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Simbabwe sucht verzweifelt einen Henker

117 Menschen sitzen in Simbabwe in Todeszellen, weil es seit zehn Jahren keine Hinrichtung gab. Der Grund ist einfach: Es gibt keine Bewerber auf den Job als Henker.

Galgen

In 56 Staaten gibt es die Todesstrafe, in weiteren 34 Ländern gibt es einen Hinrichtungsstop

Die Justizbehörden in Simbabwe suchen seit zehn Jahren verzweifelt nach einem Henker. Das Land im südlichen Afrika habe seit 2005 keine zur Todesstrafe verurteilten Straftäter hinrichten können, sagte die Staatssekretärin des Justizministeriums, Virginia Mabhiza, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Derzeit warten nach Angaben des Ministeriums 117 Straftäter in den Todeszellen. Doch es gibt niemanden, der das Urteil ausführen darf. "Wir haben die Stelle mehrfach ausgeschrieben", so Mabhiza, aber es gebe keine Bewerber für den Job.

Keine Todesstrafe für Kinder und Frauen

In Simbabwe darf die Todesstrafe ausschließlich gegen Männer zwischen 21 und 69 Jahren verhängt werden. Die in 2013 verabschiedete Verfassung untersagt das Todesurteil für Kinder, Jugendliche und Frauen sowie für Menschen mit psychologischen Erkrankungen.

tis/DPA

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