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Hier sitzt eine Leiche am Pokertisch

Wer am Pokertisch keine Miene verzieht, hat einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Diesem Zocker in Puerto Rico hilft aber selbst das nicht mehr - er nimmt posthum an der Runde seiner Kumpel teil.

Pokerrunde mit Leiche

Finden Sie die Leiche: Einer dieser Pokerspieler ist der einbalsamierte Henry Rosario Martinez

Zu Lebzeiten war Henry Rosario Martinez ein leidenschaftlicher Pokerspieler. Als der Zocker im Alter von 31 Jahren an einem tödlichen Cocktail aus Alkohol und verschreibungspflichtigen Medikamenten stirbt, gibt es für die Familie keinen Zweifel: Sie wollen ihm die letzte Ehre so erweisen, wie es ihm am besten gefallen hätte.

Wie "Bild" unter Berufung auf "La Opinión" berichtet, lassen sie Martinez' Leiche einbalsamieren und setzen ihn zusammen mit seinen Freunden noch ein letztes Mal an den Pokertisch, drücken ihm ein paar Karten in die Hand - und dann wird erst mal eine Runde gezockt. Gute Laune bei der letzten Ehre - genau so hat sich die Mutter des Verstorbenen das vorgestellt, wie sie der Zeitung "Primera Hora" erzählt: "Ich möchte, dass er als fröhlicher Mensch in Erinnerung bleibt, so wie er immer war."


Puerto Rico: Verstorbene werden so aufgebahrt, wie sie gelebt haben

So außergewöhnlich die Abschiedszeremonie anmutet - in Puerto Rico ist es nicht unüblich, die Verstorbenen so aufzubahren, wie sie gelebt haben.

  Mittendrin: Der einbalsamierte Henry Rosario Martinez (4. v. l.) sitzt mit Kappe und Sonnenbrille am Pokertisch

Mittendrin: Der einbalsamierte Henry Rosario Martinez (4. v. l.) sitzt mit Kappe und Sonnenbrille am Pokertisch

tim

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