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Herrenfriseur will Transsexuellem nicht die Haare schneiden

In Kalifornien hat sich ein Herrenfriseur geweigert, einem Transsexuellen die Haare zu schneiden. Als er die haarstäubende Begründung hörte, konterte der Kunde mit einer überraschenden Antwort - und einer Klage.

Transsexueller

Der kalifornische Herrenfriseur wollte niemandem die Haare schneiden, der "wie eine Frau aussieht" (Symbolfoto)

Weil ihm ein Herrenfriseur nicht die Haare schneiden wollte, hat ein Transsexueller in den USA den Friseur verklagt. Rose Trevis wurde im Friseursalon Hawleywood's im kalifornischen Long Beach unhöflich abgewiesen, weil er wie eine Frau aussehe, heißt in der Klage, die Trevis am Dienstag vor Gericht in Los Angeles einreichte. Er habe sich durch die Ablehnung "beschämt und erniedrigt" gefühlt und fordert nun Schadenersatz.

Trevis wurde laut seiner Klage in dem Geschäft darauf hingewiesen, dass es sich um einen Herrenfriseur "alter Schule" handele und er sich lieber einen anderen Friseur suchen solle. "Wer sagt, dass ich eine Frau bin?", fragte Trevis demnach. Einer der Friseure gab zurück: "Wie ich schon sagte, wir schneiden Frauen nicht die Haare." Als Trevis sich daraufhin über Diskriminierung beklagte, erwiderte ein anderer Friseur: "Ist uns egal." Frauen seien in dem Geschäft nicht erwünscht.

"Zufluchtsort für echte Männer"

Der Besitzer von Hawleywood's, der drei Friseurgeschäfte in Kalifornien und ein weiteres im australischen Sydney betreibt, war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Auf seiner Internetseite wird sein Laden als "Zufluchtsort für echte Männer" beschrieben, wo Kunden ungestört in Motorradzeitschriften blättern können und "eine Sache nicht zu sehen kriegen werden: eine Frau".

jek/AFP
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