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Tiger in chinesischem Wildpark beißt Besucher zu Tode

Mann von Tiger zu Tode gebissen +++ Schäuble räumt Fehler in Flüchtlingspolitik ein +++ Touristenboot mit 31 Menschen in Malaysia verschollen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Trotz Versuche, das Tier abzulenken, ließ der Tiger nicht von dem Mann ab (Archivbild)

Trotz Versuche, das Tier abzulenken, ließ der Tiger nicht von dem Mann ab (Archivbild)

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 17.20 Uhr: Sechs Teenager tot in Gartenlaube bei Würzburg gefunden +++

In einer Gartenlaube in Arnstein bei Würzburg sind am Sonntag sechs Teenager tot gefunden worden. Die Todesursache ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

Laut "Bild" hatte der Besitzer eines abgelegenen Gartengrundstücks die Toten gefunden. Unter ihnen seien auch seine beiden Kinder. Sie hätten am Vorabend mit Freunden eine Party gefeiert. Als der Vater bis in die Morgenstunden keinen Kontakt mehr mit ihnen hatte, habe er nachsehen wollen, ob mit ihnen alles in Ordnung sei.

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+++ 16.52 Uhr: Wieder Passant auf Berliner U-Bahn-Treppe heruntergetreten +++

Erneut hat ein rücksichtsloser Täter in einem Berliner U-Bahnhof einen Passanten die Treppe heruntergetreten - und wieder hofft die Polizei bei der Fahndung auf Bilder der Videoüberwachung. Gesucht werden zwei Unbekannte, die am späten Freitagabend auf der Rolltreppe der Station Gesundbrunnen eine Gruppe von drei jungen Männern angegriffen haben sollen.

Einer der beiden Täter soll sich dabei auf der Rolltreppe von oben kommend auf das Geländer gestützt haben. Laut Zeugenaussagen schwang er beide Beine voraus und stieß einen 20-Jährigen mit einem wuchtigen Tritt die Rolltreppe hinunter. Dann sollen beide Angreifer einen 23-Jährigen aus derselben Gruppe angegriffen und ihm gegen den Oberkörper und das Gesicht getreten haben. Nach Angaben der Polizei wurden beide Opfer bei dem Übergriff verletzt. 

+++ 16.35 Uhr: Fast 50 Tote bei Verkehrsunfall in Madagaskar +++

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Heimweg von einer Hochzeit sind am Sonntag in Madagaskar mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien zehn Kinder sowie das Hochzeitspaar, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. 22 weitere Menschen seien bei dem Unfall im Bezirk Anjozorobe, 90 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Antananarivo, verletzt worden.

Ein Lastwagen hatte demnach insgesamt 72 Menschen von der Hochzeitsfeier nach Hause fahren sollen. An einer Wegbiegung habe der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, sagte der Polizeisprecher. Der Lkw kam ins Schleudern und stürzte in einen Fluss. Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein Großteil der Straßen in dem ostafrikanischen Inselstaat ist nicht befestigt

+++ 16.18 Uhr: Tiger in chinesischem Wildpark beißt Besucher zu Tode +++

In einem chinesischen Wildpark hat ein Tiger einen Besucher zu Tode gebissen. Der Angriff im Youngor Wildlife Park in der Stadt Ningbo wurde von mehreren Zuschauern gefilmt und als Video ins Internet gestellt. Auf den Videos waren Schreie des Entsetzens zu hören. Der Angriff auf den Mann wurde von einem Tiger verübt, mehrere weitere Tiger in dem Gehege befanden sich in der Nähe.

Es war zunächst nicht klar, wie der Mann in das Tiger-Gehege geraten war. Nach einiger Zeit wurden die Tiger von Wärtern mit Feuerwerkskörpern und Wasserwerfern vertrieben. Der Mann wurde laut einem Bericht der "Beijing Youth Daily" in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Er hatte den Wildpark in Begleitung seiner Frau und seines Kindes aufgesucht.

+++ 16.05 Uhr: 8700 Küken bei Feuer in ungarischer Hühnerfarm verbrannt +++

In einer Hühnerfarm in Ungarn sind 8700 Küken verbrannt. Eine Halle der Farm in der Stadt Oroshaza im Südosten des Landes brannte völlig aus. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt, wie der ungarische Katastrophenschutz am Sonntag mitteilte. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nur noch verhindern, dass sich die Flammen auf weitere Teile der Farm ausbreiteten.

+++ 15.35 Uhr: Tödlichstes Gefecht in der Ost-Ukraine seit Wochen +++

In der Ost-Ukraine ist es zu dem tödlichsten Gefecht zwischen Regierungstruppen und prorussischen Rebellen seit Wochen gekommen: Drei ukrainische Soldaten wurden bei Kämpfen um die strategisch wichtige Industriestadt Awdiiwka getötet und ein weiterer verletzt, wie ein Sprecher der ukrainischen Armee mitteilte. Auch ein Kämpfer der prorussischen Rebellen wurde getötet und ein weiterer einem Sprecher der Aufständischen zufolge verletzt.

+++ 15.32 Uhr: Petry führt Landesliste der AfD zur Bundestagswahl an +++

Parteichefin Frauke Petry führt die sächsische AfD in den Bundestagswahlkampf. Auf einem Landesparteitag in Klipphausen (Landkreis Meißen) wurde sie mit 79,1 Prozent der Stimmen auf Platz eins der Landesliste gewählt. Gegenkandidaten gab es nicht. In ihrer Bewerbungsrede schwor Petry ihre Partei auf eine Oppositionsarbeit im Bundestag ein. Koalitionsmöglichkeiten sehe sie derzeit nicht. "Realistisch, kann man sagen, haben wir das Glück, dass wir nicht gefragt werden." Sie werde aber dafür kämpfen, dass eine Regierungsübernahme der AfD 2021 eine "realistische Vision ist".

+++ 15.21 Uhr: Fast 60 Tote bei US-Militäreinsatz im Jemen +++

Beim ersten großen US-Militäreinsatz im Jemen seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump sind nach örtlichen Behördenangaben 41 mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet worden. Auch 16 Frauen und Kinder wurden bei dem Einsatz in der Provinz Baida getötet, wie ein Behördenvertreter im Jemen mitteilte. Laut US-Armee starb auch ein US-Soldat. Bei schweren Gefechten im Südwesten des Jemen wurden zudem mehr als hundert Menschen getötet.

Der US-Luftangriff in Jakla in der zentraljemenitischen Provinz Baida wurde von Drohnen und Apache-Hubschraubern geflogen, wie der Vertreter der Provinzbehörden sagte. Das Ziel des Angriffs waren demnach Häuser, eine Schule, eine Moschee und eine medizinische Einrichtung, die von Al-Kaida-Kämpfern genutzt worden waren. Der örtliche Al-Kaida-Chef sowie drei weitere Stammesführer mit Verbindungen zu dem Terror-Netzwerk wurden demnach bei dem Einsatz getötet.

+++ 14.12 Uhr: Drei junge Menschen sterben bei Verkehrsunfall in Chemnitz +++

Bei einem Verkehrsunfall in Chemnitz sind drei junge Menschen ums Leben gekommen. Ein 24-Jähriger kam am Sonntagmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Auto in einer Kurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, wie die Polizei berichtete. Für den Fahrer sowie seine 19 und 28 Jahre alten Mitfahrer kam jede Hilfe zu spät. Mitarbeiter eines Kriseninterventionsteams begleiteten die Polizeibeamten, als die Familien der Opfer über das Unglück informiert wurden.

+++ 13.17 Uhr: Mehr als hundert Tote bei Gefechten im Westen des Jemen +++

Bei schweren Gefechten und Luftangriffen an der Westküste des Jemen sind nach Angaben von Militärangehörigen und Ärzten binnen 24 Stunden mehr als hundert Menschen getötet worden. Mindestens 90 Rebellen und fast 20 Regierungssoldaten seien getötet worden, hieß es am Sonntag von Seiten der Mediziner und des Militärs. Im Jemen wütet seit Anfang 2015 ein Bürgerkrieg zwischen schiitischen Huthi-Rebellen und den Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi.

