Die Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Die näheren Umstände des Unfall waren zunächst unklar.

+++ 2.08 Uhr: Feuerwehr rettet verirrtes Schaf - mit dem Seitenschneider +++

Feuerwehrleute haben in Ostfriesland ein verirrtes Schaf gerettet. Das Tier hatte anscheinend einen Ausflug unternehmen wollen und sich im Zaun seiner Weide verfangen, wie die Feuerwehr Leer mitteilte. Einem Fahrradfahrer fiel das hilflose Tier auf. Er versuchte zunächst, es selbst zu befreien, scheiterte damit jedoch. Daraufhin rief der Mann die Feuerwehr. Die Helfer griffen zum Seitenschneider und schnitten den Drahtzaun um das Tier durch. Zwar glücklich und augenscheinlich unverletzt befreit, hatte das Tier offenbar doch die Lust auf einen Ausflug verloren: Es sei sofort zurück zu seiner Herde auf den Deich gesprungen, vermerkte die Feuerwehr.

+++ 1.05 Uhr: USA mahnen Kenianer nach Wahl zu Besonnenheit +++

Die USA haben nach der Präsidentschaftswahl in Kenia zur Besonnenheit aufgerufen. "Wir fordern alle Parteien und ihre Unterstützer auf, friedlich und geduldig auf die Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses zu warten", erklärte das Außenministerium in Washington am Donnerstag. Zugleich appellierten die USA an die Kandidaten, auf Drohungen und Gewalt zu verzichten und mögliche Konflikte auf dem Rechtsweg auszutragen.

+++ 0.05 Uhr: Laut Ministerium womöglich 10,7 Millionen Fipronil-Eier in Deutschland +++

Die Zahl der mit Fipronil belasteten Eier in Deutschland ist laut Bundeslandwirtschaftsministerium womöglich höher als bisher angenommen. Es sei davon auszugehen, dass "rund 10,7 Millionen möglicherweise mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden sind", berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. Zuvor hatte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) bereits von mutmaßlich zehn Millionen betroffenen Eiern gesprochen.

fin/wue/AFP/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren