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Feuerwehrmann stirbt bei Silo-Explosion

Bei der Explosion eines Silos einer Wormser Malzfabrik ist ein 24-jähriger Feuerwehrwehrmann getötet worden, sieben weitere erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehrleute waren zu dem 38 Meter hohen Bauwerk gerufen worden, weil es dort bereits eine Explosion gegeben hatte.

Bei der Explosion eines Malz-Silos in Worms (Rheinland-Pfalz) ist am Sonntag ein 24 Jahre alter Feuerwehrmann getötet worden. Sieben seiner Kollegen wurden verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich, wie die Polizei mitteilte. Bis zum Sonntagabend waren zwei von ihnen aber außer Lebensgefahr.

Die Feuerwehrleute waren mit Löscharbeiten an dem 38 Meter hohen Silo auf dem Gelände einer Mälzerei beschäftigt. Dort war zuvor ein Schwelbrand ausgebrochen. Bei den Opfern handelte es sich um Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren. Angaben zur Unglücksursache machte die Polizei zunächst nicht.

Die Bergung des getöteten Feuerwehrmanns war bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht möglich und wurde auf Montag verschoben. Die Leiche ist in 35 Metern Höhe von Betontrümmern eingeklemmt und verschüttet.

Die Feuerwehrleute waren am Morgen gegen sieben Uhr nach Ausbruch eines Brandes und einer ersten Explosion alarmiert worden. Zwei Stunden nach Einsatzbeginn in der Mälzerei kam es zu einer zweiten und größeren Explosion. Die metallene Außenhaut des Silos wurde auf mehreren Quadratmetern zerfetzt.

In dem Silo seien Malz und Malzprodukte gelagert gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Für die Bevölkerung in der Umgebung habe keine Gefahr bestanden. An der Rettung und Bergung der Feuerwehrleute beteiligten sich rund 250 Helfer.

Die direkt am Rhein gelegene Mälzerei gehört zur GlobalMalt GmbH & Co.KG mit Sitz in Osthofen, die in Deutschland sechs Werke betreibt.

DPA/AP/AP/DPA
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