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Rettungskräfte stellen Suche nach Vermissten ein

Nach zweieinhalb Wochen haben die Taucher die Bergungsarbeiten am Wrack der havarierten "Costa Concordia" beendet. Noch immer werden 15 Menschen vermisst, doch die Suche im Schiffsinneren ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu gefährlich.

Die Suche nach Vermissten im Wrack der "Costa Concordia" ist endgültig eingestellt worden. Die Bergungsaktionen im Inneren des Schiffs würden aus Sorge um die Sicherheit der Taucher beendet, sagte ein Sprecher der italienischen Feuerwehr. Der Zivilschutz informierte nach eigenen Angaben die betroffenen Familien und Botschaften über die Entscheidung. Bislang wurden 17 Tote aus dem am 13. Januar vor der Toskana-Insel Giglio havarierten Schiff geborgen.

Wie das Auswärtige Amt bestätigte, wurde inzwischen ein sechstes deutsches Todesopfer identifiziert. Damit werden noch insgesamt 15 Menschen vermisst, darunter sechs Deutsche.

Den Feuerwehrangaben zufolge sollen aber Helfer erneut bestimmte aus dem Wasser ragende Teile der "Costa Concordia" sowie die unmittelbare Umgebung des Wracks nach Leichen absuchen.

Bewohner sorgen sich um Tourismus

Unterdessen haben die langwierigen Bergungsarbeiten bei den Bewohnern der Insel Giglio Besorgnis ausgelöst. Rund 200 Bewohner der Insel waren am Montag zusammengekommen, um ein "Bürgerkomitee" zu gründen, das der vom Tourismus abhängigen Insel in der Sommersaison helfen soll.

Ein Leck in den Treibstofftanks der "Costa Concordia" hätte möglicherweise nicht nur schwerwiegende Folgen für die Umwelt, sondern auch für den Tourismus in der Region und damit für die Existenzgrundlage der Inselbewohner. Eine Ölpest würde nicht nur die Insel in die Knie zwingen, sondern die gesamte toskanische Küste, sagte Samantha Brizzi, Leiterin der Tourismusbehörde von Giglio. In den Sommermonaten wächst Giglios Bevölkerung von etwa 800 auf rund 5000 Menschen. Die Touristen kommen vor allem wegen des kristallklaren Küstenwassers auf die Insel.

mlr/AFP/DPA/DPA

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