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Arzt verschleppt Sex-Opfer in selbstgebauten Horror-Bunker

Ein unheimlicher Fall beunruhigt Schweden: Ein Arzt betäubt eine Frau und verschleppt sie quer durch das Land in ein selbstgebautes Bunkergefängnis. Als die Sache aufzufliegen droht, nimmt er das Opfer sogar mit zur Polizei.

  Ein Foto des Horror-Bunkers

Ein Foto des Horror-Bunkers

Jahrelang muss der schwedische Arzt ein Doppelleben geführt haben. Insgesamt fünf Jahre soll er an einem geheimen Bunker unter seinem Haus gebaut haben. Einziger Zweck des Verlieses: Der Mann wollte dort eine Sex-Sklavin gefangen halten.

500 Kilometer weit verschleppt

Der Arzt soll die etwa 30-jährige Frau in ihrem Appartement in Stockholm besucht haben. Dort betäubte er sie auf eine besonders perfide Weise: Für das Date hatte er Champagner und Erdbeeren mitgebracht. Die Erdbeeren hatte er jedoch zuvor mit Rohypnol getränkt. Die Wirkung der Droge muss der Frau sofort das Bewusstsein geraubt haben. Noch in ihrem Appartement soll sie der Sexverbrecher dann vergewaltigt haben. Danach schaffte er sie mit einem Rollstuhl zu seinem Auto und fuhr mit seinem Opfer 500 Kilometer weit zu seiner Farm, wo er einen Bunker angelegt hatte. Auf der Fahrt soll er sie immer wieder betäubt haben. Damit niemand den schlafenden Beifahrer erkennen könne, hatte er zwei Gummimasken dabei. Diesen Fall berichtet die schwedische Zeitung "Aftonbladet". Der Mann soll sein Opfer getarnt haben - mal als alte Frau und mal als bärtigen Mann.

  Polizeifoto aus dem Appartement des Opfers.

Polizeifoto aus dem Appartement des Opfers.


Perfekt geplanter Bunker

Auf dem Hof soll er einen 60 Quadratmeter großen Gefängnisbunker für sein Opfer angelegt haben -ausgestattet mit massiven Wänden, Küche, Bad einer doppelten Tür und sogar einen kleinen Hof, der nicht eingesehen werden kann. Diese Vorbereitungen deuten nach Angaben der Ermittler darauf hin, dass er vorhatte, die Frau dort jahrelang gefangen zu halten. Während der Gefangenschaft soll sein Opfer größtenteils gefesselt gewesen sein. Der Arzt verabreichte seiner Gefangenen die Anti-Baby-Pille und soll ihr Blut auf ansteckende Krankheiten untersucht haben. In den Tagen ihrer Gefangenschaft soll er sie mehrfach vergewaltigt haben.

Verwirrende Aufklärung des Verbrechens

Nach einigen Tagen fuhr der Mann zurück nach Stockholm, um weitere Sache seines Opfers in den Bunker zu holen. Dort stellte er aber fest, dass die Polizei bereits die Schlösser ausgetauscht hatte.  Als er bemerkte, dass die schwedische Behörden nach der Frau fahndeten, fuhr er selbst mit seinem Opfer nach Stockholm - direkt auf die zuständige Polizeiwache. Dort sollte sie der Polizei sagen, dass kein Verbrechen vorliege und alles in Ordnung sei. Das tat sein Opfer (natürlich) nicht, stattdessen deckte sie das Verbrechen auf. Der verbrecherische Arzt wurde noch auf der Polizeistation verhaftet.

  Die Medikamente des Sex-Arztes.

Die Medikamente des Sex-Arztes.


Freund des Täters meldet sich zu Wort

Inzwischen hat ein Nachbar mit der Zeitung "Kristianstadsbladet" gesprochen. Der Mann sagte, er sei sehr verwirrt über diese schrecklichen Dinge, denn er habe den Beschuldigten gut gekannt. Sie seien sogar zusammen auf Reisen gegangen. Von seinem Freund wird der Täter als "super-intelligent" beschrieben. Der Täter sei ein ausgesprochen intellektueller Typ, der sozial eher etwas schroff und ungeschickt auftrete, sagte er der Zeitung. Auch die Bauarbeiten will der Freund bemerkt haben. Ihm sei gesagt worden, das es sich um Vorbereitungen des Untergrundes handle, um die Halle, unter der sich der Bunker befand, verpachten zu können.

  Fundstücke am Tatort.

Fundstücke am Tatort.


  Die Masken mit der der Täter das Opfer unkenntlich machte.

Die Masken mit der der Täter das Opfer unkenntlich machte.


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