+++ 12.04 Uhr: 19-Jährige fährt mit Auto in Fußgängergruppe +++

Eine 19-Jährige ist im niedersächsischen Nordhorn mit ihrem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren. Zwei 42 und 52 Jahre alte Frauen wurde verletzt und im Krankenhaus behandelt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die 19-Jährige fuhr demnach am Samstagabend auf einer schmalen, unbeleuchteten Straße, als sie auf die zehnköpfige Gruppe traf.

Das Auto kollidierte zunächst mit der 42-Jährigen, die mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe prallte. Sie erlitt Rippenfrakturen, Prellungen und eine Schädelverletzung und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Polizeiangaben bestand keine Lebensgefahr.

Die andere Frau wurde seitlich vom Auto erfasst, konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus aber wieder verlassen. Die 19-jährige Fahrerin erlitt einen Schock.

+++ 11.50 Uhr: SPD-Vorstand nominiert Schulz als Kanzlerkandidaten +++

Der SPD-Vorstand hat den früheren EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl im September nominiert. Nach Teilnehmerangaben folgte das Gremium in Berlin einstimmig dem Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel, der auch den Parteivorsitz an Schulz abgibt. Ein Parteitag im März soll Schulz dann offiziell zum SPD-Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel wählen.

+++ 11.24 Uhr: Merkel lehnt US-Einreiseverbot gegen zahlreiche Muslime klar ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält das von der US-Regierung verhängte Einreiseverbot gegen Flüchtlinge und Bürger einiger mehrheitlich muslimischer Staaten eindeutig für falsch. "Sie ist überzeugt, dass auch der notwendige entschlossene Kampf gegen den Terrorismus es nicht rechtfertigt, Menschen einer bestimmten Herkunft oder eines bestimmten Glaubens unter Generalverdacht zu stellen", erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.

+++ 11.07 Uhr: Gauland Spitzenkandidat der AfD in Brandenburg +++

AfD-Bundesvize Alexander Gauland ist in Brandenburg Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl. Der 75-Jährige erhielt im ersten Wahlgang für die Landesliste 199 von 240 gültigen Stimmen, wie die Partei mitteilte. Damit bekam der Landeschef im ersten Wahlgang so viele Stimmen wie kein anderer Kandidat. In dem Wahlgang wurden die ersten acht Listenplätze vergeben. Die Stimmzettel waren bereits am Samstag abgegeben worden. Wegen unterschiedlicher Ergebnisse bei mehrfachen Auszählungen wurde das Ergebnis aber erst am Sonntag verkündet.

+++ 10.04 Uhr: Polizei fasst Einbrecherbande +++

Dank länderübergreifender Zusammenarbeit hat die Polizeidirektion Osnabrück innerhalb von zwei Monaten 33 Wohnungseinbrüche in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Belgien und den Niederlanden aufgeklärt. Sieben mutmaßliche Täter seien festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück am Sonntag. Der Erfolg beruhe auf dem Erkennen von Tatzusammenhängen durch die Analyse und der überregionalen Auswertung von Delikten.

Die 33 Taten seien auf drei Verfahrenskomplexe verteilt. In drei weiteren Verfahrenskomplexen werde derzeit ermittelt. Im Oktober war die Ermittlungseinheit "Zentrale Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl" gegründet worden, die sich auf die Aufdeckung und Zerschlagung krimineller Netzwerke in der gemeinsamen Grenzregion von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden konzentriert. Bei den Tätergruppen handelt es sich oft um Banden aus Südosteuropa.

+++ 9.51 Uhr: Rennrad- und Motorradfahrer tödlich verunglückt +++

Ein Motorradfahrer und ein 16-jähriger Rennradfahrer sind bei einem Unfall in Rödinghausen in Nordrhein-Westfalen tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei in Herford hatte der Radler am Samstag an einer Kreuzung die Vorfahrt missachtet und stießt mit dem Kradfahrer zusammen. Der 24-jährige Biker prallte daraufhin 50 Meter weiter gegen einen Baum. Beide starben noch an der Unfallstelle. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

+++ 9.35 Uhr: 40 Tote bei US-Angriff auf Al Kaida im Jemen +++

Bei einem US-Angriff im Jemen sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens 40 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 30 mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer und zehn Zivilisten, sagte ein jemenitischer Behördenvertreter. Der Angriff in Jakla in der zentraljemenitischen Provinz Baida wurde demnach von Drohnen und Apache-Hubschraubern geflogen.

