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Mehr als 70 Touristen aus Seilbahn gerettet

Dramatischer Auftakt der Weihnachtsferien für mehr als 70 Skifahrer in den Pyrenäen: Die Urlauber müssen sich aus den Gondeln einer Seilbahn abseilen. Einigen bleibt nur der Umstieg in Hubschrauber.

  Ein Helfer seilt einen Skifahrer aus einer Gondel der Seilbahn von Luchon (Frankreich) ab

Ein Helfer seilt einen Skifahrer aus einer Gondel der Seilbahn von Luchon (Frankreich) ab

In den französischen Pyrenäen sind 73 Skifahrer aus den Gondeln einer defekten Seilbahn gerettet worden. Die Touristen hatten am Sonntag vier Stunden in der Seilbahn in Bagnères-de-Luchon, gut 100 Kilometer südwestlich von Toulouse, festgesessen. Dann wurden die meisten Eingeschlossenen von mehr als 80 Helfern aus den eiförmigen Gondeln abgeseilt. Im mittleren Teil der Bahn mussten etwa 20 Touristen dagegen in Helikopter gezogen und ins Tal geflogen werden.

Auch Dank des milden Wetters wurde nach Angaben der Präfektur Haute-Garonne niemand verletzt. Das Tal und weite Teile des Seilbahnhanges waren schneefrei.

"Kein großes Problem", aber trotzdem Evakuierung

Die Seilbahn mit weißen Vierergondeln führt aus Luchon von 600 Metern Höhe bis auf 1800 Meter ins Skigebiet Superbagnères. Ursache des Zwischenfalls war nach Angaben von Seilbahnchef Patrice Gaut eine gebrochene Antriebskette. Dies sei zwar "kein großes Problem", aber die Kabinen hätten nicht zurück zu den Stationen gesteuert werden können. Deswegen sei die Evakuierung beschlossen worden.

san/DPA/DPA

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