+++ 9 Uhr: Morde in Kufstein und Endingen - Polizei prüft Fernrouten +++

Auf der Suche nach dem zweifachen Mörder von Kufstein und Endingen im Kaiserstuhl untersucht die Polizei die Fahrwege zwischen den beiden Orten. Pendler- und Fernfahrerrouten würden eingehend überprüft, sagte ein Polizeisprecher in Freiburg.
Dabei bitten die Beamten auch um Hinweise. Die Verbindung zwischen zwei Orten und Taten sei die wesentliche Spur, die zum Täter führen könne. Der Unbekannte hatte den Ermittlungen zufolge im Januar 2014 im österreichischen Kufstein eine 20 Jahre alte Studentin erschlagen.

Im November vergangenen Jahres tötete er in bei Freiburg eine 27 Jahre alte Joggerin. In beiden Fällen wurden die Opfer sexuell missbraucht.

+++ 8.24 Uhr: Schäuble räumt Fehler in Flüchtlingspolitik ein +++

Bundesfinanzminister hat Fehler der Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik eingeräumt. Inzwischen versuche die Regierung aber, "vieles von dem, was uns 2015 aus dem Ruder gelaufen ist, besser zu machen", sagte Schäuble der "Welt am Sonntag". "Wir Politiker sind Menschen, auch wir machen Fehler", fügte der Minister hinzu. "Aber man kann wenigstens aus Fehlern lernen."

+++ 8.08 Uhr: Trump verschärft Regeln für Wechsel zu Lobbygruppen +++

US-Präsident hat seinen Mitarbeitern einen schnellen Wechsel zu Lobby-Unternehmen untersagt. Trump unterzeichnete ein Dekret, wonach Mitarbeiter der US-Regierung nach dem Ende ihrer Beschäftigung künftig fünf Jahre lang nicht für Interessengruppen arbeiten dürfen, die mit ihrer ehemaligen Behörde in Kontakt stehen. Lobby-Arbeit für ausländische Regierungen wird ihnen sogar dauerhaft untersagt, wie aus dem vom Weißen Haus veröffentlichten Text hervorgeht.

Mit seinem Dekret erfüllt Trump eines seiner Wahlkampfversprechen. Der Immobilienmilliardär hatte sich im Wahlkampf als Kandidat der kleinen Leute in Szene gesetzt und das politische Establishment in Washington und die Wirtschaftselite beschimpft. Die US-Hauptstadt bezeichnete er mehrfach als einen "Sumpf", den er trockenlegen wolle.

Trumps Vorgänger Barack Obama hatte bei seinem Einzug ins Weiße Haus eine ähnliche Regelung für Lobby-Arbeit erlassen. Er verordnete seinen Mitarbeitern aber nur eine Zwangspause von zwei Jahren.

+++ 8.04 Uhr: Touristenboot mit 31 Menschen in Malaysia verschollen +++

Ein Touristenboot mit 31 Menschen an Bord ist in als vermisst gemeldet worden. Die Suche laufe, bislang gebe es aber noch keine Neuigkeiten, sagte ein Vertreter der Meeresaufsichtsbehörde MMEA. Zwölf Stunden nach dem Ablegen des Bootes, auf dem sich unter anderen 28 chinesische Touristen befanden, hatte dessen Besitzer am Samstag die Behörden alarmiert. Ziel der Touristen war die bei Urlaubern beliebte Insel Pulau Mengalum. Das Boot war in Kota Kinabalu gestartet, der Hauptstadt des Bundesstaates Sabah.

+++ 8 Uhr: Israelische Soldaten erschießen 19-jährigen Palästinenser +++

Israelische Soldaten haben bei einem Einsatz im nördlichen Westjordanland einen 19-jährigen Palästinenser getötet. Fünf weitere Palästinenser wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, als die Militärs in der Nacht zum Sonntag in ein Flüchtlingslager in Dschenin eindrangen. Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv erklärte, Einwohner des Lagers hätten die Truppen angegriffen und mit Sprengsätzen beworfen. "Die Soldaten haben auf die Bedrohung reagiert und auf Hauptbeteiligte geschossen", sagte sie.

ivi/AFP/DPA
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